Invest in Thuringia - News {$baseurl} Invest in Thuringia News de_DE.utf8 LEG Thüringen mbH Wed, 23 Oct 2019 01:56:54 +0200 Wed, 23 Oct 2019 01:56:54 +0200 Invest in Thuringia news-3010 Fri, 18 Oct 2019 16:41:00 +0200 Baustart für CATL-Batteriewerk am „Erfurter Kreuz“ http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/baustart-fuer-catl-batteriewerk-am-erfurter-kreuz/ Tiefensee: „Ansiedlung der Superlative“ / Thüringen wird wichtigster Standort für Batterieproduktion in Europa / 1,8 Milliarden Euro Investition, 2.000 neue Arbeitsplätze Medieninformation des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Der Freistaat Thüringen wird zum bedeutendsten europäischen Standort für die Produktion von Batteriezellen: Mit dem ersten Spatenstich hat Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee heute gemeinsam mit dem Europachef des Unternehmens, Matthias Zentgraf, die Bauarbeiten zur Errichtung des neuen Batteriezellenwerks der chinesischen Contemporary Amperex Technology Co. Ltd. (CATL) am „Erfurter Kreuz“ bei Arnstadt gestartet. Bis Anfang 2022 wird hier mit der „Contemporary Amperex Technology Thuringia GmbH“ (CATT) die erste Produktionsstätte von CATL außerhalb Chinas entstehen.

Insgesamt investiert das Unternehmen mittelfristig 1,8 Milliarden Euro in seinen Standort und schafft bis zu 2.000 Arbeitsplätze. „Das Vorhaben ist in vielerlei Hinsicht eine Investition der Superlative“, sagte Tiefensee, der bereits seit Anfang 2017 intensiv um die Ansiedlung geworben hatte. Das rund anderthalbjährige zähe Ringen des Landes um den Zuschlag habe sich letztlich ausgezahlt. „Für Thüringen ist die Ansiedlung von CATL eine der bedeutendsten Industrieinvestitionen der letzten Jahrzehnte.“

Der Schwerpunkt des Werks mit einer Kapazität von zunächst 14, später bis zu 24 Gigawattstunden liegt auf der automatisierten Produktion von Lithium-Ionen-Batterien für Kraftfahrzeuge. „Das heißt, aus Thüringen kommt die Technologie, die die deutsche und europäische Mobilitätswende überhaupt erst möglich macht“, sagte Tiefensee. Zudem wird das Unternehmen in erheblichem Umfang auch in Forschung und Entwicklung, Qualitätskontrolle und hochwertige Dienstleistungen investieren. Thüringen hat seine Unterstützung der Investition und der geplanten Forschungsaktivitäten im Rahmen der beihilferechtlichen Möglichkeiten zugesagt.

Die Standortentscheidung zugunsten Thüringens war u.a. wegen der zentralen Lage in Deutschland und Europa, der gut ausgebauten Verkehrs- und Forschungsinfrastruktur sowie der Nähe zu großen Automobilherstellern gefallen. So sind alle deutschen OEMs von Thüringen aus innerhalb von vier Stunden per Lkw erreichbar. „Ausschlaggebend für die Investition war aber nicht zuletzt die strategische Zusammenarbeit, die wir bei den forschungsintensiven Themen Fabrikautomation und Batterietechnologie vereinbart haben“, sagte Tiefensee. Die Investitionsentscheidung von CATL für Thüringen war am 9. Juli 2018 im Rahmen der Deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen im Bundeskanzleramt in Berlin offiziell besiegelt worden.

Das Unternehmen erwarb für sein Investitionsvorhaben eine Fläche am Industriestandort „Erfurter Kreuz“, der von der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG) entwickelt und vermarktet wird. „Wir haben CATL auf seinem Weg nach Thüringen mit unserem Full-Service-Angebot begleitet“, sagte Andreas Krey, Geschäftsführer der LEG. „Wir freuen uns, dass das Unternehmen an unserem Standort mit dem Bau startet und werden CATL auch bei seinen künftigen Schritten im Freistaat mit Rat und Tat zur Seite stehen.“

CATL will voraussichtlich bereits Ende kommenden Jahres seine Produktion aufnehmen. Dazu hat das Unternehmen am „Erfurter Kreuz“ kurzfristig einen Gebäudekomplex von der insolventen SolarWorld Industries GmbH erworben. Die Landesregierung verspreche sich von der Investition eine Signalwirkung für die Ansiedlung weiterer Firmen und Forschungseinrichtungen aus dem Bereich der Batterietechnologien, sagte Tiefensee weiter. „Thüringen kann den Schwung dieser Ansiedlung nutzen, um zu einem führenden Industrie- und Forschungsstandort für moderne Speichertechnologien in Deutschland und Europa zu werden.“

Stephan Krauß
Pressesprecher, Referatsleiter

Foto: Thomas Abé

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news-2988 Mon, 22 Jul 2019 17:00:00 +0200 Jenoptik-Objektive werden für die ersten Bilder vom Mars sorgen https://www.jenoptik.de/presse/pressemitteilungen/2019/07/22/objektive-fuer-mars-mission Wenn die US-Raumfahrtbehörde NASA ihre Mission “Mars 2020” startet, werden die ersten Bilder, die im Februar 2021 auf die Erde übertragen werden, durch Objektive aufgenommen, die von Jenoptik entwickelt und konstruiert wurden. news-2911 Mon, 08 Jul 2019 10:20:00 +0200 Batteriehersteller CATL versiebenfacht Investition in Thüringen http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/batteriehersteller-catl-versiebenfacht-investition-in-thueringen/  Der chinesische Batteriehersteller CATL setzt verstärkt auf den Standort Thüringen und erweitert in erheblichem Maße seine Pläne zur Errichtung einer Batteriefabrik am Standort Arnstadt bei Erfurt. Der Konzern gab jetzt bekannt, anstelle der bisher geplanten 240 Millionen Euro nunmehr 1,8...  Der chinesische Batteriehersteller CATL setzt verstärkt auf den Standort Thüringen und erweitert in erheblichem Maße seine Pläne zur Errichtung einer Batteriefabrik am Standort Arnstadt bei Erfurt. Der Konzern gab jetzt bekannt, anstelle der bisher geplanten 240 Millionen Euro nunmehr 1,8 Milliarden Euro zu investieren; die geplante Anzahl der Arbeitsplätze steigt von 600 auf 2.000. CATL bezeichnete sein verstärktes Engagement als „Aufbau eines europäischen Produktions-, Forschungs- und Entwicklungsstandorts“ in Thüringen. Die Kapazität soll in der ersten Phase 14 Gigawattstunden betragen und bis 2026 weiter ausgebaut werden. Grund für die beträchtliche Erhöhung der geplanten Investitionssumme um das 7,5 fache ist nach Konzernangaben die rasant gestiegene Nachfrage nach E-Autobatterien aus Europa.

Im Juli 2018 hatte CATL bekannt gegeben, seine erste europäische Fertigungsstätte im LEG-Industriegebiet „Erfurter Kreuz“ zu errichten; vorgesehen für das Investitionsvorhaben ist eine 70 Hektar großen Fläche. Damit entsteht Europas größter Standort für die Fertigung von Batteriezellen; neben der Produktion ist auch ein Forschungs- und Entwicklungszentrum geplant. Erste Einstellungen von Personal sind bereits erfolgt. Im Herbst 2019 soll der Spatenstich stattfinden.

Die LEG begleitet CATL während des gesamten Ansiedlungsprozesses und darüber hinaus mit ihrem Full Service.

Mehr Informationen

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news-2907 Wed, 03 Jul 2019 10:35:07 +0200 Jenaer Wissenschaftler für neuen Tuberkulose-Wirkstoff mit dem 15. IQ Innovationspreis Mitteldeutschland ausgezeichnet http://www.iq-mitteldeutschland.de/news/article/jenaer-wissenschaftler-fuer-neuen-tuberkulose-wirkstoff-mit-dem-15-iq-innovationspreis-mitteldeutsch/ Für die Entdeckung und Entwicklung einer neuen Wirkstoffklasse gegen multiresistente Formen des Tuberkulose-Erregers wurde das Jenaer Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut – mit dem Gesamtpreis des 15. IQ Innovationspreis Mitteldeutschland...  

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news-2906 Wed, 03 Jul 2019 10:31:21 +0200 Grundsteinlegung für neues Laborgebäude am Jenaer Hans-Knöll-Institut https://www.thueringen.de/th6/tmwwdg/service/pressemitteilungen/110244/index.aspx Bund und Land tragen Baukosten von 26 Millionen Euro / Fertigstellung Mitte 2021 geplant / Hoppe: Neubau schafft moderne Arbeits- und Forschungsbedingungen  

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news-2900 Thu, 16 May 2019 18:32:00 +0200 Grundstein für Erweiterung von BMW-Werk Eisenach gelegt https://www.mdr.de/thueringen/west-thueringen/wartburgkreis/bmw-werk-krauthausen-grundstein-100.html BMW, Mini, Rolls-Royce - in allen steckt ein Stück Thüringen. Denn Seitenwände, Dächer und Frontklappen von Autos dieser Marken werden mit Werkzeugen aus Krauthausen gepresst. BMW baut das Werk jetzt kräftig aus.  

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news-2901 Fri, 10 May 2019 18:00:00 +0200 Universität Jena soll Forschungsneubau für Microverse-Exzellenzcluster erhalten http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/universitaet-jena-soll-forschungsneubau-fuer-microverse-exzellenzcluster-erhalten/ Finanzierung von 44,9 Millionen Euro durch Bund und Land Medieninformation des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Bund und Land planen die Errichtung eines Forschungsneubaus für das Exzellenzcluster „Gleichgewicht im Mikroversum“ auf dem Beutenberg-Campus in Jena. Der Wissenschaftsrat – das zentrale wissenschaftspolitische Beratungsgremium der Bundes- und der Landesregierungen – hat den vom Thüringer Wissenschaftsministerium unterstützten Förderantrag der Friedrich-Schiller-Universität Jena bestätigt und wird das Projekt der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) des Bundes und der Länder zur Förderung empfehlen. Das hat der Wissenschaftsrat heute mitgeteilt. Ein positives finales Votum der GWK vorausgesetzt, wird der Bund damit die Hälfte der Kosten für das neue „Microverse Center Jena“ (MCJ) in Höhe von gut 40 Millionen Euro übernehmen, die andere Hälfte trägt der Freistaat Thüringen. Die Bauar­beiten werden im kommenden Jahr starten, das Gebäude soll 2024 bezugsfertig sein.

Das künftige Forschungszentrum mit einer Gesamtfläche von 4.900 Quadratmetern soll baulicher Kern des neuen Exzellenzclusters „Gleichgewicht im Mikroversum“ werden, für das die Universität Jena im September 2018 den Zuschlag erhalten hatte. „Der Neubau ist Voraussetzung, um das Forschungsprogramm des Exzellenzclusters langfristig erfolgreich umzusetzen“, zeigte sich Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee hocherfreut über die Förderempfehlung. „Mit seiner modernen Geräteausstattung und der strikten Ausrichtung auf eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit bietet es beste Voraussetzungen, um Jena als Zentrum der Mikrobiom-Forschung in Deutschland zu etablieren.“

Im MCJ werden bestehende und neue Forschergruppen auf dem Gebiet der mikrobiellen Kommunikation zusammengeführt. Künftig arbeiten hier Forscherinnen und Forscher aus den Fachgebieten Mikrobiologie, Infektionsbiologie, Bioinformatik, Medizin, chemische Biologie, Ökologie sowie Optik/Photonik und Materialwissenschaften eng zusammen. Das Gebäude ist für 170 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und 30 nichtwissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgelegt, es bietet die notwendige Infrastruktur für drei bestehende und vier neu zu schaffende Professuren, vier Nachwuchsforschergruppen sowie das Microverse Imaging Center und die Geschäftsstelle des Exzellenzclusters. Weiterhin sind 35 Arbeitsplätze für Promovierende und Gastwissenschaftler vorgesehen. Die Baukosten einschließlich Erstausstattung belaufen sich auf 44,9 Millionen Euro.

Hintergrund:

1) Exzellencluster „Gleichgewicht im Mikroversum“

Das Exzellenzcluster „Gleichgewicht im Mikroversum“ erforscht Mikroorganismen und ihre Interaktionen mit der Umwelt in einem ganzheitlichen Ansatz. Jena hatte dafür im September 2018 n von der Exzellenzkommission des Bundes als eines von deutschlandweit 57 Clustern eine Förderzusage für zunächst sieben Jahre erhalten.  Ziel der Forschung ist das Verständnis dynamischer Gleichgewichte von Mikroorganismen und deren Reaktion auf Störungen. Neben der Charakterisierung mikrobieller Gemeinschaften sind Funktionsanalysen und gezielte Experimentalstudien erforderlich, um Ursache-Wirkungs-Beziehungen aufdecken zu können und gezielt mikrobielle Ungleichgewichte zu beeinflussen.

In einem systemübergreifenden Forschungsansatz sollen mikrobielle Konsortien im Tiermodell, im Menschen, bei Pflanzen, in Gewässern sowie in oberflächennahen und tiefen Bodenregionen analysiert werden. Dadurch sollen Lösungen etwa bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten, für den Schutz der Umwelt, eine nachhaltige Landwirtschaft oder ein stabiles Klima gefunden werden. Das Projekt ist auf der Basis der im Vorgängerwettbewerb „Exzellenzinitiative“ geförderten Graduiertenschule „Jena School for Microbial Communication“ (JSMC) entstanden.

2) Förderung von Forschungsbauten

Die Förderung von Forschungsbauten erfolgt auf Basis von Artikel 91b GG. Grundlage der Förderentscheidung bilden die Empfehlungen des Wissenschaftsrates. Für die Förderung von Forschungsbauten stehen 401 Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Die Mittel werden hälftig durch Bund und das jeweilige Sitzland bereitgestellt.

Der von der FSU Jena im Januar 2019 eingereichte Antrag für den Forschungsbau „Mikroversum“ ist vom Wissenschaftsrat als „herausragend“ eingestuft worden. Das disziplinenübergreifende Konzept sei in Deutschland, aber auch weltweit einmalig und erlaube eine neue Qualität der Forschung. Das Vorhaben wird daher ohne Einschränkungen als förderwürdig empfohlen.

Stephan Krauß
Pressesprecher, Referatsleiter

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news-1618 Mon, 06 May 2019 08:12:12 +0200 Wirtschaftsminister Tiefensee zur heute bekannt gewordenen Logistik-Ansiedlung in Erfurt http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/wirtschaftsminister-tiefensee-zur-heute-bekannt-gewordenen-logistik-ansiedlung-in-erfurt/ Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee hat die Ansiedlung des Online-Großhändlers Amazon in Erfurt begrüßt. Eigentlicher Investor ist die Immobiliengesellschaft GIEAG AG aus München, die den Standort entwickelt und an Amazon vermietet. Deren Aktivitäten wurden seit Anfang Januar 2018 von...

„Die Ansiedlung zeigt: Die Logistik bleibt eine Wachstumsbranche. Davon kann Thüringen mit seiner zentralen Lage und hervorragenden Verkehrsanbindung auch weiterhin profitieren“, sagte Tiefensee. Nach den Insolvenzen zweier Logistikunternehmen am Standort Erfurt sei die heute bekannt gewordene Ansiedlung deshalb ein wichtiges Signal.

Im „Internationalen Logistikzentrum“ (ILZ) in Erfurt-Stotternheim entsteht ein Amazon-Verteilzentrum für die „letzte Meile“. Das Unternehmen erhält für seine Investition keine Förderung des Landes. Das Areal ist rund 23.000 Quadratmeter groß und befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Standort des Elektronik-Logistiker LGI, der ebenfalls von GIEAG entwickelt wurde.

Das Gewerbegebiet ILZ liegt im Norden des Erfurter Stadtgebietes und verfügt über eine sehr gute Verkehrsinfrastruktur mit unmittelbarer Anbindung an die Autobahn A71. Die beiden wichtigsten Flughäfen für Frachtumschlag, Frankfurt/Main und Leipzig/Halle, sind jeweils in weniger als drei Stunden per LKW zu erreichen. Laut Unternehmensdatenbank der LEG gehören in Thüringen rund 550 Unternehmen mit ca. 41.000 Beschäftigten zur Logistikbranche. Die Branche ist insgesamt gut aufgestellt und hat in den vergangenen Jahren deutlich an Umsatz und Beschäftigung zugelegt.

Medieninformation des Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Stephan Krauß

Pressesprecher, Referatsleiter

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news-2533 Fri, 03 May 2019 13:37:48 +0200 Präzise Daten für die Industrie der Zukunft - Thüringen präsentiert sich auf Messe Control http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/praezise-daten-fuer-die-industrie-der-zukunft-thueringen-praesentiert-sich-auf-messe-control/ Gemeinschaftsstand des Freistaats vereint sieben mittelständische Unternehmen / LEG organisierte die Präsentation im Rahmen einer Richtlinie des Wirtschaftsministeriums Industrie 4.0, das Internet der Dinge und die Fabrik der Zukunft – was wären all diese innovativen industriellen Lösungen in Gegenwart und Zukunft ohne präzise Messdaten, ihre Visualisierung und die entsprechende intelligente Software dazu? Eine traditionsreiche und zugleich hochaktuelle Schau dieser Technologiebranche bietet vom Dienstag, 7. Mai bis Freitag, 10. Mai, die 33. Control – Internationale Fachmesse für Qualitätssicherung – in Stuttgart. Mit dabei ist Thüringen: Auf dem Firmengemeinschaftsstand des Freistaats in Halle 4, Standplatz 4514, präsentieren sieben hiesige Unternehmen ihre Kompetenzen und Potenziale. Organisiert wurde der Stand von der LEG. „Messtechnik, Präzisionsoptik, Werkstoffprüfung und moderne Analysegeräte – in all diesen Feldern ist Thüringen traditionell stark, und unsere Firmen sind mit ihren Produkten und Lösungen erfolgreich auf dem Weltmarkt tätig“, sagt LEG-Geschäftsführer Andreas Krey. „Dass wir als LEG im Rahmen des Gemeinschaftsstandes unseren mittelständischen Unternehmen die Präsentation sowie die Kontaktanbahnung und -pflege erleichtern und ermöglichen, ist Teil unserer zukunftsorientierten Wirtschaftsförderung.“

Die LEG organisiert und betreut den Gemeinschaftsstand im Rahmen der „Richtlinie zur Außenwirtschaftsförderung von Gemeinschaftsprojekten“ des Thüringer Wirtschaftsministeriums. Die Finanzierung erfolgt über das Ministerium und durch Teilnahmegebühren der beteiligten Unternehmen. Der Stand umfasst 153 Quadratmeter und bietet damit genügend Platz für die Präsentationen und für Gespräche mit Kunden und Partnern. Die sieben Thüringer Aussteller präsentieren einen Querschnitt verschiedener Technologiefelder; die Aussteller sind:

  • 3plusplus GmbH
  • EKM Jena GmbH
  • Lehren- und Meßgerätewerk Schmalkalden GmbH
  • Schneider Engineering Solutions GmbH
  • POG Präzisionsoptik Gera GmbH
  • Premetec Automation GmbH
  • PWB encoders GmbH

Hintergrund:

Die Control gilt als Leitmesse für Qualitätssicherung; sie führt Unternehmer und Forscher, Wissenschaft und Praxis zusammen. Die Vernetzung von Messtechnik, Qualitätssicherung und Fertigung wird immer wichtiger, steigen doch die Ansprüche an die Qualität industriell gefertigter Produkte stetig – und dies nicht nur im Sichtbereich, sondern auch auf Mikro- und Nanoebene. Neue Technologien in der Messtechnik und Bildverarbeitung, flankiert von künstlicher Intelligenz und neuartiger Bild- und Signalanalyse, werden benötigt. Insgesamt rund 900 Aussteller aus über 30 Ländern zeigen erwarteten 30.000 Besuchern aus über 100 Ländern auf der Control (Landesmesse Stuttgart) die neuesten Anwendungen und Lösungen.

Mehr Informationen unter: www.leg-thueringen.de/control/

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news-1615 Fri, 12 Apr 2019 12:47:19 +0200 "Thüringen und Vietnam – verlässliche Partner in einer globalisierten Welt“ http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/thueringen-und-vietnam-verlaessliche-partner-in-einer-globalisierten-welt/ Die sozialistische Republik Vietnam zählt zu den dynamischsten Volkswirtschaften in Asien und stellt zugleich einen wichtigen Partner auf dem Gebiet der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und der wissenschaftlichen Kooperation für den Freistaat Thüringen dar. Die Attraktivität des Thüringer... Die sozialistische Republik Vietnam zählt zu den dynamischsten Volkswirtschaften in Asien und stellt zugleich einen wichtigen Partner auf dem Gebiet der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und der wissenschaftlichen Kooperation für den Freistaat Thüringen dar. Die Attraktivität des Thüringer Arbeitsmarktes für vietnamesische Studenten und Fachkräfte spiegelt sich nicht zuletzt in der engen Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Ausbildungsstätten aus Thüringen und Vietnam wider.

Schließlich verfügt Thüringen über ein breites Spektrum an hervorragenden Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen. Dazu gehören neben 14 Universitäten und (Fach-) Hochschulen auch 19 außeruniversitäre Einrichtungen renommierter Deutscher Wissenschaftsgemeinschaften sowie acht wirtschaftsnahe Forschungsinstitute und Entwicklungsdienstleister mit insgesamt rund 10.000 Wissenschaftlern.

Weitere Informationen zu den einzelnen Thüringer Forschungseinrichtungen und welche Möglichkeiten für Forschungspartnerschaften mit Unternehmen angeboten werden, erhalten Sie unter den unten stehenden Links. Gerne stellen wir für Sie Kontakte zu den einzelnen Einrichtungen her.

Präsentation "Thüringen. Starker Wirtschafts- und Hochschulstandort in der Mitte Deutschlands."

www.invest-in-thuringia.de/de/standort-thueringen/forschung-und-innovation
www.showroom-wissenschaft.de/kartenansicht

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news-2529 Fri, 29 Mar 2019 13:14:25 +0100 Thüringer Unternehmen setzen auf Marktchancen im Themenfeld „Wasser und Gesundheit“ http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/thueringer-unternehmen-setzen-auf-marktchancen-im-themenfeld-wasser-und-gesundheit/ Workshop im Rahmen der Thüringer Innovationsstrategie findet am Dienstag in Erfurt statt/ Freistaat verfügt über gute Kompetenzen und Potenziale in dem Technologiefeld ERFURT_ „Wasser und Gesundheit“ – dieses Thema wird angesichts des Klimawandels und des medizinischen und technologischen Fortschritts immer bedeutsamer, zugleich eröffnen sich in diesem Themenfeld neue Marktchancen für Thüringer Unternehmen. Wie können Landwirte in Trockenphasen – ein Beispiel ist der vergangene Sommer – Wasser wiederverwenden, um ihre Erträge zu stabilisieren? Wie gehen wir mit neuen Schadstoffen, darunter Arzneimittelsubstanzen oder Mikroplastik, um, die mit modernsten Messmethoden in Flüssen und Seen ausfindig gemacht werden können? Fragen wie diesen und weiteren Aspekten widmet sich ein Workshop, der im Rahmen der Thüringer Innovationsstrategie RIS3 am Dienstag, 2. April, in Erfurt stattfindet. „Wir sind in Thüringen gut aufgestellt in den entsprechenden Technologie- und Forschungsfeldern Analytik, Chemie und Wasser-Infrastruktur“, sagt Andreas Krey, Geschäftsführer der LEG. Die LEG koordiniert mit ihrem Arbeitsbereich ThüringerClustermanagement (ThCM) den Thüringer Innovationsprozess. „Auf unserer Tagung geht es darum, den Sachstand darzustellen, Projektoptionen und Marktchancen für Thüringer Firmen und Forscher zu ermitteln und den Austausch zwischen Experten in dem Technologiebereich zu forcieren.“ Das ThCM veranstaltet den Workshop in Kooperation mit der Bauhaus-Universität Weimar und dem Netzwerk SolarInput e.V. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Clusterwoche Deutschland 2019 des Bundeswirtschaftsministeriums statt und wird von verschiedenen Thüringer Clustern und Netzwerken unterstützt.

Wasser und Gesundheit ist ein Themenfeld, das momentan bundesweit große Aufmerksamkeit findet. So hat das Bundesumweltministerium Mitte März Ergebnisse eines sogenannten Stakeholder-Dialoges präsentiert, die sich mit Spurenstoffen im Wasser, darunter Industriechemikalien und Arzneimitteln, befassen. Das Ergebnispapier listet zu klärende Fragen ebenso auf wie erste Lösungsansätze. „Wir in Thüringen greifen dies auf, gehen aber teilweise noch darüber hinaus“, erläutert Prof. Silvio Beier von der Bauhaus-Universität Weimar. „So haben wir im Freistaat Kompetenzen, um uns auch mit den bedeutsamen Herausforderungen wie zum Beispiel der Analytik und Entfernung von Arzneimittelrückständen, Mikroplastik oder Antibiotika-Resistenzen zu befassen. Wir wollen den Prozess nicht nur begleiten, sondern in ausgewählten Feldern Vorreiter sein!“ Auf der Tagung sind Unternehmer und Forscher aus dem Freistaat ebenso vertreten wie Experten aus dem In- und Ausland – eine Vielzahl an Vorträgen skizziert den Ist-Zustand und neueste Forschungsergebnisse. „Wasser ist national und international von zentraler Bedeutung, gerade weil dessen Verfügbarkeit in Zukunft neue Lösungen erforderlich macht“, so Vorstandsvorsitzender Dr. Hubert Aulich vom SolarInput. „Dieses ist ein Kernthema unseres Netzwerkes.“ Um konkrete Projekte und Marktchancen geht es in den „Thementischgesprächen“; Ziel ist es hier, gemeinsam Kompetenzen zu ermitteln und daraus Ansätze für marktrelevante Vorhaben und arbeitsteilige Verbünde zu erarbeiten. Auf der Agenda stehen zudem neben den rein technologischen Fragen auch Digitalisierungsstrategien angesichts des Fachkräftemangels, ein Thema, das auch die Branche der Wasserwirtschaft zunehmend betrifft.

Hintergrund:

Das Thüringer ClusterManagement (ThCM) ist im Auftrag des Freistaates Thüringen (Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft) tätig und wird mit Mitteln der Europäischen Union (EFRE) kofinanziert. Das ThCM koordiniert und begleitet die Aktivitäten Thüringer Cluster in den definierten Spezialisierungsfeldern der Thüringer Innovationsstrategie (RIS3) – der Workshop „Wasser und Gesundheit“ erfolgt im Rahmen der vielfältigen Aktivitäten zur Umsetzung der Strategie.
Weiterhin organisiert und unterstützt das ThCM Veranstaltungen und Messen mit clusterpolitischer Bedeutung. Es unterstützt Firmen und Forscher bei der Einwerbung von EU- und Bundesmitteln und betreibt ein zielgerichtetes Fördermittel- und Förderprogramm-Monitoring.

Alle Vertreter und Vertreterinnen der Medien sind herzlich eingeladen, den Workshop „Wasser und Gesundheit“ am Dienstag, 2. April 2019, von 13:00 bis 17:00 Uhr zu besuchen.
Ort: Augustinerkloster zu Erfurt, Augustinerstraße 10, 99084 Erfurt

Dieser Presseeinladung ist ein Programm der Veranstaltung beigefügt.

Mehr Informationen unter: www.cluster-thueringen.de/aktuelles/veranstaltungen

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news-2516 Mon, 04 Mar 2019 15:18:24 +0100 Thüringer Werkstofftag dreht sich um Forschung, Fertigung und Fachkräfte http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/thueringer-werkstofftag-dreht-sich-um-forschung-fertigung-und-fachkraefte/ Branchenübergreifende Tagung findet am 7. März an der TU Ilmenau statt ERFURT_ Werkstoffe wie Metalle, Keramiken oder Polymere sind die Basis für die Fertigung in allen Wirtschaftszweigen. Beim diesjährigen Thüringer Werkstofftag geht es am 7. März 2019 an der TU Ilmenau um den Ideen- und Erfahrungsaustausch zahlreicher Unternehmer und Forscher rund um neue Entwicklungen, Trends sowie Anknüpfungspunkte für gemeinsame Kooperationen. Was zeichnet die weltgrößte Membrananlage zur Erzeugung von Reinst-Sauerstoff – entwickelt in Thüringen! – aus? Welche neuen Beschichtungsmaterialien sind heute verfügbar? Wie entwickeln wir durch Plasmaschmelzen neuartige glaskeramische Werkstoffe? – Fragen wie diese diskutieren die Teilnehmer auf der Tagung, die unter dem Leitsatz „Zukunftsorientierte Werkstoffentwicklung, -prüfung und –anwendung“ steht. „Wissensvermittlung, Kontaktaufnahme und –vertiefung, aber auch Lösungsansätze bei der Fachkräftegewinnung stehen im Fokus des Werkstofftags“, sagt LEG-Geschäftsführer Andreas Krey. Die LEG organisiert mit ihrem Team Thüringer ClusterManagement die Tagung.

Der Werkstofftag findet traditionell im jährlichen Wechsel an den Forschungsstandorten Ilmenau, Jena und Weimar statt. Im diesjährigen Impulsvortrag geht es am Beispiel von Stromspeichern um die integrierte Werkstoff- und Technologieentwicklung. Einen thematischen Schwerpunkt bildet die Batterieherstellung in Deutschland, die momentan intensiv diskutiert wird. Im Rahmen des Vortragsprogramms vermitteln die Referenten neue Entwicklungen in der Werkstoffforschung, -prüfung und –anwendung; sie berichten über die Nutzung innovativer Technologien und zeigen Möglichkeiten einer Zusammenarbeit in der Zukunft auf. Dabei sieht das Programm sowohl Einzel- als auch Tandem-Vorträge vor; bei letzteren berichten Unternehmer und Forscher über ihre Kooperationen.

Weitere Informationen und die Anmeldemöglichkeit zum Thüringer Werkstofftag „Zukunftsorientierte Werkstoffentwicklung, -prüfung und -anwendung“ finden Sie unter www.material-innovativ.de/aktuelles/termine/monatsansicht/news/17-thueringer-werkstofftag-2019/

Hintergrund:

Das Thüringer ClusterManagement (ThCM) ist im Auftrag des Freistaates Thüringen (Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft) tätig und wird mit Mitteln der Europäischen Union (EFRE) kofinanziert. Das ThCM koordiniert und begleitet die Aktivitäten Thüringer Cluster in den definierten Spezialisierungsfeldern der Thüringer Innovationsstrategie (RIS3). Weiterhin organisiert und unterstützt das ThCM Veranstaltungen und Messen mit clusterpolitischer Bedeutung. Es unterstützt Firmen und Forscher bei der Einwerbung von EU- und Bundesmitteln und betreibt ein zielgerichtetes Fördermittel- und Förderprogramm-Monitoring.

Alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, den Thüringer Werkstofftag 2019 zu besuchen!

Zeit: 7. März 2019, 09.00-17.15 Uhr

Ort: TU Ilmenau, Hörsaal im Humboldtbau, Gustav-Kirchhoff-Platz 1, 98693 Ilmenau

Mehr Informationen unter: www.cluster-thueringen.de

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news-1609 Thu, 28 Feb 2019 12:46:00 +0100 Autozulieferer verlagert Zentrale von Heidelberg nach Thüringen http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/autozulieferer-verlagert-zentrale-von-heidelberg-nach-thueringen/ Thüringen ist ein innovativer Investitionsstandort mit hoher Anziehungskraft. Ein großes Ausrufungszeichen ganz in diesem Sinne setzt jetzt die ICSI-Gruppe, die ihre Firmenzentrale von Heidelberg ins thüringische Ichtershausen verlagert. Die IHI Charging Systems International GmbH (ICSI-Gruppe) ist bereits seit zehn Jahren mit einem Turbolader-Werk am LEG-Industriestandort „Erfurter Kreuz“ ansässig. Zu den bisherigen rund 400 Mitarbeitern kommen 40 weitere aus der Zentrale hinzu. Dr. Daniel Bader, ICSI-Geschäftsführer in Ichtershausen, benannte auf einer Pressekonferenz in Erfurt Gründe für die Entscheidung pro Thüringen: die Nähe zu OEMs und Forschungsinstituten, die hervorragende Verkehrsinfrastruktur am zentralen Autobahnknoten und die gute Unterstützung durch Wirtschaftsministerium und LEG. Auch die kurzen Wege zu den Hochschulen in Ilmenau (TU) und Schmalkalden (FH) führte der Unternehmer an. Vom Umzug der Zentrale an den Standort einer leistungsfähigen Produktionsstätte des Unternehmensverbunds verspricht sich ICSI weitere Synergien.

Die ICSI-Gruppe wurde 2001 als Joint Venture der japanischen IHI-Gruppe und der Daimler AG gegründet und ist seit Februar 2013 eine hundertprozentige Tochter der IHI-Corporation (Tokio). Zweiter Produktionsstandort neben Ichtershausen ist das italienische Cernusco. Die ICSI-Gruppe verkauft Turbolader an Kunden weltweit, darunter ist ein Großteil der renommierten Automobilhersteller.

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news-2523 Thu, 07 Feb 2019 15:03:26 +0100 Themen von der Robotik bis hin zum 3D-Druck – Forscher und Unternehmer im Gespräch http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/themen-von-der-robotik-bis-hin-zum-3d-druck-forscher-und-unternehmer-im-gespraech-1/ 4. Industrie-Innovationsdialog thematisiert intelligente Methoden und moderne Werkzeuge für die wirtschaftliche Produktion im Zeitalter von Industrie 4.0 ERFURT_ Neue Verfahren und Technologien wie der 3D-Druck und der verstärkte Einsatz der künstlichen Intelligenz (KI) revolutionieren Fertigungsketten in den Fabriken; Mensch und Roboter ergänzen sich im Produktionsprozess, und hochdynamische Sensorsysteme sichern die Qualität von Abläufen und Produkten – die Industrie ist im rasanten Wandel. Dies macht den Dialog zwischen Unternehmern, Anwendern und Forschern immer wichtiger. Ganz in diesem Sinne laden die LEG Thüringen, das Thüringer Zentrum für Maschinenbau (ThZM) sowie das Unternehmen IHI Charging Systems alle Interessierten zum 4. Industrie-Innovationsdialog (IID) am 19. Februar 2019 ab 12:30 Uhr in die Räumlichkeiten von IHI ein. „Wenn Unternehmer und Forscher zusammenkommen, wenn wissenschaftliche Expertise in marktfähige Produkte überführt wird, entsteht die Basis für unternehmerischen Erfolg und Wachstum, für Innovation und Arbeitsplätze“, sagt LEG-Geschäftsführer Andreas Krey. Die LEG unterstützt über ihren Arbeitsbereich „Thüringer ClusterManagement“ das Miteinander von Forschung und Industrie. „Unsere Dialogreihe ermöglicht es allen Teilnehmern, ohne Zeitverlust die richtigen Kooperationspartner zu finden und gemeinsam Lösungsansätze für praktische Fragen zu entwickeln.“

„Intelligente Methoden und moderne Werkzeuge für die wirtschaftliche Produktion“ lautet der Leitsatz für den 4. Industrie-Innovationsdialog, und diese Worte umreißen kurzgefasst Philosophie und Ausrichtung des ThZM. „Wir sehen uns als starken Partner für die Wirtschaft, um in Forschungskooperationen mit Industrieunternehmen wirtschaftlich verwertbare Verfahren und Produkte zu entwickeln“, sagt Dr. Andreas Patschger, Koordinator des ThZM. Das Zentrum ist Forschungs- und Entwicklungspartner für eine breite Palette an Technologiefeldern entlang der gesamten Fertigungskette – von wandlungsfähigen Produktionsmethoden über interaktive Assistenzsysteme für die Produktion bis hin zur adaptiven Prozessregelung in der Qualitätssicherung. Auf der Veranstaltung informieren die Experten des ThZM über ihre Forschungskompetenzen, über die Möglichkeiten der Unterstützung von Unternehmen sowie neueste Methoden und Werkzeuge in der Produktion. „Viele Angebote von Seiten der Forscher und Wissenschaftler sind Unternehmern und Herstellern gar nicht bekannt“, führt Daniel Bader von IHI Charging Systems aus. „Plattformen wie der Industrie-Innovationsdialog ermöglichen es den Teilnehmern, neue Ansätze und Ideen für ihre Prozesse und Produkte zu entwickeln – das gelingt nur im Miteinander, für das wir am 19. Februar sehr gern die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen.“

Interessenten haben noch bis zum 15. Februar die Möglichkeit, sich für den 4. Industrie-Innovationsdialog (IID) anzumelden. Alle Anmeldemodalitäten finden Sie hier.

Hintergrund:

Das Thüringer ClusterManagement (ThCM) ist im Auftrag des Freistaates Thüringen (Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft) tätig und wird mit Mitteln der Europäischen Union (EFRE) kofinanziert. Das ThCM koordiniert und begleitet die Aktivitäten Thüringer Cluster in den definierten Spezialisierungsfeldern der Thüringer Innovationsstrategie (RIS3). Weiterhin organisiert und unterstützt das ThCM Veranstaltungen und Messen mit clusterpolitischer Bedeutung. Es unterstützt Firmen und Forscher bei der Einwerbung von EU- und Bundesmitteln und betreibt ein zielgerichtetes Fördermittel- und Förderprogramm-Monitoring.

Alle Vertreter und Vertreterinnen der Medien sind herzlich eingeladen, den 4. Industrie-Innovationsdialog am Dienstag, 19.02.19, ab 12:30 Uhr zu besuchen.

Ort: IHI Charging Systems International Germany GmbH, Wolff-Knippenberg-Straße 2, 99334 Amt Wachsenburg, OT Ichtershausen

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news-1576 Fri, 14 Dec 2018 20:00:00 +0100 Mechatronik-Spezialist schafft 180 Arbeitsplätze https://www.marquardt.com/presse/pressemitteilungen/mechatronik-spezialist-schafft-180-arbeitsplaetze/ Marquardt eröffnet Produktionsstandort in Ichtershausen  

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news-1572 Thu, 29 Nov 2018 16:57:00 +0100 Filterspezialist WTA Technologies eröffnet neuen Standort in Gotha http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/filterspezialist-wta-technologies-eroeffnet-neuen-standort-in-gotha/ Tiefensee: Zukunftsträchtige Technologie künftig aus Thüringen Den neuen Hauptsitz der WTA Technologies GmbH hat Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee gemeinsam mit den Geschäftsführern Carsten Bachert und Ralf Gülland heute in Gotha offiziell eröffnet. In der neuen Produktionsstätte wird das Unternehmen künftig Membransysteme für die Wasser- und Abwasserfiltration herstellen. Dazu soll in den kommenden Monaten eine vollautomatische Fertigungslinie aufgebaut werden. WTA investiert knapp 2,5 Millionen Euro in neue Maschinen und Anlagen und schafft im ersten Schritt rund zehn neue Arbeitsplätze. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Ansiedlung mit 665.000 Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

„Mit den Membranfiltern von WTA kann Abwasser praktisch rückstandsfrei gereinigt und problemlos wiederverwendet werden“, sagte Tiefensee. So werden zum Beispiel Mikroplaste oder multiresistente Erreger zurückgehalten und können damit aus dem Wasserkreislauf entfernt werden. Angesichts der weltweiten Wasserknappheit sei diese Technologie wegweisend. „Wir freuen uns, dass WTA die weitere Produktentwicklung und sein künftiges Wachstum von Thüringen aus vorantreiben will.“
„WTA Technologies steht für die Erhaltung der Ressource Wasser für ein nachhaltiges Wachstum auf unserem Planeten und die Entwicklung und Vermarktung von technologisch führenden Produkten und Dienstleistungen von Gotha aus in die Welt“, sagte Geschäftsführer Ralf Gülland. „Dabei war es uns ein Herzensanliegen, in Thüringen zu investieren. Wir danken unseren Partnern, der T.I.M. CAPITAL AG, der VR Bank Westthüringen eG. und dem Freistaat Thüringen, dass dies möglich wurde.“

Am neuen Hauptsitz im Gewerbegebiet „Kindleber Feld“ werden nunmehr alle Aktivitäten wie internationaler Vertrieb, Produkt- und Verfahrensentwicklung, Ingenieurleistungen, Service und Produktion gebündelt. Auf dem rund 3.300 Quadratmeter großen Areal entsteht eine vollautomatische „Produktion 4.0“. Die hier hergestellten Filtersysteme können durch den modularen Aufbau einfach an die zu reinigende Wassermenge angepasst werden und eignen sich für die kommunale und industrielle Abwasseraufbereitung ebenso wie für Nischenanwendungen, etwa die Grauwasseraufbereitung, Schwarzwasserbehandlung, Schiffskläranlagen, Aufbereitung von Wasser aus aquatischen Zoowelten, Spülwässern oder Deponiesickerwasser.

„Der Investor WTA steht für zukunftsorientierte Technologie und bereichert damit hervorragend unseren Standort in Gotha Ost“, sagte LEG-Geschäftführer Andreas Krey. „Das Unternehmen zeichnet sich durch Dynamik aus, und wir verfügen in der unmittelbaren Nachbarschaft noch über zusätzliche Flächenpotenziale, die wir bei weiterem Unternehmenswachstum bereitstellen könnten.“
 
Stephan Krauß
Pressesprecher, Referatsleiter

Medieninformation des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

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news-1566 Wed, 21 Nov 2018 11:29:00 +0100 Baustart für neue Industriegroßfläche in Gera-Cretzschwitz http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/baustart-fuer-neue-industriegrossflaeche-in-gera-cretzschwitz/ Tiefensee: Neue Perspektiven für die wirtschaftliche Entwicklung der Region Mit dem ersten Spatenstich haben Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee, Geras Oberbürgermeister Julian Vonarb und der Geschäftsführer der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG), Andreas Krey, heute die Bauarbeiten zur Erschließung des neuen Industriegebiets Cretzschwitz in Gera gestartet. Das Wirtschafts­ministerium fördert das Vorhaben mit 11,8 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschafts­struktur“ (GRW). Der neue Standort ist Bestandteil der „Großflächen­initiative“ des Landes, mit der thüringenweit an acht geeigneten Standorten Industrieareale für größere Unternehmensansiedlungen entwickelt wurden und werden.

„Mit der Erschließung schaffen wir neue Perspektiven für die wirtschaftliche Entwicklung in Gera“, sagte Tiefensee. Die vorhandenen Gewerbeflächen im Stadtgebiet seien zu mehr als 90 Prozent ausgelastet – insbesondere größere zusammenhängende Flächen mit mehr als fünf Hektar stünden nicht mehr zur Verfügung. „Von der Großfläche versprechen wir uns einen zusätz­lichen industriellen Schub für die gesamte Region.“ Es gebe bereits erste Kontakte und Gespräche mit Unternehmen, die sich für den Standort interessierten.

Gera könne als Ostthüringer Oberzentrum von seiner zentralen Lage in der Wachstumsregion zwischen Leipzig, Halle und Jena profitieren, sagte Ober­bürgermeister Julian Vonarb: „Die günstige Lage wollen wir künftig besser nutzen. Der neue Industriestandort kann unsere Position im Wettbewerb um Investitionen und Ansiedlungen deutlich verbessern. Die unmittelbare Nähe zu den beiden Nord-Süd- und Ost-West-Autobahnen macht den Standort dabei hoch attraktiv.“

Das Erschließungsgebiet befindet sich nördlich der eingemeindeten Ortslage Cretzschwitz und grenzt südlich an das bestehende Gewerbegebiet „Am Vogelherd“ an. Beide Areale sind über die Bundesstraße 2 an die Autobahn 4 angebunden. Die Entfernung zur Anschlussstelle Gera beträgt ca. neun Kilometer. Die Gesamtkosten zur Erschließung des neuen Standorts ein­schließlich Planungsleistungen summieren sich auf gut 13 Millionen Euro. Am Standort werden ca. 35 Hektar bebaubare Fläche erschlossen. Ziel ist die Vermarktung an größere Unternehmen mit einem Flächenbedarf von bis zu zehn Hektar.
Die LEG Thüringen ist Erschließungsträger der Maßnahme. „Bis Ende kom­menden Jahres werden wir die Erschließung so weit vorangetrieben haben, dass die technischen Voraussetzungen für Ansiedlungen bestehen“, sagte LEG-Geschäftsführer Andreas Krey. Die Erschlie­ßungsarbeiten umfassen u.a. die Geländeregulierung und Baufeldfrei­machung, den Straßenbau ein­schließlich Beleuchtung, die Errichtung eines Schmutzwasserkanals ein­schließlich Pumpwerk, einen Regenwasserkanal einschließlich Regenrück­haltebecken sowie die Wasserversorgung und Ausgleichsmaßnahmen.
 
Stephan Krauß
Pressesprecher – Referatsleiter

Medieninformation des Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

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news-1560 Wed, 14 Nov 2018 18:46:00 +0100 CATL bezieht eigene Geschäftsräume in Erfurt http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/catl-bezieht-eigene-geschaeftsraeume-in-erfurt/ Nächster Schritt im Ansiedlungsprojekt des chinesischen Batteriezellenherstellers Das chinesische Unternehmen Contemporary Amperex Technology Ltd. (CATL) hat eigene Büroräume im Gebäude der LEG Thüringen in Erfurt bezogen.  Damit hat der Konzern den nächsten planmäßigen Schritt hin zur Ansiedlung am Erfurter Kreuz vollzogen. Mit seiner Thüringer Außenstelle kann der im chinesischen Ningde in der Provinz Fujian beheimatete Batteriezellenhersteller nunmehr die umfangreiche Vor-Ort-Betreuung und den intensiven Investorenservice des Freistaats und der LEG Thüringen nutzen.

„Mit dem Bezug der Büroräume unweit vom künftigen Produktionswerk am Erfurter Kreuz geht das Investitionsvorhaben von CATL jetzt in die entscheidende Phase“, sagte Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee. Das Land werde das Projekt – wie zugesagt – intensiv begleiten und die Umsetzung unterstützen. „Für Thüringen ist das die bedeutendste Industrieinvestition der letzten Jahre“, so Tiefensee. Immerhin entstehe im Freistaat der erste europäische Produktionsstandort für die Produktion von Batteriezellen überhaupt. Der Schwerpunkt der Investition liege dabei auf der automatisierten Produktion (smart factory) und intelligenten Herstellung der Batterien. Forschung und Entwicklung, Qualitätskontrolle und hochwertige Dienstleistungen spielten dabei eine große Rolle. „Hier sollen neue Maßstäbe der Forschungszusammenarbeit gesetzt werden“, so Tiefensee. „Gemeinsam mit CATL werden wir alles daran setzen, das Vorhaben zum Erfolg zu führen.“ Eine entsprechende Projektvereinbarung zwischen dem Unternehmen und dem Freistaat Thüringen war am 9. Juli im Rahmen der Deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen im Bundeskanzleramt in Berlin unterschrieben worden.

Auf knapp 230 Quadratmetern im Erdgeschoss des LEG-Gebäudes findet CATL optimale Voraussetzungen für seinen Aufbaustab vor, so Andreas Krey, Geschäftsführer der LEG Thüringen. „Das Büro in unseren Räumlichkeiten bietet CATL eine moderne Arbeitsumgebung und beste logistische sowie technische Bedingungen, um sich am neuen Standort nachhaltig zu entwickeln und bestmöglich zu wachsen.“

Hinzu kommt die hervorragende Infrastruktur im Umfeld des Standorts. Je nach Bedarf kann CATL bei der LEG Konferenzräume für bis zu 200 Teilnehmer buchen. Die kurzen Wege zu ebenfalls hier angesiedelten Automobil-Dienstleistern sind ebenso ein Standortvorteil wie die räumliche Nähe zu  Kooperationspartnern sowie die gute Verkehrsanbindung an Autobahn, Flughafen und Bahnhöfe.

Hintergrund:

Contemporary Amperex Technology Ltd. (CATL) wurde 2011 gegründet und 2018 an der Börse notiert. Das Unternehmen, einer der führenden Batteriezellhersteller weltweit, entwickelt und produziert Lithium-Ionen-Batterien und Batteriesysteme. CATL plant, bis 2022 rund 240 Millionen Euro in eine neue Gigafactory auf dem Industriegebiet „Erfurter Kreuz“ zu investieren, das die LEG seit 2005 erfolgreich entwickelt.  Am Standort, der zugleich der erste außerhalb Chinas sein wird,  sollen in den kommenden Jahren 600 neue Arbeitsplätze entstehen. Der Schwerpunkt des Werkes mit einer Kapazität von 14 Gigawattstunden wird auf der automatisierten Produktion und intelligenten Herstellung von Batterien liegen. Neben der Produktion werden auch Forschung und Entwicklung, Qualitätskontrolle und hochwertige Dienstleistungen eine große Rolle spielen.
 
Stephan Krauß
Pressesprecher – Referatsleiter

Medieninformation des Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

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news-1558 Wed, 14 Nov 2018 18:38:00 +0100 25 Jahre kontinuierlicher Austausch stärkt Wirtschaftsförderung in Thüringen http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/25-jahre-kontinuierlicher-austausch-staerkt-wirtschaftsfoerderung-in-thueringen/ Eine überaus positive Bilanz zur Akquisition von Investoren für Thüringen kann die LEG vorlegen: In den vergangenen 25 Jahren hat die Wirtschaftsfördergesellschaft über 1.000 Ansiedlungsprojekte begleitet, die mit fast 60.000 neuen Arbeitsplätzen und Investitionen in einer Gesamthöhe von rund 10,5... „Die AGKW hat sich zur wichtigsten Dialogveranstaltung zum Thema ‚Zusammenwirken von Landes- und kommunaler Wirtschaftsförderung in Thüringen‘ entwickelt“, bilanzierte LEG-Abteilungsleiter Arnulf Wulff auf der diesjährigen AGKW-Jahresveranstaltung im November. „Die AGKW holt alle wesentlichen Akteure an einen Tisch – dies sind Vertreter des Wirtschaftsministeriums und der LEG, die Wirtschaftsförderer in den Landkreisen und Kommunen sowie Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft. Der kontinuierliche Austausch von Wissen und Erfahrungen verleiht der Wirtschaftsförderung im Freistaat viele Impulse.“

Auf der Jahresveranstaltung, an der im Laufe der Jahrzehnte alle Thüringer Wirtschaftsminister teilgenommen haben, werden im großen Kreis aktuelle Fragen hinsichtlich Ansiedlungspolitik, Förderung, Standortentwicklung, Fachkräftegewinnung und Internationalisierung besprochen. Regelmäßig geben dort renommierte Wirtschaftsforscher Impulse für die konkrete Arbeit vor Ort; Best-Practice-Beispiele zeigen nachahmenswerte Vorhaben. Im Rahmen der AGKW organisiert die LEG zudem regelmäßig Workshops zu aktuellen Trends. Schub gibt den Wirtschaftsförderern der jüngste Ansiedlungserfolg, den die LEG betreut: Der chinesische Batteriezellen-Hersteller CATL siedelt sich südlich von Erfurt an; es handelt sich um eine der bedeutendsten Investitionsentscheidungen der vergangenen Jahre in Deutschland. Fest steht: Thüringen überzeugt als attraktiver Standort für Unternehmen weltweit – und die AGKW wird auch künftig ihren Beitrag dazu leisten. (hw)

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news-1559 Wed, 24 Oct 2018 11:43:00 +0200 Premium-Familienhotel in Oberhof geplant http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/premium-familienhotel-in-oberhof-geplant/ In Zusammenarbeit mit der österreichischen Mayer Family Hotel Gruppe soll ein neues Vier-Sterne-Hotel errichtet werden – 120.000 Übernachtungen sollen für kräftigen Impuls in der Region sorgen Im thüringischen Oberhof entsteht unter der Marke „Mayer Family Hotels“ ein neues Familienhotel auf 4-Sterne-Plus-Niveau mit 120 Zimmern und 500 Betten. Das gaben der Geschäftsführer der Mayer-Gruppe, Ernst Mayer, Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefen­see und der Bürgermeister der Stadt Oberhof, Thomas Schulz, heute in Erfurt bekannt. Das Unternehmen will mit privaten Investoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz rund 50 Millionen Euro in den Standort inves­tieren und rund 140 neue Arbeitsplätze schaffen.

Das Hotel werde „einzig und konkurrenzlos auf Familien mit Kindern fokus­siert, ganzjährig geöffnet und vom Wetter völlig unabhängig sein“, sagte Mayer. Es biete Familien eine altersgerechte Rundumbetreuung für Kinder und Babys, und das bereits ab dem 7. Lebenstag. Für den Geschäfts­führer der Mayer-Gruppe ist Oberhof ein „einzigartig tolles Sportzentrum, mit vielen Attraktionen, in ganz Deutschland bestens bekannt und gut erreich­bar“. „Unser Ziel ist, ein absolut neues und konkurrenzloses Konzept anzu­bieten und neue Zielgruppen anzusprechen: ausschließlich Familien mit höchsten An­sprüchen hinsichtlich Freizeit und Qualität, Gäste mit hoher Kaufkraft und Renommee“, so Mayer. Es wird ein Hotel entstehen, das höchste Qualität biete, schön in der Ausstrahlung und erstklassig in der Ausstattung sei und eine Vielzahl von Freizeit- und Wellnessanlagen biete, darunter z.B. Baby- und Kinderclubs, Wasserrutschen, Theater, Fußball, Go-Kart, Streichelzoo und vieles andere mehr.

Minister Tiefensee bezeichnete die Ansiedlungspläne als einen „riesigen Erfolg“ für das Reiseland Thüringen. Die im April gestartete Initiative des Landes zur Investorengewinnung im Tourismus trage damit erste Früchte. Damit werde der Standort Oberhof rechtzeitig zur Biathlon-WM 2023 über ein neues, attraktives Hotelangebot verfügen. Die Ausrichtung des neuen Hotels auf Familien mit Kindern positioniere Thüringen künftig zudem stärker in dieser wichtigen Zielgruppe. „Die Investition wird der gesamten Region neue tou­ristische Impulse geben und zieht hoffentlich weitere Inves­titionen nach.“ So sollen durch den Hotelbetrieb künftig rund 120.000 zusätz­liche Übernachtun­gen pro Jahr generiert werden. Tiefensee sagte, das Land werde das Investi­tionsvorhaben im Rahmen seiner Möglichkeiten nach Kräf­ten unterstützen.

Die Mayer Family Hotels Gruppe mit aktuell drei Häusern – davon zwei in Österreich (Lermoos, Gosau), eines in Deutschland (Oberjoch) – ist seit rund 25 Jahren erfolgreich im Markt der Familienhotellerie etabliert. So betreibt das Unternehmen bereits erfolgreich das Leading Family Hotel in Lermoos in Tirol in Österreich, das Kinderhotel Oberjoch im Allgäu (das einzige Hotel in Bayern, dass mit der Wirtschafts-Prämierung "Bayern Best 50“ ausgezeich­net wurde) und das seit einem Jahr in Betrieb befindliche Leading Family Hotel Dachsteinkönig in Gosau im österreichischen Salz­kammergut. Mit diesem Hotel konnte die Mayer Family Hotels Gruppe gleich im ersten Jahr nach Eröffnung die weltweit begehrte Trophäe „World Luxury Hotel Award“ in St. Moritz entgegennehmen. Auch den Award für den besten Arbeitgeber des Jahres der Jobbörse „rolling.pin“ konnte das Hotel gewinnen.

In Oberhof ist ein ähnliches Konzept wie im Dachsteinkönig vorgesehen. „Die Strategie steht. Wir gehen nun voll in die Planung“, so Mayer. Standort des künftigen Hotels ist eine rund vier Hektar große Fläche am Schützenberg in Oberhof. Baubeginn könnte schon im Sommer 2019 sein. Bürgermeister Thomas Schulz sagte den Betreibern dazu jede nur mögliche Unterstützung seitens der Stadt Oberhof zu. „Oberhof hat frühzeitig die Weichen für die Verbesserung seines Hotel- und Beherbergungsangebots gestellt, städtebau­liche Misstände beseitigt und in den vergangenen Jahren mit Unterstützung der Landesregierung hervorragende Bedingungen für touristische Investitio­nen geschaffen“, sagte Schulz. Es erfülle ihn mit Stolz, heute konstatieren zu können, dass der damals eingeschlagene Weg richtig war. „Die Investition ist gut für Oberhof, die Region und Thürin­gen.“

Die künftigen Mitarbeiter des neuen Hotels sollen vorrangig in der Region ge­wonnen, in der hauseigenen Akademie geschult und ganzjährig beschäftigt werden. „Mitarbeiter sind unser wertvollstes Kapital“, so Mayer. Neben Hotel- und Restaurantfachkräften werden weitere hochwertige Arbeitskräfte wie Therapeuten, Sporttrainer sowie Fachkräfte in der Kinderbetreuung und im Beautybereich benötigt.
 
Stephan Krauß
Pressesprecher – Referatsleiter

Medieninformation des Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

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news-1561 Tue, 09 Oct 2018 11:50:00 +0200 Digitaldienstleister Retarus eröffnet Niederlassung in Erfurt http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/digitaldienstleister-retarus-eroeffnet-niederlassung-in-erfurt/ Tiefensee: Digitalisierung im Land vorantreiben Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee hat heute gemeinsam mit Geschäftsführer Martin Hager die neue Niederlassung der Retarus GmbH am Europaplatz in Erfurt eröffnet. Retarus berät Firmen in Fragen der Digitalisierung und betreut die eingesetzten IT- und Softwarelösungen. Dabei ist das Unternehmen auf die sichere Übertragung und Verarbeitung von Daten spezialisiert. „Wenn aus unserer Wirtschaft eine ‚Wirtschaft 4.0‘ werden soll, brauchen wir Firmen wie Retarus, die Unternehmen bei der Einführung digitaler Technologien unterstützen“, sagte Tiefensee. „Deshalb freue ich mich, dass sich Retarus jetzt endgültig für eine Niederlassung in Thüringen entschieden hat und von hier aus die Digitalisierung im Land mit vorantreiben wird.“

Die 1992 gegründete Retarus GmbH mit Hauptsitz in München betreut Firmenkunden bei der Einführung und Nutzung von Informationstechnologien und Softwarelösungen für ihre Geschäfts-, Vertriebs- und Produktionsprozesse. Dazu betreibt das Unternehmen inzwischen sechs Rechenzentren sowie Niederlassungen weltweit, neben Deutschland u.a. in Frankreich, Großbritannien, Italien, der Schweiz, Österreich, Spanien, den USA und Singapur. Insgesamt nutzen nach eigenen Angaben drei Viertel der DAX-30- und etwa die Hälfte der Euro-Stoxx-50-Unternehmen die Dienstleistungen von Retarus.

Von Erfurt aus soll künftig der Kundenservice für die von Retarus betreuten Firmen erfolgen. Zum 1. Oktober haben bereits 15 Mitarbeiter die neuen Geschäftsräume bezogen. In den kommenden Jahren soll die Zahl der Beschäftigten auf mindestens 30 weiter anwachsen. Nach München und New Jersey (USA) wird Erfurt damit zum drittgrößten Retarus-Standort weltweit. Retarus ist seit 2015 in der thüringischen Landeshauptstadt aktiv, zunächst in einer Kooperation mit der Firma Sellbytel, künftig mit einer eigenen Niederlassung. Das Land unterstützt die Aktivitäten von Retarus seit 2015, zunächst bei der Suche nach geeigneten Kooperationspartnern, später auch bei der Standortsuche.
 
Stephan Krauß
Pressesprecher – Referatsleiter

Medieninformation des Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

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news-1562 Sun, 07 Oct 2018 18:53:00 +0200 Spatenstich für Betonfertigteilwerk im Industrie-4.0-Standard am Erfurter Kreuz http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/spatenstich-fuer-betonfertigteilwerk-im-industrie-40-standard-am-erfurter-kreuz/ Tiefensee: Hochautomatisiertes Werk ist Vorreiter beim digitalen Bauen / Thüringen setzt sich gegen alternative Standorte durch Mit dem ersten Spatenstich hat die European Modular Constructions  GmbH (EMC) heute mit dem Bau ihres ersten Betonfertigteilwerkes für den Wohnungsbau begonnen. Für das Werk im Industriegebiet Erfurter Kreuz, das mit zunächst 45 Mitarbeitern jährlich Fertigteile für bis zu 2.000 Wohneinheiten herstellen soll, investiert die EMC gemeinsam mit Partnern rund 46 Millionen Euro. Die Produktion erster Bauteile ist für Anfang 2020 geplant. „Das moderne Werk leistet einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der bundesweit angespannten Wohnungslage“, betont Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee. Mit seinen hochautomatisierten Produktionsprozessen, die Bau und Digitalisierung miteinander verbinden, sei es Vorreiter im digitalen Bauen. "Ich bin stolz und glücklich, dass sich EMC  für Thüringen entschieden hat, offensichtlich bieten wir gegenüber den Mitbewerbern sehr günstige Konditionen."

Mit dem Werk bündelt die EMC ihre Kompetenzen aus Digitalisierung und Bau und legt die Basis für die industrielle Herstellung von hochwertigem Wohnraum zu günstigen Preisen. Die montagefertigen Wand- und Deckenelemente, in die auch robotergestützt Rohrsysteme für Installationen eingelegt werden können, brauchen vor Ort auf der Baustelle nur noch zusammengesetzt werden. Das spart Zeit und macht Prozesse sowohl planbarer als auch effizienter.

„Zukünftig werden Architekten und Planer ausschließlich digital arbeiten und den gesamten Prozess vom Entwurf bis zur Fertigstellung über Computeranwendungen abbilden. Mit angeschlossenen Produktionsabläufen und der Einbindung von serieller Fertigung lassen sich Gebäude sowohl schneller als auch günstiger errichten.“ Mit dem Werk erhoffe sich Tiefensee auch Impulse für die Digitalisierung der Baubranche in Thüringen. Mit dem Beratungsschwerpunkt „Digitales Bauen“ im Thüringer Kompetenzzentrum Wirtschaft 4.0 und dem Institut für Angewandte Bauforschung Weimar gGmbH (IAB) bestehe bereits eine gute Beratung und Forschung auf diesem Gebiet.

„Wir bündeln Erfahrung und Kompetenzen von Spezialisten in der Digitalisierung von Bauprozessen einerseits und der Automatisierung komplexer Produktionsketten andererseits. Dieses Knowhow kombinieren wir jetzt, so dass aus dem Bauhandwerk eine wirkliche Bauindustrie wird“, so EMC-Geschäftsführer Frank Preuss. „Durch die aus dem Automobilbau bekannten modularen und Just-in-time-Fertigungsprozesse sind wir im Fertigteilbau erstmalig in der Lage, auf industriellem Niveau hochgradig individuell zu fertigen.“

Als ersten Kooperationspartner hat EMC mit der CG Gruppe AG einen deutschlandweit führenden Entwickler im Geschosswohnungsbau gewonnen. „Als CG Gruppe setzen wir bereits heute konsequent auf digitale Abläufe und Prozesse. Unser Ziel ist es, bei gleicher Qualität schneller und günstiger zu bauen als wir es heute tun – auch, weil die Menschen von uns erwarten, dass wir günstige Wohnungen anbieten. Dieser Verantwortung stellen wir uns. Aber das geht nicht als Manufaktur, sondern das geht nur als Industriebetrieb. Erfolgreiche Automobilkonzerne bauen aus einer Plattform mit ähnlichen Getrieben und Motoren völlig unterschiedliche Autos. Das ist unser Ziel, so dass Deutschlands Städte nicht alle gleich aussehen, sondern auch beim Neubau individuell bleiben. Gleichzeitig können wir die Kosten durch die serielle Bauteilfertigung deutlich senken“, beschreibt der Vorstandsvorsitzende der CG Gruppe AG Christoph Gröner die Vorteile. Es ist geplant, dass die CG Gruppe AG ab dem Jahr 2020 im neuen Werk gefertigte Bauteile einsetzen kann.
 
Über die EMC

Die EMC European Modular Constructions GmbH (EMC) wurde 2017 in Köln gegründet. Geschäftsgegenstand des Unternehmens ist der Aufbau und Betrieb von Werken zur Herstellung von Fertigteilen für die Bau- und Immobilienwirtschaft sowie die Fertigung, der Vertrieb und der Handel von Fertigteilen für die Bau- und Immobilienwirtschaft. Mit Abschluss des Investitionsprojektes soll der Sitz des Unternehmens nach Thüringen (Amt Wachsenburg) verlagert werden. Gegenstand der Betriebsstätte im Industriegebiet „Erfurter Kreuz“ wird die Herstellung von Bauelementen aus Beton, insbesondere massiver Wand- und Deckenelementen, sein.

Ansprechpartner für die EMC:
ESZIK / Robert Hesse, +49.341.3338153, robert.hesse@eszik.de
 
Peggy Hoy
Stv. Pressesprecherin 

Medieninformation des Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

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news-1563 Fri, 05 Oct 2018 18:56:00 +0200 EXPO REAL 2018: Thüringen wirbt mit Bauhaus und attraktiven Standorten http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/expo-real-2018-thueringen-wirbt-mit-bauhaus-und-attraktiven-standorten/ Unternehmen und Regionen auf größter Immobilien- und Standortmesse in München/ Tourismuswirtschaft und Stadtquartier ICE-City Erfurt zählen zu den Schwerpunkten ERFURT_ Abermals feiert Europas größte Immobilienfachmesse EXPO REAL einen neuen Ausstellerrekord, wenn sie am Montag, 8. Oktober 2018 für drei Tage ihre Pforten öffnet. Mehr als 2050 Aussteller aus rund 40 Ländern präsentieren sich in München, und mit am Start ist das Land Thüringen als attraktiver Immobilien- und Investitionsstandort.

Unter dem Dach des Thüringer Gemeinschaftsstandes in Halle C1| Stand 124 zeigen sich insgesamt 19 Unternehmen, Landkreise, Institutionen und Initiativen des Freistaates. Mit grafischen Elementen und Infomaterial verweist der diesjährige Stand auf das Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“, welches im kommenden Jahr gefeiert wird, und das die Wirtschaftsförderer und Aussteller für ihre Kommunikation mit Unternehmern, Investoren und Touristen nutzen möchten. „Einen Schwerpunkt unserer Aktivitäten in München bildet die Ansprache von Investoren in den Bereichen Hotels und Ferienanlagen“, erläutert Valentina Kerst, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft. „Zu Jahresbeginn haben wir bei der LEG ein spezielles Akquisitionsteam Gastgewerbe etabliert, das sich um die Ansprache und Ansiedlung entsprechender Unternehmen kümmert. Die EXPO REAL bietet eine hervorragende Möglichkeit, mit Entscheidern der Branche ins Gespräch zu kommen.“ Gezielt erfolgt dies am ersten Messetag, wenn Valentina Kerst gemeinsam mit LEG-Geschäftsführerin Sabine Wosche im Rahmen eines Messerundgangs verschiedene Vertreter des Wirtschaftszweiges besucht.

Ein weiterer Fokus der Thüringer Präsentation liegt auf dem Städtebauprojekt ICE-City Erfurt. Für Investoren und Unternehmen aus aller Welt bieten sich künftig auf den rund 30 Hektar großen Flächen, die sich in unmittelbarer Nähe zum künftigen ICE-Knoten erstrecken, attraktive Investitionsmöglichkeiten. Im Sommer dieses Jahres erfolgte der Spatenstich für den ersten „Baustein“ des neuen Quartiers: Die May-Gruppe aus Itzehoe errichtet hier das „prizeotel Erfurt-City“, ein Economy-Design-Hotel, das durch seine kreative Farben- und Formensprache sowie eine nutzerfreundliche Ausstattung besticht und Ende 2019 eröffnet wird. „Das Hotelprojekt gab den sichtbaren Startschuss für das Investitionsgeschehen in der ICE-City, und mit einem aktuellen Interessenbekundungsverfahren nehmen wir das nächste Vorhaben in Angriff“, sagt Sabine Wosche „Wir sprechen Investoren für den Bau des ersten von zwei Hochhäusern an der Stauffenbergallee an – der Tower West soll Raum für die Nutzungen von Büros, Tagungen und Einzelhandel bieten.“

Organisiert wird der Messeauftritt des Freistaats vom Thüringer Wirtschaftsministerium und der LEG Thüringen. Am Dienstag, 9. Oktober, findet am Gemeinschaftsstand ab 18.30 Uhr der traditionelle Thüringen-Event statt.

Folgende Landkreise, Regionen, Institutionen, Initiativen, Unternehmen und Sponsoren sind auf dem Thüringer Gemeinschaftstand vertreten:

  • Landratsamt Wartburgkreis
  • Impulsregion Erfurt-Jena-Weimar-Weimarer Land
  • ICE-City Erfurt
  • Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft
  • on-geo GmbH
  • Josef Saller Gewerbebau
  • Tempus Immobilien & Projekt GmbH
  • Thüringer Aufbaubank
  • Habau Hoch- und Tiefbau GmbH
  • JenAcon GmbH
  • Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • LEG Thüringen
  • Messe Erfurt
  • GW Unternehmensgruppe
  • Griesson – de Beukelaer
  • Born Senf Feinkost GmbH
  • Köster GmbH
  • Antaris Immobilien GmbH
  • Wirtschaftsspiegel Thüringen

Hintergrund:

Die EXPO REAL bildet das gesamte Spektrum der Immobilienwirtschaft ab und ist eine der wichtigsten internationalen Kommunikationsplattformen der Branche. Über 2050 Aussteller aus etwa 40 Ländern und eine Vielzahl von Konferenzen bieten einen detaillierten Überblick über aktuelle Trends und Innovationen des Immobilien-, Investitions- und Finanzierungsmarktes. Schwerpunkte in diesem Jahr sind unter anderem digitale Innovationen im Immobilienbereich sowie asiatisch-pazifische Märkte. Thüringen ist seit dem Jahr 2000 ununterbrochen mit einem Gemeinschaftsstand auf der EXPO REAL in München vertreten. 
Mehr Informationen sowie die komplette Liste der Thüringer Aussteller unter: www.leg-thueringen.de/exporeal

Medieninformation der LEG Thüringen

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news-1541 Thu, 13 Sep 2018 20:00:00 +0200 Neues Carlisle-Werk in Walterhausen eröffnet https://www.mdr.de/thueringen/west-thueringen/gotha/carlisle-wer-investition-100.html Der Dachbahnen-Hersteller Carlisle hat am Donnerstagmittag in Waltershausen im Landkreis Gotha ein neues Werk eröffnet. Damit erweitert das Unternehmen seine Produktion am Standort. Bisher wurden 25 Millionen Euro investiert.  

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news-2552 Tue, 28 Aug 2018 07:04:42 +0200 Innovationszentrum Medizintechnik entsteht in Jena und Ilmenau http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/innovationszentrum-medizintechnik-entsteht-in-jena-und-ilmenau-1/ Tiefensee übergibt Förderbescheide über insgesamt 9,5 Millionen Euro In Thüringen entsteht ein neues Innovationszentrum für Medizintechnik. Dazu übergab Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee heute drei Förderbescheide über insgesamt 9,5 Millionen Euro an die drei beteiligten Forschungseinrichtungen - das Universitätsklinikum Jena (5,3 Millionen Euro), die Technische Universität Ilmenau (2,9 Mil­lionen Euro) und das Leibniz-Institut für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) (1,3 Millionen Euro). Die Mittel dienen insbesondere zur Anschaffung von Forschungsgroßgeräten und zur Deckung von Personalkosten. Alle drei Einrichtungen werden gemeinsam Träger des Innovationszentrums sein.

Das neue "Thüringer Innovationszentrum für Medizintechnik-Lösungen (Diag­nose, Therapie, Optimierung durch optische Lösungen)" - kurz: ThIMEDOP - wird sich vor allem der Stammzell- und Altersforschung sowie der Onko­logie widmen und Forschungsprojekte im Bereich der Biomedizintechnik und Mikroskopie durchführen. Zudem sollen neue optische, spektroskopische und biotechnologische Nachweisverfahren entwickelt, die Dauer zur Entwick­lung zertifizierter Medizinprodukte verkürzt und generell der Transfer von Forschungsergebnissen in wirtschaftlich verwertbare Verfahren und Produkte beschleunigt werden.

 "Medizintechnik ist eine Kernkompetenz des Forschungs- und Wirtschafts­standorts Thüringen", sagte Tiefensee. Thüringen sei der größte Medizin­technik-Standort in den neuen Bundesländern, etwa 40 Prozent der Beschäf­tigten und 60 Prozent des Umsatzes der ostdeutschen Medizintechnik­branche entfallen auf den Freistaat. "Das neue Innovationszentrum soll deshalb zusätzliche Impulse für diesen wichtigen Bereich geben, die vor­handenen Kompetenzen stärker bündeln und für kurze Wege von der Forschung bis zur Anwendung sorgen", so der Minister.

Die Förderung für das Innovationszentrum ThIMEDOP fließt zum überwie­genden Teil in die Anschaffung von Forschungsgroßgeräten und ‑infrastruk­tur. Das Zentrum soll künftig im Forschungsgebäude CetraMed beheimatet sein, das ab kommendem Jahr auf dem Gelände des Universitätsklinikums errichtet wird. "Im ThIMEDOP können sich Ärzte, Ingenieure und Grund­lagenwissenschaftler weiter vernetzen, um mit Hilfe optischer Technologien aus der klinischen Praxis kommende Probleme und Fragestellungen zu bearbeiten und entsprechende Lösungen und Anwendungen für die klinische Praxis zu entwickeln", betont der Prodekan für Forschung der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Andreas Hochhaus.

Prof. Dr. Ralf Mrowka, ThIMEDOP-Sprecher und Leiter einer Arbeitsgruppe am UKJ, die im ThIMEDOP mitarbeiten wird: "Wir beginnen jetzt mit der organisatorischen Vernetzung und der Ausschreibung der Geräte. Das Innovationszentrum wird Projekte entlang der gesamten Innovationskette von der wissenschaftlichen Idee bis zur frühen Produktentwicklung im Bereich der Diagnostik und Therapie zusammenführen und ihnen eine gemeinsame Infrastruktur zur Verfügung stellen. Die wissenschaftliche Arbeit in unserem gemeinsamen Forschungsfeld wird weit vor dem Einzug in den CetraMed-Neubau starten."

Laut Landesamt für Statistik umfasst die Medizintechnik-Branche in Thürin­gen insgesamt 56 Betriebe (ab 20 Mitarbeitern) mit 4.650 Beschäftigten, die einen Umsatz von mehr als 800 Millionen Euro erwirtschaften. Die Export­quote liegt mit fast 60 Prozent deutlich über dem Thüringer Durchschnitt. Die Unternehmensdatenbank der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) führt insgesamt sogar 448 Unternehmen mit Medizintechnik-Bezug auf, die insge­samt 18.700 Mitarbeiter beschäftigen. Die Stärken der Thüringer Unterneh­men liegen in Produkten der Augenheilkunde, OP-Systemen, Rollstühlen/ Prothesensystemen, Orthesen/therapeutische Hilfsmitteln, Analyse-, Bio- und Labortechnik sowie  Geräte der Funktionsdiagnostik und bildgebenden Verfahren.

Als Teil des Bereiches "Gesundes Leben und Gesundheitswirtschaft" ist die Medizintechnik ein Schwerpunkt der Thüringer Forschungs- und Innovations­strategie RIS3. Der Großteil der Unternehmen und wissenschaftlichen Ein­richtungen im Bereich der Medizintechnik sitzt in Jena. Das ThIMEDOP ist nach ThIMo, CEEC, InQuoSens, ThZM das fünfte von insgesamt sechs Inno­vationszentren, die das Land fördert und deren Einrichtung vom Wissen­schaftsrat befürwortet worden war.

Quelle: Pressemitteilung des TMWWDG

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news-1527 Fri, 13 Jul 2018 11:51:05 +0200 CATL baut Gigafactory für Batterien in Thüringen http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/catl-baut-gigafactory-fuer-batterien-in-thueringen/ Großer Erfolg für den Investitionsstandort Thüringen: Der chinesische Batteriehersteller Contemporary Amperex Technology Ltd. (CATL), einer der führenden Autobatteriehersteller weltweit, errichtet in Arnstadt südlich der Landeshauptstadt Erfurt sein erstes Werk außerhalb Chinas. Bis 2022 investiert CATL 240 Millionen Euro und schafft 600 neue Arbeitsplätze. Der Schwerpunkt des Werkes mit einer Kapazität von 14 Gigawattstunden wird auf der automatisierten Produktion und intelligenten Herstellung von Batterien liegen. Neben der Produktion werden auch Forschung und Entwicklung, Qualitätskontrolle und hochwertige Dienstleistungen eine große Rolle spielen.

Die zentrale Lage Thüringens, die gute Infrastruktur am Standort, der Investorenservice, Know-how und Wissen durch die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte und die vielfältigen Forschungskapazitäten gehören zu den Trümpfen, welche CATL überzeugten und am Ende den Ausschlag im harten weltweiten Standortwettbewerb gaben. „Diese bedeutende Investitionsentscheidung katapultiert unser Bundesland mindestens in die europäische Liga, denn hier entsteht der erste europäische Produktionsstandort für Batteriezellen überhaupt“, erläuterte Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee, der eigens in China die Investitionsverhandlungen mit geführt hatte, bei der Unterzeichnung der Projektvereinbarung Anfang Juli im Bundeskanzleramt in Berlin. „Wir freuen uns, dass ein Weltmarktführer wie CATL auf Thüringen setzt, um das weitere Wachstum seiner Batterie- und Produktionstechnologie von hier aus voranzutreiben.“ Die Ansiedlung erfolgt auf dem Industriegebiet „Erfurter Kreuz“, welches die LEG seit 2005 erfolgreich entwickelt. Die Landesgesellschaft unterstützte tatkräftig das Ansiedlungsprojekt und ist mit ihrem kompetenten Investorenservice maßgeblich an der positiven Investitionsentscheidung beteiligt.

Über Contemporary Amperex Technology Ltd.

Contemporary Amperex Technology Ltd. (CATL) wurde 2011 gegründet und 2018 an der Börse notiert. Das Unternehmen entwickelt und produziert Lithium-Ionen-Batterien, Batteriesysteme für die Elektromobilität und Energiespeicherlösungen. Das Kerngeschäft der Firma umfasst auch Batteriemanagementsysteme sowie Batterierecycling und -wiederverwendung. Mit einem jährlichen Lieferumfang von 12GWh im 2017 ist CATL die Nummer eins der weltweiten Automobilbatteriebranche.

Ende 2017 beschäftigte CATL etwa 23 Prozent der Mitarbeiter und damit 3425 Personen in Bereich Forschung und Entwicklung. CATL hat Niederlassungen in Schanghai, Jiangsu, Qinghai und Foshan. Auslandsniederlassungen sind in München, Paris sowie in Japan und in den USA. Weitere Informationen unter www.catlbattery.com.

Interview mit Dr. Arnulf Wulff, Prokurist und Abteilungsleiter, LEG Thüringen

Mit dem Bau einer Batteriezellenfabrik durch den chinesischen Investor ist der LEG Thüringen ja ein großer Coup gelungen.

Ja, damit wurde der Startschuss für eine der bedeutendsten ausländischen Investitionsprojekte der vergangenen zehn Jahre in Thüringen vollzogen. Es ist gleichzeitig auch ein Ergebnis unserer engagierten Arbeit der letzten Monate, um sich im zunehmenden nationalen und internationalen Standortwettbewerb zu behaupten. Die eigentliche Arbeit zur schrittweisen Umsetzung beginnt erst jetzt.

Ist der Wirtschaftsstandort Thüringen für ausländische Investoren in den letzten Jahren interessanter geworden?

In den letzten Jahren hat sich der Anteil ausländischer Investoren, insbesondere aus den Hightech-Branchen, die sich im Freistaat engagieren wollen, kontinuierlich erhöht und beträgt jetzt über 50 %. Damit wurde ein Höchststand erreicht; dies beweist gleichzeitig die zunehmende Attraktivität des Wirtschafts- und Technologiestandortes Thüringen.

Wo sehen Sie die Gründe für diese Entwicklung Thüringens zum Hotspot für Investoren?

Einerseits besitzt Thüringen neben seiner exzellenten Lage in Deutschland und Europa sowie modernster Infrastruktur, eine breit gefächerte Branchenstruktur, qualifizierte Arbeitskräfte, renommierte Hochschul- und Wissenschaftseinrichtungen und bietet eine hohe Lebensqualität. Eine große Rolle spielt besonders die Verfügbarkeit attraktiver Industrieflächen, die auch den anspruchsvollsten Anforderungen gerecht werden.

Andererseits bietet die LEG Thüringen als Full-Service-Agentur passfähige Dienstleistungen für Investoren, von Wirtschafts- und Branchenanalysen, konkreten Standortangeboten bis hin zu Finanzierungs- und Förderpaketen, Behördenmanagement und Vermittlung von Thüringer Kooperations- bzw. F+E-Partnern. Gleichzeitig stellt die LEG Thüringen bestens geeignete Industriestandorte zur Verfügung, alles unter einem Dach!

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news-2551 Wed, 11 Jul 2018 15:38:13 +0200 Chinesischer Batteriehersteller CATL errichtet Werk in Thüringen http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/chinesischer-batteriehersteller-catl-errichtet-werk-in-thueringen-1/ Erstes Werk außerhalb Chinas mit einer Kapazität von 14 Gigawattstunden / 240 Millionen Euro Investition bis 2022 Der chinesische Batteriehersteller Contemporary Amperex Technology Ltd. (CATL), einer der führenden Autobatteriehersteller weltweit, errichtet in Thüringen sein erstes Werk außerhalb Chinas. Schwerpunkt des Werkes mit einer Kapazität von 14 Gigawattstunden liegt auf der automatisierten Produktion und intelligenten Herstellung von Batterien. Forschung und Entwicklung, Qualitätskontrolle und hochwertige Dienstleistungen spielen eine große Rolle. „Für Thüringen ist es die bedeutendste Industrieinvestition der letzten zehn Jahre“, betont Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee.

Die Projektvereinbarung zwischen CATL und dem Freistaat Thüringen wurde heute im Rahmen der Deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen im Bundeskanzleramt in Berlin unterschrieben. Damit gibt CATL zum ersten Mal den Weg für die Herstellung ihrer Fahrzeugbatterien außerhalb Chinas frei. Mit diesem Schritt bekräftigt die Firma ihr Engagement auf dem europäischen Automobilmarkt und nutzt die Wachstumschancen, die sich in Europa und vor allem in Deutschland durch Elektrofahrzeuge auftun.

Europa ist für CATL eine der wichtigsten Regionen für ihr strategisches Wachstums. Mit Eröffnung der Produktionsanlage in Deutschland unterstreicht die Firma die Bedeutung des deutschen Marktes. Die Entscheidung für Deutschland fiel unter anderem, um

  • die Nähe zum Kunden zu gewährleisten, die Marktanforderungen vor Ort zu verstehen und schneller auf den Kundenbedarf reagieren zu können; 
  • europäischen Automobilhersteller in Deutschland wie BMW, Daimler und VW (in alphabetischer Reihenfolge) vor Ort hergestellte Lösungen anbieten zu können;
  • europäische Kenntnisse in der Batterieherstellung mit einzubeziehen.


Durch die stetige Verbesserung der Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit seiner Produkte will der weltweit größte Hersteller von Lithium-Ionen-Batterien für Kraftfahrzeuge CATL die Akzeptanz der Technologie vorantreiben. Das hochautomatisierte neue Batteriewerk wird auf eine Kapazität von 14 Gigawattstunden ausgelegt. Bis 2022 investiert CATL 240 Millionen Euro und schafft 600 neue Arbeitsplätze. Das Werk ist auf einem 70 Hektar großen Areal im Industriegebiet Erfurter Kreuz geplant.

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee sieht in der Investition nicht weniger als eine „industriepolitische Weichenstellung mit enormer Langzeitwirkung“ – für CATL selbst, für die europäische Automobilwirtschaft, aber auch für den Wirtschaftsstandort Thüringen. „Die bedeutendste Investitionsentscheidung der letzten zehn Jahre in Thüringen katapultiert unser Bundesland mindestens in die europäische Liga,  denn hier entsteht der erste europäische Produktionsstandort für Batteriezellen überhaupt. CATL setzt Maßstäbe“, sagte Tiefensee. Die Landesregierung verspricht sich davon einen Zuzug weiterer Firmen der Batterieherstellung sowie der Zulieferindustrie und eine Spitzenposition bei den innovativen Elektrofahrzeugtechnologien.

"In intensiven Verhandlungen über mehr als ein Jahr bei CATL in China und in Erfurt ist es uns gelungen, den Investor von Thüringen zu überzeugen", führt Tiefensee fort. „Wir freuen uns, dass ein Weltmarkführer wie CATL auf Thüringen setzt, um sein weiteres Wachstum und die Weiterentwicklung seiner Batterie- und Produktionstechnologie von hier aus voranzutreiben.“

Das Werk in Thüringen ist als eigenständige Firma mit Produktion, Forschung und Entwicklung sowie Logistik geplant. „Der Bau eines Werks zur Herstellung von intelligenten Batterien in Deutschland ist der erste Schritt unseres Investitionsplans für Europa. Er dient der Zusammenarbeit zwischen europäischen Autoherstellern und CATL“, führt CATLs Vorstandsvorsitzender Dr. Robin Zeng an. „Durch die Etablierung der modernsten Technologie für Lithium-Ionen-Batterien in Deutschland und die Liefermöglichkeiten vor Ort, sind wir näher am Kunden und können dadurch kundenspezifische Lösungen anbieten und noch schneller auf Kundenwünsche reagieren.“

„Wir sind der Ansicht, dass die Batterietechnologie bei der künftigen Elektromobilität eine Schlüsselstellung einnimmt“, betont der technische Leiter von CATL, Robert Galyen. “Wir freuen uns darauf, Spitzenprodukte im Bereich der Automobilbatterien auf den europäischen Markt zu bringen.“

Über Contemporary Amperex Technology Ltd.

Contemporary Amperex Technology Ltd. (CATL) wurde 2011 gegründet und 2018 an der Börse notiert. Das Unternehmen entwickelt und produziert Lithium-Ionen-Batterien, Batteriesysteme für die Elektromobilität und Energiespeicherlösungen. Das Kerngeschäft der Firma umfasst auch Batteriemanagementsysteme sowie Batterierecycling und -wiederverwendung. Mit einem jährlichen Lieferumfang von 12GWh im 2017 ist CATL die Nummer eins der weltweiten Automobilbatteriebranche.

Ende 2017 beschäftigte CATL etwa 23 Prozent der Mitarbeiter und damit 3425 Personen in Bereich Forschung und Entwicklung. CATL hat Niederlassungen in Schanghai, Jiangsu, Qinghai und Foshan. Auslandsniederlassungen sind in München, Paris sowie in Japan und in den USA. Weitere Informationen unter www.catlbattery.com.

Quelle: Pressemitteilung des TMWWDG

Weitere Details und Fotos: https://www.thueringen.de/th6/tmwwdg/service/pressemitteilungen/105749/index.aspx

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news-2550 Thu, 05 Jul 2018 07:36:53 +0200 Wirtschaftsminister Tiefensee zum Wirtschafts- und Investitionsstandort Thüringen https://www.thueringen.de/th6/tmwwdg/service/pressemitteilungen/105676/index.aspx Investitionen sorgen für Wachstum und Beschäftigung news-2549 Thu, 28 Jun 2018 13:44:01 +0200 Thüringer Startup Telescrop gewinnt Clusterpreis Informationstechnologie beim IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2018 http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/thueringer-startup-telescrop-gewinnt-clusterpreis-informationstechnologie-beim-iq-innovationspreis-mi-1/ Künstliche Intelligenz für Präzisions-Ackerbau der Zukunft Der mit 7.500 Euro dotierte Clusterpreis Informationstechnologie des IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2018 geht an das thüringische Startup Telescrop aus Dielsdorf im Landkreis Sömmerda. Das junge Unternehmen konnte die Auszeichnung am Abend bei der Preisverleihung im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera entgegennehmen. Mit insgesamt 157 Bewerbungen aus Mitteldeutschland und dem ganzen Bundesgebiet verzeichnete der länderübergreifende Innovationswettbewerb die höchste Beteiligung in seiner 14-jährigen Geschichte.

Telescrop erhielt die Auszeichnung für seine innovative Online-Datenbank zur Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen. Diese vereint erstmals Wetterdaten, Satellitenbilder, Radaraufnahmen und Geodaten zum Geländeprofil. Ein neu entwickelter Machine-Learning-Algorithmus analysiert die Daten und kann so Teilbereiche mit einer Auflösung von 10 x 10 Metern klassifizieren sowie ganzjährige Vorhersagen zum Pflanzenwachstum treffen. Die Ergebnisse können direkt in die GPS-Navigation von Arbeitsmaschinen eingespeist werden. So können Landwirte gezielt einzelne Bereiche bearbeiten, teuren Dünger und Pflanzenschutzmittel optimiert ausbringen und die er-tragreichsten Flächen für die Ernte identifizieren.

Der IQ Innovationspreis Mitteldeutschland wird von der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland und ihren Partnern in Leipzig, Halle (Saale) und Magdeburg ausgelobt. Er ist mit rund 70.000 Euro dotiert. Der Clusterinnovationswettbewerb fördert neuartige, marktfähige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zur Steigerung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit in der Region. In der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland engagieren sich strukturbestimmende Unternehmen, Städte und Landkreise, Kammern und Verbände sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit dem gemeinsamen Ziel einer nachhaltigen Entwicklung und Vermarktung der traditionsreichen  Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturregion Mitteldeutschland.

Weitere Informationen:
www.iq-mitteldeutschland.de
www.telescrop.de

Quelle: Pressemitteilung Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH

 

 

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news-1514 Fri, 22 Jun 2018 18:00:00 +0200 Bell Equipment baut in Eisenach-Kindel http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/bell-equipment-baut-in-eisenach-kindel/ Neue Fertigung wertet Standort auf

In Anwesenheit von Vertretern der Thüringer Landesregierung, lokaler Entscheidungsträger sowie der internationalen Konzernleitung mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Gary Bell an der Spitze beging die Bell Equipment (Deutschland) GmbH den feierlichen Spatenstich für ihren neuen Fertigungskomplex in Hörselberg-Hainich. Seit 2003 mit seinem Montagewerk im dortigen Industriegebiet Kindel ansässig, investiert der Muldenkipper-Hersteller mit Stammsitz in Südafrika insgesamt 13 Millionen Euro in Gebäude und Produktionsanlagen. Ab Mitte 2019 fertigt Bell dann auf über 12.000 m² Fläche erstmals eigene Baugruppen und Fahrzeugkomponenten vor Ort, was bereits mittelfristig über 100 neue qualifizierte Arbeitsplätze in der Region Eisenach schafft.

Kurze Wege zum Erfolg

Insgesamt 13 Millionen Euro investiert der internationale Muldenkipper-Hersteller Bell Equipment bis Mitte 2019 in den Neubau fahrzeugtechnischer Fertigungskapazitäten am Standort Eisenach-Kindel. Der rund 12.000 m² große Komplex entsteht auf dem knapp 10 Hektar großen Areal des Unternehmens, wo sich bereits das europäische Montagewerk für die knickgelenkten Bell-Muldenkipper befindet. Seit 2003 werden hier die schweren Transportfahrzeuge für Erdbau und Gewinnung auf Basis vormontierter Baugruppen aus dem südafrikanischen Bell-Stammwerk Richards Bay sowie der Komponenten europäischer Zulieferer von Motoren, Antriebs- und Steuerungstechnik endgefertigt. Von Eisenach aus gelangen die Fahrzeuge dann direkt in ihre Bestimmungsmärkte in Europa, Nordamerika und Asien.

Zur Optimierung seiner Produktionslogistik – insbesondere hinsichtlich Transportkosten, Lieferzeiten und einer flexiblen Reaktion auf spezifische Kundenanforderungen – verfolgt Bell Equipment konsequent eine Strategie der Dezentralisierung und Lokalisierung von Zulieferstrukturen und Fertigungsabläufen. Die jetzt initiierte Vorort-Fertigung einzelner Baugruppen in Eisenach-Kindel sei ein weiterer entscheidender Schritt in diese Richtung, wie Gary Bell, der Aufsichtsratsvorsitzende der Bell-Gruppe, anlässlich des feierlichen Spatenstiches betonte: „Die hochfesten Werkstähle für unsere Fahrzeuge stammen zu einem Großteil aus Europa – was liegt da näher, als sie auf Basis modernster Technologien und mit hochqualifizierten Fachleuten hier zu verarbeiten?“ Entsprechend werden die beiden geplanten Werkhallen mit allen notwendigen Technologien für Zuschnitt, Umformung, sowie mechanische und schweißtechnische Verarbeitung ausgerüstet. Der Einsatz von Robotertechnik und CNC-gestützten Werkstationen gewährleistet schnelle Durchlaufzeiten und sehr flexible Fertigungsabläufe, die von Experten in der direkt angeschlossenen Konstruktions- und Qualitätsabteilung gesteuert und überwacht werden.

Land unterstützt strategische Weiterentwicklung

In seiner Begrüßung der anwesenden Festgäste und zahlreichen Mitarbeiter lieferte Gary Bell Rückblicke und Ausblicke. Bis Juni dieses Jahres langjähriger Bell-Vorstandsvorsitzender, war der heutige Aufsichtsratschef maßgeblich an allen Standortentscheidungen beteiligt. „Wir haben hier von Beginn an beste Unterstützung erfahren – von unseren Anfängen auf der grünen Wiese über die Bewältigung sehr früher Nachfragespitzen und leider auch krisenbedingter Absatzeinbrüchen bis hin zur engagierten Begleitung unserer weiteren Zukunft, die wir auch heute symbolisch gemeinsam angehen.“ Gary Bell dankte den politisch Verantwortlichen auf allen Ebenen für die gute Zusammenarbeit und schloss ausdrücklich die Vertreter der regionalen Wirtschaftsförderung mit ein: „Ohne die Experten der LEG Thüringen, die uns damals buchstäblich den Weg auf den gerade erst erschlossenen Kindel bahnten, wären wir wohl heute nicht hier. Und über die Jahre bis hin zur jetzt getroffenen Entscheidung standen sie uns stets als treue Fährtensucher durch manch behördliches Dickicht zur Seite“.

Auch Wirtschaftsstaatssekretärin Valentina Kerst unterstrich die langjährige gute Partnerschaft zwischen Bell und den Verantwortlichen am Standort Thüringen, die über einen Zeitraum von 15 Jahren hinweg zum Erfolg des Unternehmens beigetragen habe: „Dass dieser Spatenstich heute stattfindet, zeigt auch: Thüringen bietet beste Rahmenbedingungen für Unternehmen, die langfristig investieren und wachsen wollen.“ Besonders erfreulich sei, dass Bell mit dem aktuellen Vorhaben zusätzliche Fertigungsschritte nach Eisenach verlege und sich damit vom reinen Montagewerk zu einem Standort mit eigenen Produktions- und Entwicklungsaktivitäten weiterentwickle. „Das ist eine strategische Ausrichtung, die wir selbstverständlich unterstützen“, so Kerst. Entscheidende Gespräche dazu waren bei einem Treffen von Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee mit Unternehmenschef Gary Bell während der Thüringer Delegationsreise nach Südafrika im Mai 2015 geführt worden. Das Land fördert die neue Investition mit 1,4 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

Andreas Krey, Geschäftsführer der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG), gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass Bell mit der Erweiterung ein klares Bekenntnis zum Standort Thüringen und speziell Eisenach-Kindel abgegeben hat. „Bei unseren gemeinsamen Gesprächen zur Erweiterung stand für die LEG stets das Ziel im Fokus, die Expansion von Bell bestmöglich zu unterstützen“, erläuterte er. „Die Zusammenarbeit war sehr konstruktiv, und wir haben gute Lösungen gefunden, die Bell die Fortführung seiner erfolgreichen unternehmerischen Tätigkeit hier in Eisenach ermöglichen. Für unser Industriegebiet, das bereits heute zu mehr als 80 Prozent belegt ist, bedeutet die positive Investitionsentscheidung eines Global Players wie Bell eine zusätzliche Aufwertung.“

Christian Weiß vom zuständigen Generalunternehmen Goldbeck-Ost stellte das Neubauprojekt vor, das in nur zehnmonatiger Bauzeit unter laufendem Betrieb im benachbarten Montagewerk abgeschlossen werden soll. Ein Vorteil dabei: Bereits beim Bau des Muldenkipperwerkes 2003 und des neuen Bell-Hauptsitzes im hessischen Alsfeld war die Thüringer Niederlassung des bundesweiten Industriebau-Spezialisten federführend.

Vielversprechende Perspektiven

Wenn ab Mitte 2019 zunächst die Fertigung der Transportmulden für die insgesamt neun Baureihen aufgenommen wird, rechnen die Verantwortlichen mit insgesamt 60 neuen Arbeitsplätzen – zusätzlich zu den bereits knapp 140 Beschäftigten im Montagewerk. Je nach Ausrichtung und Auslastung kann der Bedarf an qualifizierten Fachkräften sogar auf 130 Mitarbeiter in Konstruktion und Fertigung ansteigen, wie Werksleiter André Krings erklärt. Die Zeichen dafür stehen gut: Nach 371 Fahrzeugen 2016, 431 Einheiten 2017 werden 2018 voraussichtlich knapp über 500 Bell-Muldenkipper das Montageband verlassen, dessen maximale Auslastung auf 20 Fahrzeuge/Woche (ca. 900 Fzge./Jahr) ausgelegt ist.

Diese positive Entwicklung unterstützt Bell Equipment auch durch nachhaltige Investitionen an anderer Stelle: Erst im Herbst vergangenen Jahres eröffnete am Hauptsitz der Bell Equipment (Deutschland) GmbH im hessischen Alsfeld das neue „European Logistics Center“, das gemeinsam mit dem „Global Logistics Center“ in Johannesburg die weltweite Ersatzteilversorgung sicherstellt. Insgesamt knapp 5 Millionen Euro flossen hier in den ebenfalls komplett neu errichteten Komplex, der neben dem Teilezentrum auch die Hauptverwaltung und die für insgesamt 21 nationale europäische Märkte zuständige Vertriebsabteilung der im Jahre 2000 gegründeten deutschen Bell-Tochter beherbergt. Insgesamt erwirtschafteten beide deutschen Bell-Standorte 2017 einen Umsatz von knapp 134 Mio. Euro, was gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von gut 40 Prozent darstellt.

Bell Equipment weltweit

1954 als kleine Werkstatt gegründet, entwickelte sich Bell Equipment zu einem vielseitigen Hersteller von Land- und Forstmaschinen sowie Geräten für die Bau- und Gewinnungswirtschaft. Im Stammland Südafrika und den benachbarten afrikanischen Märkten ist Bell Equipment zudem im Vertrieb namhafter internationaler Marken für nahezu alle Bereiche der Bauwirtschaft aktiv. Insgesamt erwirtschaftete das börsennotierte Familienunternehmen mit weltweit rund 3200 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von ca. 459 Mio. Euro (2017).

Einen wichtigen Anteil daran haben heute die Bell-eigenen Baureihen an knickgelenkten Muldenkippern. Seit 1984 entwickelt und baut das Unternehmen die schweren Transportfahrzeuge für Erdbau und Gewinnung – ab Mitte der Neunziger Jahre setzte deren weltweite Vermarktung ein. Heute ist Bell Equipment mit eigenen Vertriebs- und Serviceniederlassungen sowie über Handelspartner in mehr als 80 Staaten auf allen Kontinenten vertreten.

Neun Standard-Modellreihen mit 18,0 bis 55,0 Tonnen Nutzlasten sowie zahlreiche Modell-Varianten (z.B. 4x4-Zweiachser) bieten das vielseitigste Programm am Markt. Neben ihrer extremen Geländegängigkeit durch Allradantrieb und Dreh-/Knickgelenk zeichnen sich Bell-Muldenkipper laut Hersteller insbesondere durch eine nutzlastoptimierte Bauweise und sehr wirtschaftliche, treibstoff-effiziente Antriebe aus.

Kontakt:

Bell Equipment (Deutschland) GmbH
Werk Eisenach-Kindel

Industriestraße 8
99820 Hörselberg-Hainich
Tel.: 036920/73-0
E-Mail:  factory@de.bellequipment.com
www.bellequipment.de

Presse Bell Equipment Deutschland

Thorsten Block
ka68 presse+pr
Gerwigstr. 22
D-76131 Karlsruhe
Tel.: +49 (0) 172 76 38 504
E-Mail: tbka68@aol.com

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news-2547 Mon, 18 Jun 2018 08:22:20 +0200 Tiefensee: Diesel ist besser als sein Ruf http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/tiefensee-diesel-ist-besser-als-sein-ruf-1/ Branchentag Automotive Thüringen: Wirtschaftsminister für Technologieoffenheit bei neuen Antriebstechnologien / Forderung nach mehr Kooperation der Thüringer Zulieferer Vor dem Hintergrund der Abgasmanipulationen großer Automobilhersteller hat Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee davor gewarnt, die Dieseltechnologie zu verteufeln. "Die Manipulationen sind selbstverständlich scharf zu kritisieren, sie müssen zügig und ohne Belastung der Fahrzeughalter abgestellt werden", sagte der Minister heute beim Branchentag Automotive Thüringen in Ilmenau. "Allerdings müssen wir aufpassen, das Kind nicht mit dem Bade auszuschütten. Die Dieseltechnologie ist besser als ihr derzeitiger Ruf. Sie ist immer noch eine der effizientesten Fahrzeugantriebe überhaupt und wird zumindest als Brückentechnologie auch weiterhin benötigt."

Dies gelte umso mehr, als viele Probleme älterer Motorengenerationen inzwischen behoben seien, so Tiefensee. "Spätestens mit den neuen Dieselmotoren der Euro6d-temp-Norm sind viele der aktuell diskutierten Herausforderungen technisch gelöst." Fahrverbote seien aus seiner Sicht daher nicht notwendig und sollten auch weiterhin vermieden werden. Mit Blick auf Thüringen sagte der Wirtschaftsminister, die Landesregierung gehe davon aus, dass die Grenzwerte für die Stickstoffdioxidbelastung überall eingehalten würden.

Langfristig sei allerdings mit einer Ablösung der bisherigen Verbrennungsmotoren durch alternative Antriebstechnologien zu rechnen, so Tiefensee weiter. Auch wenn der Elektromobilität hier derzeit die größten Potentiale zugesprochen werden, plädiere er in dieser Frage weiter grundsätzlich für Technologieoffenheit: "Der internationale Vergleich zeigt, dass verschiedene Länder ganz unterschiedlich auf die neuen Herausforderungen reagieren." So setze China etwa auf Elektroantriebe, Japan und Kalifornien dagegen auf die Wasserstofftechnik. Tiefensee: "Solange die Perspektiven nicht klar sind, sollten die Hersteller für alle Antriebstechnologien grundsätzlich offen bleiben und hier in Forschung und Entwicklung investieren."

Aber auch über die Frage der Antriebstechnologien hinaus müsse sich die Automobilindustrie in Thüringen auf einen tiefgreifenden Wandel einstellen, sagte der Wirtschaftsminister. "Der Strukturwandel erfasst Technologien, Märkte und Geschäftsmodelle weltweit und wird die Zukunft der Mobilität fundamental verändern. Wenn wir nicht aufpassen, kann das auch für die mittelständische Zulieferbranche im Freistaat negative Konsequenzen haben."

Schon heute sei klar: "Die Zukunft der Thüringer Automobilbranche kann nur in einer regelmäßigen, projektbezogenen Kooperation liegen. Dafür muss die Branche künftig enger zusammenrücken", sagte der Wirtschaftsminister weiter. Ziel sei es, aus der Branche heraus eine Reihe von Systemanbietern zu entwickeln, die technologisch komplexe Komponenten anbieten und damit ihre Position in der Wertschöpfungskette "Automobil" verteidigen und ausbauen könnten.

Das Wirtschaftsministerium unterstützt diesen Prozess beispielsweise durch die Förderung der Verbundforschung oder die Schaffung digitaler Plattformen. Mit dem Thüringer Innovationszentrum Mobilität an der TU Ilmenau stehe der Branche in Thüringen ein fächerübergreifender technologischer Impulsgeber zur Verfügung. Dort hat das Land inzwischen auch eine zusätzliche Honorarprofessur für "Automobilwirtschaft und Automobilproduktion" geschaffen.

Die Automobilwirtschaft gehört zu den strukturbestimmenden Branchen in Deutschland, aber auch in Thüringen. Etwa 70 Prozent der automobilen Wertschöpfung erfolgen im Zulieferbereich, der in Thüringen besonders ausgeprägt ist. Die Branche umfasst statistisch 51 Unternehmen (> 50 Beschäftigte) mit 16.400 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von knapp fünf Milliarden Euro. Nimmt man Unternehmen anderer Branchen hinzu, die zumindest einen Teil ihrer Umsätze im Automobilbereich erzielen, umfasst die Thüringer Zulieferwirtschaft insgesamt 530 Unternehmen mit 50.000 Beschäftigten und einem Umsatz von knapp neun Milliarden Euro.

Zu den Stärken der Thüringer Branche zählen insbesondere die breite Aufstellung, eine relativ großen Zahl von so genannten "hidden champions" sowie die hohe Qualifikation der Beschäftigten. Neben neuen Antriebstechnologien müssen die Unternehmen laut einer Expertise der Friedrich-Schiller-Universität Jena aber auch mit dem wachsenden internationalen Konkurrenzdruck, der Abhängigkeit von den großen Automobilkonzernen, der Kleinteiligkeit und - damit einhergehend - der zu geringen Investitions- und Innovationskraft, neuen Entwicklungen wie der Digitalisierung und der steigenden Fachkräftenachfrage fertig werden. "Wir brauchen deshalb eine gemeinsame Kraftanstrengung, um die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen."

quelle: Pressemitteilung des TMWWDG

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news-2546 Mon, 04 Jun 2018 14:35:37 +0200 Branchentag Automotive 2018 an der TU Ilmenau http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/branchentag-automotive-2018-an-der-tu-ilmenau-1/ Unter dem Motto „Mobilität neu denken – wohin geht die Reise?“ findet am 13. Juni von 14 bis 20 Uhr an der Technischen Universität Ilmenau der jährliche Branchentag des Automobilclusters automotive Thüringen e. V. statt. Führende Unternehmer, Wissenschaftler, Experten aus der Branche und Politiker... Beim Branchentag Automotive 2018 wird in Vorträgen und Diskussionen beleuchtet, ob "der Diesel" weiterhin eine Zukunft haben kann, welche Batterietechnik künftig für die Elektromobilität notwendig ist und wie sich die Mobilität auch in Thüringen ändern wird. Zwischen 13 und 14 Uhr sind Campus-Touren geplant, die einen Einblick in das Thüringer Innovationszentrum für Mobilität (ThIMo), das an der TU Ilmenau angesiedelt ist, und in den Forschungsbereich autonomes Fahren und Sensortechnik geben.

Studenten haben die Chance, mit Vertretern der Wirtschaft direkt ins Gespräch zu kommen. In der Studentenbörse können sie Fragen zu Praktikumsplätzen, Trainee-Stellen und zu Jobs und Karriere stellen. "Wir freuen uns auf Studierende und Lehrende, die mit den Unternehmern und Politikern ins Gespräch kommen. Nur durch Dialog und kreatives Querdenken werden wir die künftige Mobilität in und über Thüringen hinaus voran bringen", dessen ist sich Prof. Michael Militzer sicher, der Vorsitzender des Branchenclusters automotive Thüringen ist und der an der TU Ilmenau das Fach Automobilwirtschaft lehrt. "Ich freue mich über das große Interesse der Studierenden an den Fragen der Produktion, Energietechnik, Logistik und künftigen Antriebstechnik, deshalb ist es mir und meinem Team ein Anliegen, Wirtschaft und Wissenschaft auf diesem Gebiet enger zu verzahnen."

Der automotive Thüringen e. V. mit Sitz auf dem Campus der TU Ilmenau ist mit 100 Mitgliedern der größte Interessenvertreter für Automobilzulieferer in Thüringen. Durch die Kooperation des Clusters mit dem PolymerMat e. V., der sich unter anderem dem Leichtbau widmet, streben die Mitglieder an, den Zugang von Wissen aus der Wirtschaft hin zur Wissenschaft und umgekehrt im Sinne eines Campus Thüringen barrierefreier gestalten.

Die Teilnahme an den Führungen, Vorträgen und Diskussionen des Branchentages ist frei zugänglich und kostenlos. Programm: www.automotive-thueringen.de/index.php?id=2

Kontakt:
Prof. Michael Militzer
Honorarprofessor für Automobilproduktion / Automobilwirtschaft
Tel.: +49 3677 69-3902
E-Mail: otto-michael.militzer@tu-ilmenau.de

Quelle: Pressemitteilung TU Ilmenau

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news-2545 Fri, 01 Jun 2018 10:03:04 +0200 Thüringen baut Hochschulkooperationen nach China aus http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/thueringen-baut-hochschulkooperationen-nach-china-aus-1/ Tiefensee: Hochschulen als Türöffner für künftige Wirtschaftskooperationen Thüringen vertieft den Hochschulaustausch mit China. Dazu wurden während der Reise einer Thüringer Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation in das Reich der Mitte drei Kooperationsvereinbarungen zwischen Hochschulen beider Seiten unterzeichnet. Alle Vereinbarungen sehen insbesondere einen regelmäßigen Studenten- und Dozentenaustausch vor.

 So wird die Friedrich-Schiller-Universität Jena ihre langjährige Zusammenarbeit mit der Tongji-Universität Shanghai im Bereich der Germanistik zu einem Doppelabschlussprogramm (Dual Degree Program) ausbauen. Masterstudierende des Deutschdepartments der Tongji-Universität und der Studiengänge Deutsch als Fremd- und Zweitsprache bzw. Interkulturelle Studien der FSU Jena können damit nach entsprechenden Aufenthalten an der jeweiligen Partneruniversität einen Abschluss beider Hochschulen erwerben.

Zwei weitere Vereinbarungen unterzeichnete die Hochschule Nordhausen mit der Shanghai University of Engineering Science sowie der Foshan University. Auch hier geht es um den Studierendenaustausch, die gemeinsame Ausrichtung von Konferenzen und Symposien sowie den Aufbau von Programmen mit den chinesischen Partnerhochschulen zu doppelten Abschlüssen.

"Deutsche Hochschulen sind in China gefragte Kooperationspartner für Forschung und Lehre", sagte Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee anlässlich der Unterzeichnungen. Sowohl im geistes- wie auf naturwissenschaftlich-technischem Gebiet hätten deutsche Hochschulen einen guten Ruf. So unterhalten die zehn Thüringer Hochschulen bereits heute rund 80 Kooperationsbeziehungen zu chinesischen Partnern, davon die FSU 23 und die Hochschule Nordhausen sechs. Mit derzeit knapp 1150 Studierenden aus China hält das Land auch den größten Anteil ausländischer Studierender an Thüringer Hochschulen.

Gerade die Fachhochschulen mit ihrer engen Anbindung an die Wirtschaft seien aber ein Modell, das in China auf großes Interesse stoße, sagte Tiefensee. "Damit bestehen für die Fachhochschulen gute Chancen, sich als Forschungs- und Ausbildungspartner zu etablieren und damit auch als Türöffner für künftige Wirtschaftskooperationen zu fungieren."

Berichte über die Reise unter: https://www.facebook.com/tmwwdg

Quelle: Pressemitteilung des TMWWDG

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news-2544 Tue, 29 May 2018 07:48:58 +0200 Tiefensee eröffnet deutsch-chinesisches Sensorik-Institut in Nanjing http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/tiefensee-eroeffnet-deutsch-chinesisches-sensorik-institut-in-nanjing-1/ Ziel: Entwicklung neuartiger MEMS-Sensoren / Erfurter CiS-Institut für Mikrosensorik beteiligt 5Das Erfurter CiS Institut für Mikrosensorik will die Entwicklung innovativer Sensoren künftig auch von China aus vorantreiben. Dazu beteiligt sich die wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung am "Deutsch-chinesischen MEMS Smart Sensor  Institute" in Nanjing, das heute von Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee gemeinsam mit dem Leiter des CiS, Prof. Dr. Thomas Ortlepp, dem künftigen Leiter des Instituts, Henrik Mu, sowie Vertretern der Stadt Nanjing und der Provinz Jiangning eröffnet wurde. Die Gründung des Instituts war von mehreren deutschen und chinesischen Forschungseinrichtungen, darunter das CiS und die Southeastern University in Nanjing, initiiert worden.

Minister Tiefensee nannte das Institut ein "Vorzeigeprojekt" der thüringisch-chinesischen Beziehungen, die dortige Forschung unentbehrlich für die digitale Zukunft. "Sensoren schaffen die notwendige Verbindung zwischen der analogen und der digitalen Welt", so Tiefensee anlässlich der Eröffnung. Ohne Sensoren seien Robotik oder Industrie 4.0 kaum vorstellbar. "Die Sensorik ist ein echtes Zukunftsthema, das in Anwendungen vom Mobiltelefon bis zur Smart City eine zentrale Rolle spielt." Thüringen habe - u.a. am Erfurter CiS - in den letzten beiden Jahrzehnten erhebliche wirtschaftliche und Forschungskompetenzen in diesem Bereich aufgebaut. "Dieses Know-how werden wir zum beiderseitigen Nutzen gern in das gemeinsame Projekt einbringen."

Ziel des Instituts in Nanjing sei die Entwicklung neuartiger Sensoren auf Basis von sog. "MEMS" - also Mikro-Elektromechanischen Systemen, wie sie heute vielfach z.B. in der Mikroelektronik, industriellen Anwendungen oder in der Automobilindustrie eingesetzt werden, sagte Professor Ortlepp. Das Erfurter CiS-Institut verfüge über eine mehr als 20-jährige Expertise darin, solche MEMS-Sensoren zu entwickeln und in die Serienproduktion zu überführen. Mit der Beteiligung am MEMS-Institut in Nanjing wolle man den chinesischen Markt und neue Anwendungen - etwa im Bereich Künstlicher Intelligenz oder Smart Cities - erschließen.

Zugleich werde das CiS die notwendigen Fertigungstechnologien entwickeln, sagte Ortlepp. Die anschließende Serienproduktion der MEMS-Komponenten könne künftig auch bei der X-FAB MEMS Foundry GmbH in Erfurt erfolgen.

Insgesamt unterhalten allein die außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus Thüringen derzeit 48 Kooperationen mit Partnerinstituten in China.

Quelle: Pressemitteilung TMWWDG

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news-2543 Tue, 22 May 2018 07:16:10 +0200 Thüringer Maschinenbautag 2018 in Erfurt http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/thueringer-maschinenbautag-2018-in-erfurt/ Am 7. Juni findet im CongressCenter der Messe Erfurt der Thüringer Maschinenbautag 2018 statt. Kleine und mittelständische Unternehmen des Maschinen-, Anlagen- und Werkzeugbaus sind eingeladen, sich über Additive Fertigungsverfahren für den Maschinenbau zu informieren. Führungs- und Fachkräfte... Am 7. Juni findet im CongressCenter der Messe Erfurt der Thüringer Maschinenbautag 2018 statt. Kleine und mittelständische Unternehmen des Maschinen-, Anlagen- und Werkzeugbaus sind eingeladen, sich über Additive Fertigungsverfahren für den Maschinenbau zu informieren. Führungs- und Fachkräfte erfahren neueste Forschungsergebnisse der Gegenwart und Technologietrends der Zukunft.

Im Blickpunkt der diesjährigen, vierten Auflage des Thüringer Maschinenbautags: additive Fertigungsverfahren für den Maschinenbau. In der industriellen Herstellung nehmen additive Fertigungstechnologien eine immer wichtigere Rolle ein. Solche Verfahren ermöglichen es, komplexe geometrische Strukturen herzustellen und gleichzeitig eine spezifische Funktion in das gefertigte Bauteil oder Werkzeug zu integrieren, die mit konventionellen Verfahren nur schwer oder gar nicht realisierbar wäre. So können heute im Gegensatz zu früher durch additive Fertigungsverfahren beispielsweise in Spritzgussformen Kühlkanäle eingebracht werden, was die Abkühlzeit verringert und damit die Produktivität steigert. Ersatzteile, die auf Einsätzen von Flugzeugträgern der US-Marine nur schwer vor Ort beschafft werden können, werden im 3D-Druckverfahren kurzerhand an Bord hergestellt. Und in nicht ferner Zukunft werden auch in der Raumfahrt, um Gewicht und Kosten zu sparen, additive Technologien mit an Bord sein. Additive Fertigungsverfahren kommen im Maschinen-, Anlagen- und Werkzeugbau in zahlreichen Anwendungen in zunehmendem Maße zum Einsatz, wobei dieser Trend durch die Digitalisierung der Produktion noch beschleunigt wird.

Auch die kleinen und mittleren Unternehmen im mittelständisch geprägten Thüringen müssen mit dem rasanten Entwicklungs- und Innovationsdruck der Industrie 4.0 mithalten. Häufig fühlen sich die Unternehmer aber diesem Wettbewerbsdruck nicht gewachsen, denn sie befürchten, nicht das nötige Knowhow oder das Geld zu haben, um ihre Firma auf dem globalen Markt konkurrenzfähig zu machen. Beim Thüringer Maschinenbautag 2018 stellt das Thüringer Zentrum für Maschinenbau Führungs- und Fachkräften aus Forschung und Entwicklung, aus der Produktionsplanung, der Prozessoptimierung und der Qualitätssicherung kleiner und mittlerer Unternehmen modernste Forschung und Entwicklung additiver Fertigungstechnologien für die industrielle Anwendung anschaulich vor. Die Teilnehmer können sich zu drei Themenkomplexen informieren: Additive Technologien und Anwendungen im Maschinenbau, hybride Prozessketten in der Fertigung und Mess- und Prüfverfahren in additiven Fertigungsverfahren.

Der Thüringer Maschinenbautag 2018, die Leitveranstaltung des Thüringer Maschinenbaus, wird vom Thüringer Zentrum für Maschinenbau am 7. Juni 2018, dem letzten Messetag der „Rapid.Tech + FabCon 3.D“ durchgeführt, einer Fachmesse für Anbieter schneller und kostengünstiger computergestützter Herstellungsverfahren für Produkte und Werkzeuge. Die Teilnahme am Thüringer Maschinenbautag ist kostenlos, eine Online-Anmeldung ist erforderlich: www.maschinenbau-thueringen.de.

Das Thüringer Zentrum für Maschinenbau (ThZM)

Das Thüringer Zentrum für Maschinenbau ist der Partner für Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen im Bereich moderner Maschinenbautechnologien. Das ThZM berät Industrieunternehmen in Fragen der Forschungsförderungen und vermittelt Kooperationspartner an Hochschulen und Instituten für den Transfer von Technologien und angewandter Forschung in die Produktion. Um auf möglichst vielen Feldern des Maschinebaus kompetent beraten und unterstützen zu können, arbeiten im ThZM fünf wissenschaftliche Einrichtungen interdisziplinär zusammen: die TU Ilmenau, die Ernst-Abbe-Hochschule Jena, die Fachhochschule Schmalkalden, die Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung (GFE) Schmalkalden e. V. und das Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung GmbH (ifw) Jena.

Thüringer Maschinenbautag 2018: „Additive Fertigungsverfahren für den Maschinenbau“
Zeit: 07.06.2018, 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Ort: Messe Erfurt, CongressCenter, 2. Etage, Raum „Christian Reichart“

Kontakt:
Dr. Andreas Patschger
Leiter Koordinierungsstelle Thüringer Zentrum für Maschinenbau
Tel.: +49 3677 69-5175
E-Mail: andreas.patschger@tu-ilmenau.de

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news-2542 Fri, 04 May 2018 10:43:25 +0200 Thüringer Zentrum für Maschinenbau startet in zweite Förderperiode http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/thueringer-zentrum-fuer-maschinenbau-startet-in-zweite-foerderperiode/ Das Thüringer Zentrum für Maschinenbau, angesiedelt an der Technischen Universität Ilmenau, wird vom Freistaat Thüringen in einer zweiten Förderperiode für weitere vier Jahre mit 1,1 Millionen Euro unterstützt. Seit 2013 fördern Wissenschaftler und Ingenieure aus fünf Thüringer... Mit 18.000 Beschäftigten in mehr als 520 Unternehmen und einem Umsatz von über drei Milliarden Euro ist der Maschinenbau einer der entscheidenden Motoren der Thüringer Wirtschaft. Gleichzeitig steht der Maschinen-, Anlagen- und Werkzeugbau vor tiefgreifenden Umbrüchen. Die zunehmende Komplexität der Produkte, die Verkürzung der Entwicklungs- und Fertigungszeiten und der hohe Kostendruck am Markt erhöhen die Anforderungen an die Anlagenfertigung. Auch der Klimawandel und der internationale Wettbewerb um Rohstoffe heizen die globale Nachfrage nach erneuerbaren Energien und nach Technologien zur Verbesserung der Energieeffizienz an. Nur zukunftsorientierten und offensiv agierenden Unternehmen wird es gelingen, Prozesse zu gestalten, notwendige Innovationen auf den Weg zu bringen und vom Maschinenbau als Leitmarkt der Zukunft zu profitieren.

Um angesichts dieser Herausforderungen die Forschung im Maschinen- und Anlagenbau in Thüringen nachhaltig zu stärken, wurde 2013 das Thüringer Zentrum für Maschinenbau (ThZM) gegründet. Seitdem versteht es sich als Innovationstreiber für den Thüringer Maschinenbau. Angesiedelt an der TU Ilmenau, sind am ThZM fünf wissenschaftliche Einrichtungen mit den Thüringer Maschinenbauunternehmen vernetzt: die TU Ilmenau als Koordinator, die Ernst-Abbe-Hochschule Jena, die Hochschule Schmalkalden, die Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung Schmalkalden und das Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung Jena. 35 Professoren und 150 Wissenschaftler und Ingenieure der verschiedensten Fachbereiche forschen am ThZM interdisziplinär in fünf Kompetenzfeldern: Prozesstechnologien, Präzisionstechnologien, Werkstoff- und Beschichtungstechnik, Powertools und -moulds sowie Qualitätssicherung in der Produktion.

In einer ersten Phase, von 2013 bis 2017, wurde das Thüringer Zentrum für Maschinenbau vom Freistaat Thüringen mit 8,4 Millionen Euro gefördert – Gelder, die überwiegend in kostenintensive Anlagen und Maschinen flossen. Aufgrund seiner hervorragenden Arbeit wird es nun für weitere vier Jahre mit 1,1 Millionen Euro gefördert. In der ersten Förderperiode bearbeitete das ThZM – eingebettet in die „Regionale Forschungs- und Innovationsstrategie für intelligente Spezialisierung für Thüringen“ des Freistaats – 108 öffentlich geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit Thüringer Maschinenbauunternehmen mit einem Gesamtvolumen von über 29,5 Millionen Euro. Zusätzlich bearbeiteten einzelne Forschungspartner 120 weitere Projekte mit Industrieunternehmen mit einem Volumen von 2,3 Millionen Euro. In der zweiten Förderperiode wird die Arbeit des Zentrums nun noch enger an den Bedarf der Thüringen Maschinenbauunternehmen angepasst, um deren Wettbewerbsfähigkeit im nationalen und internationalen Vergleich zusätzlich zu stärken. So hält die Informations- und Kommunikationstechnik immer mehr Einzug in die Fertigungsstätten und führt zu einer fortschreitenden Digitalisierung und Vernetzung in der Produktion. Sensornetzwerke werden ebenso wie Assistenzsysteme verstärkt eingesetzt, die Prozesssteuerung wird zunehmend autonomer. Um mit den aktuellen Entwicklungen am Markt Schritt zu halten, leistet das Thüringer Zentrum für Maschinenbau ständig bedeutende Großinvestitionen in wissenschaftliche Gerätetechnik. Auf die notwendige Anpassung der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten an den gesellschaftlichen und industriellen Wandel reagiert das Zentrum mit der Erweiterung der bestehenden Kompetenzfelder des Zentrums um die Bereiche Kollaborative Assistenzsysteme für den Maschinebau und Intelligente Prozessführung.

Kontakt:
Prof. Gunther Notni
Sprecher Thüringer Zentrum für Maschinenbau
Tel.: +49 3677 69-3820
E-Mail: gunther.notni@tu-ilmenau

Quelle: Pressemitteilung der TU Ilmenau

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news-2495 Tue, 24 Apr 2018 11:59:00 +0200 Stuttgarter Fachmesse startet mit Thüringer Beteiligung http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/stuttgarter-fachmesse-startet-mit-thueringer-beteiligung/ Thüringer Unternehmen präsentieren sich auf der 32. Control - der internationalen Fachmesse für Qualitätssicherung und Messtechnik in Stuttgart

STUTTGART_ Das Who-is-Who der industriellen Qualitätssicherungsbranche (QS) trifft sich ab heute auf der internationalen Fachmesse Control in Stuttgart, um das aktuelle Weltangebot an nutzbaren Technologien, Verfahren, Produkten und Systemlösungen zu diskutieren. Zum Portfolio der Ausstellung zählen mechanische und mechatronische Mess- und Prüfgeräte, ergänzt durch elektronische Koordinaten-Messsysteme oder automatisierte Analyseapparate.

Rund 950 Aussteller aus 30 Ländern präsentieren in der baden-württembergischen Landeshauptstadt bis zum 27. April innovative Komponenten, Baugruppen, Teilsysteme und Komplettlösungen für die Qualitätssicherung. Etwa ein Drittel der Aussteller kommt dabei aus dem Ausland nach Stuttgart. Im Fokus des Messegeschehens stehen in diesem Jahr zudem die industrielle Bildverarbeitung sowie robotergestützte Systeme.

Vertreten sind bei der 32. Auflage der Control auch eine Reihe von Thüringer Ausstellern, die am großen Thüringer Gemeinschaftstand, organisiert von der LEG Thüringen, auf einer Fläche von knapp 160 Quadratmetern zu finden sind. Acht Unternehmen aus dem Freistaat stellen in Halle 8, Stand 8310, ihr Produkt- und Leistungs-Portfolio „made in Thüringen“ vor. Zu den Thüringer Ausstellern zählen die 3plusplus GmbH aus Suhl, die EKM Jena GmbH, die ib seteq GmbH aus Erfurt, die IGH Automation GmbH aus Ilmenau, die Lehren- und Meßgerätewerk Schmalkalden GmbH, die OPTIMESS Engineering GmbH aus Gera, die Präzisionsoptik Gera GmbH sowie die Premetec Automation GmbH aus Suhl.

Hintergrund:

Die Control bildet in Hard- und Software die Welt der Qualitätssicherung ab. QS hat sich zur digitalen Querschnittsaufgabe entwickelt und fungiert inzwischen als treibende Kraft bei Industrie-4.0-Projekten. Die jährlich rund 30.000 Fachbesucher erhalten detaillierte Einblicke in die Produktions- und Prüftechniksphären der Zukunft. Dabei setzt die Control auf den Wissens- und Technologietransfer zwischen Forschung, Entwicklung und Industrie.

Die diesjährige Control zeigt, dass Produktivität und Wirtschaftlichkeit wesentlich auf einer wirkungsvollen und durchgängigen Qualitätssicherung beruhen - und zwar vom Wareneingang bis zur Auslieferung eines Produkts. Fertigungsprozesse werden heute weniger von wirtschaftlichen Kennzahlen, als vielmehr von QS-Daten gesteuert.

Mehr Informationen erhalten Sie unter: www.leg-thueringen.de/control

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news-1479 Mon, 16 Apr 2018 10:01:42 +0200 LEG Thüringen aktiv auf Investorensuche für die Tourismusbranche http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/leg-thueringen-aktiv-auf-investorensuche-fuer-die-tourismusbranche/ Im Portfolio der LEG-Aufgaben ist seit kurzem auch die Investorenwerbung für das Hotel- und Gastgewerbe. Der Deutschlandurlaub liegt im Trend. Die Gäste- und Übernachtungszahlen steigen erfreulich. Auch in Thüringen. Denn Thüringen hat viel zu bieten: Schöne Landschaften, gute Wandermöglichkeiten sowie vielseitige kulturtouristische Angebote prägen das Image des Freistaates. Die zentrale Lage und die gute Erreichbarkeit zeichnen Thüringen aus und lassen den Freistaat als Reiseziel immer beliebter werden. Da ist es nur folgerichtig, wenn auch die Investitionstätigkeit im Hotel- und Gastgewerbe stärker in den Fokus genommen wird, denn hier liegen große Chancen und Potenziale für nachhaltiges Unternehmenswachstum, Einkommen und Steuerkraft.

Diese Potenziale gezielt zu heben und Investitionsmöglichkeiten in Thüringen aufzuzeigen, ist die Zielstellung, mit der die LEG Thüringen interessante Serviceangebote für Investoren im Freistaat offeriert. Gestützt durch umfangreiche Erfahrungen und erfolgreiche Entwicklungen bei der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen im verarbeitenden Gewerbe wird nun im Tourismus für nachhaltige Strukturen und Investitionen geworben. 

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news-2541 Tue, 27 Mar 2018 10:34:01 +0200 Innovationen im Wettbewerb: Innovationspreis Thüringen ausgelobt http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/innovationen-im-wettbewerb-innovationspreis-thueringen-ausgelobt/ Das Thüringer Wirtschaftsministerium, die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), der TÜV Thüringen e.V. sowie die Ernst-Abbe-Stiftung loben zum 21. Mal den mit insgesamt 100.000 Euro dotierten „Innovationspreis Thüringen“ aus. Bewerbungen können bis zum 30. Juni... "Unsere Wirtschaft lebt davon, sich immer wieder neu zu erfinden und bei der Entwicklung neuer Produkte und Verfahren die Nase vorn zu haben", sagte Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee. "Nur so wird sich Thüringen als zukunftsfähiger Wirtschaftsstandort auch in Zukunft behaupten." Das Land schaffe deshalb gute Rahmenbedingungen und wirksame Anreize, um aus Ideen Innovationen zu machen. In diesem Zusammenhang sei auch der Thüringer Innovationspreis zu sehen: "Mit dem Innovationspreis wollen wir gute, marktfähige Ideen würdigen und damit Unternehmer, Forscher und Gründer motivieren, neue Angebote und Geschäftsmodelle zu entwickeln."

Bewerbungen sind in den vier Kategorien "Tradition & Zukunft", "Industrie & Material" und "Licht & Leben" sowie "Digitales & Medien" möglich. Für Firmengründer und Start-ups kann die Jury kategorieübergreifend einen "Sonderpreis für Junge Unternehmen" vergeben. Die besten marktfähigen Innovationen werden mit einem Preisgeld von insgesamt 100.000 Euro ausgezeichnet. Der Thüringer Innovationspreis gehört damit zu den am höchsten dotierten Landes-Innovationspreisen bundesweit.

Ebenfalls ausgeschrieben wird der "Ernst-Abbe-Preis für innovatives Unternehmertum" für besondere Verdienste um den Wissenschafts- und Technologiestandort Thüringen. Für diesen Personenpreis können die Thüringer Kammern geeignete Kandidaten vorschlagen. Über die Vergabe entscheiden die Wettbewerbsträger.

Teilnehmen können Unternehmen jeder Größe, aber auch Einzelpersonen, Handwerksbetriebe, Forschungseinrichtungen und Hochschulen. Voraussetzung ist der Sitz oder eine Betriebsstätte in Thüringen. Zum Wettbewerb eingereicht werden können neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen, die überwiegend in Thüringen entwickelt, gestaltet bzw. gefertigt worden sind. Sie müssen seit Kurzem auf dem Markt eingeführt sein oder kurz vor ihrer Markteinführung stehen und Aussicht auf eine erfolgreiche Etablierung am Markt haben.

Eine unabhängige Jury mit regionalen und überregionalen Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft bewertet die Einreichungen unter anderem nach Innovationsgrad, Unternehmerischer Leistung und Marktpotenzial.

Die Verleihung des XXI. Innovationspreises Thüringen findet am 14. November 2018 in Weimar statt.

Bewerbungen können ab sofort bis zum 30. Juni 2018 online eingereicht werden unter www.innovationspreis-thueringen.de.

Quelle: Pressemitteilung TMWWDG

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news-1789 Fri, 09 Mar 2018 13:16:40 +0100 Wolfgang Tiefensee legt XXXLutz Grundstein am "Erfurter Kreuz" http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/wolfgang-tiefensee-legt-xxxlutz-grundstein-am-erfurter-kreuz/ Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee gibt bei der Grundsteinlegung den offiziellen Startschuss für den Bau des neuen E-Commerce-Logistikzentrums von XXXLutz am „Erfurter Kreuz“
  • XXXLutz investiert rund 90 Millionen Euro in das Großprojekt und schafft dabei bis zu 400 neue Arbeitsplätze mit großer Zukunftsperspektive in der Region
  • Der erste Bauabschnitt soll im Spätsommer 2019 fertig sein - Die komplette Fertigstellung ist bis 2022 vorgesehen
  • Amt Wachsenburg, 9. März 2018 – Thüringens Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft Wolfgang Tiefensee hat am Freitag in einer Feierstunde den Grundstein für den Bau des neuen E-Commerce-Logistikzentrums von XXXLutz am „Erfurter Kreuz“ gelegt und damit den Startschuss für das Großprojekt des europaweit agierenden Möbelhändlers gegeben. Auf dem rund 25 Hektar großen Areal investiert das inhabergeführte Familienunternehmen rund 90 Millionen Euro und will bis zur endgültigen Fertigstellung im Jahr 2022 insgesamt bis zu 400 neue sowie zukunftssichere Arbeitsplätze schaffen. XXXLutz macht dabei den nächsten entscheidenden Schritt in seinem stark wachsenden E-Commerce-Segment und baut die Verzahnung von klassischem stationärem Handel mit dem Online-Geschäft weiter konsequent aus.

    „Ich freue mich, dass die XXXLutz-Gruppe ihr weiteres Wachstum von Thüringen aus vorantreiben will“, sagte Tiefensee. Der Freistaat habe einmal mehr mit seiner zentralen Lage und guten Verkehrsanbindung überzeugt. „Mit der Ansiedlung baut Thüringen seine Position als ein führender Logistikstandort in Deutschland weiter aus.“ Aus arbeitsmarktpolitischer Sicht hob der  Minister das breite Spektrum an Tätigkeiten hervor, das in dem neuen Logistikzentrum entstehe. „Hier kommen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen und Arbeitsbiographien zum Einsatz“, so der Minister.

    Den Ausschlag für die Entscheidung, das neue E-Commerce-Logistikzentrum in Amt Wachsenburg vor den Toren Erfurts zu bauen, gab die rundum perfekte infrastrukturelle Lage, die für ein Verteilzentrum unabdingbar ist, um den Kunden schnelle Lieferungen garantieren und binnen kürzester Zeit reagieren zu können. „Das sind Grundvoraussetzungen, die der Standort hier am Erfurter Kreuz‘ perfekt vereint“, unterstreicht Alois Kobler, verantwortlicher Geschäftsführer XXXLutz Deutschland: „Außerdem haben wir hier seitens des Ministeriums und durch die Landesentwicklungsgesellschaft sehr große Unterstützung erfahren, die keinesfalls selbstverständlich ist. Dass Wolfgang Tiefensee heute hier ist, unterstreicht den außergewöhnlichen Einsatz von Politik und Landesentwicklungsgesellschaft, die Region mit Taten weiter voranzubringen – dafür möchten wir uns an dieser Stelle auch ausdrücklich bedanken. Und schon heute können wir mit Stolz sagen, dass wir uns hier sehr wohl fühlen!“ Bereits jetzt betreibt XXXLutz im nahegelegenen Apfelstädt ein Logistikzentrum.

    “Für das Industriegebiet „Erfurter Kreuz“, welches die LEG seit über zehn Jahren erfolgreich entwickelt und vermarktet, bedeutet die zukunftsweisende Investition von XXXLutz eine attraktive Bereicherung und Aufwertung“, sagte LEG-Geschäftsführer Andreas Krey bei der Grundsteinlegung.
    Auf dem 25 Hektar großen Areal werden über 200.000 Quadratmeter Lagerfläche in einem hochtechnisierten Logistikzentrum entstehen. In den Neubau werden außerdem Büro- und Schulungsräume integriert.

    Neben Arbeitsplätzen im Lagerbereich werden am „Erfurter Kreuz“ sukzessive auch fachspezifische Stellen geschaffen: Programmierer, Webdesigner oder Call-Center-Mitarbeiter werden perspektivisch ebenso gesucht wie Personal in der Auftragsabwicklung. XXXLutz wird auch hier entsprechend junge Menschen in diesen Berufen ausbilden.

    Der Grundstein für einen weiteren Meilenstein in der Erfolgsgeschichte von XXXLutz ist gelegt – und der Zeitplan für die Umsetzung des Neubaus in Thüringen ambitioniert: Der erste Bauabschnitt mit einer Betriebsfläche von rund 75.000 Quadratmetern soll im Spätsommer 2019 fertiggestellt sein. Bis dahin werden auch 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre neuen Stellen antreten können. Das Gesamtprojekt wird entsprechend der heute vorliegenden Planungen im Jahr 2022 abgeschlossen sein.
    Die XXXLutz Unternehmensgruppe betreibt 254 Einrichtungshäuser in zehn europäischen Ländern und beschäftigt über 22.000 Mitarbeiter. In Deutschland tragen über 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Erfolg der Gruppe bei, die hier 44 XXXLutz-Einrichtungshäuser und 34 Mömax-Trend-Mitnahmemärkte betreibt. Mit einem Jahresumsatz von über 4,2 Milliarden Euro ist die XXXLutz-Gruppe einer der größten Möbelhändler der Welt. Die XXXLutz-Gruppe in Deutschland hat ihren Sitz in Würzburg.

    Kontakt für Rückfragen:

    Volker Michels
    Leiter Unternehmenskommunikation/ Pressesprecher
    XXXLutz Unternehmensgruppe Deutschland
    Mergentheimer Str. 59
    D-97084 Würzburg
    Tel: 0931/6106-165335
    E-Mail: presse@xxxlgroup.com
    www.xxxlutz.de

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    news-2540 Mon, 19 Feb 2018 07:50:00 +0100 Deutschlands beste Universitäten: TU Ilmenau gleich dreimal in den Top 10 http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/deutschlands-beste-universitaeten-tu-ilmenau-gleich-dreimal-in-den-top-10-2/ Im aktuellen Ranking der Zeitschrift WirtschaftsWoche "Deutschlands beste Universitäten" belegt die Technische Universität Ilmenau gleich drei Top-10-Platzierungen. In der soeben erschienenen Rangliste kam der Studiengang Wirtschaftsinformatik auf Platz 6, Wirtschaftsingenieurwesen und Informatik... Im aktuellen Ranking der Zeitschrift WirtschaftsWoche "Deutschlands beste Universitäten" belegt die Technische Universität Ilmenau gleich drei Top-10-Platzierungen. In der soeben erschienenen Rangliste kam der Studiengang Wirtschaftsinformatik auf Platz 6, Wirtschaftsingenieurwesen und Informatik auf Platz 10. Vor der TU Ilmenau platzierten sich fast ausschließlich ungleich größere Universitäten.

    "Wer bildet seine Studenten am besten aus?" - das fragte der Personaldienstleister Universum Global im Auftrag der WirtschaftsWoche über 500 Personalverantwortliche aus kleinen, mittleren und großen deutschen Unternehmen. Aus der Liste aller Universitäten Deutschlands wählten die Personalchefs diejenigen aus, deren Absolventen ihre Erwartungen am meisten erfüllen. Dabei ist für sie besonders wichtig, "ob Absolventen Erfahrung in der Projektarbeit haben, ob sie zweisprachig ausgebildet sind, ob sie die aktuellen Probleme der Branche kennen - und lösen können", so der Artikel der WirtschaftsWoche von Januar 2018. 

    In ihrem Studium eignen sich Ilmenauer Absolventen der Wirtschaftsinformatik, die im WirtschaftsWochen-Ranking Platz 6 belegt, theoretisch fundiertes, aktuelles Methodenwissen an, aber ebenso Wissen in Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. Sie sind in der Lage, computergestützte Informationssysteme zur Unterstützung betrieblicher Prozesse in allen Branchen zu planen, zu entwickeln und zu implementieren. Besonders stark an der TU Ilmenau ist die praxisorientierte Lehre mit aktuellen Inhalten und moderner Softwareausstattung, etwa in den Bereichen Unternehmenssoftware SAP und digitale Fabrik. 

    Der 10. Platz, den der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen der TU Ilmenau im Hochschulranking der WirtschaftsWoche erringen konnte, ist angesichts großer Konkurrenz umso höher anzusiedeln. Nach dem Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure kann man Wirtschaftsingenieurwesen an über 100 Fachhochschulen und über 30 Universitäten studieren. Aber "von welchen Hochschulen rekrutieren Personalverantwortliche am liebsten Absolventen?", fragte die WirtschaftsWoche. Am Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen der TU Ilmenau schätzten sie die gleichgewichtige Ausbildung in Ingenieur-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. Der praxisnah ausgerichtete Studiengang ermöglicht einen direkten Einstieg in die freie Wirtschaft.

    Auch der Studiengang Informatik schaffte es im Hochschulranking der Wirtschaftswoche zum wiederholten Mal in die Top 10. Die Ilmenauer Informatik zeichnet sich durch eine enge Verbindung theoretischer Grundlagen, moderner Methoden und praktischer Anwendung sowie durch ein gutes Betreuungsverhältnis aus. Durch attraktive Projekte und die Einbeziehung in Forschungsarbeiten werden die Studenten frühzeitig befähigt, ihre Kenntnisse auch im Team praktisch anzuwenden und dabei aktuelle IT-Technologien kennenzulernen. Arbeitgeber der Region schätzen diese Fähigkeiten ebenso wie führende internationale Softwareunternehmen.

    Das gute Abschneiden der drei Studiengänge der TU Ilmenau ist für den Prorektor für Bildung, Professor Jürgen Petzoldt, Bestätigung für die sehr praxisbezogene Ausrichtung der Lehre: "Bei uns erhalten die Studenten schon früh Kontakt zum Berufsalltag, zum Beispiel, indem sie Praktika in Unternehmen absolvieren. Diese Betriebe sind nicht selten später die ersten Arbeitgeber unserer Absolventen." An der TU Ilmenau werden die Studenten, getreu dem Leitsatz "Forschen schon im Studium", von Anfang an in konkrete Projekte der Wissenschaftler eingebunden. Damit sie in der Lage sind, über Disziplingrenzen hinweg zu denken und ihr Wissen in einen Gesamtzusammenhang zu stellen, sind alle Studiengänge der TU Ilmenau interdisziplinär angelegt.

    "Das Bewusstsein, dass ein Studium auf den Arbeitsmarkt vorbereiten soll, ist deutlich gestiegen", so die WirtschaftsWoche. Daher sind die Berufsaussichten der Ilmenauer Absolventen hervorragend. "Mit dem Abschlusszeugnis der richtigen Alma Mater macht es sich leichter Karriere. Es gibt in Deutschland eine Handvoll Top-Hochschulen. Wenn man dort seinen Abschluss macht, ist das bei der Jobsuche ein wichtiges Pfund." Für die WirtschaftsWoche ist klar: "Über beruflichen Erfolg entscheidet auch die Wahl der richtigen Hochschule."

    Kontakt:
    Prof. Jürgen Petzoldt
    Prorektor für Bildung
    Telefeon  +49 3677 69-5011
    E-Mail      prorektor-b@tu-ilmenau.de

    Quelle: Pressemitteilung TU Ilmenau

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    news-1787 Wed, 24 Jan 2018 13:32:38 +0100 Verhandlungen über Milliardeninvestitionen in der Thüringer Industrie https://www.insuedthueringen.de/region/wirtschaft/Verhandlungen-ueber-Milliardeninvestitionen-in-der-Thueringer-Industrie;art83483,5929073 news-2474 Tue, 14 Nov 2017 08:43:32 +0100 COPART investiert am Flughafen Nobitz http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/copart-investiert-am-flughafen-nobitz/ US-amerikanischer Kfz-Onlinehändler errichtet neuen Standort in Ostthüringen/Rund 50 bis 70 neue Arbeitsplätze sollen langfristig entstehen ERFURT|NOBITZ_ Zuwachs im Industriegebiet „Am Flughafen“ in Nobitz: Die Copart Deutschland GmbH will in ihr zunehmendes Europageschäft investieren und plant für rund 11,6 Millionen Euro die Errichtung eines neuen Standortes in Ostthüringen. „Es freut uns, dass mit Copart ein weiteres Unternehmen den Weg nach Nobitz findet, um hier tatkräftig zu investieren“, so Andreas Krey, Geschäftsführer der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen).

    In Kürze werden Copart und die LEG Thüringen einen entsprechenden Kaufvertrag für das rund zehn Hektar große Gewerbegrundstück am Flughafen Nobitz unterzeichnen. Damit ist der Weg frei für den Bau der neuen Niederlassung des US-amerikanischen Kfz-Onlinehändlers. Vor allem die gute Infrastruktur, die verkehrsgünstige Lage im Länderdreieck von Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie das Angebot an zusammenhängenden Flächen seien für Copart ausschlaggebend gewesen, sich in Nobitz und damit in der Mitte Deutschlands anzusiedeln. „Wir freuen uns sehr, diesen Standort gefunden zu haben und hiermit unsere deutschlandweite Abdeckung voranzutreiben und damit den Service an unseren Kunden auszuweiten“, so Alain van Münster, Geschäftsführer von Copart. Langfristig  sind 50 bis 70 Mitarbeiter am Standort geplant.  

    Copart ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das sich auf den Online-Wiederverkauf von Fahrzeugen (insbesondere von Unfallwagen) für Versicherungen, Finanzdienstleister, Fahrzeugvermieter und Flottenbetreiber spezialisiert hat. Das mit 7,83 Milliarden US-Dollar an der NASDAQ notierte Unternehmen betreibt mehr als 200 Niederlassungen weltweit und beschäftigt rund 5.000 Mitarbeiter u.a. in den USA, Kanada,  Indien, Großbritannien, Spanien, Irland, China, Brasilien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Nach eigenen Angaben handelt Copart jährlich mit über 2,5 Millionen Fahrzeugen in mehr als zehn Ländern.

    Hintergrund:
    Im Auftrag des Freistaates Thüringen entwickelte die LEG Thüringen seit 1994 den militärischen Altstandort am Flughafen von Nobitz zu einem modernen Industriegebiet. Im Zuge des Flächenmanagements wurden hierfür alle militärischen Zweckbauten beseitigt und Altlasten saniert. Zudem wurde das rund 58 Hektar große Gelände planungsrechtlich geordnet und infrastrukturell neu erschlossen. Das Industriegebiet verfügt in verkehrsgünstiger Lage über große zusammenhängende Flächen, teils mit direkter Flughafenanbindung und bietet damit beste Voraussetzungen sowohl für die Ansiedlung von Unternehmen aus der Luftfahrtbranche als auch für Unternehmen mit einem großen Flächenbedarf. Aktuell arbeiten rund 300 Beschäftigte am Standort.

    Mehr Informationen unter: www.leg-thueringen.de

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    news-2472 Fri, 10 Nov 2017 14:13:42 +0100 Thüringer Innovationsprojekte to Go! http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/thueringer-innovationsprojekte-to-go-2/ Jahresveranstaltung zur RIS3-Innovationsstrategie des Freistaates gewährt spannende Einblicke in aktuelle Thüringer Innovationsprojekte/ Anmeldung kurzfristig möglich ERFURT _ RIS3 – hinter dieser Abkürzung verbirgt sich nicht etwa die Bezeichnung einer neuen Smartphone-Generation, sondern die Innovationsstrategie des Freistaates Thüringen (Regional Innovation Strategy for Smart Specialisation). Bei der RIS3-Jahresveranstaltung am 28. November 2017 in Erfurt können alle Interessierten kostenfrei spannende Einblicke in innovative Projekte, Visionen und Forschungstrends aus Thüringen erhalten. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist bis zum 16. November 2017 noch möglich. 

    „Die Thüringer Innovationsstrategie lebt vom Mitmachen verschiedenster Akteure, darunter Unternehmer, Forscher und Netzwerke“ so LEG-Geschäftsführer Andreas Krey. „Die RIS3-Jahresveranstaltung ist daher eine sehr gute Gelegenheit, um wegweisende Projekte aus Thüringen kennenzulernen, Ideen auszutauschen und möglichst viele neue Impulse mit ins eigene Unternehmen zu nehmen.“ Mehr als 300 führende Innovationstreiber werden an diesem Tag vor Ort sein. In drei parallel stattfindenden Tagungssessions können sich Besucher zudem in aller Kürze über mehr als 50 Thüringer Innovationsprojekte informieren, die im Rahmen der bisherigen Umsetzung von RIS3 Thüringen entstanden sind. Ein Markt der Möglichkeiten zeigt zudem Kooperations- und Anknüpfungspunkte für die Umsetzung eigener Forschungs- und Unternehmensvorhaben auf.    

    Hintergrund:
    Im Sommer 2010 beschloss der Europäische Rat, mit der Wachstumsstrategie „Europa 2020“ intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum in ganz Europa zu forcieren. Alle 271 europäischen Regionen wurden gebeten, regionale Innovationsstrategien zu erarbeiten, um die knapper werdenden Mittel aus den Strukturfonds effizienter einzusetzen und ein unverwechselbares Spezialisierungsprofil zu entwickeln. Die jeweiligen Strategien sind für die einzelnen Regionen eine zentrale Voraussetzung, um in der aktuellen Förderperiode EU-Mittel in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Innovation einzusetzen. Die Thüringer Innovationsstrategie wurde vom Thüringer Kabinett am 10. Juni 2014 beschlossen und anschließend von der EU-Kommission bestätigt. Seit Anfang 2015 befindet sich die Strategie in der Umsetzung. Das Thüringer ClusterManagement (ThCM) ist im Auftrag des Freistaates Thüringen tätig, mit Mitteln der Europäischen Union (EFRE) kofinanziert und für die Umsetzung der Innovationsstrategie zuständig. Im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft organisiert es die RIS3-Jahresveranstaltung.

    Alle Informationen und Anmeldung zur RIS3-Jahresveranstaltung unter: https://www.cluster-thueringen.de/ris3-jahresveranstaltung/

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    news-2539 Wed, 06 Sep 2017 08:00:33 +0200 Uni Jena international sehr gut platziert https://idw-online.de/de/news680217 Universität Jena gehört im Academic Ranking of World Universities 2017 erstmals zu den 300 besten Hochschulen weltweit news-2537 Thu, 29 Jun 2017 11:01:01 +0200 Innovative Projekte und Projektideen gesucht! http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/innovative-projekte-und-projektideen-gesucht-1/ Call for Papers zur RIS3-Jahresveranstaltung 2017 gestartet Sie arbeiten an spannenden Projekten und haben Projektideen, um Forschung und Innovation in Ihren Einrichtungen, Institutionen und Unternehmen und damit auch für Thüringen voranzubringen?

    Wir geben Ihnen die ideale Plattform um:

    • Ihre Projekte und Projektideen vor einem hochkarätigen Publikum zu präsentieren,

    • neue Projektpartner und Projektpartnerinnen zu finden,

    • sich zu vernetzen und

    • aus Gesprächen Anregungen für Ihre Projekte und Ideen mitzunehmen.

    Die RIS3-Jahresveranstaltung bietet einen perfekten Rahmen. Sie findet am 28.11.2017 in Erfurt statt und ist die innovationspolitische Leitveranstaltung Thüringens, zu der mehr als 300 führende Innovationsakteure des Freistaates erwartet werden. Veranstalter ist das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG). Die Organisation erfolgt durch das Thüringer ClusterManagement (ThCM).

    Im Mittelpunkt der Veranstaltung werden Ihre Projekte und Projektideen stehen, die im Ergebnis der Umsetzung der Thüringer Innovationsstrategie "RIS3 Thüringen" entstanden sind. Wir bieten Ihnen die Gelegenheit, diese in einem Elevator Pitch und in einer sich anschließenden Poster-Ausstellung vorzustellen.

    Weitere Details entnehmen Sie bitte unserem Call for Papers. Sie können sich mit einem Abstract an unserem "Call for Papers" beteiligen.

    Bitte senden Sie Ihr Abstract bis zum 31.08.2017 an:
    Herrn Michael König (E-Mail michael.koenig@leg-thueringen.de) und
    Herrn Dr. Frank Lindemann (frank.lindemann@leg-thueringen.de)

    Ihr Ansprechpartner beim ThCM:
    Michael König
    E-Mail: michael.koenig@leg-thueringen.de

    Downloads:

    • Call for Papers
    • Abstract zur Einreichung Projekt/Projektidee
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    news-2465 Fri, 23 Jun 2017 10:27:58 +0200 Auf die Oberfläche kommt es an! http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/auf-die-oberflaeche-kommt-es-an-1/ ThCM stellt neue Studie zur Grenz- und Oberflächentechnologie in Thüringen vor/ Thüringer Branche belegt bundesweit vorderes Mittelfeld ERFURT_ Das Waschbecken, an dessen Oberfläche Schmutz und Wasser mühelos abperlt, das Brillenglas, das dank seiner Beschichtung nicht zerkratzt, oder der Türgriff im Krankenhaus, der durch seine antibakterielle Beschichtung die Verbreitung gefährlicher Keime verringert – in nahezu jedem Lebensbereich gibt es heutzutage Produkte, die durch ihre speziell beschichteten Oberflächen einen erheblichen Mehrwert für deren Nutzer haben. Dank fundierter Forschung wird das Anwendungsspektrum von Grenz- und Oberflächentechnologien immer größer. Eine neue Studie des Thüringer ClusterManagements (ThCM) zeigt, welches wirtschaftliche und technologische Potenzial in Thüringer Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Grenz- und Oberflächenbeschichtung steckt.

    Laut Studie rangiert Thüringen im bundesweiten Vergleich im Bereich der Grenz- und Oberflächentechnologien im vorderen Mittelfeld, auf dem Gebiet der optischen Technologien bzw. der Photonik kommt dem Freistaat gar eine führende F&E-Position zu. Mehr als 3.700 Beschäftigte arbeiten direkt und weitere 6.000 Beschäftigte arbeiten indirekt im Bereich der Grenz- und Oberflächentechnologie. Die Wertschöpfung liegt bei mehr als 300 Millionen Euro. Dabei sind mehr als 53 Prozent der im Technologiefeld Beschäftigten in Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten tätig, die knapp 47 Prozent des gesamten Umsatzes erwirtschaften.

    Der weltweite Markt  für Schutzbeschichtungen wird für das Jahr 2016 auf rund 16 Milliarden Euro geschätzt, bei einem jährlichen Wachstum von vier Prozent. Neben klassischen Oberflächentechnologien wie Galvanik, physikalische und chemische Gasphasenabscheidung sowie Tauch-, Spray- und Spritzprozessen spielen innovative Verfahrensentwicklungen wie Selbstorganisations- und Selbstheilungsprozesse, Ultrakurzpulslaser oder gedruckte Elektronik sowie moderne Modellierungs- und Simulationstechniken eine zunehmende Rolle. Für Thüringer Unternehmen der Branche ergeben sich damit erhebliche Wachstums- und Entwicklungschancen, indem sie mit  innovativen Oberflächentechnologien Wertschöpfungsprozesse optimieren, Produkte veredeln und letztlich neue Märkte erschließen. 

    Hintergrund:
    Im Zuge der Untersetzung und Umsetzung der Thüringer Innovationsstrategie – RIS3 Thüringen – wurde als ein Maßnahmenvorschlag die Initiierung und Etablierung eines „virtuelles Thüringer Oberflächenzentrum – ThOZ“ formuliert und beschlossen. Ein wichtiger Bestandteil dieses Maßnahmenvorschlags ist die erstellte Studie. Die Studie, die die VDI Technologiezentrum GmbH im Auftrag des ThCM durchgeführt hat, fußt auf Fragebögen und 27 ausführlichen Experteninterviews sowie auf den Ergebnissen eines Workshops mit wichtigen Akteuren aus Unternehmen, Hochschulen und intermediären Einrichtungen der Thüringer Grenz- und Oberflächentechnologie. Weiterhin wurde im Rahmen der Studie eine Datenbank mit 167 Thüringer Unternehmen aus diesem Bereich erstellt und statistisch ausgewertet. Auf Basis der Ergebnisse und einer anschließenden SWOT-Analyse gibt die Studie Empfehlungen zur weiteren Stärkung der Grenz- und Oberflächentechnologien für den Wirtschaftsstandort Thüringen. Demnach empfiehlt es sich, mithilfe eines Thüringer Kompetenzatlasses das Know-how einzelner Unternehmen und Forschungseinrichtungen transparent zu machen. Auch eine Bündelung von Kompetenzen und eine stärkere Vernetzung einzelner Akteure über ein virtuelles Thüringer Oberflächenzentrum werden empfohlen.

    Das Thüringer ClusterManagement (ThCM) ist im Auftrag des Freistaates Thüringen (Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft) tätig und wird mit Mitteln der Europäischen Union (EFRE) kofinanziert.

    Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.cluster-thueringen.de/ueber-uns/downloads/

     

     

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    news-2463 Fri, 02 Jun 2017 09:39:51 +0200 Wie können Unternehmer ihr geistiges Eigentum in Zeiten zunehmender Vernetzung wirklich schützen? http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/wie-koennen-unternehmer-ihr-geistiges-eigentum-in-zeiten-zunehmender-vernetzung-wirklich-schuetzen-1/ Forum Wirtschaft 4.0 findet am 15. Juni 2017 in Ilmenau statt/Anmeldung für Tagung noch möglich ERFURT_ Vernetzen, Zusammenarbeiten und mit anderen Unternehmen auf digitalen Plattformen kollaborieren – das sind einige der Grundideen hinter Wirtschaft 4.0. Welche Auswirkungen das auf den IP- und Datenschutz für Unternehmen hat, das ist Thema des fünften RIS3-Forums Wirtschaft 4.0 am 15. Juni 2017 in Ilmenau. Gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik können Thüringer Unternehmer an diesem Tag die neuesten Entwicklungen und Trends auf dem Gebiet diskutieren und sich wertvolle Tipps für die Digitalisierung des eigenen Unternehmens holen. Anmeldungen zur Veranstaltung, die im Feynmanbau der TU Ilmenau stattfindet, sind kurzfristig noch möglich. 

    Im ersten Teil des Forums stellt Thomas Treml von Microsoft Möglichkeiten zum Schutz sensibler Daten für KMU vor. Zudem erklärt Christian Seibert von der TÜV Akademie GmbH, wie Produkte, die über kollaborative Plattformen hergestellt wurden, zertifiziert und gesichert werden können. Matthias Hoffmann, Patentanwalt der Kanzlei Maikoffski & Ninnemann, gibt anschließend einen Überblick über IP-Rechte und über deren Sicherung beim Arbeiten auf kollaborativen Plattformen. Der zweite Teil der Veranstaltung wird mit einem Rundgang durch die Modellfabriken des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau  eröffnet. Im Anschluss findet ein interaktiver Workshop statt, bei dem die anwesenden Teilnehmer erläutern und diskutieren können, mit welchen konkreten Herausforderungen sie sich beim Arbeiten auf kollaborativen Plattformen hinsichtlich Zertifizierungen und Sicherung von IP-Rechten konfrontiert sehen. Es sollen hierbei konkrete Maßnahmen diskutiert werden.

    Im Rahmen der Thüringer Innovationsstrategie (RIS3 Thüringen) will der Freistaat seine Stärken ausbauen und seine Innovationspotenziale weiterentwickeln. Mit der Strategie wird das spezifische Profil Thüringens im internationalen Vergleich geschärft, um so weitere Wettbewerbsvorteile,  Wachstum und Beschäftigung zu schaffen. Das Thüringer ClusterManagement (ThCM) ist im Auftrag des Freistaates Thüringen (Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft) tätig und wird mit Mitteln der Europäischen Union (EFRE) kofinanziert. Es hat die Steuerung der Umsetzung der RIS3 Thüringen als RIS3-Geschäftsstelle übernommen und organisiert u.a. in regelmäßigen Abständen Foren und andere Austauschplattformen.

    Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.cluster-thueringen.de/mitmachen/ihre-ideen-foren/termine-foren/

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    news-2449 Mon, 06 Feb 2017 12:06:14 +0100 Erster Industrie-Innovationsdialog findet in Ilmenau statt http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/erster-industrie-innovationsdialog-findet-in-ilmenau-statt-1/ Neue Veranstaltungsreihe will Know-how-Transfer zwischen Thüringer Forschung und Unternehmen beschleunigen/Anmeldung für den 15. Februar noch möglich ERFURT/ILMENAU_ „Get connected“ – unter diesem Motto startet am 15. Februar 2017 der erste Industrie-Innovationsdialog (IID) an der Technischen Universität in Ilmenau. Mit der neuen Veranstaltungsreihe will das Team des Thüringer ClusterManagements (ThCM) den Austausch zwischen Forschern und Unternehmern in Thüringen im Bereich (Grundlagen)-Forschung und Industrieanwendung maßgeblich beschleunigen und verbessern. Der Schwerpunkt des ersten IID liegt auf dem Bereich Mikro- und Nanotechnologie. Interessierte Unternehmen können sich bis zum 9. Februar 2017 kostenfrei anmelden.

    Thüringen verfügt über eine hochentwickelte Forschungslandschaft und leistungsstarke Unternehmen. Allerdings dauert es mitunter zu lange, bis Forschungsergebnisse in marktreife Produkte münden. Der erste Industrie-Innovationsdialog bietet eine geeignete Plattform, auf der  Forschungseinrichtungen Unternehmen vor Ort ihre Expertise vorstellen und Unternehmen ihrerseits den konkreten Bedarf an industrienaher Forschung kommunizieren können. „Mit dem Industrie-Innovationsdialog stellen wir ausgewiesene Thüringer Forschungskompetenzen vor und zeigen, welche Möglichkeiten es im Hinblick auf die Förderung von Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen gibt“, so LEG-Geschäftsführer Andreas Krey.

    Das Thüringer ClusterManagement (ThCM) ist bei der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen) angesiedelt und seit 2013 im Auftrag des Freistaates Thüringen tätig. Das mit Mitteln der Europäischen Union kofinanzierte Projekt hat die Aufgabe, die Entwicklung einer tragfähigen Clusterstruktur in den strategischen Wachstumsfeldern und Branchen des Landes Thüringen zu befördern. Erklärtes Ziel ist es, die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittelständischen Unternehmen des Freistaates nachhaltig zu sichern und  zu stärken.

    Das ausführliche Programm der Veranstaltung sowie die Möglichkeit zur Anmeldung unter: www.cluster-thueringen.de/iid

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    news-1721 Mon, 23 Jan 2017 16:32:00 +0100 Industriestandort Kölleda-Kiebitzhöhe wird erweitert http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/industriestandort-koelleda-kiebitzhoehe-wird-erweitert-1/ „Industrieller Kern Thüringens“ / Tiefensee übergibt 36,5 Millionen Euro Förderung Einen Förderbescheid über 36,5 Millionen Euro hat Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee heute an den Bürgermeister der Stadt Kölleda, Udo Hoffmann, übergeben. Das Geld fließt in die Erweiterung des Industriegebiets Kölleda-Kiebitzhöhe westlich der Stadt. Damit sollen 56,7 Hektar Fläche für Betriebserweiterungen und neue Industrieansiedlungen geschaffen werden. Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf 40,5 Millionen Euro. Maßnahmeträger ist die LEG Thüringen.

    „Die Region rund um Kölleda entwickelt sich immer mehr zu einem industriellen Kern der Thüringer Wirtschaft“, sagte Tiefensee. Damit sei so nicht gerechnet worden, als man im Jahr 2000 an diesem Standort mit der Erschließung bzw. Wiederherrichtung von Industrie- und Gewerbeflächen begann. Deshalb seien die bestehenden Wasserversorgungs- sowie Regen- und Schmutzwasseranlagen inzwischen an ihre Kapazitätsgrenzen gekommen und müssten daher erweitert bzw. um neue Anlagen ergänzt werden. Dies mache einen Großteil der Erschließungskosten aus. Dennoch sei das gut angelegtes Geld: „Mit der Neuerschließung wollen wir der hervorragenden wirtschaftlichen Entwicklung in der Region zusätzlichen Schub verleihen.“

    Mit einer Nettofläche von rund 100 Hektar gehört der Standort Kölleda-Kiebitzhöhe zusammen mit dem benachbarten Altstandort „Funkwerk“ inzwischen zu den großen Industriegebieten in Thüringen. Angesiedelt sind hier bereits 30 Unternehmen, die zusammen mehr als 3.000 Arbeitsplätze geschaffen haben, darunter MDC Power, Hörmann Funkwerk Kölleda, Logatec, Fromm Plastics oder va-Q-tec.

    Die Arbeiten zur Erschließung der zusätzlichen Flächen sind bereits im vergangenen Jahr mit ersten Vorarbeiten (archäologische Untersuchungen, Munitions- und Abfallberäumung) gestartet und laufen bis Mitte 2019. Sie umfassen neben dem Bau einer Erschließungsstraße, Wegen, Beleuchtung und der Verlegung von Gas- und Elektroleitungen vor allem einen Bau der für die Erweiterung des Industriegebietes erforderlichen Wasserversorgungsanlagen, Schmutzwasser - und Regenwasseranlagen. Regenwasserkanal und Regenrückhaltebecken müssen dabei aufgrund wasserschutzrechtlicher Vorschriften auch für ein mögliches Hochwasserereignis ausgelegt sein.

    Medieninformation des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft vom 23. Januar 2017

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    news-1769 Mon, 09 Jan 2017 10:59:00 +0100 Wirtschaftsministerium fördert Ausbau des Industriegebietes „Erfurter Kreuz“ mit über sechs Millionen Euro https://www.thueringen.de/th6/tmwwdg/service/pressemitteilungen/95971/ Erschließung des vierten Bauabschnitts beginnt noch in diesem Jahr news-1770 Fri, 11 Nov 2016 16:19:00 +0100 Neues DLR-Institut für Datenauswertung kommt nach Jena https://www.thueringen.de/th6/tmwwdg/service/pressemitteilungen/94376/index.aspx Tiefensee: Riesenerfolg für Forschungsstandort Jena / "Data Mining" ist wichtigste Herausforderung der Digitalisierung news-1761 Mon, 26 Sep 2016 11:26:00 +0200 IAA Nutzfahrzeuge: Thüringer Zulieferer mit gutem Messeauftakt http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/wirtschaft/detail/-/specific/IAA-Nutzfahrzeuge-Thueringer-Zulieferer-mit-gutem-Messeauftakt-1824167048 news-2433 Tue, 20 Sep 2016 14:28:12 +0200 Innovative Antriebe und Assistenzsysteme sind Thüringer Trümpfe auf der IAA http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/innovative-antriebe-und-assistenzsysteme-sind-thueringer-truempfe-auf-der-iaa-1/ Gemeinschaftsstand des Freistaates bündelt Kompetenzen von 13 Ausstellern/LEG Thüringen und Automotive Thüringen laden zum Investorenevent am 22.09. Autos vernetzen sich und fahren bald autonom, Assistenzsysteme werden immer intelligenter, während die konventionellen Antriebe optimiert und neue, alternative Antriebe entwickelt werden: Die Automobilindustrie erlebt einen beispiellosen innovativen Schub, und wenn auf der IAA Nutzfahrzeuge vom 22. bis 29. September in Hannover die neuesten Trends der Branche gezeigt werden, ist Thüringen deutlich sichtbar dabei. Zehn Zulieferer und ein Forschungsinstitut aus dem Freistaat präsentieren sich auf dem Thüringer Gemeinschaftsstand, der von der LEG Thüringen unter Einbezug des Branchenclusters Automotive Thüringen (AT) organisiert wurde. „Thüringen ist Autoland - fünf der zehn umsatzstärksten Automobilzulieferer weltweit produzieren im Freistaat“, erläutert Andreas Krey, Geschäftsführer der LEG und zugleich AT-Vorstandsmitglied. „Wir zeigen in Hannover unter anderem unsere Stärken bei der Fertigung von Komponenten für Motoren mit optimierten konventionellen Antrieben und bei der Entwicklung von ausgefeilten Assistenzsystemen, die auch bei Nutzfahrzeugen immer wichtiger werden!“

     Auf 210 Quadratmetern findet die kompakte Thüringer Leistungsschau in Halle 13, Stand C20, statt. Am Eröffnungstag der Messe, Donnerstag, 22. September 2016, werden neben Andreas Krey und dem AT-Vorstandsvorsitzenden Dr. Michael Militzer auch die Vorstände Volker Höhnisch (TÜV Thüringen), Mathias Hasecke (Firma Ha-Beck) und Johann Sedlmayer (Sedlmayer GmbH) vor Ort sein. Abends ab 18 Uhr laden LEG und AT zu einem Investorenevent ein, bei dem zu Musik und mit kulinarischen Spezialitäten aus Thüringen ein reger kommunikativer Austausch zwischen Unternehmern, Kunden und Forschern stattfinden wird. Wie im vergangenen Jahr bei der IAA in Frankfurt pflegen die Thüringer eine Kooperation mit dem direkt benachbarten Stand des Freistaates Sachsen.

    Die Aussteller auf dem Thüringer Gemeinschaftsstand sind:

    automotive thüringen e.V., CDA GmbH, CTP GmbH / bluechemGROUP FALCOM GmbH GBneuhaus GmbH GFA – Gothaer Fahrzeugachsen GmbH Ha-Beck Erodier-, Laser- und Fertigungstechnik LEG Thüringen NIDEC GPM GmbH SAMAG Saalfelder Werkzeugmaschinen GmbH Sedlmayer GmbH Thüringisches Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung e.V. (TITK) Vision & Control GmbH

    Hintergrund:

    Die Automobil- und Automobilzulieferindustrie ist mit rund 500 Unternehmen der umsatz- und exportstärkste Industriezweig Thüringens, der im Freistaat rund 51.000 Mitarbeiter beschäftigt und pro Jahr einen Umsatz von 7,2 Milliarden Euro erwirtschaftet.

    Auf der weltweit wichtigsten Leitmesse für Transport, Logistik und Mobilität, der 66. IAA Nutzfahrzeuge, präsentieren 2.013 Aussteller aus 52 Ländern ihre neuen Produkte und Dienstleistungen. Die Messe hat hohe internationale Zugkraft, kommen doch 61 Prozent aller Aussteller von außerhalb Deutschlands. Nach Angaben des Messeveranstalters, des Verbands der Automobilindustrie (VDA), ist die gesamte internationale Wertschöpfungskette des Nutzfahrzeugs auf der IAA vertreten: Präsent sind die Produzenten von schweren Lkw, Transportern und Bussen, von Anhängern und Aufbauten ebenso wie die vielen Zulieferunternehmen und Anbieter von Dienstleistungen, wie zum Beispiel der Telematik.

    www.invest-in-thuringia.de
    www.automotive-thueringen.de

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    news-1763 Mon, 19 Sep 2016 11:30:00 +0200 LEG will Großfläche für „ICE-City“ von Stadtwerke Erfurt kaufen http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/wirtschaft/detail/-/specific/LEG-will-Grossflaeche-fuer-ICE-City-von-Stadtwerke-Erfurt-kaufen-1981417440 news-2430 Fri, 09 Sep 2016 13:17:28 +0200 Wie wir in Zukunft Auto fahren wollen http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/wie-wir-in-zukunft-auto-fahren-wollen-1/ Elektronik und Mechatronik im Automobil ist Schwerpunkt des „Thüringer Forums Mobilität“ am 15. September 2016 ERFURT _ Wie sieht das Auto der Zukunft aus? Mit welchem Antrieb ist es ausgestattet und: Kann es mit anderen Fahrzeugen, Ampeln und Straßen kommunizieren? Und wie lassen sich die Herausforderungen mit der rapide wachsenden Steuerelektronik meistern? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des „Thüringer Forums Mobilität“, das am 15. September 2016 unter der Schirmherrschaft von Thüringens Wirtschaft- und Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee in Ilmenau stattfinden wird. „Die Automobilindustrie ist von entscheidender Bedeutung für die Wirtschaftskraft in Deutschland und Thüringen. In Thüringen erwirtschaftet die Branche sogar den größten Umsatz. Für uns ist es deshalb wichtig, hier nicht nur den Anschluss nicht zu verlieren, sondern mit innovativen Lösungen die Branche anzuführen. Mit der Verbindung aus dem Thüringer Innovationszentrum Mobilität (ThIMo) auf Wissenschaftsseite und der Expertise unserer vielen spezialisierten Unternehmen auf Wirtschaftsseite sind wir dafür bestens aufgestellt. Darauf müssen wir aufbauen“, betont Tiefensee.  

    Die Anforderungen an das Auto der Zukunft gehen inzwischen weit über den reinen Transportgedanken hinaus: Sicher, zuverlässig, effizient sowie komfortabel, umweltfreundlich, kostengünstig und individuell auf die Bedürfnisse und das Verhalten seiner Insassen angepasst soll das Auto von morgen sein. Für die Forscher und Entwickler bei Automobilherstellern und Zulieferern bedeutet das vielfältige Herausforderungen, die während des Forums aufgegriffen und diskutiert werden sollen. Das abwechslungsreiche Programm mit hochkarätigen Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft vermittelt aktuelle Einblicke darüber, was Autos heutzutage schon alles im Repertoire haben und welche Entwicklungen die Zukunft prägen werden. Darüber hinaus haben die Teilnehmer die Möglichkeit, einen Blick in die Forschungslabore sowie auf die Prüfstände des ThIMo zu werfen.

    Das an der Technischen Universität Ilmenau angesiedelte ThIMo wurde 2011 gegründet und hat sich in kurzer Zeit den Ruf eines bedeutenden Innovationszentrums auf dem Gebiet der intelligenten und nachhaltigen Mobilität erarbeitet. Für inzwischen mehr als 250 Firmen und Kooperationspartner aus Thüringen und darüber hinaus erarbeitet das ThIMo innovative und industrietaugliche Lösungen für Herausforderungen, die die neuen Mobilitätstrends mit sich bringen. Das „Thüringer Forum Mobilität“ wird im Turnus von zwei Jahren gemeinsam vom ThIMo und dem Team des Thüringer ClusterManagements (ThCM) ausgerichtet. Es soll den Stand der wissenschaftlichen Arbeit des ThIMo vermitteln und trägt dazu bei, die Zusammenarbeit zwischen Forschern und Unternehmern zu vertiefen.

    Das ThCM ist im Auftrag des Freistaates Thüringen (Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft) tätig und wird mit Mitteln der Europäischen Union (EFRE) kofinanziert. Angesiedelt bei der LEG Thüringen, unterstützt es den Ausbau und die Etablierung von Clustern (Netzwerken) in Thüringen und begleitet die Umsetzung der Innovationsstrategie „RIS3 Thüringen“, zum Beispiel durch die Organisation von Foren und anderen Austauschmöglichkeiten.

    Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.mobilitaet-thueringen.de

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    news-1760 Wed, 31 Aug 2016 15:19:00 +0200 Möbelhändler XXXLutz: „Thüringen hat uns den roten Teppich ausgerollt“ http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Thueringen-hat-uns-den-roten-Teppich-ausgerollt-970657112 news-1759 Tue, 30 Aug 2016 15:18:00 +0200 100 neue Jobs: Möbelhändler XXXLutz zieht mit Logistikzentrum ans Erfurter Kreuz http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/wirtschaft/detail/-/specific/100-neue-Jobs-Moebelhaendler-XXXLutz-zieht-mit-Logistikzentrum-ans-Erfurter-Kre-969212837 news-2428 Mon, 29 Aug 2016 16:22:17 +0200 Thüringer Optik-Branche präsentiert sich in Japan http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/thueringer-optik-branche-praesentiert-sich-in-japan-1/ Thüringer Optikunternehmer in Tokio und Hamamatsu ERFURT_ Mit dem Ziel, neue Investoren auf den High-Tech-Standort Thüringen aufmerksam zu machen und die bestehenden Kontakte in Wirtschaft und Wissenschaft weiter auszubauen, brachen am Sonntag, 28. August 2016, die LEG Thüringen sowie zehn Vertreter der Thüringer Optik- und Photonik-Branche zu einer Unternehmensreise nach Japan auf. Die Delegation wird geleitet von Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin und Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Mittelstand und Tourismus des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. In Tokio und Hamamatsu werden Investorenveranstaltungen zur Vermarktung des Wirtschaftsstandorts Thüringen durchgeführt. Allein bei der Auftaktveranstaltung in Tokio zeigten sich mehr als 100 japanische Unternehmen interessiert. Dr. Arnulf Wulff, Leiter der Abteilung Akquisition, Thüringen International und Clustermanagement der LEG Thüringen weiß zu berichten, „dass Japan mittlerweile einer der größten ausländischen Investoren in Thüringen ist und gerade in den letzten Jahren den Wirtschaftsstandort Thüringen bereichert hat. In Thüringen haben sich mittlerweile 16 japanische Unternehmen angesiedelt. Damit wurden circa 4.000 Arbeitsplätze, vornehmlich in Forschung und Entwicklung geschaffen.“

    Darüber hinaus soll der Grundstein für die weitere gute Zusammenarbeit von Thüringer und japanischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen gelegt werden. Insbesondere in Hamamatsu weiß man das Know-how von Thüringer Optik-Firmen zu schätzen: Seit mehreren Jahren besteht auf dem Gebiet der Optik  und Photonik eine enge Partnerschaft zwischen Thüringer Unternehmen und Forschungseinrichtungen und der südjapanischen Stadt, die als Zentrum optischer Technologieentwicklung stark vom Land und der Provinz Shizuoka gefördert wird. Mit Kooperationsbörsen, Standortpräsentationen und Unternehmensbesichtigungen, u.a. von Hamamatsu Photonics K.K., sollen diese Kontakte weiter ausgebaut werden; geplant ist zudem die Unterzeichnung eines neuen Memorandum of Understanding (MoU), das die weitere Zusammenarbeit beflügeln wird.  

    Organisiert und durchgeführt wird die Reise von der LEG Thüringen in Zusammenarbeit mit Germany Trade and Invest (GTaI) sowie dem Thüringer Cluster OptoNet e.V.

     Mehr Informationen unter: www.thueringen-international.de

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    news-1758 Mon, 29 Aug 2016 15:16:00 +0200 Thüringer Antennenspezialist zieht ins Gewerbegebiet Legefeld http://weimar.thueringer-allgemeine.de/web/lokal/wirtschaft/detail/-/specific/Thueringer-Antennenspezialist-zieht-ins-Gewerbegebiet-Legefeld-639070904 news-2426 Mon, 22 Aug 2016 14:25:55 +0200 „Digitale Medizin“ in Thüringen sieht sich gut aufgestellt http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/digitale-medizin-in-thueringen-sieht-sich-gut-aufgestellt-1/ Workshop diskutiert Zukunftschancen der digitalen Gesundheit ERFURT/DORNBURG_ Ob die App, die den Herzschlag analysiert und seinem Nutzer im Notfall rät, besser schnell einen Arzt aufzusuchen, oder die digitale Kommunikation von Arzt und Apotheker, mit der gefährliche Wechselwirkungen von Medikamenten leichter erkannt und die Einnahme von Medikamenten für Patienten sicherer wird – längst ist die Digitalisierung in der Gesundheits- und Medizinbranche angekommen und verändert sie mehr und mehr. Mit Entwicklungen wie der App zur Herzschlagmessung oder dem modernen digitalen Medikationsmanagement setzen Thüringer Wissenschaftler und Unternehmer der Gesundheitswirtschaft wichtige Impulse.

    Welche Chancen und Herausforderungen mit der Digitalisierung in der Medizin verknüpft sind, das diskutieren rund 50 Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft im Rahmen des Workshops „Digitale Gesundheit – Zukunftschancen für Wirtschaft und Wissenschaft“ am 23. August 2016 in Dornburg.

    Laut einer aktuellen Studie der Commerzbank hat Thüringen einen großen Nachholbedarf in puncto Digitalisierung der Wirtschaft. Dies gilt nicht für den Bereich „Digitale Medizin“. Mit Initiativen wie dem SATELIT-Netzwerk zur telemedizinischen Behandlung von Schlaganfallpatienten oder dem auf der MEDICA 2015 ausgezeichneten Projekt eines elektronischen Medikationsplans des Universitätsklinikums Jena hat Thüringen im Vergleich zu anderen Bundesländern einen entscheidenden Vorsprung bei der Digitalisierung. Dieser Vorsprung soll im Rahmen der Thüringer Innovationsstrategie „RIS3“ weiter ausgebaut werden. Dazu finden sich regelmäßig zahlreiche Akteure aus der gesamten Wertschöpfungskette der Gesundheitswirtschaft und dem IT-Bereich in der Workshop-Reihe “Digitale Gesundheit – Zukunftschancen für Wirtschaft und Wissenschaft” zusammen um sich noch besser zu vernetzen, Kooperationen und neue Entwicklungen vorzubereiten.   

    Mehr Informationen zu RIS3 unter: www.cluster-thueringen.de

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    news-2420 Fri, 10 Jun 2016 14:08:04 +0200 Die Symbiose von Mensch und Maschine gestalten http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/die-symbiose-von-mensch-und-maschine-gestalten-1/ Zweiter Maschinenbautag findet im Rahmen der Rapid.Tech in Erfurt statt/Thüringer Branche sieht sich gut aufgestellt ERFURT_ Eine innovative Branche in Thüringen geht bisher unbeschrittene Wege: Neuartige Assistenzsysteme und die Mensch-Maschine-Interaktion – die Verknüpfung der realen und der virtuellen Welt – sind das Zukunftsthema für den Maschinenbau im Freistaat. Tatsächlich wird das intelligente und effiziente Zusammenwirken von Mensch und Maschine in Zukunft die Wettbewerbsfähigkeit vieler Thüringer Unternehmen bestimmen. Es gilt, die Flexibilität und Erfahrung des Menschen mit der Präzision, Kontinuität und Leistungsfähigkeit der Maschinen zu verknüpfen. Wie in diesem Rahmen die Produktionsprozesse durch Assistenzsysteme künftig noch effizienter gestaltet werden können, diese und weitere Fragen sind Thema des 2. Thüringer Maschinenbautages am Mittwoch, 15. Juni 2016 von 9:45 bis 16:00 Uhr auf der Erfurter Messe. 

    In Anwesenheit des Thüringer Wirtschafts- und Wissenschaftsministers Wolfgang Tiefensee stellt das Who is Who des Thüringer und des nationalen Maschinenbaus aktuelle Forschungs- und Entwicklungsergebnisse vor. So präsentiert zum Beispiel Rene Schürer von der TU Ilmenau gemeinsam mit Peter Seidl von der Grenzenbach Maschinen GmbH, wie Prozesse und Anlagen über die Verknüpfung spezieller Sensoren und geeigneter Schnittstellen optimiert werden können. In ihrem gemeinsamen Vortrag geben Patrick Stelzer und Dr. Werner Klaus vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart wiederum einen Überblick über die Herausforderungen und Trends im Bereich Assistenzsysteme für eine manuelle Handhabung.

    Der 2. Thüringer Maschinenbautag findet im Rahmen der Messe Rapid.Tech im Congress Center der Messe Erfurt statt und wird vom Thüringer Zentrum für Maschinenbau (ThZM) in Zusammenarbeit mit dem Thüringer ClusterManagement (ThCM) der LEG Thüringen organisiert. Noch bis zum 13. Juni 2016 können sich Interessierte zur Tagung anmelden; die Teilnahme ist kostenfrei möglich. Im Anschluss an den Thüringer Maschinenbautag besteht die Möglichkeit zu einem Rundgang auf der Rapid.Tech.

    Hintergrund:

    Mit mehr als 520 Unternehmen, rund 18.000 Beschäftigten und einem jährlichen Umsatz von über 3 Milliarden Euro ist der Maschinenbau inzwischen eine der wachstumsstärksten Branchen und eine Schlüsselindustrie der Thüringer Wirtschaft. Maßgebliche Impulse erhält die Thüringer Branche von der im Bereich Maschinenbau und Automatisierungstechnik breit aufgestellten Hochschul- und Forschungslandschaft mit rund 13.500 Studierenden im ingenieurwissenschaftlichen Bereich. Das Thüringer Zentrum für Maschinenbau (ThZM) unterstützt Unternehmen des Freistaates als zentrale Anlaufstelle bei ihren Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Es bündelt die Kompetenzen der Thüringer Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet, sodass alle Akteure Zugang zu den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen haben. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen der Maschinenbaubranche bietet das ThZM somit gute Anknüpfungsmöglichkeiten zur besseren Ausschöpfung ihrer unternehmerischen Potenziale.   

    Mehr Informationen und Anmeldung unter:

    www.maschinenbau-thueringen.de
    www.cluster-thueringen.de

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    news-1751 Sat, 09 Apr 2016 12:48:00 +0200 Binzer HyFi GmbH baut neues Werk http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/Binzer-HyFi-GmbH-baut-neues-Werk-1416254508 news-1752 Thu, 31 Mar 2016 12:53:00 +0200 Erste Leistungsschau der Thüringer IT-Branche http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/wirtschaft/detail/-/specific/Erste-Leistungsschau-der-Thueringer-IT-Branche-744164922 news-1754 Tue, 29 Mar 2016 12:57:00 +0200 60 Meter hoher Büroturm soll über der Erfurter ICE-City thronen http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/60-Meter-hoher-Bueroturm-soll-ueber-der-Erfurter-ICE-City-thronen-566972077 news-2411 Mon, 21 Mar 2016 15:52:56 +0100 Neue Internetplattform fördert offenen Austausch über Innovationen http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/neue-internetplattform-foerdert-offenen-austausch-ueber-innovationen-1/ Thüringer Innovationsstrategie „RIS3 Thüringen“ verfügt jetzt über Onlineangebot/ User können sich informieren, vernetzen und Ideen diskutieren Thüringen baut im Rahmen einer umfassenden Strategie seine Stärken weiter aus und entwickelt seine Innovationspotenziale – und alle Thüringer können künftig mittels einer neuen Internetplattform an diesem Prozess aktiv mitwirken. Am heutigen Montag, 21. März 2016, ging die neue Website www.ris3-thueringen.de an den Start. Sie informiert ausführlich über die Thüringer Innovationsstrategie „RIS3 Thüringen“ und deren Umsetzung; die Abkürzung steht für „Regionale Forschungs- und Innovationsstrategie für intelligente Spezialisierung“. Mit der Strategie  wird das spezifische Profil Thüringens im internationalen Vergleich geschärft, um so weitere  Wettbewerbsvorteile,  Wachstum und Beschäftigung zu schaffen.

    „Innovation ist der wichtigste Wachstumstreiber für unsere Wirtschaft“, sagte Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee zum Start der neuen Internetplattform. Diese brauche gute Rahmenbedingungen, die mit der Thüringer Innovationsstrategie weiter verbessert werden sollen. Dabei sei gerade ein schneller Transfer von Forschungsergebnissen in neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen die Voraussetzung für eine höhere Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und sorge damit letztlich auch für höhere Einkommen. „Deshalb stellt das Land bis zum Jahr 2020 insgesamt rund 400 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln für die Umsetzung der RIS3-Strategie zur Verfügung“, sagte Tiefensee. Damit werden insbesondere kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützt, eigene Forschungs- und Entwicklungsvorhaben durchzuführen. Insgesamt rechnet der Minister damit, dass mit den zur Verfügung stehenden Fördermitteln mehr als 500 Forschungsprojekte angestoßen werden können.

    Die Strategie wurde in den Jahren 2013 und 2014 erarbeitet; mehr als 500 Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft traten in einen umfassenden Diskussionsprozess ein und definierten schließlich folgende fünf Innovationsfelder, auf die der Freistaat in den kommenden Jahren seine Aktivitäten konzentriert: 

    • Industrielle Produktion und Systeme,
    • Nachhaltige Energie und Ressourcenverwendung,
    • Gesundes Leben und Gesundheitswirtschaft,
    • Nachhaltige und intelligente Mobilität und Logistik,
    • Informations- und Kommunikationstechnologien, innovative und produktionsnahe Dienstleistungen.

    Für die fünf Innovationsfelder sind fünf Arbeitskreise aktiv, in die das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) Ende 2014 mehr als 100 Unternehmer, Forscher und Cluster- und Netzwerkvertreter berufen hat und die seit 2015 ihre Arbeit aufgenommen haben.  Diese Arbeitskreise identifizieren Innovations-trends, leiten Vorschläge für die Förderung im Bereich Forschung und Entwicklung (FuE) ab, benennen konkrete Maßnahmen und entwickeln Aktionspläne. Mit der Website soll die ehrenamtliche, komplexe Arbeit und die Einbindung aller an der Umsetzung Interessierten unterstützt werden.

     „Die neue Website stellt den RIS3-Prozess, die Thüringer Innovationsfelder und deren Arbeitskreise transparent dar und lädt alle Besucherinnen und Besucher der Seite ein, aktiv mitzuwirken“, erläuterte LEG-Geschäftsführer Andreas Krey. Der RIS3-Prozess in Thüringen wird betreut vom Thüringer ClusterManagement (ThCM), das bei der LEG angesiedelt ist. Eine Kernaufgabe des ThCM ist dabei die Organisation und fachliche Unterstützung der Arbeitskreise und die Initiierung und der Ausbau von Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

    Jeder Thüringer Akteur kann sich mit dem neuen Internetauftritt in die innovative Zukunftsgestaltung Thüringens einbringen. Die ideale Plattform dazu bieten  thematische Foren (z. B. Forum Ressourceneffizienz), die durch die Arbeitskreise ins Leben gerufen wurden und auf der Website vorgestellt werden.

    Die Website hat das Team des ThCM im Auftrag des TMWWDG erstellt. Sie ist eingebettet in die übergreifende Webpräsenz des ThCM www.cluster-thueringen.de. Das ThCM wurde im Jahr 2012 durch den Freistaat als Instrument für den Ausbau und die Etablierung von Clustern (Netzwerken) in Thüringen geschaffen und übernimmt seit Anfang 2015 zusätzlich die Aufgabe als RIS3-Geschäftsstelle zur Koordinierung des Umsetzungsprozesses.

    Das ThCM ist im Auftrag des Freistaates Thüringen (Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft) tätig und wird mit Mitteln der Europäischen Union (EFRE) kofinanziert.

    Hintergrund:

    Im Sommer 2010 beschloss der Europäische Rat, mit der Wachstumsstrategie „Europa 2020“ intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum in ganz Europa zu forcieren. Alle 271 europäischen Regionen wurden gebeten, regionale Innovationsstrategien zu erarbeiten, um die knapper werdenden Mittel aus den Strukturfonds effizienter einzusetzen und ein unverwechselbares Spezialisierungsprofil zu entwickeln. Die jeweiligen Strategien sind für die einzelnen Regionen eine zentrale Voraussetzung, um in der aktuellen Förderperiode EU-Mittel in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Innovation einzusetzen. Die Thüringer Innovationsstrategie wurde vom Thüringer Kabinett am 10. Juni 2014 beschlossen und im Dezember 2014 mit Genehmigung des Thüringer EFRE-OP  von der EU-Kommission bestätigt.
    Die Etablierung einer eigenen Internetplattform war als Aufgabe von Anfang an in der Strategie verankert. 

    www.ris3-thueringen.de
    www.cluster-thueringen.de

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    news-1750 Fri, 26 Feb 2016 12:22:30 +0100 Neue Internetseite bündelt Informationen für Flüchtlinge http://www.welt.de/regionales/thueringen/article152597670/Neue-Internetseite-buendelt-Informationen-fuer-Fluechtlinge.html news-2408 Fri, 19 Feb 2016 19:04:43 +0100 Firmen mobilisieren die Potenziale ihrer Mitarbeiter http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/firmen-mobilisieren-die-potenziale-ihrer-mitarbeiter-1/ Fachtagung der LEG informiert über „Kompetenzmanagement im Mittelstand“ ERFURT _ Es gibt viele Wege, die Unternehmen beschreiten können, wenn sie langfristig qualifizierte Fachkräfte halten möchten. Ein fundiertes Kompetenzmanagement, welches die fachlichen, aber auch die überfachlichen Kompetenzen der an Bord befindlichen Mitarbeiter erkennt und für die weitere Entwicklung des Unternehmens nutzbar macht, gehört auf jeden Fall zum „Instrumentenkasten“ einer zukunftsorientierten Personalpolitik. Wie ein gutes und erfolgversprechendes „Kompetenzmanagement im Mittelstand“ aussehen kann, ist das Thema der gleichnamigen Veranstaltung, die am Dienstag, 23. Februar 2016, von 13:00 Uhr bis 17:30 Uhr im Haus Dacheröden in Erfurt stattfindet. Die Tagung ist die 8. Fachtagung im Rahmen der Reihe „Strategisches Personalmanagement“, welche die LEG Thüringen ausrichtet.

    Bis zum Jahr 2025 könnten der kleinteiligen Thüringer Wirtschaft 280.000 Fachkräfte fehlen – wenn die Mittelständler nicht mit einer nachhaltigen und strategischen Unternehmens- und Personalpolitik gegensteuern. Kompetenzmanagement geht weit über bloße Weiterbildungsmaßnahmen oder eine spontan organisierte Altersnachfolge hinaus. Versuche, über Personalsuche und –rekrutierung externe Fachkräfte für das Unternehmen zu gewinnen, sind wichtig, können aber häufig die Fachkräftelücke nicht allein schließen. Vor diesem Hintergrund orientiert sich ein strategisches Kompetenzmanagement an den Kompetenzen und Potenzialen der bereits vorhandenen Belegschaft. Mit Hilfe einer Potenzialanalyse können Unternehmen zum Beispiel die fachlichen und überfachlichen Kompetenzen ihrer Mitarbeiter ermitteln. Überfachliche Kompetenzen betreffen zum Beispiel die Fähigkeit zur Übernahme von Führungspositionen, Teamfähigkeit oder auch soziale Kompetenzen. Die LEG hat zum Ende des vergangenen Jahres eine Potenzialanalyse durchgeführt, die dem Unternehmen helfen wird, künftig interne Stellenbesetzungen vorzunehmen oder auch mit den Mitarbeitern individuelle Entwicklungspläne zu erstellen.

    Neben der Ermittlung und Nutzung von Kompetenzen und Potenzialen sieht der strategische Ansatz auch Modelle zum Transfer von Wissen vor. Stehen in einem Unternehmen altersbedingte Abgänge versierter Fachkräfte an, können Modelle, bei denen die älteren Arbeitnehmer ihren jüngeren Kollegen über ein bis zwei Jahre ihr Wissen vermitteln, den Generationenwechsel erleichtern helfen. Kompetenzmanagement unterstützt auch dabei, Mitarbeitern berufliche Perspektiven und Karrierechancen bewusst zu machen, was die Motivation und die Bindung an das Unternehmen steigert.

    Als Keynote-Speaker wird Christian Gerhards vom Bundesinstitut für Berufsbildung der Tagung Impulse verleihen. Christian Gerhards hat mit einem Projektteam über Jahre repräsentative Befragungen von 3.500 Unternehmen in Deutschland durchgeführt – Untersuchungsgegenstand waren Bildungsmaßnahmen und Kompetenzstrategien in den Firmen. Der Forscher berichtet den Besuchern über die Ergebnisse und gibt Tipps, welche Schritte jeder einzelne unternehmen kann, um Fachkräfte zu halten und zu entwickeln. In anschließenden Workshops „Gewusst wie – Kompetenzmanagement konkret“ erfahren die Teilnehmer, welche konkreten Herausforderungen heute bestehen und welche Strategien, Konzepte und Handlungsempfehlungen helfen können.

    Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, an der 8. Fachtagung „Strategisches Personalmanagement – Kompetenzmanagement im Mittelstand“ teilzunehmen.
     
    www.leg-thueringen.de/personalmanagement

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    news-2406 Fri, 22 Jan 2016 13:12:10 +0100 Thüringer Gesundheitsbranche präsentiert sich in Dubai http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/thueringer-gesundheitsbranche-praesentiert-sich-in-dubai-1/ 41. Arab Health beginnt am Montag/ 14 Thüringer Aussteller in Dubai vertreten ERFURT/DUBAI_ Insgesamt 14 Thüringer Unternehmen präsentieren sich ab Montag, 25. Januar 2016, auf der Arab Health in Dubai. Bis zum 28. Januar wollen die Thüringer Firmen die weltweit zweitgrößte Gesundheitsmesse als Sprungbrett auf die Märkte des Nahen und Mittleren Ostens nutzen, um ihre Produktneuheiten und Dienstleistungen einem breiten Fachpublikum vorzustellen. Während acht Firmen auf dem Messestand des LEG-Außenwirtschaftsteams Thüringen International vertreten sind, setzen die übrigen Thüringer Teilnehmer auf einen eigenen Messeauftritt in der Halle der deutschen Aussteller.   

    Zur 41. Auflage der Arab Health werden mehr als 130.000 Besucher aus rund 150 Ländern erwartet. Damit bietet die Messe laut LEG-Geschäftsführer Andreas Krey eine gute Chance für alle, die von der rasant wachsenden Gesundheitsbranche des Nahen und Mittleren Ostens profitieren wollen. „Gerade die Staaten der Golfregion haben einen großen Nachholbedarf, was die medizinische Versorgung ihrer Bevölkerungen anbelangt. Damit ergeben sich für Thüringer Gesundheits- und Medizintechnikunternehmen gute Investitions- und Exportchancen, die mit Hilfe eines Messeauftritts ausgelotet und anschließend in messbare Erfolge umgemünzt werden können“, erläutert Andreas Krey weiter.

    Folgende Thüringer Unternehmen stellen ihre Produkte auf der Arab Health vor:

    • AJZ Engineering GmbH aus Jena,
    • Jena Med Tech GmbH aus Jena,
    • Biovision GmbH aus Ilmenau,
    • ergomed GmbH aus Oberdorla,
    • GBneuhaus GmbH aus Neuhaus am Rennweg,
    • Geratherm Medical AG aus Geschwenda,
    • Glatt Ingenieurtechnik GmbH aus Weimar,
    • Hema Orthopädische Systeme GmbH aus Tunzenhausen,
    • Intercus GmbH aus Bad Blankenburg,
    • Königsee Implantate GmbH aus Allendorf,
    • Tragfreund GmbH aus Schmalkalden,
    • Wagner Polymertechnik GmbH aus Silkerode,
    • Arno Barthelmes e. K. ZellaMed Instrumente aus Zella-Mehlis,
    • LEG Thüringen aus Erfurt

    Hintergrund:

    Aufgrund eines erhöhten Nachfrage- und Investitionsbedarfs in den Gesundheitssystemen im Nahen Osten rechnen Experten für die kommenden Jahre mit einem außerordentlichen Wachstum der Gesundheitsbranche in dieser Region. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt das Marktvolumen des Gesundheitssektors in  den Staaten des Golfkooperationsrates (GCC) im Jahr 2018 auf 69,4 Milliarden US-Dollar (vgl. 2013: 41,6 Milliarden US-Dollar). Vor allem in den Bau und in die Ausstattung von Krankenhäusern und ambulanten Versorgungssystemen soll in den nächsten Jahren investiert werden. Aufgrund des raschen Bevölkerungswachstums, des steigenden Durchschnittsalters sowie der zunehmenden Ausbreitung von Zivilisationskrankheiten wie Diabetes ist auch von einer steigenden Nachfrage nach geeigneten Medikamenten und Therapieformen für sogenannte Volkskrankheiten zu rechnen.

    Weitere Informationen:

    www.thueringen-international.de/arab-health
    www.arabhealthonline.com

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    news-2403 Wed, 16 Dec 2015 14:49:31 +0100 Neue Verträge schaffen die Basis für weitere Ansiedlungen in Kölleda http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/neue-vertraege-schaffen-die-basis-fuer-weitere-ansiedlungen-in-koelleda-1/ LEG und Partner besiegeln Kooperation bei Erweiterung der „Kiebitzhöhe“ / Minister Tiefensee: Knapp 25 Millionen Euro Erschließungskosten / In ganz Thüringen bis 2030 rund 600 Hektar zusätzliche Industrieflächen benötigt ERFURT _ Die Erfolgsgeschichte des Industriegebietes „Kölleda-Kiebitzhöhe“ wird fortgeschrieben: Am heutigen Mittwoch, 16. Dezember 2015, unterzeichnete LEG-Geschäftsführer Andreas Krey im Beisein von Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee drei Erschließungsverträge mit kommunalen Partnern. Die Verträge sind die Grundlage für die Erschließung der Industriegroßfläche „Erweiterung Kölleda-Kiebitzhöhe“. Unterschrieben wurden ein Erschließungsvertrag mit der Stadt Kölleda und ein Erschließungsvertrag mit dem Abwasserzweckverband Finne; bei diesen beiden Verträgen war der Vertragspartner der Bürgermeister von Kölleda und „Finne“-Verbandsvorsitzender Udo Hoffmann; der dritte Vertrag war ein Erschließungsvertrag mit dem Trinkwasserzweckverband „Thüringer Becken“, den von kommunaler Seite der Bürgermeister von Sömmerda und Verbandsvorsitzende Ralf Hauboldt unterschrieb. „Der Standort Kölleda-Kiebitzhöhe bietet Unternehmen sehr gute Bedingungen, um zu florieren und zu wachsen, und das beste Beispiel ist die erfolgreiche Expansion der MDC Power GmbH in den vergangenen Jahren“, sagte Andreas Krey bei der Vertragsunterzeichnung. „Die Verträge ermöglichen es uns, das Gebiet großflächig zu erweitern und damit am Standort auch in Zukunft angebotsfähig zu sein.“

    Insgesamt erwartet Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee bis zum Jahr 2030 in Thürin-gen einen zusätzlichen Bedarf von bis zu 600 Hektar an größeren Industrie- und Gewerbeflächen. „Diesem Bedarf wollen wir insbesondere mit der schrittweisen Umsetzung der ‚Großflächeninitiative‘ entsprechen“, sagte Tiefensee. Allein in diesem Jahr habe das Wirtschaftsministerium 36,5 Millionen Euro für die Erschließung von Industrieflächen und die Revitalisierung von Altstandorten zugesagt. Mittelfristig seien neue Flächen notwendig, um der guten industriellen Entwicklung im Land den notwendigen Raum zu geben und im Wettlauf um Investitionen und Ansiedlungen angebotsfähig zu bleiben. An einzelnen Standorten – wie in Kölleda oder auch am Erfurter Kreuz – entstehe zusätzlicher Erweiterungsbedarf inzwischen auch durch das Wachstum bereits ansässiger Unternehmen. Dennoch werde es keine Erschließung „auf Halde“ geben, sagte der Minister. „Wir setzen klare Prioritäten. Gerade auf die Entwicklung von Altstandorten wird besonderes Augenmerk gelegt. Und neue Flächen sollen vor allem dort entstehen, wo es bereits konkrete Ansiedlungsinteressen gibt oder diese zu erwarten sind.“ Dies sei in Kölleda-Kiebitzhöhe mit dem Erweiterungsbedarf vor allem in der Automobilindustrie, Nahrungsmittelindustrie und Logistikbranche der Fall. Die Entwicklung der neuen Fläche soll 24,8 Millionen Euro kosten, wobei vorgesehen ist, dass die Mittel zum großen Teil von Bund und Land getragen werden.

    Um 57 Hektar wird der Standort Kölleda-Kiebitzhöhe auf der Basis der heute geschlossenen Verträge wachsen. Nach dieser Erweiterung wird das Gesamtareal eine Fläche von rund 170 Hektar umfassen und damit nach dem „Erfurter Kreuz“ zu Thüringens zweitgrößtem Industriegebiet werden. Die Nähe zur Landeshauptstadt Erfurt, die Lage in Mittelthüringen und die direkte Anbindung an die jüngst fertiggestellte Autobahn 71 sind Standortvorteile, die auch eine künftige rege Nachfrage durch Investoren erwarten lassen.

    Die LEG beauftragt momentan Planungsleistungen und wird bei Vorlage des Zuwendungsbescheides beginnen, das Areal zu erschließen. Im Auftrag der LEG werden Firmen die Fläche sanieren sowie vorhandene Ver- und Entsorgungsleitungen umverlegen. Neu geschaffen werden im Rahmen der Erschließung Straßen, Wege, Plätze und begleitendes Grün, Anlagen für die Wasserver- und entsorgung sowie zur Rückhaltung und Ableitung des Regenwassers; vorgesehen ist auch eine Erweiterung der Pumpstation und Kläranlage Kleinneuhausen. Von den heute unterzeichneten Erschließungsverträgen unberührt bleibt die Errichtung der Leitungen für Strom, Gas und Datennetze – die Arbeiten dazu regelt die LEG separat mit den zuständigen Versorgungsunternehmen.

    Hintergrund

    Der Industriestandort Kölleda-Kiebitzhöhe gliedert sich zurzeit noch in zwei Teilflächen, nämlich das „Gewerbegebiet Kiebitzhöhe“ mit einer Fläche von rund 60 Hektar und in die „Industriefläche Kölleda-Kiebitzhöhe“ mit einer Fläche von rund 52 Hektar. Auf letzterem Teilareal erweiterte Daimler vor kurzem mit einer Investition von über 200 Millionen Euro die Produktionskapazitäten seines Motorenwerks. Der Konzern plant eine weitere Expansion ebenfalls auf diesem Teilareal. Die Daimler-Tochter MDC Power GmbH ist mit 1.100 Arbeitnehmern das größte Unternehmen am Standort. Am Gesamtstandort Kölleda-Kiebitzhöhe produzieren momentan 22 Unternehmen mit rund 2.900 Arbeitsplätzen. Mit der aktuellen Erweiterung, die zur dritten Teilfläche führen wird, können Investoren auch mit großem Flächenbedarf angesiedelt werden; zudem erhalten die Firmen, die bereits am Standort sind, mittelfristig die Möglichkeit zur Erweiterung ihrer Kapazitäten.

    Foto:

    Zu sehen sind im Vordergrund: Ralf Hauboldt, Bürgermeister von Sömmerda und Verbandsvorsitzender des Trinkwasserzweckverbands „Thüringer Becken“ (links); Andreas Krey, Geschäftsführer der LEG Thüringen (rechts). Im Hintergrund: Wolfgang Tiefensee, Thüringer Wirtschaftsminister (links); Udo Hoffmann, Bürgermeister von Kölleda und Verbandsvorsitzender des Abwasserzweckverbands „Finne“ (rechts). Bildquelle: LEG Thüringen

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    news-2156 Fri, 25 Sep 2015 17:29:00 +0200 Ramelow: Thüringen zeigt auf der IAA seine technologischen Trümpfe http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/ramelow-thueringen-zeigt-auf-der-iaa-seine-technologischen-truempfe-1/ Ministerpräsident besucht den Gemeinschaftsstand des Freistaates / Fragen der Integration von Flüchtlingen in die Betriebe diskutiert ERFURT _ Ministerpräsident Bodo Ramelow hat am heutigen Freitag, 25. September 2015, den Thüringer Gemeinschaftsstand auf der IAA in Frankfurt besucht. „In Gesprächen mit allen Ausstellern konnte ich mich von der Innovations- und Leistungsfähigkeit unserer Unternehmen überzeugen“, sagte der Regierungschef. „Der gemeinsame Auftritt hier in Frankfurt gibt ein eindrucksvolles Zeugnis von den breit gefächerten technologischen Kompetenzen der Automotive-Branche in Thüringen ab. Die Branche ist die umsatzstärkste in Thüringen, und ich bin mir sicher, dass sie in der Erfolgsspur bleibt – trotz der aktuellen beunruhigenden Vorkommnisse rund um den VW-Konzern.“ Die spezifischen Interessen der Thüringer Automobil- und Zuliefer-Industrie diskutierte Ramelow zu Beginn seines Besuches auf der IAA, einer der größten Automobilfachmessen der Welt, mit Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA).

    Begrüßt wurde Ministerpräsident Ramelow auf dem Thüringer Gemeinschaftsstand von Frank Krätzschmar, Geschäftsführer der LEG Thüringen, und von Michael Lison, Geschäftsführer des Branchennetzwerks „automotive thüringen e.V.“ (at). Die LEG und der „at“ haben in diesem Jahr erstmals einen eigenen Thüringer Gemeinschaftsstand organisiert. Ministerpräsident Ramelow lobte das Standkonzept, welches es den Thüringer Firmen ermöglicht, unter dem Dach des Freistaates ihre Kräfte zu bündeln. „In meinen Gesprächen mit den Unternehmern und Ausstellern ging es auch um die Frage, inwieweit wir angesichts der allseits bekannten Fachkräfteknappheit gemeinsam intelligente Lösungen zur Integration von Migranten und Flüchtlingen in die Betriebe entwickeln können“, führte Ministerpräsident Ramelow aus. „Ich bin überzeugt, dass viele Thüringer Unternehmer die Chance wahrnehmen, den Menschen, die in unser Land kommen, Angebote zu unterbreiten.“

    Rund 560 Unternehmen der Automobil- und Zulieferbranche produzieren in Thüringen; sie beschäftigen rund 60.000 Mitarbeiter. Gemeinsam erwirtschafteten sie im Jahre 2014 einen Umsatz von mehr als 7,7 Milliarden Euro. Die Firmen profitieren von einer guten Infrastruktur, einer vielseitigen Forschungslandschaft sowie kürzesten Wegen zu den Automobilherstellern Deutschlands und Europas. Auf dem Thüringer Gemeinschaftsstand in Frankfurt präsentieren sich noch bis Sonntag, 27. September, elf Thüringer Zulieferer. Der Auftritt erfolgt in enger Kooperation mit dem Autoland Sachsen, das Standnachbar der Thüringer ist.

    Folgende Thüringer Firmen sind Aussteller auf dem Thüringer Gemeinschaftsstand:

    • ae group ag
    • CDA GmbH
    • Eichsfelder Schraubenwerk GmbH
    • GBneuhaus GmbH
    • Ha-Beck Inh. M. Hasecke e.K.
    • MITEC Automotive AG
    • SAMAG Saalfelder Werkzeugmaschinen GmbH
    • Sedlmayer GmbH
    • TESONA GmbH & Co. KG
    • Vision & Control GmbH
    • VR Automotive Dichtungssysteme GmbH
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    news-2394 Fri, 18 Sep 2015 17:30:39 +0200 Minister Tiefensee besucht Thüringer Aussteller auf der IAA http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/minister-tiefensee-besucht-thueringer-aussteller-auf-der-iaa-1/ Minister lobt Kooperation der Thüringer mit Partnern /Kontakte nach Sachsen und bis nach Südkorea ERFURT _ Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee hat am heutigen Freitag, 18. September 2015, auf der IAA in Frankfurt den Thüringer Gemeinschaftsstand besucht.

    „Ich bin begeistert, wie sich die Thüringer Zulieferindustrie auf der IAA präsentiert“, sagte der Minister, der den Besuch zu intensiven Gesprächen mit den Ausstellern aus dem Freistaat nutzte. Thüringen verfüge über leistungsfähige Unternehmen, die zum Teil Weltmarktführer in ihrer Branche sind. Es sei einmal mehr deutlich geworden, dass die Automobilindustrie eine Kernbranche der deutschen und auch der Thüringer Wirtschaft ist. Die Politik sei aber auch gefordert, gute Rahmenbedingungen für die Branche zu schaffen – etwa im Hinblick auf Klimavorgaben, Innovationsförderung oder flexible Arbeitsbedingungen. Begrüßt wurde Tiefensee von Andreas Krey, Geschäftsführer der LEG Thüringen, und Dr. Michael Militzer, Vorsitzender des Branchenclusters „automotive thüringen e.V.“ (at). Die LEG und der at sind die Organisatoren des Thüringer Gemeinschaftsstandes, der erstmals in dieser Form Thüringer Unternehmen unter dem Dach des Freistaats zusammenführt.

    Minister Tiefensee zeigte sich erfreut von der Tatsache, dass der Auftritt Thüringens in enger Kooperation mit dem Freistaat Sachsen erfolgt. Das Bundesland ist Standnachbar der Thüringer. Um den Ausbau von Kontakten und die Pflege von Beziehungen ging es heute zudem beim Empfang einer Delegation des koreanischen Automotive-Clusters JEONBUK, welches das Partnernetzwerk des „automotive thüringen“ ist. Im Beisein von  Minister Tiefensee unterzeichneten Michael Militzer und sein Amtskollege Ph.D. Kwang-Heon Lee ein Memorandum of Understanding (MoU), ein Abkommen, welches die künftige Zusammenarbeit zwischen beiden Netzwerken beschreibt.

    Folgende Firmen sind Aussteller auf dem Thüringer Gemeinschaftsstand:

    • ae group ag
    • CDA GmbH
    • Eichsfelder Schraubenwerk GmbH
    • GBneuhaus GmbH
    • Ha-Beck Inh. M. Hasecke e.K.
    • MITEC Automotive AG
    • SAMAG Saalfelder Werkzeugmaschinen GmbH
    • Sedlmayer GmbH
    • TESONA GmbH & Co. KG und
    • VR Automotive Dichtungssysteme GmbH

    Weitere Informationen unter: www.leg-thueringen.de/iaa

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    news-2390 Fri, 04 Sep 2015 17:52:00 +0200 Thüringer EnergieEffizienzpreis 2015: Die Nominierten stehen fest http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/thueringer-energieeffizienzpreis-2015-die-nominierten-stehen-fest-1/ Sieben Projekte können gewinnen / Erstmalig Auslobung eines Sonderpreises ERFURT_ Insgesamt 28 Thüringer Unternehmen, Initiativen und Kommunen haben sich dieses Jahr für den Thüringer EnergieEffizienzpreis beworben und ihre Projekte bei der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) eingereicht. Gestern Abend legte die fünfköpfige Fachjury insgesamt sieben Nominierte fest. Drei von ihnen werden am 4. November 2015 mit dem EnergieEffizienzpreis ausgezeichnet. Zusätzlich wird dieses Jahr erstmalig ein Sonderpreis verliehen. Zu den Anwärtern auf den EnergieEffizienzpreis 2015, der mit 10.000 Euro dotiert ist, gehören im Einzelnen fünf Thüringer Unternehmen, eine Stadtverwaltung und ein Landkreis.

    Die diesjährigen Nominierten sind:

    • Hainich Konserven GmbH für die „Multimodale Energienutzung aus nachwachsenden Rohstoffen“ aus Vogtei, Ortsteil Niederdorla
    • Helbing mein Lieblingsbäcker GmbH & Co. KG Leinefelde für die „Einbindung erneuerbarer Energien in eine gesamtheitliche Energieversorgung“, Leinefelde-Worbis
    • Stadtverwaltung Weimar für die „Energetische Sanierung der Staatlichen Grundschule ‚Johannes Falk‘ in Weimar“, Weimar
    • IAB – Institut für Angewandte Bauforschung Weimar gGmbH für den „Neubau eines energieeffizienten Laborgebäudes“, Weimar
    • PV Crystalox Solar Silicon GmbH  für die „Einführung eines Energiemanagementsystems und erhebliche Reduzierung des Energieverbrauchs“, Erfurt
    • SINOI GmbH  für „Der hocheffiziente Wärmespeicher – sinus“, Nordhausen
    • Landkreis Schmalkalden-Meiningen für eine „Erneuerbare und effiziente energetische Kreisverwaltung“, Meiningen

    Die Wahl fiel auf Thüringer Energieprojekte, die sich durch ihren Effizienzgrad, ihre Wirtschaftlichkeit, ihre Übertragbarkeit sowie durch ihre Nachhaltigkeit von anderen abheben. Sie spiegeln zudem einen deutschlandweiten Trend: „In den vergangenen Jahren konnte die deutsche Industrie ihre Energieeffizienz wirkungsvoll optimieren. In diesem Zusammenhang zeigt der Thüringer EnergieEffizienzpreis erfolgreiche Projekte aus dem Freistaat auf“, sagt Prof. Dieter Sell, Leiter der ThEGA und Jury-Mitglied.

    Der Thüringer EnergieEffizienzpreis wird von der ThEGA in Kooperation mit der Thüringer Energie AG verliehen. Die diesjährigen Gewinner werden am 4. November 2015 im Rahmen des Unternehmertages der Thüringer Energie AG ausgezeichnet. Unter den Gästen wird auch Thüringens Ministerin für Umwelt, Energie und Naturschutz, Anja Siegesmund, sein.

    Weitere Informationen sowie Anmeldung unter: www.energieeffizienzpreis.de

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    news-2386 Tue, 04 Aug 2015 10:31:04 +0200 Thüringer EnergieEffizienzpreis knackt Bewerberrekord http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/thueringer-energieeffizienzpreis-knackt-bewerberrekord-1/ Bekanntgabe der Nominierten im September / Bewerberzahl steigt jährlich ERFURT_ Mit einer gestiegenen Beteiligung endete am Freitag, 31. Juli 2015, die Bewerbungsfrist für den diesjährigen Thüringer EnergieEffizienzpreis: Insgesamt 28 Thüringer Unternehmen, Kommunen und Organisationen haben in den vergangenen vier Monaten ihre energieeffizienten Projekte bei der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) eingereicht.

    In den nächsten Wochen wird die ThEGA die eingereichten Projekte sichten, bevor am 3. September 2015 eine unabhängige Jury mit Energieexperten aus Wirtschaft und Wissenschaft die Beiträge bewertet und die Nominierten bekannt gibt.

    Der Thüringer EnergieEffizienzpreis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und wird von der ThEGA in Kooperation mit der Thüringer Energie AG verliehen. Mit ihm werden seit 2012 wegweisende Energieprojekte ausgezeichnet, die sich durch ihren Effizienzgrad, ihre Wirtschaftlichkeit, ihre Übertragbarkeit und ihre Nachhaltigkeit von anderen abheben.
     
    Im vergangenen Jahr wurden insgesamt drei innovative Projekte aus Thüringen ausgezeichnet. Die Preisträger waren ein Unternehmen, eine Stiftung zur Entwicklung eines Denkmals und eine Gebietskörperschaft. Das Unternehmen KTB Transformatorenbau GmbH zum Beispiel erhielt von der Jury Bestnoten für seine umfassenden und ganzheitlich angelegten Energieeffizienzmaßnahmen, die den Produktionsprozess und das Ressourcenmanagement in vorbildlicher Weise optimierten. Die Stiftung Leuchtenburg nahm die Auszeichnung für eine Technikzentrale entgegen, deren Herzstück eine Biomassefeuerungsanlage ist, welche auf Pellet- oder Hackschnitzel-Basis arbeitet. Die Stadt Schleiz wurde für die energetische Sanierung des denkmalgeschützten Reußischen Amtshauses prämiert, welches heute die Stadtbibliothek „Konrad Duden“ ist.

    Der Thüringer EnergieEffizienzpreis wird am 4. November 2015 im Rahmen des Unternehmertages der Thüringer Energie AG in Erfurt verliehen. Unter den Gästen wird auch Thüringens Ministerin für Umwelt, Energie und Naturschutz, Anja Siegesmund, sein.

    Weitere Informationen sowie Anmeldung unter: www.energieeffizienzpreis.de

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    news-2384 Wed, 01 Jul 2015 15:16:55 +0200 Erweiterung im Bodelschwingh-Hof: Größeres Werk zieht neue Auftraggeber an http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/erweiterung-im-bodelschwingh-hof-groesseres-werk-zieht-neue-auftraggeber-an-1/ 28 neue Arbeitsplätze im Bereich Montage und Verpackung / Umfangreiche Hallensanierung im Vorfeld nötig GOTHA _ Einer der standortprägenden Akteure im Gewerbe- und Industriegebiet „Südstraße 15“ in Gotha feiert heute offiziell seine Erweiterung. Mit mehr als 1.400 Quadratmetern neuer Werksfläche hat der Bodelschwingh-Hof-Mechterstädt e.V. eine weitere Halle für Montagearbeiten sowie für Büroflächen von der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG Thüringen) angemietet. Mit der  heutigen Schlüsselübergabe durch Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft; Andreas Krey, Geschäftsführer der LEG Thüringen; Thomas Gurski, Vorstandsvorsitzender des Bodelschwingh-Hof-Mechterstädt e.V. und Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch ist der neue Standort nun offiziell eröffnet. Mit der Erweiterung wurden 28 neue Arbeitsplätze geschaffen.

    „’Gute Arbeit’ heißt für mich auch, dass Menschen mit Behinderun¬gen hier im Land eine berufliche und soziale Perspektive und damit die Chance auf gesellschaftliche Teilhabe bekommen“, sagte Wirtschaftsminister Tiefensee. „Der Bodelschwingh-Hof-Mechterstädt hat in dieser Hinsicht eine Vorbildfunktion. Wir brauchen mehr Unternehmen, die sich ihrer sozialen Verantwor¬tung stellen und Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen schaffen. Dieses Engagement werden wir als Land auch künftig unterstützen.“

    Bevor die neue Werkshalle genutzt werden konnte, investierte die LEG Thüringen im Auftrag des Thüringer Wirtschaftsministeriums rund 1,2 Millionen Euro in die Sanierung sowie in die Neustrukturierung der Flächen. „Diese wurden insbesondere aufgrund baulicher und brandschutztechnischer Mängel nötig“, sagte LEG-Geschäftsführer Andreas Krey zur Schlüsselübergabe. „Zusätzlich wurden behindertengerechte Büros und Sozialflächen eingerichtet sowie energetische Sanierungsmaßnahmen umgesetzt. Für die nun beginnende Mietzeit von zehn Jahren ist alles auf dem neuesten Stand.“

    Seit 2002 ist der Bodelschwingh-Hof-Mechterstädt e.V am LEG-Standort „Südstraße 15“ ansässig, bisher mit rund 2.200 Quadratmetern Produktionsfläche und rund 120 Beschäftigten. Mit Anmietung der neuen Fläche vergrößert sich das Areal auf rund 3.600 Quadratmeter. Zusätzlich kommen zwölf neue Mitarbeiter hinzu, die im Auftrag des größten deutschen Windradherstellers Enercon Elektro-Schaltkästen für Windkraftanlagen und andere Baugruppen demontieren, reinigen und teilmontiert zurückschicken.

    16 weitere Arbeitsplätze werden für Geiger Automotive und für den Hersteller von Antriebs- und Steuerungstechnologie Parker Hannifin geschaffen.

    Mehr als 1.000 Menschen mit Behinderung nutzen heute das Angebot des Bodelschwingh-Hof-Mechterstädt e.V., der neben seinem Gründungsort in Mechterstädt elf weitere Standorte im Landkreis Gotha mit den Schwerpunkten Arbeit, Wohnen und Betreuung unterhält. Rund 50 Unternehmen nehmen im Bereich Montage und Verpackung die Leistungen der gemeinnützigen Einrichtung in Anspruch, unter anderem die Schmitz Cargo Bull AG aus Gotha oder IHI Charging Systems International Germany GmbH am Erfurter Kreuz.

    Zum Industrie- und Gewerbegebiet „Südstraße 15“:

    1998 übernahm die LEG Thüringen das sieben Hektar große Gewerbegebiet „Südstraße 15“; damals mit 15 Mietern und circa 100 Beschäftigten. Große Teile der gesamten Fläche standen leer oder waren nicht nutzbar, weswegen das Areal umfänglich entwickelt wurde. Heute sind 19 Unternehmen mit circa 360 Beschäftigten angesiedelt, darunter Betriebe aus den Bereichen Logistik, Handwerk und Maschinenbau sowie Bildungsträger, Personaldienstleister und Ingenieurbüros.

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    news-2383 Thu, 25 Jun 2015 13:51:39 +0200 Bis Dezember 2015: Energie-Audit Pflicht für mehr als 250 Thüringer Unternehmen http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/bis-dezember-2015-energie-audit-pflicht-fuer-mehr-als-250-thueringer-unternehmen-1/ 8. Energieeffizienz-Workshop der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur sensibilisiert für Gesetzesnovelle / Unterstützung bei Ein- und Durchführung ERFURT _ „Die Zeit für die Durchführung eines gesetzlich vorgeschriebenen Energie-Audits wird knapp für die großen Thüringer Unternehmen“, sagte Prof. Dr. Dieter Sell, Leiter der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA), zum heutigen 8. Energieeffizienz-Workshop in Erfurt. „Betroffen sind nicht mehr nur Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe, sondern alle Firmen mit beispielsweise mindestens 250 Mitarbeitern oder mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz.“ Mit dieser Aussage bezieht sich Dieter Sell auf eine Gesetzesnovelle der EU-Energieeffizienz-Richtlinie, welche Unternehmen, die nicht unter die KMU-Definition der EU fallen, bis 5. Dezember 2015 zur Durchführung eines Energie-Audits verpflichtet. Dies beinhaltet die Bestandsaufnahme des Energieverbrauchs im Unternehmen sowie die Evaluation von Einsparmöglichkeiten. In Thüringen betrifft dies etwa 250 Betriebe.

    86 Teilnehmer kamen aus diesem Grund heute zum Energieeffizienz-Workshop der ThEGA nach Erfurt. Sie ließen sich zum Beispiel zu den Themen Energiemanagement und Energie-Monitoring sowie zu Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für mehr Energieeffizienz in Unternehmen beraten. Auch die Einführung von Energiemanagementsystemen nach „DIN EN ISO 50001“ wurde thematisiert. „Denn Effizienzmaßnahmen wie diese entbinden Unternehmen, ob KMU oder nicht, von der Auditpflicht. Für Betriebe, die sich für ein solches System entscheiden, genügt erst einmal der Nachweis über dessen Einrichtung“, sagte Prof. Dieter Sell im Rahmen des Workshops.

    Zudem sprach er von einem Zertifizierungs-Stau Ende des Jahres: „Von der Auditpflicht sind auch jene kleineren Unternehmen betroffen, bei denen eine Beteiligung von 25 Prozent oder mehr am Kapital oder an den Stimmrechten von anderen Unternehmen gehalten wird – viele wissen das nicht. Wir raten Firmen, die unsicher sind, dringend zu einer Rückfrage im verantwortlichen Bundesamt, dem BAFA“, so der ThEGA-Leiter weiter. Können Unternehmen nach expliziter Aufforderung durch das BAFA keinen Nachweis über die ordnungsgemäße und fristgerechte Durchführung des Energie-Audits bzw. eine Freistellung vorlegen, wird die Missachtung mit bis zu 50.000 Euro sanktioniert.

    Mit dem heutigen, von der ThEGA initiierten Workshop sollen Unternehmen bei der Durchführung von Energie-Audits fachlich unterstützt werden. Dafür waren zum Beispiel Fachreferenten des TÜV Thüringen e.V. oder der Thüringer Aufbaubank anwesend. Ein weiteres Angebot der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur in Kooperation mit weiteren regionalen Energie-Agenturen zu diesem Thema ist der kostenlose Online-Leitfaden mod.EEM. Er wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Reaktorsicherheit und Bauen (BMUB) auferlegt, um die Energieeffizienz in Unternehmen strategisch zu verbessern und führt Betriebe mit Checklisten, Tabellenvorlagen und umfassenden Informationen durch das Audit oder zum Energiemanagementsystem.

    Die ThEGA ist die Thüringer Anlaufstelle für das Projekt mod.EEM und ist somit für die regionale Verbreitung der Strategie verantwortlich. Entwickelt wurde der Online-Leitfaden von der Energieagentur NRW. Rund 1.500 Unternehmen nutzen ihn bereits zur Durchführung eines Audits nach „DIN EN 16247-1“ oder zur Einführung eines Energiemanagements nach „DIN EN ISO 50001“ und somit zur Steigerung der Energieeffizienz. „Die Erfahrung zeigt“, so Dieter Sell, „dass Unternehmen schon mit wenig finanziellem Aufwand rund zehn Prozent ihrer Energiekosten senken können. Ein Energie-Audit sollte also nicht nur als Pflicht gesehen werden, es ist auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten wichtig und rentiert sich.“

    Mehr Informationen unter: http://www.thega.de/energieeffizienz-workshop

    mod.EEM-Online-Leitfaden unter: https://www.modeem.de/

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    news-2378 Mon, 08 Jun 2015 10:21:25 +0200 Thüringer Maschinenbautag thematisiert Wachstumsfeld Industrie 4.0 http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/thueringer-maschinenbautag-thematisiert-wachstumsfeld-industrie-40-1/ Insgesamt drei Branchentreffen am 10. Juni in Messe Erfurt / Anmeldungen für kostenfreien Eintritt noch bis zum Veranstaltungstag möglich ERFURT _ Smartphones, mit denen sich ganze Fertigungsstrecken steuern lassen; Laser, die Stahl in Hochgeschwindigkeit durchtrennen oder untereinander vernetzte Roboter, die miteinander kommunizieren – speziell die Hannover Messe im April hat deutlich gezeigt: Industrie 4.0 ist keine Zukunftsmusik mehr. Auch Thüringen als starker Standort für Maschinenbau, Sensorik und Automatisierungslösungen will seine wirtschaftlichen Potenziale auf diesem Wachstumsmarkt bündeln und lädt seine Unternehmen am 10. Juni zum Thüringer Maschinenbautag 2015 in die Messe Erfurt ein. Anmeldungen sind noch bis 10 Uhr am Veranstaltungstag online möglich.

    Organisiert wird der Branchentreff mit dem Motto „Industrie 4.0 – Herausforderung für den Thüringer Maschinenbau“ vom Thüringer Zentrum für Maschinenbau (ThZM) in Kooperation mit der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG Thüringen) und der Messe Erfurt. Parallel zum Thüringer Maschinenbautag laufen in der Messe zusätzlich die Anwendertagung für Fertigungstechnologien „RapidTech“ sowie die Drucktechnologie-Messe „Fabcon 3.D“. So wird das branchenspezifische Know-how optimal verknüpft, und Besucher können die Synergieeffekte aus Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft in den einzelnen Bereichen nutzen.

    „Die Vernetzung von Maschinen und Komponenten zu Fertigungszellen und Bearbeitungsstraßen hält Einzug in den verschiedensten Branchen der Wirtschaft weltweit, insbesondere im Maschinen-, Anlagen- und im Werkzeugbau“, sagt Andreas Krey, Geschäftsführer der LEG Thüringen. „Gerade die hochspezialisierten Thüringer Mittelständler können durch ihre individualisierten Produkte und Leistungen von dieser Entwicklung profitieren – der Thüringer Maschinenbautag zeigt wie, und mit wem sie ihre Chancen ausbauen können.“

    Ab 10 Uhr vormittags referieren im CongressCenter der Messe Vertreter aus der regionalen Wissenschaft und Wirtschaft zu zukunftsträchtigen Perspektiven der Nutzung neuester Produktionssysteme im Maschinen-, Anlagen- und Werkzeugbau. Im Auditorium erwartet werden vor allem Thüringer Führungskräfte im Management sowie Ingenieure aus den Bereichen Produktionsplanung, Prozessoptimierung und Qualitätssicherung.

    Alle interessierten Thüringer Unternehmen können sich noch bis zum 10. Juni für den Thüringer Maschinenbautag 2015 anmelden. Mit der Online-Registrierung ist der Eintritt zur Messe Erfurt kostenfrei.

    Alle Pressevertreter sind recht herzlich eingeladen, am Thüringer Maschinenbautag 2015 teilzunehmen. Für einen kostenfreien Zugang ist die vorherige Online-Anmeldung erforderlich.

    Infos und Anmeldungen unter: www.maschinenbau-thueringen.de/aktuelles

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    news-2371 Wed, 22 Apr 2015 14:32:11 +0200 ThEGA-Studie: „Wie Unternehmen Elektrofahrzeuge rentabel nutzen können“ http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/thega-studie-wie-unternehmen-elektrofahrzeuge-rentabel-nutzen-koennen-1/ Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) veröffentlicht Broschüre mit Empfehlungen zum Einsatz von Elektromobilität für Unternehmen ERFURT _ Vielfältige, ganz konkrete Informationen zum Umgang mit Elektromobilität erhalten Unternehmer durch eine neue Broschüre der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA). „Neue Mobilität für Unternehmen: Empfehlungen zum Einsatz von Elektrofahrzeugen“ heißt der Ratgeber, dessen Inhalt jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Der Leitfaden basiert auf einer Studie, die von der ThEGA in Auftrag gegeben wurde. Erstellt von der Mobilitätsberatung EcoLibro GmbH, erleichtert er Unternehmern den Einsatz von Elektrofahrzeugen anhand von Praxisbeispielen und anschaulichen Kosten- Nutzen-Betrachtungen. Insgesamt bietet die Broschüre ganzheitliche Informationen für alle Unternehmer, die den Einsatz von Elektrofahrzeugen in Betracht ziehen und praktische Empfehlungen benötigen – von der Rechts- und Rentabilitätsberatung bis zur Auswahl eines geeigneten Fahrzeuges.
     
    „Unser neuer Leitfaden zur Elektromobilität in Unternehmen ist deutschlandweit einzigartig“, sagt Prof. Dr. Dieter Sell, Leiter der ThEGA. „Im Gegensatz zu bisherigen Untersuchungen zu diesem Thema richtet er sich nicht an die Fachwelt, sondern direkt an die Endverbraucher – und das anhand von einfachen Szenarien mit praktischen Lösungsvorschlägen für verschiedene Branchen.“ Von der Idee, Elektrofahrzeuge für den eigenen Unternehmensfuhrpark einzusetzen, bis hin zur Realisierung finden Unternehmer in der Broschüre alle Informationen, die sie für eine wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung benötigen. Untersucht wurde insbesondere der rentable Einsatz von Elektrofahrzeugen für einzelne Berufs- und Unternehmensgruppen.

    Volker Gillessen, Mitgründer und Mitgesellschafter von EcoLibro, hat die Studie erstellt: „Elektromobilität im Unternehmen bedeutet nicht, dass lediglich eine Antriebsart gegen eine andere ausgetauscht wird, sich aber ansonsten nichts ändert", so der Mobilitätsberater. „Wenn sie als Bestandteil einer neuen intelligenten betrieblichen Mobilität, und somit als Baustein eines multimodalen Mobilitätsmixes verstanden wird, in dem für den jeweiligen Bedarf das jeweils am besten geeignete Verkehrsmittel eingesetzt wird, können die Kosten und der CO2-Ausstoß für die gesamte betriebliche Mobilität deutlich gesenkt werden."
     
    Auch wenn, wie die Broschüre aufzeigt, Elektrofahrzeuge in Unternehmen bereits heute auf viele Arten rentabel eingesetzt werden können, sagt Gillessen, wird sich der Vorteil von Elektrofahrzeugen in den nächsten Jahren noch deutlich erhöhen.

    „Wir sehen aktuell, dass die Beschaffungskosten für die Fahrzeuge stetig sinken und die Reichweiten kontinuierlich steigen. Die Kosten für Benzin und Diesel sind zwar momentan so niedrig wie schon lange nicht mehr, es ist aber mit Sicherheit davon auszugehen, dass die Preise für fossile Kraftstoffe mittel- und langfristig erheblich steigen werden. Allein schon die Kostenbetrachtung spricht demnach für die Elektromobilität, hinzu kommen die als sogar noch wichtiger einzuschätzenden Vorteile hinsichtlich der Aspekte Klimaschutz und Unabhängigkeit.“

    Mit Strom als Energiequelle können Unternehmen durch Anbieterwechsel oder gar über eine eigene Photovoltaik-Anlage ihre Fahrzeuge nicht nur kostengünstiger, sondern auch klimafreundlicher betreiben.
     
    Die Studie wurde in Form der druckfrischen Broschüre erstmals auf dem ThEGA-Forum am vergangenen Montag, 20. April 2015, an die Besucher verteilt und ist seitdem auch als kostenfreier Download verfügbar. Unternehmen, die an der Nutzung von Elektrofahrzeugen für ihren Fuhrpark interessiert sind, können sich direkt an die ThEGA wenden.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Dieter Sell
    0361 5603-220
    thega@leg-thueringen.de

    Mehr Informationen und der Download der Broschüre unter: http://www.thega.de/aktuellesprojekte/projekte/neue-mobilitaet-fuer-unternehmen/

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    news-2369 Wed, 15 Apr 2015 15:30:33 +0200 LEG und Thüringer Sporthilfe übergeben Förderung an vier Thüringer Nachwuchs-Athleten http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/leg-und-thueringer-sporthilfe-uebergeben-foerderung-an-vier-thueringer-nachwuchs-athleten-1/ Finanzielle Unterstützung beflügelt internationale Karriere der jungen Sportler ERFURT _ Die Förderung erfolgreicher Thüringer Nachwuchs- und Anschlusskader wird 2015 fortgesetzt: Die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen) und die Stiftung Thüringer Sporthilfe übergaben heute symbolisch im Hause der LEG die Förderbestätigung an vier hoffungsvolle Thüringer Athleten. Die beiden LEG-Geschäftsführer Andreas Krey und Frank Krätzschmar sowie Dr. Kuno Schmidt, 1. Vorsitzender der Stiftung Thüringer Sporthilfe (TSH), überreichten symbolisch die Förderungen für die Thüringer Anschlusskader Sophie-Marie Frank, Maximilian Dörnbach, Nils Dunkel und Christopher Grotheer. Bis auf Turner Nils Dunkel, der via Skype zugeschaltet wurde, waren alle geförderten Athleten persönlich vor Ort.
     
    Bereits seit 2006 engagiert sich die LEG Thüringen im Kuratorium der Stiftung Thüringer Sporthilfe, seit 2007 beteiligt sich die Landesgesellschaft in Abstimmung mit der Stiftung auch an der zweckgebundenen Förderung von Thüringer Nachwuchs- und Anschlusskadern. Seither wurden die jungen Athleten mit insgesamt 70.000 Euro von der LEG gefördert. „Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr einen Beitrag zur Karriere talentierter Thüringer Sportlerinnen und Sportler leisten können“, sagten Andreas Krey und Frank Krätzschmar zum heutigen Termin in Erfurt. „Förderungen wie diese sind nicht nur für die persönliche Laufbahn der Athleten von großer Bedeutung. Die Sportlerinnen und Sportler tragen den Namen ihrer Heimat weit über die Landesgrenzen hinaus, so profitiert auch Thüringen von ihren sportlichen Erfolgen.“
     
    Dr. Kuno Schmidt nutzte das Zusammentreffen aller, um der LEG Thüringen für die kontinuierliche Förderung zu danken: „Wir wissen das Engagement der Wirtschaft sehr zu schätzen. Unsere Kuratoren leisten dabei einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung der Athleten – das würden wir uns für die Zukunft auch von weiteren Thüringer Unternehmen wünschen.“ Eine finanzielle Unterstützung von LEG und Thüringer Sporthilfe erhält unter anderem der beste Thüringer Skeletoni Christopher Grotheer. In der vergangenen Saison überzeugte der 23-Jährige sowohl mit dem Juniorenweltmeistertitel als auch mit Top-10-Plätzen im Weltcup. „Meine persönliche Bestzeit ist 4,41 Sekunden auf 40 Meter Sprint“, sagte Christopher im Gespräch mit der Presse. „Zur WM nächstes Jahr in Innsbruck ist eine Medaille mein klares Ziel.“

    Wie Christopher Grotheer partizipieren auch Turner Nils Dunkel und der Bahnradsprinter Maximilian Dörnbach seit zwei Jahren von dem Förderprojekt. Da der 18-jährige Nils Dunkel aktuell in Berlin für einen Nominierungswettkampf trainiert, wurde der Erfurter via Skype zugeschaltet. Die monatliche 200-Euro-Förderung der LEG investiert er regelmäßig in funktionsgerechte Trainingssachen. Für Maximilian Dörnbach ist die Förderung eine besonders willkommene Unterstützung: „Neben dem Leistungssport absolviere ich eine Ausbildung zum Bürokaufmann und bin sechs Stunden täglich auf Arbeit“, sagte der Radsportler. „Aus diesem Grund bin ich für jede Form der finanziellen Förderung dankbar und gebe mein Bestes im Wettkampf und im Training.“ Lernen kann er dabei von den Garanten des Thüringer Radsporterfolges Kristina Vogel und Rene Enders. „Beide sind eine große Inspiration für mich und wir kommen sehr gut aus“, so Maximilian weiter. Ihm und Nils Dunkel lagen bereits Vereins-Angebote außerhalb des Freistaates vor – die Unterstützung durch LEG und TSH war ein Grund, weiter für einen Thüringer Verein an den Start zu gehen.

    Neu in der Förderung ist die Nachwuchshochspringerin Sophie-Marie Frank. Die Bürokommunikationskauffrau in Ausbildung will nach einer schwierigen letzten Saison in diesem Jahr wieder angreifen: „Die Teilnahme an der U-20-EM habe ich fest im Blick“, sagte die 1,92 Meter große Athletin heute in Erfurt. Gerade kommt sie aus einem Trainingslager in Italien und strebt die 1,85 Marke an: „Die Norm in Deutschland liegt bei 1,81 Metern, aktuell schaffe ich 1,82 Meter und will mich weiter steigern um auch international konkurrenzfähig zu bleiben.“
     
    Seit 2007 wurden folgende Sportlerinnen und Sportler aus Thüringen gefördert:

    • 2007 Stephanie Beckert (Eisschnelllauf)
    • 2007 - 2009  Patrick Beckert (Eisschnelllauf), Sascha Benecken (Rennrodeln)
    • 2010 - 2011 Chris Rohmeiß/Daniel Rothamel (Rennrodeln)
    • 2010 - 2013 Theresa Eichhorn (Skilanglauf)
    • 2011 - 2013 Thomas Röhler (Leichtathletik)
    • 2012 - 2013 Dajana Eitberger (Rennrodeln)
    • 2013 - 2014 Lisa-Marie Jacoby (Leichtathletik)
    • 2014 Christopher Grotheer (Skeleton)
    • 2014 Maximilian Dörnbach (Radsport)
    • 2014 Nils Dunkel (Turnen)
    • 2015 Sophie-Marie Frank (Leichtathletik)

    Mehr Informationen und Ihr Kontakt: www.thueringersporthilfe.de

    Arnd Heymann
    Geschäftsführer
    Stiftung Thüringer Sporthilfe
    Werner-Seelenbinder-Str. 1
    99096 Erfurt
    Tel.: +49/361/34054-50
    Fax:  +49/361/34054-96
    E-Mail: arnd.heymann@thueringersporthilfe.de

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    news-1743 Fri, 10 Apr 2015 13:50:00 +0200 Spatenstich: Industriegebiet Kyffhäuserhütte in Artern wird verdoppelt http://artern.thueringer-allgemeine.de/web/lokal/sport/detail/-/specific/Spatenstich-Industriegebiet-Kyffhaeuserhuette-in-Artern-wird-verdoppelt-1395636908 news-2366 Mon, 30 Mar 2015 16:48:41 +0200 Wertvolle Flächen unter Naturschutz bleiben dauerhaft beim Land http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/wertvolle-flaechen-unter-naturschutz-bleiben-dauerhaft-beim-land-1/ LEG Thüringen überträgt ehemals militärisch genutzte Areale an das Infrastrukturministerium / Erfolgreicher Abschluss nach fast 20 Jahren Sanierung ERFURT _ Früher militärisch genutzte Flächen, welche die LEG Thüringen im Auftrag des Freistaats saniert und verwaltet hat, werden jetzt an das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) übertragen. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten am Montag, 30. März 2015, in Erfurt Birgit Keller, Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, sowie Andreas Krey, Geschäftsführer der LEG Thüringen. Bei den übertragenen Liegenschaften handelt es sich um Areale, welche die LEG umfassend saniert hat und die aus Gründen des Naturschutzes und der teilweisen Nutzung für den Tourismus nicht an Dritte vermarktet werden, sondern im Eigentum des Freistaats verbleiben sollen. Ihre Gesamtfläche beträgt knapp 1.734 Hektar; davon entfallen fast 1.700 Hektar auf den ehemaligen Truppenübungsplatz Eisenach-Kindel, heutiges Teilgebiet im Nationalpark Hainich. Zwei weitere, deutlich kleinere Flächen, die ebenfalls übertragen werden, befinden sich an den Standorten Steinheid-Kieferleskopf und Altenburg-Nobitz (Leinawald).

    „Seit dem Abzug der russischen Truppen Anfang der neunziger Jahre sanieren, verwalten und vermarkten wir über hundert ehemals militärisch genutzte Flächen in ganz Thüringen“, erläuterte Andreas Krey bei der Vertragsunterzeichnung. „Das Gebiet im Nationalpark ist allerdings schon aufgrund seiner Größe eine Besonderheit für die LEG.“ Im Jahr 1997 wurden die Flächen, die vor allem für Schieß-Übungen genutzt wurden, Teil des Nationalparks Hainich. Seitdem ist auch die Landesgesellschaft vor Ort: „Wo einst Panzer rollten, ist heute ein Kleinod unberührter Natur – das ist das Ergebnis von fast 20 Jahren Munitionsberäumung und Geländesanierung“, so Andreas Krey weiter. „Heute übergeben wir also nicht nur renaturierte Flächen, wir schließen auch ein großes Kapitel unserer Arbeit und freuen uns, dass wir diese wertvollen Areale für die Zukunft aufbereiten konnten.“

    Die Landwirtschaftsministerin Birgit Keller ergänzt: „Sanierung und Entwicklung von Militärflächen helfen, unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen und dem Flächenverbrauch entgegenzuwirken – hier treffen Landesentwicklung und Naturschutz erfolgreich zusammen. Die großen Flächen des Kindel sind eine wichtige Erweiterung des Nationalparks Hainich. Sie  können sich zukünftig ohne menschliche Einflüsse gemäß ihrer natürlichen Dynamik weiterentwickeln. Damit wird der Hainich als touristisches Aushängeschild weiter gestärkt.“


    Die Übertragung erfolgt aus dem sogenannten Sondervermögen „WGT-Liegenschaften Thüringen“ an das Land. WGT steht für die Bezeichnung „Westgruppe der Truppen“. Eine Werterstattung erfolgt nicht, da es sich um keine Veräußerung handelt. Mit dem Vertragsabschluss bleiben die Naturschutzgebiete dem Freistaat dauerhaft erhalten und können durch das Ministerium weiter verwaltet werden. Vorangegangen waren der Vereinbarung Verhandlungen zwischen der LEG, dem früheren Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umweltschutz und Naturschutz (TMLFUN) und dem TMIL. Beschlossen wurde die Übertragung im vergangenen Jahr durch die Interministerielle Arbeitsgruppe zum Sondervermögen (IMAG), der unter anderem das Wirtschafts-, das Finanz- und das Infrastrukturressort angehören.

    Mehr Informationen unter: http://www.standortmanagement-thueringen.de/ueber-uns/kompetenzfelder/

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    news-2364 Wed, 18 Mar 2015 10:43:56 +0100 ThEGA-Studie: „Sicherung des reibungslosen Netzbetriebes bei weiterem Zubau Erneuerbarer Energien“ http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/thega-studie-sicherung-des-reibungslosen-netzbetriebes-bei-weiterem-zubau-erneuerbarer-energien-1/ Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) und Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung, Institutsteil Angewandte Systemtechnik (IOSB- AST) analysieren Energiespeicherbedarfe in Thüringen ERFURT/ILMENAU _ Dem Zubau der Erneuerbaren Energien und den damit verbundenen  höheren Anforderungen an das elektrische Netz ist mit Energiespeichern, Einspeisemanagement, Netzausbau und der Nutzung von Strom zur Wärmegewinnung (Power to Heat) zu begegnen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung, Institutsteil Angewandte Systemtechnik (IOSB-AST), im Auftrag der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) erarbeitet hat. Sollten diese Maßnahmen bis 2023 nicht ausreichend erfolgen, drohen lokale Spannungsbandverletzungen oder die Überlastung von Kabeln und Transformatoren. „Es ist positiv, dass im Zuge der Energiewende immer mehr Erneuerbare Energie für die Stromerzeugung genutzt werden kann“, erläutert Prof. Dieter Sell, Leiter der ThEGA. „Um vor diesem Hintergrund zu vermeiden, dass die vorhandenen Netze überlastet werden, bietet sich auch der Ausbau der Speichertechnologien als eine zukunftsweisende Lösung an.“

    „Analyse und Prognose der Technologien und Anwendungsfelder thermischer und elektrischer Energiespeicher auf Nieder- und Mittelspannungsebene“ heißt die Studie, die im Auftrag der ThEGA erstellt und vom AST in Ilmenau jetzt vorgelegt wurde. Das Besondere an der Untersuchung ist, dass sie auf die Energiespeicherbedarfe und Verbrauchsoptionen für die Systemebenen Mittel- und Niederspannung in Thüringen fokussiert und nicht auf den viel diskutierten Hochspannungsbereich. Im Bereich der Stromnetze dient gerade die Mittel- und Niederspannungsebene als Verteilernetz und liefert die Energie direkt zu den Endverbrauchern. Diese Ebene betrifft speziell auch die Nutzung der Erneuerbaren Energien. Wesentlich für dieses Themengebiet sind vor allem reine Wohngebiete oder auch Mischgebiete aus Wohnen und Gewerbe, wo verstärkt Erneuerbare Energien gewonnen, verteilt und genutzt werden. Im Rahmen der Studie konnten die Forscher am Beispiel dieser Quartierstypen und Siedlungsräume ableiten, welche Speichertechnologien in Zukunft effektiv zum Einsatz kommen sollten. Aus dieser Analyse ergibt sich wichtiger Handlungsbedarf: „Im Jahr 2023 werden Netzausbau, Einspeisemanagement und lokale Netzspeicher benötigt, um der stärkeren Belastung des elektrischen Netzes durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien Rechnung zu tragen“, sagt Dr. Peter Bretschneider (AST).  

    Auf Grundlage der Studie können Unternehmen, Kommunen und private Anwender praxisorientiert Handlungsstrategien ableiten. Die ThEGA als Landesenergieagentur ist der Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Energiewende.

    Mehr Informationen unter: http://www.thega.de/energiespeicherstudie/

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    news-2361 Fri, 06 Mar 2015 17:27:00 +0100 Innovatives Material steht im Mittelpunkt http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/innovatives-material-steht-im-mittelpunkt-1/ 13. Thüringer Werkstofftag findet am 11. März in Weimar statt/Anwendungen reichen von der Bauwirtschaft über die Fabrik bis hin zu Krankenhäusern ERFURT _ Wie kann die Statik von Brücken gestärkt und wirksam kontrolliert werden? Welche Sensoren unterstützen zuverlässig dabei, die Haltbarkeit von Lebensmitteln in Verpackungen zu bestimmen? Wie können Forscher mithilfe einer keramischen Membran Sauerstoff-Generatoren entwickeln, mit denen Patienten beatmet werden können? – Auf Fragen wie diese gibt der 13. Thüringer Werkstofftag Antworten, der am Mittwoch, 11. März 2015 im Audimax der Bauhaus-Universität Weimar (Steubenstraße 6/8 in Weimar) stattfindet. Neue Ideen aus der grundlagenorientierten Forschung werden hier ebenso vorgestellt wie praktische Fertigungsverfahren und Lösungen für die Industrie. Erwartet werden rund 200 Unternehmer und Wissenschaftler aus dem Wirtschafts- und Forschungszweig Material.

    „Werkstoffforschung und – innovation für intelligente Spezialisierung in Thüringen“ – so lautet der Titel des branchenübergreifenden Treffs. Die Entwicklung beziehungsweise Optimierung von Werkstoffen – einschließlich ihrer Verarbeitungstechnologien - ist traditionell ein Thüringer Kompetenzfeld, das in Zeiten von Industrie 4.0, Automatisierung, Digitalisierung und energetischer Erneuerung die Grundlage für innovative Lösungen in verschiedensten Wirtschaftszweigen schafft – sei es in der Gesundheitswirtschaft, im Umweltsektor, bei der Fertigung von Konsumgütern oder im Bereich der Bauwirtschaft. Basis für neue komplexe Lösungen ist dabei die Zusammenarbeit zwischen den Forschern und den Unternehmern, und dem trägt der Werkstofftag Rechnung: Einen Schwerpunkt des Kongresses bilden Tandemvorträge, bei denen Wissenschaftler und Praktiker aus den Betrieben gemeinsam Probleme skizzieren und Lösungen entwickeln. Impulse erhalten die Besucher zudem durch Referate aus den Wachstumskernen: Dies sind Netzwerke aus Forschung und Wirtschaft, die sich mit speziellen Technologiefeldern im Bereich der Materialwirtschaft befassen. Ein Beispiel hierfür ist der Wachstumskern PADES, der auf der Basis ausgefeilter Partikeltechnologie unter anderem neue keramische und optische Hochleistungswerkstoffe oder Materialien für das neue Anwendungsfeld 3D-Druck liefert.

    Veranstalter der Tagung sind die Bauhaus Universität Weimar mit ihrer Materialforschungs- und –prüfanstalt als turnusmäßiger Gastgeber der diesjährigen Veranstaltung, das Thüringer ClusterManagement (LEG Thüringen) und der Verbund „Material innovativ THÜRINGEN“. Das Thüringer Clustermanagement begleitet generell Netzwerke und Akteure verschiedenster Branchen- und Technologiezweige in Thüringen bei der Diskussion und Verzahnung ihrer Aktivitäten in Forschung und Produktion. Eingebettet werden diese Aktivitäten in die neue „Regionale Forschungs- und Innovationsstrategie für intelligente Spezialisierung für Thüringen – RIS3 Thüringen“

    Mehr Informationen unter: www.material-innovativ.de

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    news-1742 Wed, 25 Feb 2015 00:20:00 +0100 Schaltkreishersteller X-Fab eröffnet dritte Fabrik in Erfurt http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/wirtschaft/detail/-/specific/Schaltkreishersteller-X-Fab-eroeffnet-dritte-Fabrik-in-Erfurt-461036925 news-2180 Thu, 22 Jan 2015 15:47:00 +0100 Werben für Willkommenskultur http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/werben-fuer-willkommenskultur-1/ Studierende entwickeln Ideen zur Sensibilisierung für mehr Toleranz und kulturelle Vielfalt in Thüringen ILMENAU/ERFURT _ Kulturelle Vielfalt im Land begrüßen und fördern: Diese Thematik ist aktueller denn je. Fünf Studierende der Technischen Universität Ilmenau haben ein Konzept erarbeitet, mit dem die Thüringer Initiative für Willkommenskultur (TIWK) künftig für die Notwendigkeit und Vorteilhaftigkeit kultureller Vielfalt werben soll. Ziel ist es, in Thüringen ein gesamtgesellschaftliches Klima zu verankern, in dem jeder Mensch das Gefühlt hat, willkommen zu sein und gebraucht zu werden. Dazu wurden heute geeignete Maßnahmen in Ilmenau vorgeschlagen.

    Das Spektrum der heute präsentierten Vorschläge reicht von klassischen Maßnahmen wie personalisierten E-Mail-Signaturen oder der Verteilung von Flyern bis zu sogenannter Peer Education. Gemeint ist damit, aus den Zielgruppen Botschafter zu gewinnen, die in ihrem Umfeld für Toleranz und Vielfalt für Thüringen werben.

    Das Kommunikationskonzept entstand im Auftrag der Thüringer Initiative Willkommenskultur (TIWK), die als breite Allianz von Wirtschafts-, Politik-, Verwaltungs- und Gesellschaftsvertretern für die Etablierung einer weltoffenen und toleranten Willkommens- und Anerkennungskultur in Thüringen eintritt. Die Kooperation der Initiative mit dem Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der TU Ilmenau zeigt das wertvolle Potential, das in der Zusammenarbeit mit den Thüringer Hochschulen steckt. „Wir erhalten einen fachlich fundierten Input und lernen gleichzeitig die Sichtweisen junger Medienstudierender auf dieses wichtige Thema kennen“, sagt Dr. Steffen Spieß, Vorstandsmitglied der TIWK. „Das ist vor allem interessant, weil gerade die Studierenden als Fachkräfte von morgen die künftige Meinungsbildung in der Gesellschaft mitbeeinflussen.“

    Das Besondere an dem Kommunikationskonzept von Salim Stegemann, Stefanie Schwenda, Annina Seitz, Giang Linh Nguyen Thi und Greta Lüling ist seine Praxisorientierung. Damit die Umsetzung ohne größere finanzielle Aufwendungen beginnen kann, ist die Kommunikation vor allem auf verfügbare Kanäle der Initiative ausgerichtet. Denkbar ist hier, die bei den Mitgliedern ohnehin vorhandenen Websites, Newsletter und Social-Media-Auftritte sowie Banner- und Eventwerbung zu nutzen.

    Entwickelt wurde das Konzept unter der Leitung der Medienwissenschaftlerin Ilka Siegmund im Seminar „campusprojects“. Hier erlernen Studierende die wesentlichen Aspekte des Projektmanagements und übertragen sie auf praxisorientierte Aufgabenstellungen. „Die Aufgabe der Thüringer Initiative für Willkommenskultur hat meinen Studierenden sehr gute Möglichkeiten geboten, ihre Kreativität und ihr Know-how einzubringen - eine Win-Win-Situation, an der die Thüringer Bevölkerung teilhaben wird“, sagt Ilka Siegmund.

    Nach der heutigen Präsentation wird das Konzept unter den Mitgliedern der Initiative diskutiert und für die erste Phase der Umsetzung vorbereitet.

    Die Thüringer Initiative für Willkommenskultur ist ein Zusammenschluss von Thüringer Ministerien, Landesinstitutionen, Behörden, Wirtschaftsverbänden und Sozialpartnern. Sie arbeitet seit ihrer offiziellen Gründung im April 2014 an einer besseren Vernetzung der einzelnen Angebote und Akteure, die es im Bereich Willkommenskultur in Thüringen bereits gibt. Mit vielfältigen Aktionen möchte die Initiative zeigen, wie Vielfalt den Freistaat bereichern kann und zukunftsfähig macht.

    Mehr Informationen unter: www.thueringer-initiative-willkommenskultur.de

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    news-1741 Fri, 16 Jan 2015 13:46:00 +0100 Thüringer Born-Senf will in den Westen expandieren http://www.welt.de/regionales/thueringen/article136426773/Thueringer-Born-Senf-will-in-den-Westen-expandieren.html news-1740 Sat, 13 Dec 2014 13:43:00 +0100 Land Thüringen kauft Görmar-Kaserne http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Land-Thueringen-kauft-Goermar-Kaserne-1715119151 news-1735 Mon, 01 Sep 2014 10:43:00 +0200 Russland-Sanktionen: LEG berät Unternehmen http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/wirtschaft/detail/-/specific/Russland-Sanktionen-LEG-beraet-Unternehmen-1407721122 news-1728 Thu, 27 Mar 2014 08:19:00 +0100 Wie Firmen künftig Ausländer anwerben wollen http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Wie-Firmen-kuenftig-Auslaender-anwerben-wollen-961192001 news-2308 Thu, 13 Mar 2014 13:31:00 +0100 LEG begrüßt Votum des Erfurter Stadtrates zur Entwicklung der „ICE-City“ http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/leg-begruesst-votum-des-erfurter-stadtrates-zur-entwicklung-der-ice-city-1/ Geschäftsführer Frank Krätzschmar: „Entscheidung gibt uns Rückenwind“/Projekt am Erfurter Hauptbahnhof wird mit Hochdruck vorangetrieben 13. MÄRZ 2014

    ERFURT_ Die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG) begrüßt ausdrücklich die positive Entscheidung des Erfurter Stadtrates vom gestrigen Mittwoch, 12. März 2014, zum Abschluss eines Entwicklungsvertrages hinsichtlich der Belebung der Flächen östlich des Erfurter Hauptbahnhofes („ICE-City Ost“). Vertragspartner sind die Stadt Erfurt und die LEG. „Das mit breiter Mehrheit gefasste Votum des Stadtrates gibt uns grünes Licht dafür, eine der wichtigsten städtebaulichen Herausforderungen für die Landeshauptstadt gemeinsam mit unseren städtischen Partnern in Angriff zu nehmen“, kommentierte LEG-Geschäftsführer Frank Krätzschmar den Beschluss des Gremiums. „Die gestrige Entscheidung stärkt uns auch den Rücken für die Fortsetzung unserer Verhandlungen mit der Deutschen Bahn AG zum Erwerb der Flächen. Wir werden unser Engagement für das Projekt, welches riesige Chancen für Erfurt und darüber hinaus für ganz Thüringen bietet, weiterhin mit Hochdruck verfolgen.“ Dank sagte Frank Krätzschmar der Stadtverwaltung Erfurt für die gute Zusammenarbeit und würdigte in diesem Zusammenhang besonders das große Engagement von Stadtentwicklungsdezernent Uwe Spangenberg bei der gemeinsamen Projektarbeit.

    Bis zum Jahre 2017 erfolgt der Ausbau des Erfurter Hauptbahnhofes zu einem ICE-Knoten, der die Reisezeiten von der Landeshauptstadt in die Metropolen Berlin, Leipzig und München drastisch verkürzt. Damit rückt die thüringische Landeshauptstadt verkehrstechnisch in die Mitte Deutschlands, was erhebliche Chancen für den Wirtschafts- und Investitions-, aber vor allem auch für den Tagungsstandort Erfurt eröffnen wird. Damit diese Chancen genutzt werden können, ist es notwendig, die über 30 Hektar großen brachliegenden Flächen östlich des Hauptbahnhofes von der Bahn zu erwerben, sie zu erschließen und für Nutzungen aufzubereiten. Hier sollen Areale für bahnaffine Nutzungen, Tagungs- und Hotelkapazitäten, Büros und Parkierungsanlagen geschaffen werden. „Zur Sicherung der Qualität“, erläuterte Frank Krätzschmar, „werden wir für einzelne Vorhaben städtebauliche Wettbewerbe ausschreiben.“ Weiter östlich soll im Quartier „Zughafen“ ein Schwerpunkt für die Kreativwirtschaft und für kulturelle Nutzungen etabliert beziehungsweise vertieft werden. Eine etwaige Entwicklung des mit 3,5 Hektar erheblich kleineren Areals westlich des Hauptbahnhofes soll laut Beschluss des Stadtrates in enger Abstimmung mit Stadt und LEG erfolgen, damit für das gesamte Umfeld des künftigen ICE-Knotens die gewünschte koordinierte städtebauliche Entwicklung erfolgen kann.

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    news-2304 Mon, 03 Feb 2014 12:57:00 +0100 ThEEN-Geschäftsstelle startet Anfang Februar http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/theen-geschaeftsstelle-startet-anfang-februar-1/ Jana Liebe übernimmt Geschäftsführung/Finanzierung für drei Jahre gesichert Erfurt, 03.02.2014: Das im September 2013 gegründete Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk (ThEEN e.V.), die Dachorganisation für Erneuerbare Energien in Thüringen, startet im Februar seine Arbeit in der hauptamtlichen Geschäftsstelle in Erfurt. Der Verein wird sein Handlungskonzept umsetzen und in diesem Rahmen relevante politische Prozesse und Entscheidungen auf Landesebene unterstützen, die bestehenden Branchenverbände mit den relevanten Akteuren im Land vernetzen und die Entwicklung von innovativen Projekten, die zu neuen Produkten und Dienstleistungen führen, zielgerichtet vorantreiben.

    „In den letzten Monaten hat der ThEEN-Vorstand gemeinsam alle Kraft daran gesetzt, die Geschäftsstelle schnellstmöglich zu installieren und die dafür benötigte Finanzierung von rund 700.000 EUR für drei Jahre zu sichern“, betont Prof Dr. Dieter Sell, Vorstandsvorsitzender des ThEEN e.V. und Leiter der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA). „Wir freuen uns, dass uns dies in so kurzer Zeit gelungen ist.“ Über seine Mitgliedsverbände und die individuellen Einzelmitglieder vertritt der ThEEN e.V. bereits kurz nach der Gründung mehr als 300 Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kommunen und sonstige Institutionen. Das Netzwerk ist offen für die Aufnahme weiterer Mitglieder.

    Ab Anfang Februar 2014 übernimmt Jana Liebe die operative Führung des Verbandes. Die 35-jährige Diplom-Geographin ist seit Jahren eng mit den Erneuerbaren Energien verbunden, führte sechs Jahre die Geschäfte des Thüringer Solarbranchenverband „SolarInput’“ und forschte vorher fünf Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fachhochschule Erfurt und dem Dresdner Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung  zu Fragen der nachhaltigen Stadt-, Regional- und Wirtschaftsentwicklung. 

    "Mit Jana Liebe haben wir eine Persönlichkeit für die Position der Geschäftsführerin gewinnen können, die viel Erfahrung im Bereich der Erneuerbaren Energien mitbringt und vor allem auf ihr weitreichendes Netzwerk in Thüringen – aber auch auf Bundesebene – zugreifen kann. Damit kann das Thüringer Kompetenznetzwerk für Erneuerbare Energien tatkräftig seinen Beitrag für die Umsetzung der Energiewende in Thüringen leisten", erklärt Prof. Sell.

    Pressekontakt/V.i.S.d.P.:
    Prof. Dr. Dieter Sell c/o ThEGA
    E-Mail: dieter.sell@leg-thueringen.de, Tel.:0361 5603-220

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    news-2302 Thu, 30 Jan 2014 09:59:00 +0100 Pades ermöglicht Herstellung von Hochleistungswerkstoffen http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/pades-ermoeglicht-herstellung-von-hochleistungswerkstoffen-1/ Thüringer Unternehmens- und Forschungsbündnis erwartet Spitzenförderung des Bundes/Material- und Werkstoffentwicklung entscheidend vorantreiben ERFURT_ Ein herkömmliches künstliches Hüftgelenk hat eine durchschnittliche Lebensdauer von 12 bis 15 Jahren. Danach ist das Gelenk in den meisten Fällen verschlissen und muss in einer aufwendigen OP ausgetauscht werden. Durch den Einsatz bruchfesterer Keramik-Implantate anstelle von solchen aus Metall und Kunststoff können Verschleißerscheinungen deutlich reduziert und die Lebensdauer eines künstlichen Hüftgelenks auf 20 bis 25 Jahre erhöht werden. Bruchsicher werden keramische Implantate erst durch speziell beschichtete Partikel. Zur Entwicklung und Herstellung dieser und anderer sogenannter funktionalisierter Partikel hat sich in Thüringen ein neues Forschungs- und Unternehmensbündnis formiert. Unter dem Namen pades – partikeldesign thüringen wollen 13 Unternehmen und vier Forschungseinrichtungen aus der Region Erfurt-Weimar-Jena die Werkstoff-, Material- und Technologieentwicklung entscheidend vorantreiben.

    Die konzeptionelle Idee für pades stammt von der Glatt Ingenieurtechnik GmbH und der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen): Bis zum Jahr 2022 will sich das Bündnis zum weltweit größten Komplettanbieter für die Herstellung von funktionalisierten Partikelsystemen etablieren. Im Dezember 2013 konnte das Bündnis erfolgreich ein Assessment Center des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) absolvieren. Bis Ende Februar 2014 werden deshalb die Partner ihre jeweiligen Zuwendungsanträge einreichen. Nach erfolgreicher Bewilligung durch das BMBF rechnet das Bündnis mit insgesamt rund 12 Millionen Euro Förderung im Rahmen der Innovationsinitiative für die Neuen Bundesländer „Unternehmen Region“.

    Zu den Mitgliedern des Verbundes zählen vor allem spezialisierte kleine und mittelständische Firmen, die mit ihrer Kapazität ganze Prozessketten nicht vollständig abdecken können. Um marktfähige Materialien und Werkstoffe zu entwickeln, zu produzieren und zu vermarkten, sind die Unternehmen daher auf Partner angewiesen. Durch die Kooperation im Bündnis soll es gelingen, die gesamte Wertschöpfungskette von Hochleistungsmaterialien abzudecken – von Entwicklungs¬arbeiten über die Maßstabsübertragung und die Produktion bis hin zur Realisierung entsprechender Fertigungsanlagen. Hierdurch würde eine zielgenaue Herstellung von neuartigen Hochleistungswerkstoffen möglich, die es in dieser Qualität bisher nicht gibt. Der Hauptsitz von pades befindet sich in Weimar.
     
    Hintergrund:
    Die Anforderungen an die Funktionalität und Lebensdauer von Geräten, Bauteilen und Apparaturen steigen und stellen somit die Material- und Werkstoffentwicklung vor immer neue Herausforderungen. Trotz zum Teil großer Innovationen in den letzten Jahren sind die heutigen Partikelhersteller auf ein enges Spektrum von Werkstoffen und -gruppen spezialisiert und können mitunter nicht das erforderliche Know-how zur Verarbeitung ihrer Produkte bereitstellen. Zudem kennen die Hersteller oft die Anwendungen zu wenig, um die gewünschten Eigenschaften der Partikelbeschichtung zu gewährleisten. Diese Lücke will der Wachstumskern pades schließen.

    Folgende Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Thüringen arbeiten im Bündnis pades zusammen:
    - Glatt Ingenieurtechnik GmbH
    - Ibu-tec advanced materials AG
    - GRAFE Advanced Polymers GmbH
    - JENOPTIK KATASORB GmbH
    - Mathys Orthopädie GmbH
    - Chemiewerk Bad Köstritz GmbH
    - FCT Ingenieurkeramik GmbH
    - Heraeus Quarzglas GmbH
    - Maicom Quarz GmbH
    - Barat Ceramics GmbH
    - Boraident GmbH
    - Kumatec GmbH
    - IKTS Hermsdorf
    - IPHT Jena
    - MFPA
    - FSU Jena
    - LEG Thüringen

    Mehr Informationen in Kürze unter: www.cluster-thueringen.de

     

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    news-2301 Fri, 24 Jan 2014 14:18:00 +0100 Arab Health startet mit Thüringer Beteiligung http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/arab-health-startet-mit-thueringer-beteiligung-1/ Thüringer Unternehmen nutzen Messe als Sprungbrett auf Medizin- und Gesundheitsmarkt des Nahen Ostens ERFURT _ Insgesamt 13 Thüringer Unternehmen präsentieren sich ab Montag, 27. Januar 2014, gemeinsam im deutschen Pavillon auf der Messe Arab Health in Dubai. Bis zum 30. Januar 2014 wollen die Thüringer die weltweit zweitgrößte Gesundheitsmesse nutzen, um neue Kontakte zu knüpfen und Geschäfte anzubahnen. Unterstützt und begleitet werden die Unternehmen von Thüringen International, dem Außenwirtschaftsteam der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen). „Seit der ersten Messebeteiligung im Jahr 2010 ist die Zahl der Thüringer Aussteller kontinuierlich gestiegen“, so LEG-Geschäftsführer Andreas Krey im Vorfeld der Messe. „Das zeigt: Thüringer Unternehmen erkennen und nutzen verstärkt das Potenzial, das sich in der Region des Nahen Ostens bietet.“

    Folgende Unternehmen aus Thüringen präsentieren sich gemeinsam mit Thüringen International auf der Arab Health, bei der mehr als 83.000 Besucher erwartet werden:

    • Jena Med Tech GmbH (Jena)
    • enverdis GmbH (Jena)
    • eZono AG (Jena)
    • ergomed GmbH (Oberdorla)
    • CP-CITOPAC Technology & Packaging GmbH (Thamsbrück)
    • Geratherm Medical AG (Geschwenda)
    • Glatt Ingenieurtechnik GmbH (Weimar)
    • HEMA Orthopädische Systeme GmbH (Tunzenhausen)
    • INTERCUS GmbH (Bad Blankenburg)
    • Königsee Implantate GmbH (Allendorf)
    • Wagner Polymertechnik GmbH (Silkerode)
    • ZellaMed Instrumente e.K. (Zella-Mehlis)

    Hintergrund:

    Aufgrund des erhöhten Nachfrage- und Investitionsbedarfs in den Gesundheitssystemen im Nahen Osten rechnen Experten für die kommenden Jahre mit einem außerordentlichen Wachstum der Gesundheitsbranche in dieser Region. Vor allem in den Bau und in die Ausstattung von Krankhäusern und ambulanten Versorgungssystemen soll in den nächsten Jahren investiert werden. Aufgrund des raschen Bevölkerungswachstums, des steigenden Durchschnittsalters sowie der zunehmenden Ausbreitung von Zivilisationskrankheiten wie Diabetes ist auch von einer steigenden Nachfrage nach geeigneten Medikamenten und Therapieformen für sogenannte Volkskrankheiten zu rechnen.

    Mehr Informationen unter:

    www.thueringen-international.de/arab-health
    www.arabhealthonline.com

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    news-2259 Fri, 08 Nov 2013 10:39:00 +0100 Thüringer Optikbranche präsentiert sich in Indien http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/thueringer-optikbranche-praesentiert-sich-in-indien-1/ Laser World of Photonics mit Thüringer Rekordbeteiligung ERFURT_Insgesamt elf Thüringer Unternehmen der Optik- und Optoelektronik-Branche präsentieren sich auf der Fachmesse Laser World of Photonics India, die am kommenden Dienstag, 12. November 2013, in Mumbai beginnt. Bis zum 14. November wollen die Thüringer für sich werben und die Geschäftsbeziehungen auf den indischen Märkten weiter ausbauen. Auf dem deutschen Gemeinschaftsstand stellen die Unternehmen des Freistaats die größte Gruppe und sorgen damit für einen starken Auftritt der Thüringer Vorzeigebranche. Die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen) mit ihrem Bereich Thüringen International und das Clusternetzwerk OptoNet e. V. haben die Teilnahme an dieser Messe intensiv beworben. Der Messeauftritt ist nach dem Thüringer Außenwirtschaftstag Ende Oktober der nächste bedeutende Schritt bei der intensiven Bearbeitung dieses Marktes.

    Folgende Thüringer Unternehmen sind auf der Laser World of Photonics India vertreten:

    • Hellma Optik GmbH
    • Jenoptik Optical Systems GmbH
    • Lasos Lasertechnik GmbH
    • Leoni Fiber Optics  GmbH
    • Mahr GmbH
    • OptoTech GmbH
    • Piezosystem Jena GmbH
    • Präzisionsoptik Gera GmbH
    • Vitron Spezialwerkstoffe GmbH
    • LEG Thüringen mit dem Unteraussteller CDA GmbH aus Suhl

    Laut Internationalem Währungsfonds (IWF) hat Indien mit einer Wirtschaftsleistung von 4711 Milliarden US-Dollar im Jahr 2012 Japan (4617 Milliarden US-Dollar) als drittgrößte Volkswirtschaft der Welt abgelöst. Die rasante wirtschaftliche Entwicklung und die mehr als 1,2 Milliarden potenziellen Konsumenten machen Indien zu einem attraktiven Absatzmarkt für Produkte und Ideen aus Thüringen. Vor allem die Kombination aus optischen Technologien und Elektronik „Made in Thüringen“ sind in Indien gefragt. Die Laser World of Photonics India bietet den Thüringer Ausstellern damit eine hervorragende Plattform, um ihre Produkte und ihr Know-how dem indischen Fachpublikum vorzustellen.

    Drei der ausstellenden Thüringer Unternehmen wollen ihren Besuch auch für weiterführende Gespräche nutzen: Im Anschluss an die Messe nehmen sie an einer Unternehmerreise nach Pune teil, die das Außenwirtschaftsteam der LEG Thüringen organisiert. Geplant sind unter anderem Gespräche mit Mitgliedsunternehmen des Verbandes Entrepreneur International.

    Das Projekt Thüringen International ist seit 2011 bei der LEG angesiedelt und wird mit EFRE-Mitteln gefördert.
     
    Mehr Informationen unter: www.thueringen-international.de

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    news-2258 Wed, 06 Nov 2013 11:48:00 +0100 ThEGA ehrt Gewinner des 2. Thüringer EnergieEffizienzpreises http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/thega-ehrt-gewinner-des-2-thueringer-energieeffizienzpreises-1/ Energie- und GreenTech-Agentur ehrt drei Thüringer Unternehmer für ihr Engagement/ Preis ist mit 10.000 Euro dotiert ERFURT_ Endlich stehen sie fest: Am Mittwochvormittag, 6. November 2013, gab die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) die Gewinner des diesjährigen Thüringer EnergieEffizienzpreises bekannt. Mit der Leitec Gebäudetechnik GmbH aus Heilbad Heiligenstadt, der AEP Energie-Consult GmbH aus Gera und der Herzgut Landmolkerei Schwarza eG werden in diesem Jahr gleich drei Unternehmen für ihr wegweisendes Engagement im Bereich Energieeffizienz geehrt.
     
    Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und wird 2013 zum zweiten Mal von der ThEGA und der Thüringer Energie AG als Hauptsponsor vergeben. „Auch bei der zweiten Auflage des Preises waren wir positiv überrascht von der Ideenvielfalt und von der Beharrlichkeit, mit der Thüringer Unternehmen, Gemeinden und Organisationen  energieeffiziente Projekte umsetzen“, erklärte ThEGA-Leiter Prof. Dieter Sell während der Preisverleihung. „Anhand der eingereichten Projekte wird deutlich, dass es nicht den einen Weg zu mehr Energieeffizienz gibt. Die drei Preisträger, aber auch die Nominierten, machen auf sehr unterschiedliche Weise deutlich, welche Einsparpotenziale in Thüringer Unternehmen vorhanden sind und mit welchen Ansätzen sich diese heben lassen.“        

    Eine unabhängige Jury, bestehend aus fünf Experten, hatte in den vergangenen Monaten die 20 eingereichten Vorschläge geprüft, bewertet und sechs Projekte in den Kreis der Finalisten gewählt, aus dem nun die drei Gewinner gekürt wurden: Das Unternehmen Leitec Gebäudetechnik überzeugte die Jury mit seiner intelligenten Anwendung zur Vernetzung und Steuerung von Gebäudetechnik. Mit Hilfe der Anwendung können eine Photovoltaikanlage mit Absorberanlage und ein Eis-Wärme-Speicher so miteinander gekoppelt werden, dass eine CO2-freie Energieversorgung mit Energieüberschuss möglich ist. Die Molkerei Herzgut erhält den Thüringer EnergieEffizienzpreis weil sie die Wärmeerzeugung wesentlicher Energieverbraucher im eigenen Unternehmen erheblich optimiert hat. Durch eine gezielte Analyse aller Verbräuche der Molkerei und einer entsprechenden Umstrukturierung konnte Herzgut den Energieverbrauch sowie Wartungskosten und die CO2-Emission erheblich senken, gleichzeitig aber den Wirkungsgrad der eigenen Anlagentechnik erhöhen. Das Unternehmen AEP Energie-Consult entwickelte ein Verfahren, mit dem sich die Temperaturprofile von Erdwärmesonden gleichmäßiger gestalten lassen. Im Sommer wird gezielt Abwärme aus industriellen Prozessen ins Erdreich eingespeist und im Winter bei normalem Betrieb  der Erdwärmepumpen wieder genutzt. Durch das Projekt erhöht sich der Wirkungsgrad des gesamten Energieversorgungssystems mithilfe von Erdwärmepumpen erheblich.    

    Eine ausführliche Beschreibung der Gewinnerprojekte und alle Nominierten finden Sie hier.

    Weitere Informationen unter: www.energieeffizienzpreis.de

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    news-2257 Tue, 05 Nov 2013 12:52:00 +0100 Wie Thüringen zum grünen Tagungsstandort wird http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/wie-thueringen-zum-gruenen-tagungsstandort-wird-1/ Workshop diskutiert Potenziale Thüringens als Green-Meeting-Standort/ Anmeldung noch bis 9. November möglich ERFURT_ Dank seiner geografischen Lage ist das Land Thüringen nicht nur als Logistikstandort eine gefragte Adresse. Die zentrale Lage und die gute Erreichbarkeit lassen den Freistaat auch als Tagungs- und Kongressstandort immer beliebter werden. Mit der für 2017 geplanten Inbetriebnahme des neuen ICE-Knotens in Erfurt wird sich dieser Trend weiter verstärken, die Landeshauptstadt kann dann mit einer noch besseren und zudem CO2-freien Anreise via Bahn punkten. Wie sich diese Standortvorteile unter dem Gesichtspunkt eines nachhaltigen Veranstaltungsmanagements nutzen lassen, das thematisieren die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA), die Stadt Erfurt sowie die Thüringer Tourismusgesellschaft (TTG) auf der Fachtagung „Das Geschäftsfeld Green Meetings - Chancen für den Standort Thüringen“ am 13. November 2013 in Erfurt.

    Zusammen mit Tagungsveranstaltern, Hotels, Catering- und Gastronomiebetrieben, Veranstaltungsagenturen sowie Vertretern aus Politik, Verbänden und Aus- und Weiterbildungsbetrieben soll im Haus Dacheröden von 10 bis 14 Uhr diskutiert werden, wie sich Thüringen zum Top-Standort für Green Meetings etablieren lässt und welche konkreten Schritte hierzu erforderlich sind.

    Schon heute bestätigen etwa 85 Prozent der deutschen Tagungsveranstalter ein wachsendes Interesse an grünen, nachhaltigen Tagungsstandorten. Berücksichtigt man, dass rund 60 bis 80 Prozent des CO2-Ausstoßes einer Veranstaltung durch die Anreise der einzelnen Teilnehmer verursacht wird, dann wird das Potenzial Thüringens als grünen Tagungsstandortes aufgrund seiner Lage und Verkehrsanbindung deutlich. Weitere wichtige Handlungsfelder, die für die Etablierung Thüringens als grünen Tagungsstandortes eine Rolle spielen sind die Bereiche Unterbringung, Energieversorgung, Kommunikation und Dokumentation, Abfallmanagement sowie Verpflegung.    

    Die Teilnahme an der Tagung „Green Meetings“ ist kostenfrei. Eine kurzfristige Anmeldung ist noch bis zum 9. November möglich.

    Weitere Informationen unter: www.thega.de

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    news-1720 Fri, 20 Sep 2013 09:16:00 +0200 Thüringer Wirtschaft setzt auf Südasien als Wachstumsmarkt http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/wirtschaft/detail/-/specific/Thueringer-Wirtschaft-setzt-auf-Suedasien-als-Wachstumsmarkt-206507969 news-1718 Wed, 18 Sep 2013 09:12:00 +0200 1. Mühlhäuser Wirtschaftsforum war gut besucht http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/1-Muehlhaeuser-Wirtschaftsforum-war-gut-besucht-1460757199 Mühlhausen. Die Stadt benötigt für eine Firmenansiedlung in der Kaserne Hilfe von Land und Bund. news-2244 Fri, 06 Sep 2013 17:25:00 +0200 Das ThEEN bringt als starker Motor die Energiewende mit voran http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/das-theen-bringt-als-starker-motor-die-energiewende-mit-voran-1/ Thüringer Erneuerbare-Energien-Netzwerk (ThEEN) in Erfurt gegründet/Plattform für Austausch von Ideen und Kooperationen im Freistaat ERFURT_ Die Energiewende in Thüringen weiter vorantreiben und wichtige Kompetenzen im Bereich der Erneuerbaren Energien für Unternehmen des Freistaats erschließen – das ist das erklärte Ziel des Thüringer Erneuerbare-Energien-Netzwerkes (ThEEN), das am Freitag, 6. September 2013, als eingetragener Verein (e.V.) in Erfurt gegründet wurde. Erster Vorsitzender ist Prof. Dieter Sell, Leiter der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA). In den kommenden Tagen errichtet das ThEEN seine Geschäftsstelle in Erfurt.

    „Wir brauchen eine Energiewende von unten: Das heißt, dass Unternehmen, Initiativen, Verbände und Bürgergenossenschaften direkt beteiligt sein müssen. Nur so kann die Energiewende in Thüringen erfolgreich umgesetzt und der Ausbau der Erneuerbaren Energien beschleunigt werden. Daher begrüße ich die Gründung eines Erneuerbare-Energien-Netzwerkes. Wenn Unternehmer, Wissenschaftler, Vertreter aus Politik, von Verbänden und Genossenschaften im Freistaat eng zusammenarbeiten, entstehen neue Ideen, verbessern sich Synergieeffekte und Informationsaustausch. Ein solches Netzwerk stärkt den Ausbau einer nachhaltigen Energieversorgung“, sagte der Thüringer Wirtschaftsminister Matthias Machnig. Mehr als 40 Unternehmer und Wissenschaftler fungierten als Gründungsmitglieder, beschlossen die Satzung des Vereins und wählten den neunköpfigen Vorstand, dem neben dem Vorsitzenden Dieter Sell unter anderem als stellvertretende Vorsitzende Fabian Hoppe (Geschäftsführer der HM Heizkörper GmbH, Dingelstädt) und Dr. Peter Bretschneider (Leiter des Fraunhofer AST in Ilmenau) angehören. Die Gründungsmitglieder stammen aus Unternehmen, Forschungsinstituten und Netzwerken rund um die Branchen Erneuerbare Energien, GreenTech, Energie- und Ressourceneffizienz. So vernetzt das ThEEN erstmals alle Branchenverbände der Erneuerbaren Energien in Thüringen mit Einrichtungen der Bildung, Wissenschaft, Forschung, Kommunen sowie Dienstleistern, Produzenten und Nutzern. „Das ThEEN wird seine Mitglieder künftig bei innovativen technologischen Entwicklungen und bei der Konzipierung neuer Geschäftsmodelle unterstützen. Politische Prozesse und Entscheidungen auf Landesebene will das THEEN kommentieren, flankieren und mitgestalten und so einen Beitrag dazu leisten, dass die Erneuerbaren Energien in Thüringen weiter bedarfsgerecht und unter Nutzung regionaler Wertschöpfung ausgebaut werden“, erklärte Dieter Sell. Das Netzwerk ermöglicht eine ideale Plattform, damit Unternehmer, Forscher, Vertreter der Landesbehörden und Politiker neue Ideen rund um die Erneuerbaren Energien austauschen; zudem befördert es die  Entstehung von Kooperationen zwischen den einzelnen Mitgliedern. Die Entwicklung innovativer Ideen und energieeffizienter Produkte kann somit zielgerichtet vorangetrieben werden.

    Unternehmen, die sich in dem Netzwerk engagieren möchten, können sich unter der Telefonnummer 0361-5603-216 direkt an die ThEGA wenden.

    Weitere Informationen unter: www.thega.de

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    news-2241 Mon, 19 Aug 2013 16:28:00 +0200 Harfe eröffnet Produktionsstandort in Rudolstadt http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/harfe-eroeffnet-produktionsstandort-in-rudolstadt-1/ Traditionsunternehmen zieht in LEG-Industrie- und Gewerbepark Rudolstadt-Schwarza um ERFURT/RUDOLSTADT _ Die Harfe-Verlag und Druckerei GmbH zieht nach über 90 Jahren Produktion vom Standort Bad Blankenburg nach Rudolstadt in den Industrie- und Gewerbepark „Rudolstadt-Schwarza“. An der neuen Adresse Dr.-Hermann-Ludewig-Ring 1 wird die zuletzt auf zwei Standorte verteilte Produktion nach kurzer Umbauzeit in einem modernen Betriebsgelände zusammengeführt. Am Montag, 19. August 2013, wurde der neue Standort offiziell eingeweiht. „Es freut uns, dass wir mit Harfe ein wichtiges Unternehmen in der Region halten können“, so Andreas Krey, Geschäftsführer der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen), anlässlich des offiziellen Produktionsstarts.

    Bereits seit geraumer Zeit hatte die LEG Thüringen das Unternehmen bei der Suche nach einem alternativen Firmenstandort unterstützt. Mit dem Freiwerden des modernen Hallenkomplexes im Industrie- und Gewerbepark „Rudolstadt-Schwarza“ konnten durch umfangreiche Umbau- und Sanierungsarbeiten auf einer Gesamtfläche von 2.000 Quadratmetern optimale Produktionsbedingungen für Harfe geschaffen werden; seit Mai dieses Jahres vermietet die LEG Thüringen die Werkhalle an Harfe. „Durch die gute Zusammenarbeit aller am Bau Beteiligten war es möglich, die notwendigen Umbauten in einem Zeitraum von zweieinhalb Monaten durchzuführen“, erklärte Harfe-Geschäftsführer Ralph Kästner.

    Harfe hat sich nach eigenen Angaben seit seiner Gründung im Jahr 1919 von einem Verlag mit traditioneller Gutenberg-Buchmanufaktur zu einem Allround-Dienstleister innerhalb einer modernen Mediengruppe entwickelt. Mittelständische und große Industrieunternehmen nutzen heute bei Harfe das breite Angebot sowohl klassischer Print-Produkte als auch umfangreicher Dienstleistungen wie zum Beispiel Personalisierungsleistungen, Mailings, Warehousing und manueller Konfektionierungen. Seit 2010 gehört das Unternehmen zur Prilution-Gruppe, einem Verbund leistungsfähiger Medienspezialisten, die es sich zum Ziel gemacht haben, das Thema Unternehmenskommunikation mit Hilfe klassischer Print- und moderner Web-Techniken kundenindividuell maßzuschneidern und effizient zu gestalten.

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    news-1716 Tue, 13 Aug 2013 07:33:00 +0200 Entwicklung einer Industriegroßfläche im Sömmerda soll kommen http://soemmerda.thueringer-allgemeine.de/web/lokal/detail/-/specific/Entwicklung-einer-Industriegrossflaeche-im-Soemmerda-soll-kommen-1681843196 Sömmerda. Rund 100 Hektar zwischen Sömmerda und Kölleda sollen mit rund 30 Millionen Euro erschlossen und verkauft werden. news-1717 Fri, 09 Aug 2013 12:43:00 +0200 Zuwachs im Industriegebiet Kyffhäuserhütte http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Zuwachs-im-Industriegebiet-Kyffhaeuserhuette-2134693303 Produktionsstart bei der Leifeld Artern GmbH news-2225 Fri, 12 Apr 2013 14:43:00 +0200 Thüringer Solarunternehmen besiegelt Zusammenarbeit mit Brasilien http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/thueringer-solarunternehmen-besiegelt-zusammenarbeit-mit-brasilien-1/ Thüringen International unterstützt Unternehmen bei Schritt auf ausländische Märkte/Brasilianische Delegation vereinbart Kooperation mit Managess AG
    ERFURT _ Der Thüringer Solarprojektplaner Managess AG und der brasilianische Verband der Erneuerbaren Energien ABEAMA wollen künftig gemeinsam die Nutzung von Solarenergie in Brasilien ausbauen. Am 11. April 2013 haben Managess-Geschäftsführer Gerold von Stumberg und ABEAMA-Verbandschef Ruberval Baldini eine entsprechende Absichtserklärung zur Umsetzung von sieben Solar-Projekten mit einer Gesamtleistung von einem Megawatt in Erfurt unterzeichnet. 

    Bereits seit vergangenem Sonntag, 7. April 2013, suchen Vertreter der brasilianischen Solartechnikbranche in Thüringen nach Partnern für Projekte, die in den kommenden Jahren in dem südamerikanischen Land verwirklicht werden sollen. Begleitet und unterstützt werden sie dabei von Thüringen International, dem Außenwirtschaftsteam der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen). Neben Gesprächen mit dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie informierte sich die Delegation bei Unternehmen und Forschungseinrichtungen des Freistaats über deren Know-how und mögliche Kooperationen.
     
    Rund 45 Prozent der benötigten Energie werden in Brasilien bereits aus erneuerbaren Quellen, überwiegend mit Hilfe von Wasserkraft, Biomasse und Ethanol, gewonnen. Aufgrund seiner guten wirtschaftlichen Entwicklung und der damit verbundenen steigenden Nachfrage nach Energie, will das Land in den nächsten Jahren massiv die Gewinnung von Wind- und Solarenergie ausbauen. Somit ergeben sich für Thüringer Unternehmen der Solarbranche attraktive Investitions- und Absatzmöglichkeiten.  
     
    Mehr Informationen unter:  www.thueringen-international.de

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    news-1711 Mon, 08 Apr 2013 17:37:00 +0200 Gäste aus Südamerika in Zella-Mehlis http://www.dtoday.de/regionen/lokal-panorama_artikel,-Gaeste-aus-Suedamerika-in-Zella-Mehlis-_arid,242048.html Zella- Mehlis - Hochrangige Vertreter aus dem Bereich Erneuerbare Energien aus Brasilien waren heute morgen in Zella-Mehlis zu Gast. Ihre Reise wird organisiert von der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen. news-2223 Wed, 03 Apr 2013 16:07:00 +0200 ThEGA lobt zum zweiten Mal den Thüringer EnergieEffizienzpreis aus http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/thega-lobt-zum-zweiten-mal-den-thueringer-energieeffizienzpreis-aus-1/ "Effizienzvorbilder gesucht!" - Firmen und Gebietskörperschaften reichen Projekte ein / Prämierung erfolgt im November 2013 / Hauptsponsor E.ON Thüringer Energie AG ERFURT _ Mehr Energieeffizienz ist einer der Schlüssel für eine erfolgreiche energiepolitische Zukunft Thüringens. Vor diesem Hintergrund suchen die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) und die E.ON Thüringer Energie AG zum zweiten Mal nach dem Auftakt im Jahr 2012 "Effizienzvorbilder" - Thüringer Unternehmen oder Gebietskörperschaften, die nachahmenswerte Projekte zur Steigerung ihrer Energie-Effizienz umgesetzt haben. Am Donnerstag, 4. April 2013, startet der "2. Thüringer EnergieEffizienzpreis", die Teilnehmer können bis zum 31. Juli 2013 ihre Vorhaben einreichen. Nach der Auswertung durch eine Jury erfolgt die Prämierung der diesjährigen Sieger des Wettbewerbs auf einer Veranstaltung am 6. November 2013. Ausgelobt wird der mit 10.000 € dotierte Wettbewerb durch die ThEGA; Hauptsponsor ist die E.ON Thüringer Energie AG.

    "Die Premiere unseres Wettbewerbs im vergangenen Jahr hat eindrucksvoll gezeigt, dass Thüringen innovative Unternehmen und Gebietskörperschaften hat, die herausragende Anwendungen und Einsparungen im Energiebereich verwirklichen", erläutert Prof. Dieter Sell, Leiter der ThEGA. "Mit der zweiten Ausgabe des Wettbewerbs möchten wir wieder das Engagement für mehr Energieeffizienz belohnen und parallel dazu weitere Firmen, Kommunen und Landkreise motivieren, es den Siegern gleichzutun." Teilnahmeberechtigt sind auch in diesem Jahr Gebietskörperschaften und Unternehmen, die ihre benötigte Energie intelligent und effizient einsetzen. Das zum Wettbewerb eingereichte Projekt muss dokumentiert und nachgewiesen  sowie in Thüringen angesiedelt und erfolgreich in die Praxis umgesetzt sein. Die Jury, welche die Vorhaben bewertet, bilden Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem Energiesektor. Sie treffen ihre Entscheidung anhand der Kriterien Energieeffizienzgrad, Wirtschaftlichkeit, Übertragbarkeit und Nachhaltigkeit.

    Im vergangenen Jahr wurden drei Teilnehmer mit dem Thüringer EnergieEffizienzpreis ausgezeichnet, und zwar die H.M. Heizkörper GmbH & Co. KG aus Dingelstädt, Metall- und Maschinenbau Büttner aus Unterwellenborn  sowie der Kindergarten "Am Sperlingsberg Großkochberg" gemeinsam mit dem Ingenieurbüro für Bauplanung und Umweltschutz (Großkochberg, Rudolstadt). Auch in diesem Jahr können bis zu drei Preisträger prämiert werden. Durch Aktivitäten wie die Auslobung des Thüringer EnergieEffizienzpreises, aber auch durch vielfältige Beratung, die Initiierung von Studien und die Organisation von Veranstaltungen unterstützt die ThEGA Unternehmen, Kommunen und Landkreise bei der Bewältigung aller Herausforderungen rund um das Thema Energie.

    Mehr Informationen unter: www.energieeffizienzpreis.de

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    news-2214 Wed, 30 Jan 2013 15:05:00 +0100 Thüringer Gesundheitsfirmen werben auf Messe "Arab Health" in Dubai http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/thueringer-gesundheitsfirmen-werben-auf-messe-arab-health-in-dubai-1/ Neuer Thüringer Ausstellerrekord/ Messe als Sprungbrett auf Gesundheitsmarkt des Mittleren Ostens ERFURT_ Immer mehr Thüringer Unternehmen nutzen die Chance und präsentieren sich auf der weltweit zweitgrößten internationalen Messe für Gesundheitswirtschaft, der Arab Health: Seit Montag werben insgesamt zehn Firmen aus dem Freistaat in Dubai für Spitzentechnologie "Made in Thüringen". Damit ist die Zahl der Thüringer Unternehmen im Vergleich zu den Vorjahren (2012 acht Aussteller) weiter gestiegen. "Diese Tendenz zeigt: Thüringer Firmen erkennen die Potenziale, die der Gesundheitssektor des Mittleren Ostens bietet", so Andreas Krey, Geschäftsführer der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen). Ein Auftritt auf der Arab Health sei ein gutes Sprungbrett, um langfristig auf den vielversprechenden Märkten des Mittleren Ostens Fuß zu fassen. 

    Noch bis zum 31.Januar 2013 präsentieren sich die Aussteller zusammen mit dem LEG-Außenwirtschaftsteam "Thüringen International" unter dem Dach des Deutschen Pavillons; mehr als 83.000 Besucher werden erwartet. Folgende Unternehmen aus Thüringen sind auf der Arab Health in Dubai präsent:

    • Königsee Implantate GmbH (Allendorf)
    • Medizintechnik Sattler GmbH (Königsee)
    • HEMA Orthopädische Systeme GmbH (Tunzenhausen)
    • Glatt Ingenieurtechnik GmbH (Weimar)
    • Intercus GmbH (Bad Blankenburg)
    • Wagner Polymertechnik GmbH (Silkerode)
    • eZono AG (Jena)
    • Geratherm Medical AG (Geschwenda)
    • Enverdis GmbH (Jena)
    • ZellaMed Instrumente e. K. (Zella-Mehlis)

    Noch immer gibt es in zahlreichen Ländern des Mittleren Ostens kein umfassendes Gesundheitssystem. Aufgrund des erhöhten Investitionsbedarfs rechnen Experten für die kommenden Jahre mit einem außerordentlichen Wachstum der Gesundheitsbranche in dieser Region. Vor allem in den Bau und in die Ausstattung von Krankhäusern und ambulanten Versorgungssystemen soll in den kommenden Jahren verstärkt investiert werden. Aufgrund des raschen Bevölkerungswachstums, des steigenden Durchschnittsalters  sowie der zunehmenden Ausbreitung von Zivilisationskrankheiten wie Diabetes ist auch von einer steigenden Nachfrage nach geeigneten Medikamenten und Therapieformen für sogenannte Volkskrankheiten zu rechnen.
     
    Weitere Informationen unter:

    www.leg-thueringen.de
    www.arabhealthonline.com

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    news-1710 Fri, 18 Jan 2013 08:31:00 +0100 Erschließungen am Erfurter Kreuz gehen voran http://arnstadt.thueringer-allgemeine.de/web/arnstadt/startseite/detail/-/specific/Erschliessungen-am-Erfurter-Kreuz-gehen-voran-347716846 news-1707 Wed, 12 Dec 2012 00:00:00 +0100 Erfurt: Zalando in der Bratwursthauptstadt http://www.tlz.de/web/zgt/wirtschaft/detail/-/specific/Erfurt-Zalando-in-der-Bratwursthauptstadt-218158321 news-2209 Thu, 22 Nov 2012 10:22:00 +0100 Neue Website für Stark am Markt http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/neue-website-fuer-stark-am-markt-1/ Internetauftritt zeigt Technologie- und Marktführer Thüringens ERFURT _ Mit einer überarbeiteten und erweiterten Internetplattform präsentieren das Thüringer Wirtschaftsministerium und die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen) ab sofort die Markt- und Technologieführer des Freistaats.

    Dank eines neuen Designs sowie einer vereinfachten Seitengliederung nach Hauptbranchen können sich die Besucher auf www.stark-am-markt.de zügig einen Überblick über Thüringer Unternehmen verschaffen, die in Deutschland, Europa oder weltweit marktführend sind - angefangen bei bekannten Firmen wie Analytik Jena, Carl Zeiss und Jenoptik bis hin zu Hidden Champions wie Häcker Automation oder Smartfiber. "Mit dem Projekt ‚Stark am Markt‘ zeigen wir schon länger, was der Wirtschaftsstandort Thüringen hinsichtlich Innovationskraft und erfolgreichen Unternehmertums zu bieten hat", so LEG-Geschäftsführer Andreas Krey. "Der neue Internetauftritt stellt noch einmal die Vorzüge der einzelnen Thüringer Technologie- und Marktführer vor und bietet sowohl Investoren, interessierten Bürgern als auch Unternehmen, die auf der Suche nach einem passenden Kooperationspartner sind, alle wichtigen Informationen auf einen Blick." 

    Das Projekt "Stark am Markt" wurde im Jahr 2009 gemeinsam vom Thüringer Wirtschaftsministerium und der LEG Thüringen initiiert. Auf der Grundlage einer von der LEG Thüringen durchgeführten Erhebung benennt es 94 leistungsstarke Thüringer Unternehmen, die mit ihren Produkten und Services in Deutschland, Europa oder weltweit führend sind. Die Unternehmen entstammen vorrangig folgenden Branchen: Elektronik/ Optoelektronik (26), Life Science (20) sowie Maschinen- und Anlagenbau (10).   

    Weitere Informationen unter:

    www.stark-am-markt.de

    www.leg-thueringen.de

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    news-2208 Tue, 20 Nov 2012 11:44:00 +0100 Umweltrecht im Umbruch: LEG-Workshop bietet Infos für Investoren http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/umweltrecht-im-umbruch-leg-workshop-bietet-infos-fuer-investoren-1/ Entscheidungshilfen für Firmen bei Erweiterungen und Neuansiedlungen ERFURT _ Bis zu tausend industrielle Anlagen in Thüringen unterliegen ab Januar 2013 neuen Umweltauflagen - und viele betroffene Unternehmer wissen bis heute nicht, wie sie darauf reagieren sollen. Ein Workshop mit dem Titel "Erfolgreich entscheiden" will hier Hilfe anbieten. Die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG) lädt für Mittwoch, 21. November 2012, von 13:00 bis 16:30 Uhr, in ihr Hauptgebäude an der Mainzerhofstraße 12 in Erfurt. Eingeladen sind Entscheider aus Thüringer Firmen; Experten von der LEG, vom Landesverwaltungsamt sowie aus der juristischen Praxis geben Anregungen und Hinweise zu den neuen Herausforderungen im Zuge aktueller Neuerungen des Umweltrechts.

    Thüringen profitiert momentan in starkem Maße von Neuansiedlungen und Erweiterungen durch Firmen verschiedenster Branchen. Gleichzeitig wandelt sich gegenwärtig das Umweltrecht in rasantem Maße. So verändern sich zum 1. Januar 2013 die Kriterien, wonach Maschinen und Anlagen dem so genannten Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) unterliegen: War bisher die Leistung ausschlaggebend (was leistet eine Anlage tatsächlich?), so ist es künftig die Kapazität (was ist eine Anlage imstande, zu leisten?). Damit fallen in Zukunft mehr Anlagen mit Immissionen unter das BImSchG, und Unternehmer, die in diese Anlagen investieren, müssen entsprechend mehr Auflagen erfüllen. Immissionen sind umweltrelevante "Begleiterscheinungen" der industriellen Produktion, also zum Beispiel Abgase, Abwässer, Lärm oder Luftschwingungen. Eine zweite große Änderung betrifft die Gesetzgebungskompetenz: Gab bisher die EU in vielen Fällen des Umweltrechts Empfehlungen ab, während Bund und Land Gesetze erließen, setzt die EU ab dem 1. Januar selbst durch Verordnungen oder Richtlinien Recht und bindet damit die Unternehmen als Rechtssubjekte direkt. Momentan müssen Landesinstitutionen wie das Thüringer Landesverwaltungsamt die entsprechenden Rechtstexte der EU aufbereiten und umsetzen, was zu akutem Klärungsbedarf bei Behörden und Unternehmen führt.

    Zum Einstieg referiert Andreas Krey, Geschäftsführer der LEG, über den Weg zu schnellen Entscheidungen im dynamischen Prozess unternehmerischen Handelns. Im Anschluss skizziert Rechtsanwalt Dr. Helmar Hentschke (Dombert Rechtsanwälte, Potsdam) neuere Entwicklungen des Umweltrechts. Praktische Hinweise zum BImSCHG und zu schnellen Genehmigungsverfahren gibt in seinem darauffolgenden Vortrag Mario Suckert, Abteilungsleiter Umwelt im Thüringer Landesverwaltungsamt. Die praktische Sicht eines Projektmanagers erläutert schließlich Dr. Volker Kleinschmidt vom Sachverständigenbüro für Umweltrecht PRO TERRA TEAM GmbH (Magdeburg/Dresden).

    Die LEG sieht den Workshop als Teil ihres umfassenden Serviceangebots sowohl für die potenzialreichen Thüringer Unternehmen als auch für die von ihr betreuten Industriestandorte.

    Mehr Informationen unter: www.leg-thueringen.de

    thaff@leg-thueringen.de

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    news-2201 Mon, 05 Nov 2012 13:44:00 +0100 Effizientes Leuchten am Straßenrand http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/effizientes-leuchten-am-strassenrand-1/ ThEGA lädt zum 2. Netzwerktreffen "Energie & Kommune"/ Schwerpunkt: Energieeffiziente Straßenbeleuchtung ERFURT _ Mit etwa vier Milliarden Kilowattstunden Strom jährlich entfällt mehr als ein Drittel des kommunalen Energieverbrauchs in Deutschland auf die Beleuchtung von Straßen und Gehwegen. In Zeiten knapper Haushaltskassen wird Straßenbeleuchtung damit zu einem erheblichen Kostenfaktor für Kommunen. Doch welche Kommune will ihre Bürger schon im Dunkeln stehen und gehen lassen? Zumal, da sich durch effiziente Technik und eine entsprechende Umrüstung der Beleuchtungsanlagen erhebliche Einsparpotenziale auftun. Mit ihrem 2. Netzwerktreffen "Energie & Kommune" will die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) am Dienstag, den 14. November 2012, Licht ins Dunkel bringen und Kommunen neue Wege zu einer effizienten Straßenbeleuchtung aufzeigen.

    Laut einer Studie der PricewaterhouseCoopers AG (pwc) lassen sich mit der Modernisierung der kommunalen Straßenbeleuchtung auf einen guten technischen Standard bis zu 20 Prozent der Kosten einsparen. Beim Einbau von Spitzentechnologien liegt das Einsparpotenzial sogar bei bis zu 50 Prozent. "Für Thüringer Kommunen gilt es, dieses Potenzial zu nutzen", so ThEGA-Leiter Prof. Dieter Sell im Vorfeld der Veranstaltung. "Bei dem zweiten Netzwerktreffen ‚Energie & Kommune‘ wollen wir den Teilnehmern zeigen, welche Möglichkeiten es für eine effiziente Straßenbeleuchtung gibt, und wie sich diese finanzieren und methodisch umsetzen lässt."

    Mehrere Fachreferenten werden am 14. November unter anderem anhand von Best-Practice-Beispielen effiziente Beleuchtungstechnologien präsentieren. Zudem erhalten die Teilnehmer einen Überblick über mögliche Finanzierungs- und Betreibermodelle sowie spezielle Förderprogramme.

    Im Juni 2012 hat die ThEGA, die bei der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen) angesiedelt ist, das erste Netzwerktreffen "Energie & Kommune" initiiert. Als regelmäßig stattfindende Veranstaltungsreihe konzipiert, richtet sich das Netzwerk "Energie & Kommune" an kommunale Akteure. Es bietet eine geeignete Plattform, damit sich Kommunen im Bereich kommunales Energiemanagement austauschen, Know-how aneignen und Pilotprojekte leichter auf den Weg bringen können. Das Netzwerk trifft sich jährlich drei- bis viermal zu halbtägigen Workshops. Bei jedem Treffen wird ein Schlüsselthema unter Einbeziehung von Fachreferenten intensiv bearbeitet. Die Themen werden im Dialog mit den Teilnehmern festgelegt. Interessierte Kommunen können jederzeit an einem der Netzwerktreffen kostenfrei teilnehmen.  

    Mehr Informationen und Anmeldung unter: www.thega.de

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    news-2196 Tue, 25 Sep 2012 09:49:00 +0200 Virtuelles Automobil zeigt das Können der Thüringer Branche http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/virtuelles-automobil-zeigt-das-koennen-der-thueringer-branche-1/ LEG Thüringen und at werben mit "Korea-Tag" auf IAA/Neue Internetplattform präsentiert Produktvielfalt Thüringer Unternehmen ERFURT/HANNOVER_ Ganz im Zeichen Koreas steht am Mittwoch, 26. September 2012, der gemeinsame Messeauftritt der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen) und des automotive thüringen e. V. auf der 64. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA). Mit einem großen "Korea-Tag" wollen beide Partner für den Automobil- und Automobilzuliefererstandort Thüringen werben. Erwartet werden koreanische Aussteller der IAA sowie eine 45-köpfige Delegation aus Südkorea. "Wir hoffen auf viele gute Gespräche und erfolgreiche Kooperationsvereinbarungen zwischen koreanischen und Thüringer Unternehmen", so LEG-Geschäftsführer Andreas Krey im Vorfeld des Thementages.

    Der Freistaat Thüringen verfügt über eine leistungsfähige Automobil- und Automobilzulieferbranche, mehr als 500 Unternehmen arbeiten in diesem Bereich. Angesichts der Vielzahl an innovativen Produkten - vom Dieselmotor über die Lenkung bis hin zur Scheibenwaschanlage - fällt es schwer, die komplette Bandbreite der Thüringer Branche auf einem begrenzten Messestand zu präsentieren. Pünktlich zum "Korea-Tag" auf der IAA stellen die LEG Thüringen und der at deshalb ihren neuen Service online: Die Internetplattform www.virtuelles-automobil-thueringen.de. In sechs Sprachen kann sich der Besucher auf der Seite über das Know-how der Thüringer Branche informieren. Mehr als 30 Baugruppen und 25 weitere Komponenten werden anhand eines virtuellen Automobils eindrücklich visualisiert. Mit nur wenigen Klicks hat der Nutzer direkten Zugriff auf eine umfassende Datenbank mit allen Thüringer Unternehmen der Branche. Gerade Investoren aus dem Ausland soll mit dem neuen Service die Suche nach dem passenden Kooperationspartner in Thüringen erleichtert werden.

    Mehr Informationen unter:   www.virtuelles-automobil-thueringen.de

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    news-2190 Tue, 21 Aug 2012 11:41:00 +0200 ThEGA sucht das ThEEV! http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/thega-sucht-das-theev-1/ Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur lobt erstmals EnergieEffizienzpreis aus/ Anmeldung noch bis zum 28. August möglich ERFURT_ Dass Thüringer Unternehmen und Kommunen schon heute mit intelligenten Konzepten Energie effizient nutzen, will die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) zeigen. Erstmals lobt sie den "Thüringer EnergieEffizienzpreis" aus und sucht sozusagen das "ThEEV" - das Thüringer Energie-Effizienz-Vorbild.

    Noch bis zum 28. August können erfolgreich umgesetzte Projekte und Ideen bei der ThEGA eingereicht werden. Teilnehmen können Unternehmen und Gebietskörperschaften aus Thüringen, die nachweislich Energie effizient einsetzen und bei ihrer Energiegewinnung auf regenerative Systeme setzen. Gesucht werden dabei ausschließlich beispielgebende Konzepte, die sich auf andere Unternehmen und Kommunen übertragen lassen. "Bereits mit kleinen Schritten lässt sich heute der Energieverbrauch deutlich senken, ohne dass sie dabei automatisch mit hohen Kosten verbunden sind", erklärt der ThEGA-Leiter Prof. Dr. Dieter Sell. "Mit dem EnergieEffizienzpreis wollen wir erfolgreich umgesetzte Konzepte aufspüren, bekannt machen und anderen Unternehmen und Kommunen zur Nachahmung empfehlen."

    Der "Thüringer EnergieEffizienzpreis" wird 2012 erstmals von der ThEGA ausgelobt. Hauptsponsor ist die E.ON Thüringer Energie AG. Bevor die Gewinner am 7. November im Rahmen des E.ON-Unternehmertages bekanntgegeben werden, prüft und bewertet eine unabhängige Fachjury die eingereichten Projekte. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro für die ersten drei Gewinner dotiert.

    Die ThEGA ist bei der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen) angesiedelt. Im Oktober 2010 gegründet, treibt sie im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Technologie die Verbreitung und Nutzung von Erneuerbaren Energien sowie nachhaltigen industriellen Techniken voran. Damit unterstützt sie zielgerichtet die ökologische Modernisierung des Freistaats.

    Mehr Informationen unter: www.thega.de

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    news-1702 Mon, 18 Jun 2012 09:08:00 +0200 Thüringen profitiert von seiner günstigen Lage in Deutschland http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/wirtschaft/detail/-/specific/Thueringen-profitiert-von-seiner-guenstigen-Lage-in-Deutschland-196671604 Der LEG-Chef Andreas Krey sieht Thüringen im Gespräch mit Bernd Jentsch gut aufgestellt. news-1700 Thu, 14 Jun 2012 09:01:00 +0200 LEG feiert 20-jähriges Bestehen http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/wirtschaft/detail/-/specific/1513045082 Die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen hat den Stadtteil Brühl in Erfurt entwickelt, Rege Motorenteile und Zalando in den Freistaat geholt und den Strukturwandel in Rudolstadt-Schwarza erfolgreich begleitet. Am Mittwoch man 20-Jähriges. news-1701 Wed, 13 Jun 2012 09:06:00 +0200 Landes-Wirtschaftsförderer Krätzschmar: Bei LEG-Projekten 46.000 Jobs entstanden http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/1188378465 Die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen feiert heute ihr 20-jähriges Bestehen. Geschäftsführer Frank Krätzschmar verteidigt die LEG im OTZ-Interview gegen Kritik, sie habe nur Ansiedlungen ans Erfurter Kreuz gebracht. news-1703 Thu, 07 Jun 2012 09:10:00 +0200 LEG sponsert die Thüringer Wintersportler http://www.dtoday.de/erfurt/lokal-nachrichten_artikel,-LEG-sponsert-die-Thueringer-Wintersportler-_arid,163389.html Die Thüringer Nachwuchssportler liegen der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) ganz besonders am Herzen. Deshalb unterstützt das Unternehmen sechs Ski-Langläuferinnen des Thüringer Skiverbandes mit jährlich bis zu 6000 Euro. news-1698 Mon, 14 May 2012 13:58:00 +0200 Erfurt bei Investoren attraktiver als Berlin oder Barcelona http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/508900141 Eine weltweite Studie bescheinigt der Thüringer Landeshauptstadt gute Voraussetzungen für Ansiedlungen. Die Konjunkturstimmung im gesamten Freistaat wird als "sehr gut" eingestuft. news-1697 Thu, 26 Apr 2012 10:51:00 +0200 Transportabler Grundstein für Logistiker in Ichtershausen http://arnstadt.thueringer-allgemeine.de/web/lokal/wirtschaft/detail/-/specific/1786012382 "Genau hier beginnt Regalreihe 69" - für Simone Eckardt ist jetzt schon klar, wie das riesige Lager eingerichtet wird, das gegenwärtig im Industriegebiet Erfurter Kreuz entsteht. Sie ist die künftige Leiterin des neuen Logistikzentrums der Firma Schenker, für das gestern unweit der Straße nach... news-1696 Mon, 23 Apr 2012 13:21:00 +0200 Arnstädter Logistikunternehmen erweitert Standort http://arnstadt.thueringer-allgemeine.de/web/lokal/detail/-/specific/1589442599 Das Logistik-Unternehmen DB Schenker will seine Kapazitäten in Arnstadt am Erfurter Kreuz erweitern. Geplant ist der Neubau eines hochmodernen Logistikzentrums im Gewerbegebiet unweit des Autobahnkreuzes, teilte das Unternehmen mit. news-1695 Fri, 20 Apr 2012 08:52:00 +0200 Freifläche im Gewerbegebiet Erfurt-Südost wird bebaut http://erfurt.thueringer-allgemeine.de/web/lokal/wirtschaft/detail/-/specific/56378414 Nach 30 Jahren Betriebszeit steht die Aufwertung des Altstandortes Erfurt-Südost kurz vor dem Abschluss. Fast drei Millionen Euro werden in neue Infrastruktur investiert. news-2173 Tue, 03 Apr 2012 16:21:00 +0200 Altenburger Autozulieferer expandiert http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/altenburger-autozulieferer-expandiert/ Machnig: Antriebsspezialist setzt auf "Grünen Motor" Thüringen Die Fräger Antriebstechnik GmbH baut die Produktionskapazitäten am Standort Altenburg aus. Dazu hat der Geschäftsführer des Unternehmens, Dirk Fräger, heute eine Reservierungsvereinbarung  mit Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig für ein 4,5 Hektar großes Areal im Gewerbegebiet "Nordost III" unterzeichnet. Das Grundstück liegt an der Leipziger Straße direkt gegenüber dem bestehenden Werk der Fräger-Gruppe.

    "Mit Fräger setzt ein mittelständischer Automobilzulieferer bei der Entwicklung moderner Antriebstechnologien auf den ‚Grünen Motor’ Thüringen", sagte Machnig heute in Altenburg. Die Unterzeichnung sei der erste Schritt zu einer Investition, bei der zunächst rund 50 bis 60 neue Arbeitsplätze entstehen sollen. Mittelfristig könnte sich die Zahl der derzeit bestehenden rund 160 Arbeitsplätze auf bis zu 300 nahezu verdoppeln.

    Land und Stadt Altenburg unterstützen das Vorhaben nach Kräften. Die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG), die die Flächen im Gewerbegebiet "Nordost" entwickelt hat, prüft derzeit, ob hier die Errichtung einer Mietfabrik in Frage kommt, in die sich Fräger später einmieten könnte. Die unabhängig davon geplante Erweiterung des Unternehmens, die vor allem der Erschließung internationaler Märkte in Osteuropa und Asien dient, soll bis Mitte 2013 abgeschlossen sein.

    Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf begrüßt die Entwicklung. "Ich bin froh, dass die kontinuierlichen Bemühungen der Stadt Altenburg zur Ausrichtung unseres Wirtschaftsstandorts auf die Automobilzuliefer-Industrie und die metallverarbeitenden Branchen Schritt für Schritt Früchte tragen. Die Stadt Altenburg hat diese einmalige Chance verdient, im Wirtschaftsraum Leipzig, Chemnitz, Zwickau ein zukunftsträchtiger Brückenpfeiler und Standortfaktor Thüringer Wirtschaftspolitik zu sein", so das Stadtoberhaupt.

    Die Fräger-Gruppe ist seit 2004 in Altenburg ansässig, seit 2006 am heutigen Standort Altenburg-Nordost an der Leipziger Straße. Seitdem erfolgten hier bereits zwei Expansionsstufen, insgesamt hat das Unternehmen bisher rund 26 Millionen Euro am Standort investiert. Heute ist Altenburg das Hauptwerk der Fräger-Gruppe im Bereich Antriebstechnik. Das Unternehmen, das mittlerweile verstärkt auf Elektromobilität setzt, fertigt u.a. Getriebegehäuse, Zahnräder sowie Antriebs- und Triebwellen.

    www.altenburg-nordost.de


    Stephan Krauß
    Pressesprecher
    Thüringer Ministerium für Wirtschaft,
    Arbeit und Technologie

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    news-2167 Tue, 20 Mar 2012 18:03:00 +0100 Machnig: Mit Zukunftstechnologie zur Schaufensterregion http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/machnig-mit-zukunftstechnologie-zur-schaufensterregion-1/ Neue Internetseite stellt Stärken Thüringens und Sachsen-Anhalts im Bereich Elektromobilität vor Ein neues Internetportal stellt die Stärken Mitteldeutschlands im Bereich der Elektromobilität vor: Unter www.elektromobilitaet-mitteldeutschland.de finden Interessierte alle Daten und Fakten zu Elektromobilitäts-Projekten in Thüringen und Sachsen-Anhalt. Die neue Website flankiert die Bewerbung der beiden Länder beim Bundeswettbewerb "Schaufensterregion Elektromobilität". "Elektromobilität ist eine Zukunftstechnologie und ein unverzichtbarer Bestandteil der Energiewende", sagte der Thüringer Wirtschaftsminister Matthias Machnig. "Mitteldeutschland kann auf diesem Gebiet Vorreiter in Deutschland werden." Im Wettstreit mit 22 Konkurrenz-Regionen möchten Thüringen und Sachsen-Anhalt eine Förderung als Schaufensterregion erhalten. Für Ende April 2012 wird der Juryentscheid in Berlin erwartet.

    "Mitteldeutschland hat das Potenzial, zu den innovativsten Elektromobilitäts-Regionen Deutschlands zu werden", sagte Machnig. Über 130 Partner kooperieren in Thüringen und Sachsen-Anhalt auf dem Weg zu einer Elektromobilitäts-Region. Mit 40 Projekten suchen Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Verbände, Vereine und Kommunen nach praxistauglichen Lösungen, um Elektrofahrzeuge zur bezahlbaren und umweltschonenden Fortbewegungsalternative zu machen. Im Fokus der Projekte stehen die Themen Arbeit, Freizeit und Wohnen. So kombiniert ein Projekt die regenerative Energieerzeugung mit Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge an Bundesautobahnen. Ein anderes vernetzt Nahverkehrssysteme mit lokalen elektromobilen Angeboten. "Nur wenn sich Elektromobilität in die Lebensbereiche Arbeiten, Wohnen und Freizeit optimal einfügt, wird sie sich als attraktive Alternative zu herkömmlichen Fortbewegungsformen etablieren. Zusammen mit Sachsen-Anhalt arbeiten wir an umfassenden und vor allem praxistauglichen Lösungen", sagte ThEGA-Chef Prof. Dieter Sell.

    Im Oktober 2011 gab die Bundesregierung den Startschuss für ihr Förderprogramm "Schaufenster Elektromobilität". Mit dem Programm sollen regionale Demonstrations- und Pilotvorhaben gefördert werden, in denen Elektromobilitätskonzepte gebündelt und international sichtbar werden. Als "Schaufensterregion Elektromobilität Mitteldeutschland" wollen Thüringen und Sachsen-Anhalt mitteldeutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Bereich der Elektromobilität präsentieren. Drei bis fünf Regionen werden eine entsprechende Förderung als Schaufensterregion erhalten. Insgesamt wird das Programm mit 180 Millionen Euro vom Bund gefördert. Koordiniert wird die Schaufensterbewerbung durch das Thüringer Wirtschaftsministerium, die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) sowie das Institut für Automation und Kommunikation e.V. (ifak) in Magdeburg.
     
    Weitere Informationen finden Sie unter www.elektromobilitaet-mitteldeutschland.de und unter www.thega.de.

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    news-1687 Tue, 17 Jan 2012 09:00:00 +0100 Thüringens größter Solarpark bei Gotha ging pünkltich ans Netz http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/926409444 Masdar PV aus Ichtershausen fertigte 50 000 Module für Stromproduktion auf ehemaligem Militärgelände bei Gotha. news-2146 Tue, 08 Nov 2011 10:15:00 +0100 Thüringer wollen in Brasilien durchstarten http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/thueringer-wollen-in-brasilien-durchstarten-1/ Wirtschaftsdelegation aus Thüringen erkundet erstmals Absatzmärkte in Südamerika ERFURT_ Zum ersten Mal wird am heutigen Nachmittag eine Delegation aus Thüringer Wirtschaftsvertretern nach Brasilien aufbrechen. Unter der Leitung der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen) gilt es, vom 8. bis 13. November die Potenziale des südamerikanischen Marktes auszuloten und erste Kontakte zu brasilianischen Unternehmen zu knüpfen.

    Die 13-köpfige Delegation besteht mehrheitlich aus Vertretern der Thüringer Umwelttechnik-Branche und hofft auf gute Geschäfte im fünftgrößten Land der Erde. "Mit einem Wirtschaftswachstum von 7,5 Prozent auf 1.910 Milliarden US-Dollar ist Brasilien im vergangenen Jahr zur achtgrößten Volkswirtschaft der Welt aufgestiegen. Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 und der Olympischen Spiele 2016 stehen in dem südamerikanischen Land große Infrastrukturprojekte an. Zusammen mit einer anhaltend starken Binnennachfrage bieten sich damit vielversprechende Geschäftsmöglichkeiten für Thüringer Unternehmen", erklärt Dr. Arnulf Wulff, LEG-Abteilungsleiter für Internationale Kontakte und Leiter der Wirtschaftsdelegation, im Vorfeld der Reise.

    Auf dem Reiseplan der Thüringer Wirtschaftsdelegation steht neben dem Besuch der FIMAI, der größten Umwelttechnikmesse Lateinamerikas, unter anderem auch die Besichtigung einer städtischen Kläranlage und einer Mülldeponie. Daneben werden die Reiseteilnehmer bei einem Symposium und auf Kooperationsbörsen in São Paolo und Rio de Janeiro Vertreter der Städte und brasilianische Unternehmer treffen.  

    Insbesondere auf dem Gebiet der Umwelttechnik können Thüringer Unternehmen mit ihrem Know-how in Brasilien punkten. Aufgrund des schnellen Wirtschaftswachstums und des raschen Anstiegs der Bevölkerungszahl - in Brasilien leben heute knapp 195 Millionen Menschen - hat Brasilien hier Nachholbedarf. Die Wasserwirtschaft des Landes steht bereits heute vor großen Herausforderungen, das starke Wachstum der Konsumgüterindustrie vergrößert zudem das Müllproblem in Brasilien. Strenger werdende Richtlinien in der Umweltschutzgesetzgebung und ein steigendes Umweltbewusstsein in der Bevölkerung verlangen nach leistungsfähigen Recycling-, Abwasser- und Energiesystemen. 

    Vertreter der LEG Thüringen werden die Reise auch nutzen, um Aktivitäten von Thüringer Unternehmen anderer Branchen in Brasilien anzubahnen. So ist ein Treffen mit der Außenhandelskammer und mit dem Verband der Medizintechnik geplant. Außerdem wird es in Rio de Janeiro am 11. November eine Standortpräsentation geben. Brasilianischen Unternehmen, die auf der Suche nach einem geeigneten Standort in Europa sind, soll Thüringen hier als Top-Investitionsstandort  präsentiert werden.

    Mehr Informationen unter: www.leg-thueringen.de

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    news-2145 Fri, 04 Nov 2011 16:08:00 +0100 Neue Energie entsteht neben der Autobahn http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/neue-energie-entsteht-neben-der-autobahn-1/ Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) erleichtert mit zwei Studien Investitionen in Photovoltaikanlagen entlang der Magistralen ERFURT _ Investoren bekommen jetzt Tipps und Hinweise, wie und wo sie rechts und links von Thüringer Autobahnen neue Photovoltaik-Anlagen errichten können. Dafür sorgen zwei aktuelle Studien der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA). Jüngst abgeschlossen wurde zum einen ein Leitfaden, der Investoren Kriterien aufzeigt, die sie beim Bau von PV-Anlagen längs der Autobahnen beachten müssen. Gerade begonnen wurde zum anderen die zweite Studie, bei der Gutachter in den kommenden vier Monaten entlang der A4 zwischen Gotha und thüringisch-hessischer Landesgrenze ermitteln, welche Flächen entlang dieses Autobahnabschnitts für Solar-Investitionen geeignet wären. "Wir wollen die Energiewende vorantreiben und müssen dafür geeignete Flächenpotenziale in Thüringen nutzen", sagt ThEGA-Leiter Prof. Dr. Dieter Sell. "Unsere beiden Studien werden Investitionen in erneuerbare Energien befördern."

    Der Gesetzgeber erlaubt und fördert die Errichtung von PV-Anlagen auf den Flächenstreifen entlang der Autobahnen mit bis zu 110 Metern Breite. Nicht jedes Areal in diesem Flächenkorridor ist allerdings geeignet. Ob eine Investition erfolgversprechend ist, hängt unter anderem ab von dem Bewuchs mit Pflanzen, von einer etwaigen Hanglage oder auch von der Entfernung zum nächsten Netzeinspeisepunkt. Der neue ThEGA-Leitfaden erläutert diese Kriterien aus den Bereichen Naturschutz, Topografie und Infrastruktur und leistet Investoren damit Hilfe, wenn sie Areale bewerten möchten. Einsehbar ist der Leitfaden auf der Website der ThEGA unter www.thega.de in der Rubrik "ThEGA-Projekte".

    Konkrete Ergebnisse zu einzelnen Flächen in Westthüringen erwartet die ThEGA bis zum Frühjahr 2012 von der zweiten Studie. Sie wird erarbeitet in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Via Solutions, welches den 44 Kilometer langen Autobahnabschnitt der A 4 von Gotha bis zur westlichen Landesgrenze betreibt. Hier werden in den kommenden Monaten Experten anhand des Kriterienkatalogs im Leitfaden die Streifen entlang der Magistrale auf ihre Tauglichkeit für PV-Investitionen überprüfen. "Am Ende verfügen wir über ein handlungsorientiertes Kataster für diesen Abschnitt der A 4" prognostiziert Prof. Sell. "Damit leisten wir einen Beitrag zur raschen Realisierung von Vorhaben im Bereich der Photovoltaik in Thüringen."

    Mehr Informationen unter:
    www.thega.de

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    news-1685 Fri, 21 Oct 2011 10:39:00 +0200 Mit Respekt und Vertrauen http://www.insuedthueringen.de/lokal/schmalkalden/fwstzsmlokal/Mit-Respekt-und-Vertrauen;art83450,1785111 Schmalkalden - Aus Anlass des "Tages der Wirtschaft" war Roswitha Lincke erfreut, im Technologie- und Gründerzentrum Schmalkalden eine Delegation aus der chinesischen Region Hebei begrüßen zu können. news-1681 Wed, 12 Oct 2011 12:40:00 +0200 Motor für die Wirtschaft am Erfurter Kreuz http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/896952822 Nein, einen Spatenstich gab es gestern nicht zum symbolischen Baustart für die neue Produktionsstätte zur Beschichtung von Pkw-Motorenkomponenten der Daimler AG in Arnstadt, es wurde diesmal eine Fahne gehisst. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) übernahm das gemeinsam mit ihrem... news-1680 Wed, 05 Oct 2011 09:15:00 +0200 Thüringen präsentiert sich in München http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/1211982733 Der Freistaat wirbt erneut mit einem Stand auf großer Standort- und Immobilienmesse in Bayern um neue Investoren. news-1678 Tue, 04 Oct 2011 09:51:00 +0200 Starthilfe für Unternehmen beim Export http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/612815109 Experten-Beratungen beim diesjährigen Außenwirtschaftstag konzentrieren sich auf ausgewählte Regionen der Welt. Die Wirtschaft in Thüringen hat in den zurückliegenden Jahren bei den Ausfuhren deutlich zulegen können. Dennoch muss sie bei den Exporten noch weiter aufholen. news-2131 Wed, 14 Sep 2011 13:50:00 +0200 Rhenus sagt zum zweiten Mal "Ja" zu Westthüringen http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/rhenus-sagt-zum-zweiten-mal-ja-zu-westthueringen-1/ Logistik-Unternehmen errichtet Zentrum am Standort Eisenach-Kindel ERFURT - Die Rhenus-Gruppe, ein führender europäischer Logistikdienstleister, errichtet ein weiteres Werk in Westthüringen. Die Bauarbeiten für ein rund 36.000 Quadratmeter großes Logistikzentrum starteten jetzt am Industriestandort Eisenach-Kindel. Die Rhenus CL Eisenach GmbH & Co. KG, ein Tochterunternehmen der Rhenus AG & Co. KG, investiert an diesem Standort insgesamt 21,6 Millionen Euro. "In einem ersten Realisierungsschritt schaffen wir rund 80 Dauerarbeitsplätze, die ausschließlich mit Personal aus der Region besetzt werden sollen", erläutert Jürgen Kempe, Geschäftsführer der Rhenus CL Eisenach GmbH. "Die ideale geographische Lage mit den guten Verkehrsanbindungen und die Verfügbarkeit von Arbeitskräften stellen für uns Standortvorteile dar, welche die erneute Entscheidung für Westthüringen begünstigt haben." Bereits im Mai 2010 gab die Rhenus-Gruppe bekannt, im Industriegebiet "Marktal II" in Hörselgau ein Logistikzentrum zu errichten. Diese Investition wurde im Mai 2011 abgeschlossen. "Die positiven Investitionsentscheidungen von Rhenus und anderen Unternehmen zeigen, dass die Region im internationalen Standortwettbewerb erfolgreich punkten kann", kommentiert LEG-Geschäftsführer Andreas Krey die neuerliche Ansiedlungsentscheidung von Rhenus.

    In dem neuen Logistikzentrum am Standort Eisenach-Kindel plant Rhenus künftig, für eine große Einkaufsgenossenschaft verschiedenste Dienstleitungen durchzuführen. Das Unternehmen wird Haushaltswaren vereinnahmen, lagern, etikettieren, auszeichnen, kommissionieren, konfektionieren und versandfertig verpacken. Ein entsprechender Kundenvertrag mit einer Laufzeit von sieben Jahren ist unterzeichnet. Rhenus erwartet eine expansive Weiterentwicklung des Partnerunternehmens sowie die erfolgreiche Gewinnung neuer Kunden und geht daher von einer möglichen Erweiterung des Logistikzentrums zu einem späteren Zeitpunkt aus.

    In dem Hallenkomplex, welcher in den kommenden Monaten bis zum März 2012 in Eisenach-Kindel entsteht, werden die komplexen Dienstleistungen von der Bewirtschaftung des Lagers bis zur Konfektionierung und Kommisionierung durchgeführt. Jeder dritte bis vierte Arbeitsplatz im neuen Werk soll mit Frauen besetzt werden. Zudem wird das Unternehmen mindestens zwei Ausbildungsplätze schaffen.

    Die Rhenus-Gruppe hat ihren Sitz in Holzwickede bei Dortmund und ist bereits seit rund 25 Jahren für Unternehmen der Automobil-, Pharma-, Maschinenbau- und Konsumgüterindustrie tätig. Im Bereich der Kontrakt-Logistik hat die Gruppe in den vergangenen Jahren kontinuierlich ihre Kapazitäten erweitert und neue Geschäftsfelder erschlossen. Mit dem Industriegebiet Eisenach-Kindel hat die Gruppe einen Standort ausgewählt, der sich bereits seit Jahren dynamisch entwickelt. Ursprünglich militärisch genutzt, wurde das Areal in Nachbarschaft zum Flugplatz Eisenach-Kindel seit den neunziger Jahren von der LEG im Auftrag des Freistaates beräumt, saniert und für Investoren erschlossen. Heute produzieren hier zwölf Unternehmen, darunter so namhafte Firmen wie Rege Motorenteile, Emitec oder Bell Equipment. Die Unternehmen beschäftigen 1.358 Arbeitskräfte.

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    news-2128 Wed, 31 Aug 2011 12:55:00 +0200 Erfurter Kreuz: Kooperation hilft bei der Gewinnung von Fachkräften http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/erfurter-kreuz-kooperation-hilft-bei-der-gewinnung-von-fachkraeften-1/ LEG und Unternehmerverbund vereinbaren Zusammenarbeit / Rekrutierung von Arbeitnehmern ist Zukunftsaufgabe ERFURT - Der Industriestandort "Erfurter Kreuz" entwickelt sich dynamisch, die ansässigen Unternehmen benötigen qualifizierte Fachkräfte - und es bedarf zunehmend gemeinsamer Anstrengungen, um die Zukunftsaufgabe Fachkräftesicherung zu bewältigen. Dem entspricht eine neue Kooperationsvereinbarung, welche die LEG Thüringen und die "Initiative Erfurter Kreuz e. V." am Mittwoch, 31. August 2011, in Arnstadt abgeschlossen haben. Den Vertrag unterzeichneten in den Geschäftsräumen der Firma Borg Warner Dr. Michele Zimmermann, Vorsitzende der Initiative, sowie die beiden Geschäftsführer der LEG, Andreas Krey und Frank Krätzschmar. Die Zusammenarbeit sieht gemeinsame Aktivitäten in den Bereichen Standortmarketing, Fachkräftegewinnung und -sicherung sowie bei der Nutzung von Netzwerken vor. "Die LEG Thüringen als Wirtschaftsfördergesellschaft des Freistaates und die Initiative als eine Vereinigung von Firmen am "Erfurter Kreuz", welche die Wirtschaft rund um das Industriegebiet nach vorn bringen möchte, können voneinander profitieren, wenn es darum geht, den Standort bekannt zu machen, Fachkräfte für die Firmen zu gewinnen und Kontakte zu Hochschulen, Arbeitsmarktakteuren oder weiteren Unternehmen auszubauen", sagten die Unterzeichnenden bei Abschluss des Vertrages.

    Die Vertragspartner werden künftig beim Standortmarketing eng zusammenarbeiten. So wird die LEG den Standort "Erfurter Kreuz" und seine Unternehmen in seine Kommunikationsstrategie im Internet sowie auf Messen und Veranstaltungen mit einbeziehen, und die Initiative wird mit ihren Marketingmaßnahmen einen Beitrag dazu leisten, die Bekanntheit der Wirtschaftsregion rund um das "Erfurter Kreuz" zu steigern. Hinsichtlich der Fachkräftegewinnung unterstützt die Thüringer Agentur für Fachkräftegewinnung (ThAFF) die Initiative bei der Ansprache von qualifizierten Arbeitnehmern. Die ThAFF ist bei der LEG angesiedelt und bietet der Initiative unter anderem die Möglichkeit, ihre Bewerber- und Stellenbörsen zu nutzen. Ferner kann die ThAFF Exkursionen von Schülern, Studierenden und Absolventen zu Mitgliedsunternehmen der Initiative organsieren, um frühzeitig potenzielle Fachkräfte und Firmen am Standort zusammenzubringen. Geplant ist auch die gemeinsame Ausrichtung von Events zur Fachkräftegewinnung für den Standort und eine Unterstützung der Initiative bei der Ausrichtung eigener Veranstaltungen im Industriegebiet, wie sie beispielsweise ganz aktuell der Abendevent "IndustrieErleben" am Freitag, 9. September 2011, darstellt, bei dem Bürger aus der Region die Unternehmen am Erfurter Kreuz hautnah erleben können. Beide Partner kooperieren darüber hinaus dabei, ihre Kontakte zu Hochschulen, Kammern, Arbeitsagenturen sowie weiteren Institutionen auszubauen.

    Die LEG entwickelt seit 2005 das Industriegebiet "Erfurter Kreuz", welches sich über die Gemarkungen Arnstadt und Ichtershausen erstreckt. Im Zuge der Erschließung eines Ersten Bauabschnittes haben sich in den vergangenen Jahren acht Firmen mit knapp 2.000 Arbeitsplätzen angesiedelt, darunter das Lufthansa/Rolls Royce - Joint Venture N3 Engine Overhaul Services (Wartung von Flugzeugturbinen), das IHI/Daimler - Joint-Venture ICSIG (Autozulieferindustrie) sowie die Solarunternehmen Bosch Solar Energy AG und Masdar PV. Im März 2011 begann die LEG mit der Erschließung des Zweiten Bauabschnittes "Erfurter Kreuz Süd-West".

    www.thaff-thueringen.de

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    news-1675 Mon, 08 Aug 2011 13:35:00 +0200 Russland bleibt ein Abenteuer - Ein Berater berichtet aus dem Osten http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/wirtschaft/detail/-/specific/1909724550 Thüringer Firmen sollten nicht ohne Bedacht nach Russland gehen, um dort Geschäfte zu machen. Mit der richtigen Beratung allerdings lässt sich einiges erreichen. Markus Liemich ist seit 12 Jahren in Russland und hilft nun im Auftrag der LEG Thüringer Unternehmern bei ihren ersten Schritten weiter. news-1672 Wed, 27 Jul 2011 09:12:00 +0200 LEG sieht gute Auslastung der Gewerbegebiete http://www.mdr.de/thueringen/gewerbegebiete100.html Die Thüringer Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) sieht die Gewerbegebiete im Land gut ausgelastet. LEG-Geschäftsführer Frank Krätzschmar sagte dem MDR THÜRINGEN, von den rund 7.430 Hektar erschlossener oder noch zu erschließender Gewerbeflächen seien rund 77 Prozent belegt. "Das ist ein... news-1663 Wed, 06 Apr 2011 13:20:00 +0200 Bei der Vermarktung dranbleiben, auch wenn es läuft http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/1806913105 Drei Thüringer Gemeinschaftsstände gibt es auf der Hannovermesse. Sie arbeiten als Dienstleister für kleinere Firmen, die sonst keinen sinnvollen Messestand leisten könnten. Gleichzeitig soll für den Standort Thüringen geworben werden - was allerdings nicht immer gelingt. news-1662 Tue, 05 Apr 2011 13:17:00 +0200 Hannovermesse: Mühlhäuser Technologie hilft kräftig sparen http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/2065560471 Die Stimmung in der Thüringer Industrie ist bestens. Die Aussteller bei der Hannovermesse sind für das laufende Jahr mehr als optimistisch. Das Krisenjahr 2009, soweit sie es überhaupt ernsthaft gespürt haben, ist längst vergessen. Bereits im vergangenen Jahr gab es Top-Umsätze. Die Mühlhäuser... news-1661 Tue, 05 Apr 2011 13:14:00 +0200 Machnig stellt neue Strategie für Außenwirtschaft vor http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/856040040 Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) will den Export der Thüringer Unternehmen mit einer neuen Außenwirtschaftsstrategie ausbauen, die er am Dienstag in Erfurt vorstellt. news-1655 Thu, 24 Mar 2011 08:38:00 +0100 500 neue Jobs in Solarzellen-Produktion am Erfurter Kreuz http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/500-neue-Jobs-in-Solarzellen-Produktion-am-Erfurter-Kreuz-23664590 Nach der Atomkatastrophe von Fukushima rücken die erneuerbaren Energien stärker als je zuvor in den Blickpunkt. Um die Sonnenenergie zu fördern, hat die LEG Thüringen 54 neue Standorte für Solarparks ausgeschrieben. Denn obwohl Thüringen ein Zentrum der Solarindustrie ist, steht das Land, wenn es um... news-1659 Fri, 18 Mar 2011 17:10:00 +0100 Spatenstich für zweiten Bauabschnitt am Erfurter Kreuz http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/1615561935 Die bestens funktionierende Gemeinschaft wurde gestern in allen Reden beim Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt am Erfurter Kreuz hervorgehoben. Selbst die Landesregierung reihte sich bescheiden in die Schar der Beteiligten ein. news-1658 Fri, 18 Mar 2011 17:09:00 +0100 Thüringen bietet Unternehmen Mietfabriken http://www.stz-online.de/nachrichten/thueringen/thueringen/art2935,1319115 Thüringen will für Unternehmen Fabriken bauen, die sie mieten können. Er hoffe, dass die Gespräche zu einem Mietfabrik-Programm mit dem Finanzministerium in den kommenden Tagen abgeschlossen werden. news-1656 Fri, 18 Mar 2011 08:41:00 +0100 "Trendatlas" lenkt die Thüringer Wirtschaftspolitik http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Trendatlas-lenkt-die-Thueringer-Wirtschaftspolitik-1717757988 Im "Trendatlas" rät die Beratungsfirma Roland Berger dem Freistaat Thüringen, seine Wirtschaftsförderung auf umsatzträchtige Wachstumsbrachen zu fokussieren. Zudem müssten jüngere und kleine Unternehmen in die Lage versetzt werden, eine kritische Masse zu erreichen - um unabhängig bleiben zu können. news-1657 Thu, 17 Mar 2011 14:37:00 +0100 Industriegebiet "Erfurter Kreuz" http://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/8355276.html Erweiterung um knapp 40 Hektar begonnen news-2101 Tue, 15 Mar 2011 14:51:00 +0100 Thüringen trifft die Schweiz http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/thueringen-trifft-die-schweiz-1/ Investorenseminar in Zürich zeigte vor allem Stärken bei Optik/Photonik Erfurt - Schweizer Unternehmen sind nach US-Firmen die größte Investorengruppe in Thüringen - und diesen positiven Trend möchte die LEG Thüringen noch verstärken. Daher führte die LEG gemeinsam mit der Handelskammer Deutschland-Schweiz (AHK) am heutigen Dienstag, 15. März 2011, in Zürich eine Investorenveranstaltung durch. Unter dem Leitsatz "Highlights der Optik und Photonik" erhielten Schweizer Unternehmensvertreter eine Vielzahl an Informationen über die Stärken des Freistaates in einer der dynamischsten und erfolgreichsten Branchen der Thüringer Wirtschaft.

    Die LEG konnte renommierte Vertreter des Wirtschaftszweiges als Vortragsredner für das Fachseminar in Zürich gewinnen: Prof. Andreas Tünnermann, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF, sprach über die Potenziale Thüringens im Bereich der Green Photonics, und Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender/CEO des Unternehmens Analytik Jena, lieferte einen Praxisbericht zu modernsten Analysemesstechniken für die Umwelt-, Lebensmittel- und Bioanalytik. Die Standortvorteile Thüringens für Schweizer Unternehmen präsentierte die LEG Thüringen.

    "Thüringen nimmt mit seinen renommierten Unternehmen und hochkarätigen Forschungsinstituten auf dem Gebiet der optischen Technologien eine Vorreiterstellung ein", erläuterte Andreas Krey, als LEG-Geschäftsführer mit der Delegation vor Ort. "Durch ihren Querschnittscharakter ermöglichen es die optischen Technologien, ein breites Publikum aus Wirtschaft und Wissenschaft in der Schweiz anzusprechen." Teilnehmer waren Schweizer Unternehmensvertreter aus den Branchen Mess-, Kontroll- und Medizintechnik, Biotechnologie sowie Informations- und Kommunikationstechnik. Gerade auf den Gebieten der Optik, der Feinwerktechnik und der Medizintechnik gibt es viele Überschneidungen zwischen der Thüringer und der Schweizer Wirtschaft. Im Herbst 2010 besuchte eine hochkarätige Delegation des Swiss Economic Forums Thüringen. Die Schweizer Unternehmen besichtigten damals die Bosch Solar Energy, N3 Engine Overhaul Services und Jenoptik. Aktuell gibt es 43 Schweizer Investoren in Thüringen.

    Als Schlüsseltechnologie kann die Optik/Photonik entscheidend dazu beitragen, Zukunftsfragen zu lösen - dies betrifft ressourcenschonende Produktionstechnologien ebenso wie Fragen einer stromsparenden Beleuchtung oder der Lebensmittelüberwachung. In Thüringen ziehen die optischen Technologien Kraft aus einer langen Tradition, die mit den Begründern der modernen Optik Carl Zeiss, Ernst Abbe und Otto Schott vor 150 Jahren begann. Heute stehen über 170 Unternehmen, rund 14.000 Mitarbeiter und eine Exportquote von über 65 % sowie weltweit agierende Firmen wie Carl Zeiss, Jenoptik, Analytik Jena oder Docter Optics für die Leistungsfähigkeit dieses Wirtschaftszweiges.

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    news-1652 Mon, 28 Feb 2011 09:24:00 +0100 Was den Standort Thüringen ausmacht http://www.tlz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/1503334923 Thüringen ist ein Standort, der seine Vorzüge hat. Zentrale Lage, gute Infrastrukture, viel Kultur und Menschen, die weltoffen und pfiffig sind - findet der Chef der Landesentwicklungsgesellschaft, dessen Aufgabe es ist, diese Botschaft Investoren zu vermitteln. news-1650 Mon, 28 Feb 2011 09:15:00 +0100 Ostthüringen stark vertreten auf der Cebit http://www.otz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/1915602679 Heute Abend eröffnet Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan die Cebit, die ab morgen Besucher empfängt. Aus Thüringen präsentieren sich 40 Aussteller bei der weltgrößten Computermesse, darunter 19 aus Ostthüringen. news-1649 Mon, 28 Feb 2011 09:13:00 +0100 LEG-Chef bewertet Entwicklung des Standorts Thüringen positiv http://www.tlz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/1351355413 Dass Provinz sexy ist, davon will Andreas Krey die Welt überzeugen. Er ist Chef der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG), einer Art Makler und Vermarkter für den Standort Thüringen. news-1648 Thu, 24 Feb 2011 17:22:00 +0100 Nächste Etappe für Geraer Industrie-Großstandort http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/1017094561 Die Stadt Gera und die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG) werden das Gewerbe- und Industriegebiet Gera-Vogelherd gemeinsam entwickeln. Einen Vertrag haben Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm (SPD) und LEG-Geschäftsführer Andreas Krey jetzt unterzeichnet. Die Fläche beträgt 42... news-1643 Thu, 16 Dec 2010 08:22:00 +0100 Standortvorteile in der Mitte Europas http://www.visavis.de/unternehmen/modules.php?name=News&file=article&sid=18664 Thüringen entwickelt sich dank weitverzweigter Infrastruktur und qualifizierten Fachkräften zu einem bedeutenden Logistikstandort. Auch internationale Unternehmen entdecken die Vorzüge. news-1638 Tue, 07 Dec 2010 16:55:00 +0100 Fujitsu Sömmerda will Telefonservice für Großkunden schaffen http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/1873773578 Das Technologieunternehmen Fujitsu hat seine Pläne konkretisiert, in Sömmerda 180 neue Arbeitsplätze im Bereich IT-Dienstleistungen zu schaffen. news-1634 Tue, 02 Nov 2010 08:59:00 +0100 Geras Landmarken verschwinden http://www.otz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/1724728638 Die drei Essen an der Autobahn in Gera - über Jahrzehnte Landmarken für die einstige Industriestadt - sind Geschichte. Zwei der Riesenschlote des ehemaligen Heizkraftwerkes Gera-Nord sind bereits abgetragen. Der letzte Stumpf der drei Essen wird in Kürze abgetragen sein. news-1629 Sat, 23 Oct 2010 10:38:00 +0200 "Sie müssen sich nicht verstecken" http://www.stz-online.de/nachrichten/thueringen/seite3thueringenstz/art2448,1223409 Die Schweiz als eines der reichsten Länder der Welt weiß, wie Wirtschaft geht. Unternehmer aus dem Alpenstaat besuchten jetzt Thüringen - und staunten über Firmen, in denen Hightech betrieben wird. news-1630 Fri, 22 Oct 2010 11:17:00 +0200 Schweizer Manager bei Jenoptik zu Gast http://www.otz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/2817467 Die Schweiz ist eigentlich so weit nicht weg, und dennoch ist die Region Thüringen im Land der Eidgenossen bislang noch recht unbekannt, räumte gestern Abend Stefan Linder vom Swiss Economic Forum ein. news-1628 Thu, 21 Oct 2010 10:30:00 +0200 Areal in Altenburg für Investoren erschlossen http://www.regioweb.de/details/meldung/areal-in-altenburg-fuer-investoren-erschlossen/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=24&cHash=1c1c5605bbe503a847bc45aeda181ac6 Die Stadt Altenburg und die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen haben die Entwicklung Gewerbefläche auf dem Teilareal Altenburg-Nordost III erfolgreich abgeschlossen. Zehn Hektar beräumte und erschlossene Fläche stehen künftig für die Ansiedlung von Unternehmen zur Verfügung, davon sind... news-1632 Fri, 24 Sep 2010 11:41:00 +0200 Perspektiven für die Autobranche http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Perspektiven-fuer-die-Autobranche-1406330434 Auf dem 1. Weimarer Wirtschaftsforum wurde am Donnerstag das Kompetenzzentrum "Green Mobility" vorgestellt. Angesiedelt an der TU Ilmenau soll im Thüringer Wald ab 2011 an effizienten Motoren geforscht werden. news-2044 Fri, 30 Apr 2010 17:18:00 +0200 Einladung zum Pressegespräch auf dem 4. Thüringer Außenwirtschaftstag http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/einladung-zum-pressegespraech-auf-dem-4-thueringer-aussenwirtschaftstag-1/ Zeit: Donnerstag, 6. Mai 2010, 10.00 UhrOrt: Messe Erfurt, Gothaer Straße 34, Raum Joseph Meyer Sehr geehrte Damen und Herren,

    Nordafrika, der Nahe und Mittlere Osten sowie Zentralasien sind interessante Märkte für die Thüringer Firmen. Diese Regionen bilden den thematischen Schwerpunkt für den 4. Thürin-ger Außenwirtschaftstag 2010, der am 6. Mai auf der Messe Erfurt stattfindet. Wie kann ich Zugang zu nordafrikanischen und zentralasiatischen Märkten erlangen? Welche Möglichkei-ten gibt es, momentan Auslandsgeschäfte zu finanzieren und abzusichern? Welche kulturellen Unterschiede muss ich berücksichtigen, wenn ich mit nordafrikanischen und asiatischen Ge-schäftspartnern kommuniziere? - auf diese und weitere Fragen gibt die Veranstaltung Ant-worten. Während der Tagung möchten wir Ihnen gern im Rahmen eines Pressegespräches die Gelegenheit geben, sich über Fragen der Außenwirtschaft und der Chancen der Thüringer Unternehmen auf ausländischen Märkten zu informieren.
    Ihre Ansprechpartner im Pressegespräch sind:

    • Matthias Machnig, Thüringer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie,
    • Reinhard Böber, Geschäftsführer der Glatt Ingenieurtechnik GmbH,
    • Dr. Arnulf Wulff, Abteilungsleiter LEG Thüringen
    • Detlef Reuter, Abteilungsleiter IHK Erfurt

    Wir laden Sie herzlich ein, an dieser Veranstaltung teilzunehmen und freuen uns auf Ihr Kommen! Dieser Einladung liegt ein Ablaufplan des gesamten 4. Thüringer Außenwirt-schaftstages bei.

    Momentan gibt es noch freie Plätze für interessierte Unternehmen, die am 4. Thüringer Außenwirtschaftstag teilnehmen möchten. Es wäre schön, wenn Sie in Ihrer Vorabberich-terstattung auf die Möglichkeit der kurzfristigen Anmeldung unter www.awt-thueringen.de hinweisen könnten.

    Mit freundlichem Gruß

    Dr. Holger Wiemers
    Pressesprecher LEG Thüringen

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    news-2016 Thu, 26 Nov 2009 16:24:00 +0100 Altenburg erhält neue Flächen für die Ansiedlung von Investoren http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/altenburg-erhaelt-neue-flaechen-fuer-die-ansiedlung-von-investoren-1/ Abriss von drei Gebäuden am Standort Altenburg-Nordost III Erfurt - Altenburg bereitet den Boden für die Ansiedlung von Investoren: Am Standort Altenburg-Nordost schließen LEG und Stadt jetzt mit dem Rückbau dreier Gebäude die Flächenentwicklung ab. Ab Montag, 30. November 2009, werden zwei Kasernengebäude nördlich und ein Offizierskasino südlich der Bundesstraße B7 abgerissen. Nach Abschluss dieser Maßnahme stehen dann ab Frühjahr 2010 auf dem Teilareal Altenburg-Nordost III zehn Hektar beräumte und erschlossene Fläche für Unternehmen zur Verfügung. "Wir sind dann in der Lage, auch Investoren mit einem größeren Flächenbedarf Angebote unterbreiten zu können", erläutert LEG-Geschäftsführer Andreas Krey. "Nach der Beräumung verfügen wir auf dem Areal über zusammenhängende Flächen von mehr als fünf Hektar."

    Das Areal Altenburg-Nordost III ist Teil einer Gesamtfläche von 42,5 Hektar ("Altenburg-Nordost"), die früher militärisch genutzt wurde. Durch die Lage an den Bundesstraßen B7, B93 und B180 ist das Gebiet nach seiner Beräumung und Erschließung ein geeigneter Standort für die Ansiedlung von Investoren, welche die Nähe zu wichtigen Verkehrsachsen schätzen. Altenburg-Nordost III wurde bereits in den vergangenen Jahren erschlossen. Die beiden Kasernengebäude, die nun weichen müssen, dienten bis vor kurzem als Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber. Inzwischen wird diese Nutzung an einem anderen Standort verwirklicht. "Die nunmehr leer stehenden Kasernen und das alte Offizierskasino in der Kauerndorfer Allee stellen einen städtebaulichen Missstand dar, den wir mit der Abbruchmaßnahme in den kommenden Monaten beseitigen", sagt Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf. "Gleichzeitig gewinnen wir wichtige Flächen für die Unternehmensansiedlung und die Schaffung von Arbeitsplätzen in Altenburg."

    Alle Maßnahmen am Standort Altenburg-Nordost III fügen sich ein in die Vorgaben des Bebauungsplanes und des Grünordnungsplanes für das Gesamtareal. In diesem Zusammenhang erfolgt auch mit dem Abbruch der Gebäude die Wegnahme von fünfundzwanzig Bäumen. Ohne diese Maßnahme könnten keine vermarktungsfähigen Flächen geschaffen werden. Im Rahmen einer Ausgleichsmaßnahme werden benachbart auf dem Areal des Offizierskasinos in größerer Anzahl neue Bäume gepflanzt und Grünanlagen geschaffen.

    Auf dem Gesamtareal Altenburg-Nordost (mit den Teilflächen I-III) sind bislang elf Unternehmen angesiedelt worden, die insgesamt über 20 Millionen Euro investierten und mehr als 200 Arbeitsplätze schufen. Für die Munitionsberäumung, den Abriss und die Erschließung der Flächen wur-den bislang rund 12 Millionen Euro investiert.

    www.altenburg-nordost.de

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    news-2014 Tue, 17 Nov 2009 13:10:00 +0100 Thüringer Firmen profitieren von Fortschritten in der Klebetechnik http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/thueringer-firmen-profitieren-von-fortschritten-in-der-klebetechnik-1/ Workshop von LEG und Günter-Köhler-Institut zeigt Chancen auf Erfurt - Die Verwendung von Klebstoffen, das Verbinden von Gegenständen verschiedenster Art durch das Kleben - viele vermuten diese Technik noch immer eher in der traditionellen "Bastelstube" als in der Hightech-Fertigung. Doch weit gefehlt: Wenn heutzutage Straßenflitzer auf 280 Stundenkilometer be-schleunigen, Satelliten im Orbit ihre Runden drehen oder Präzisionsmikroskope Einsichten in den Mikrokosmos gewähren, kommen immer häufiger moderne Klebeverfahren zum Einsatz. Inzwischen bezeichnen Experten Kleben bereits als wichtigste Verbindungstechnik des 21. Jahrhunderts - und da gilt es auch für die Firmen im Freistaat, nicht nur Anschluss zu halten, sondern darüber hinaus mit Innovationen Erfolge auf den weltweiten Märkten zu erzielen.

    Thüringen möchte in dieser Zukunftstechnologie weiter Fortschritte erzielen, ein Beitrag dazu ist der Industrie-Workshop "Kleben - schneller, fester, genauer", der am 19. November 2009 von 13:00 bis 17:00 Uhr im Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung in Jena stattfindet. Organisator ist neben dem Institut die LEG Thüringen.

    "Wir möchten mit dem Workshop klären, auf welchem Stand sich die Technik bewegt und welche Chancen sich damit für unsere Thüringer Unternehmer bieten", sagt LEG-Geschäftsführer Andreas Krey im Vorfeld der Veranstaltung. Mit den modernen Klebetechniken ergeben sich eine Reihe interessanter Fragen, weiß Sabine Sändig, Geschäftsführerin des Günter-Köhler-Instituts. "Es geht einmal darum, den optimalen Klebstoff für die jeweilige Materialkombination zu finden, zum anderen kommt der Vorbehandlung der Oberflächen eine große Bedeutung zu." Forscher und Entwickler aus Thüringen befassen sich unter anderem mit dem optimalen Design zu klebender Bauteile oder der Frage, wie Korrosionsschäden durch Klebeverbindungen vorgebeugt werden kann.

    Alle Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, an dem Industrie-Workshop" "Kleben - schneller, fester, genauer" teilzunehmen. Dieser Pressemitteilung liegt das Programm der Veranstaltung bei.

    Download Programm (450 KB)

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    news-2006 Tue, 27 Oct 2009 14:02:00 +0100 Breitband-Paten sorgen für schnelleres Internet in den Thüringer Regionen http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/breitband-paten-sorgen-fuer-schnelleres-internet-in-den-thueringer-regionen-1/ Neu gegründetes Breitbandkompetenzzentrum veranstaltet Info-Workshop Erfurt - Breitbandpaten vor Ort sind unentbehrliche Helfer, wenn Landkreise und Kommunen für ihre Bürger schnelleren Internetzugang erreichen wollen. Dies ist eine Erkenntnis aus der vierteljährigen Tätigkeit des Breitbandkompetenzzentrums Thüringen (BKT). Das BKT lädt jetzt zu einem Workshop am Mittwoch, 28. Oktober 2009, nach Erfurt ein, auf dem weitere Erfahrungen bei der Umsetzung der Breitbandinitiative thema-tisiert werden sollen. Gastgeber ist die LEG Thüringen, bei der das BKT im Juli dieses Jahres angesiedelt wurde. "Wir möchten die Landkreise und Kommunen über die nächsten Schritte informieren und zugleich ein Kennenlernen der Breitbandpaten in den verschiedenen Landesteilen ermöglichen", sagt LEG-Geschäftsführer Frank Krätzschmar.

    Themen des Workshops sind rechtliche Rahmenbedingungen des Breitbandausbaus, die Eignung verschiedener Breitbandtechnologien für unterschiedliche Thüringer Regionen sowie die Fördermöglichkeiten bei der Erreichung schnellerer Internetzugänge. Experten aus der Praxis geben Erfahrungsberichte zu technischen Lösungen und zum Stand des Ausbaus in bestimmten Regionen, beispielsweise im Wartburgkreis. Zeit für Diskussionen wurde eingeplant, da die Veranstaltung auch dem Kennenlernen und dem gegenseitigen Austausch gewidmet ist.

    Breitbandpaten sind Fachleute aus den Regionen, welche die Erreichung schnellerer Internetzugänge auf ihre Fahnen geschrieben haben und in den Ämtern sowie Verwaltungen alle Aktivitäten bündeln und vorantreiben. Im Rahmen der Breitbandinitiative, welche die Landesregierung seit 2008 betreibt, haben die Landkreise im Sommer Breitbandpaten benannt, mit denen zusammen das BKT den Ausbau der Breitbandversorgung vor Ort vorantreiben wird. In einem ersten Schritt wurden im Juli der Kreis Weimarer Land und der Kyffhäuserkreis zu "Pilot-Landkreisen" erklärt; hier werden in den kommenden Wochen Telekommunikations-Anbieter aufgerufen, Angebote für die Schaffung schneller Netze abzugeben; Förderanträge zur finanziellen Unterstützung werden demnächst beim Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung gestellt. Die Fördermittel stellt das Thüringer Landwirtschaftsministerium bereit. Zudem stellt auch das Wirtschaftsministerium im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) Fördermittel zum Ausbau der Breitbandversorgung zur Verfügung.

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    news-2003 Fri, 16 Oct 2009 12:17:00 +0200 Reise führt Thüringer Unternehmer ins zentralasiatische Kasachstan http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/reise-fuehrt-thueringer-unternehmer-ins-zentralasiatische-kasachstan-1/ LEG organisiert Delegationsreise in das aufstrebende Land / Der Moderni-sierungswille der Kasachen lässt die Aussichten auf Kooperationen steigen Erfurt - Den neuen Markt erkunden, Geschäftspartner kennen lernen und die eigenen Chancen auf mehr Exporte und Kooperationen verbessern: Dies sind die Ziele einer neunköpfigen Unternehmerdelegation aus Thüringen, die von Sonntag, 18. Oktober bis Donnerstag, 22. Oktober 2009, das zentralasiatische Land Kasachstan besucht. Stationen der Reise sind die Hauptstadt Astana und die traditionsreiche Metropole Almaty; Kooperationsbörsen, Unternehmensbesuche und Informationsveranstaltungen zu Wirtschaft und Gesellschaft des Landes stehen an.

    "Wir betreten mit unserer Reise Neuland" berichtet Dr. Arnulf Wulff, Abteilungsleiter der LEG, die den Besuch organisiert und mit Experten begleitet. "Kasachstan verfügt über ein dynamisches ökonomisches Wachstum und hat sich in den vergangenen Jahren aufgemacht, seine Wirtschaft zu modernisieren. Der Bedarf an Infrastruktur und Know-how ist groß, und da wollen wir als Thüringer signalisieren: Wir stehen für gemeinsame Projekte bereit." Ausdruck für den starken Modernisierungswillen des Landes ist die Etablierung der neuen Hauptstadt Astana im Zentrum des Landes. Die kasachische Regierung ließ die neue Kapitale in den vergangenen Jahren neu errichten, schuf zeitgemäße Gebäude, ein dichtes Straßennetz und Wohnraum für die zuwandernden Bürger.

    In Astana erfolgt ein Treffen mit dem Unternehmerverband Kasachstans und mit politischen Entscheidern aus dem Ministerium für Wirtschaft und Handel sowie mit Vertretern von Stadtverwaltungen. In der Metropole Almaty, einstmals Hauptstadt Kasachstans und eine der größten Städte des Landes, erwartet die Thüringer Unternehmer eine Informationsveranstaltung zu dem zentralasiatischen Land mit Erfahrungsberichten von deutschen Firmen, die bereits vor Ort sind. Die Besucher nehmen an einer Kooperationsbörse teil und lernen ansässige Firmen kennen.

    Die Reise steht nicht unter einem bestimmten Branchenschwerpunkt. Teilnehmende Unternehmen kommen aus verschiedenen Wirtschaftszweigen, darunter Fahrzeugbau, Maschinenbau und Gebäudemanagement. "Es gibt viele Anknüpfungspunkte für gemeinsame Projekte", sagt Arnulf Wulff. "Indem wir vor Ort sind, eröffnen wir neue Chancen auf eine Ausdehnung der wirtschaftlichen Aktivitäten unserer Unternehmen in einem reizvollen und dynamischen Wirtschaftsraum."

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    news-2000 Tue, 13 Oct 2009 14:30:00 +0200 Zusammenhängende Flächen warten auf innovative Investoren http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/zusammenhaengende-flaechen-warten-auf-innovative-investoren-1/ LEG übergibt fertig erschlossenes Gewerbegebiet "Ehrenberg Ost” / 17 Hektar zusammenhängende Fläche in Ilmenau und Langewiesen lockt Unternehmen Erfurt - Der letzte "Baustein" für ein 17 Hektar großes Gebiet an den Gemeindegrenzen zwischen Ilmenau und Langewiesen ist jetzt gesetzt: Am Dienstag, 13. Oktober 2009, übergab LEG-Geschäftsführer Andreas Krey das fertig erschlossene Gewerbegebiet "Ehrenberg Ost" an Bürgermeister Horst Brandt (Langewiesen). Die Übergabe erfolgte im Beisein von Landrat Benno Kaufhold (Ilmkreis) und dem Ilmenauer Oberbürgermeister Gerd-Michael Seeber. Gemeinsam mit den Gewerbegebieten "Ehrenberg Nord" und "Campuserweiterung" (beide in Ilmenau gelegen) bildet das neue Areal eine der größten zusammenhängenden Flächen in Thüringen zur Ansiedlung einer Mehrzahl innovativer Firmen mit kleinerem Flächenbedarf.

    "Das neue Gebiet hat gute Erfolgschancen, verzeichnen wir doch bereits seit Jahren im Umfeld der TU Ilmenau eine rege Nachfrage nach Gewerbeflächen", sagte Andreas Krey bei der offiziellen Übergabe. "Mit dem neuen Flächenangebot entfaltet die Technologieregion Ilmenau-Arnstadt künftig zusätzliche Anziehungskraft auf innovative Investoren." Positives Beispiel ist das Gewerbegebiet "Campuserweiterung", das bereits komplett an technologieorientierte Unternehmen aus dem universitären Umfeld vermarktet ist.
    Insgesamt kann die LEG auf der neu erschlossenen Fläche des Gewerbegebietes "Ehrenberg Ost" zehn Hektar vermarkten. Sie schuf 35 Baufelder mit einer Größe von 2.000 bis 6.000 Quadratmetern, wobei Investoren je nach Bedarf Flächen mit flexiblem Zuschnitt erhalten. Die Erschließungskosten betrugen 5,9 Millionen Euro (brutto), wovon 5,0 Millionen Euro aus GA-Fördermitteln von Bund und Land bereit gestellt wurden. Die Er-schließung erfolgte von Juli 2008 bis zum Spätsommer 2009. Unter anderem entstanden rund 1,5 Kilometer Erschließungsstraßen, ein Verkehrskreisel, Schmutz- und Regenwasserkanäle sowie ein Rückhaltebecken. Verkehrs- und medientechnisch ist die Entwicklung des Areals damit abgeschlossen; als letzte Maßnahme erfolgt noch im Jahre 2010 die Umverlegung der Hochspannungstrasse, die gegenwärtig über das Gebiet verläuft.

    Die Erschließung verlief über die Gemarkungsgrenzen zwischen Ilmenau und Langewiesen hinweg. Dadurch konnten die Gemeinden und die LEG die Infrastruktur des Gebietes und die Verfügbarkeit der Flächen optimieren. Die Zusammenarbeit der beiden Städte ist Ausdruck der gemeindeübergreifenden Kooperation in der Technologieregion Ilmenau-Arnstadt: Landkreis, Gemeinden und LEG erschließen hier Gewerbegebiete, fördern die Zusammenarbeit zwischen Unternehmern sowie Forschern und betreiben ein gemeinsames Marketing zur Gewinnung von Investoren.

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    news-2012 Mon, 05 Oct 2009 14:30:00 +0200 Glas - mit Nanokristallen maßgeschneidert http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/glas-mit-nanokristallen-massgeschneidert-1/ Tagung am 6. Oktober an der Uni Jena präsentiert neueste Ergebnisse der Glasforschung Jena (05.10.09) Die Herstellung neuer Nano-Glaskeramiken war das Ziel des vor drei Jahren gestarteten Forschungsprojekts INTERCONY, das von der EU mit insgesamt 1,4 Millionen Euro gefördert wurde. Unter Leitung des Otto-Schott-Instituts der Friedrich-Schiller-Universität Jena hatte das internationale und interdisziplinäre Team das Ziel, nanokristalline Glaskeramiken mit maßgeschneiderten Eigenschaften herzustellen.

    Das Resultat ist am 6. Oktober in den Rosensälen (Fürstengraben 27) der Friedrich-Schiller-Universität Jena zu betrachten. Im Rahmen des Industriesymposiums "INTERCONY" werden die Wissenschaftler aus Deutschland, Bulgarien, Spanien und Griechenland ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit vorstellen. Unterstützt wird diese Veranstaltung durch die Arbeitsplattform "MiT - Material innovativ Thüringen" und die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH.

    "Für den Werkstoff Glas eröffnen die Forschungsergebnisse neue Anwendungsmöglichkeiten", betont der Jenaer Projektleiter Prof. Dr. Christian Rüs­sel. So verknüpfen die eingesetzten Nano-Kristalle die Vorteile von Glas (wie Formbarkeit, Transparenz) mit denen der Keramik (höhere Festigkeit, bessere Temperaturwechsel­beständig­keit). "Die Schott AG hat deshalb als Partner aus der Wirtschaft die Forscher im Projekt unterstützt und ist überzeugt davon, die Forschungsergebnisse schon bald in die Produktentwicklung überführen zu können", sagt der Glaschemiker Rüssel. Zahlreiche Einsatzmöglichkeiten nanokri­stal­liner Gläser sind bereits jetzt denkbar und vor allem für die Photonik von gro­ßem Interesse. Mit den neuartigen Materialien eröffnen sich z. B. aufgrund höherer Fluoreszenzquantenausbeuten interessante Möglichkeiten für die Laser- bzw. Displaytechnik. "Doch noch sind längst nicht alle Anwendungsmög­lichkeiten ausgeschöpft", ist sich Rüssel sicher. "Ob freieres Glas-Design auf Grund der besseren Stabilität der Nano-Glaskeramik oder ein Einsatz als energieeffizientes Material im Bauwesen - das wirtschaftliche Potenzial des neuen Werkstoffes ist groß."

    Vertreter der Medien sind zum Industriesymposium herzlich eingeladen.

    INTERCONY - Industriesymposium

    Datum:
     6. Oktober 2009 ab 9:00 Uhr
    Ort:   Friedrich-Schiller-Universität Jena, Rosensäle, Fürstengraben 27
    Kontakt: Prof. Dr. Christian Rüssel
    Otto-Schott-Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena
    Fraunhoferstr. 6, 07743 Jena
    Tel.:   03641 / 948501
    E-Mail:  ccr@uni-jena.de

    Web:
    http://www.uni-jena.de/Otto_Schott_Institut.html
    http://www.uni-jena.de/Intercony.html

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    news-2011 Fri, 02 Oct 2009 16:53:00 +0200 Leckerbissen gehen von Thüringen auf wichtige europäische Märkte http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/leckerbissen-gehen-von-thueringen-auf-wichtige-europaeische-maerkte-1/ Italienische Caremoli-Gruppe eröffnet Vertriebsplattform in Thüringen Erfurt - Wem fallen bei "italienischer Küche" nicht duftende Pasta, pikante Pizza und leckeres Eis ein? Damit diese wohlschmeckend auf dem heimischen Tisch landen, bedarf es hochqualitativer Inhaltsstoffe. Ein Hersteller in diesem Sektor ist die norditalienische Caremoli-Gruppe, die jetzt eine Vertriebsplattform im thüringischen Blankenhain eröffnet hat. Von hier aus sollen künftig der deutsche Markt, aber auch Nord- und Osteuropa stärker erschlossen werden. Seinen Schwerpunkt setzt das Unterneh-men hierbei auf die Bereitstellung natürlicher Lebensmittel-Inhaltstoffe. Dazu zählen vorgekochte Cerealien, Reismehle, Hydrokolloide oder glutenfreie Produkte. Die Caremoli-Gruppe investiert kräftig in Blankenhain und schafft mittelfristig 15 bis 20 neue Arbeitsplätze.

    "Auch in Zeiten der Krise ist die Nahrungsgüterindustrie ein wachsender Sektor", so Fred W. Schellert, Geschäftsführer der Caremoli Deutschland GmbH. "Für Caremoli ist die Ansiedlung in Deutschland ein logischer Schritt in unserer Internationalisierungsstrategie. Thüringen bietet durch seine zentrale Lage im Herzen Deutschlands und Europas für uns eine ausgezeichnete Basis zur Markterschließung. Außerdem verfügt die Region über einen starken Nahrungsgütersektor und damit weitere potenzielle Kunden und Partner."
    Unterstützt wurde das Unternehmen bei der Ansiedlung durch das Thüringer Wirt-schaftsministerium und die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG). "Hier haben wir tatkräftige und schnelle Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Standorten, Immobilien und Fachkräften erfahren", so Schellert.

    Jetzt geht es der Caremoli Deutschland darum, volle Fahrt bei ihren Marketing- und Vertriebsaktivitäten aufzunehmen, denn vom 17. bis 19. November wartet mit der Messe FOOD INGREDIENTS FIE 2009 in Frankfurt eine der wichtigsten Branchenmessen. Laufen die Geschäfte gut, so ist auch der Aufbau eigener Produktionskapazitäten in Thüringen geplant.

    Seit mehr als 10 Jahren ist das Unternehmen im Bereich Lebensmittelrohstoffe und -bestandteile tätig und beschäftigt mehr als 140 Mitarbeiter an seinen weltweit vier Produktionsstandorten in Italien (2), den USA und Indien.

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    news-1994 Fri, 07 Aug 2009 15:18:00 +0200 Genial zentral: Städte werten mit Wettbewerben ihre Kerne auf http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/genial-zentral-staedte-werten-mit-wettbewerben-ihre-kerne-auf-1/ Workshop zur Landesinitiative findet am 10. August in Erfurt statt Erfurt - Wie können Städte in Thüringen städtebauliche Wettbewerbe nutzen, um Brachflächen in der Innenstadt wieder mit Leben zu füllen? Diese Frage bildet einen inhaltlichen Schwerpunkt des Workshops "Genial zentral", der am Montag, 10. August 2009, im Haus der LEG, Erfurt, stattfindet. "Genial zentral" ist eine Initiative der Landesregierung, die es Städten erleichtern soll, brach gefallene zentrumsnahe Areale mit einer Nachnutzung zu versehen - darunter sind Nutzungen wie Gewerbe, Handel, Wohnen oder Grün. Gastredner auf der Tagung sind Thüringens Bauminister Gerold Wucherpfennig, der die landespolitische Zielsetzung der Initiative skizzieren wird, sowie LEG-Geschäftsführer Frank Krätzschmar, dessen Unternehmen "Genial zentral" koordiniert.

    Wer städtebauliche "Problemzonen" in Form von Brachen aufwerten möchte, kann dies mit Hilfe städtebaulicher Wettbewerbe tun. In ihrem Rahmen erhalten die Städte wertvolle Anregungen für Neugestaltungen und können von der systematischen Planung einer Revitalisierung zur Umsetzung schreiten. Aktuell wird dieser Weg momentan in Oberhof und Jena gewählt, Vertreter beider Kommunen berich-ten über ihre Erfahrungen: Oberhofs Bürgermeister Thomas Schulz erläutert, wie mittels eines Wettbewerbs die dringend erforderliche Aufwertung der Ortsmitte des Wintersportortes vorangebracht wird; Jenas Stadtarchitekt Dr. Matthias Lerm legt dar, wie durch eine Architektenkonkurrenz der städtebaulich bedeutsame und sensible Inselplatz aufgewertet werden soll. Rahmen für alle Wettbewerbsaktivitäten bildet die neue Bundesrichtlinie RPW 2008, die auf dem Workshop von Dr. Claus D. Worschech, Architektenkammer Thüringen, umrissen wird.

    Thema der Tagung ist außerdem eine Herausforderung, der sich viele Kommunen gegenübersehen: Vor der Inangriffnahme einer Brachfläche muss die Stadt zunächst einmal in die Verfügungsgewalt dieses Areals kommen - und dies stellt sich oft als nicht so einfach heraus. Zu den verschiedenen Verfahren, zu denen Umlegung oder Enteignung gehören, referieren Experten der LEG, des Landesverwaltungsamtes sowie des Thüringer Landesamtes für Vermessung und Geoinformation.

    Die Landesinitiative "Genial zentral" befindet sich seit dem Frühjahr 2007 in ihrer zweiten Phase. In der ersten Stufe, die im Herbst 2002 gestartet wurde, hatte das Hauptaugenmerk der Initiative auf der Verwirklichung von Wohnnutzung auf innenstadtnahen Brachen gelegen. Mit der zweiten Stufe wurden die Nachnutzungsmöglichkeiten und die Anzahl der Projektstandorte erweitert: Die Zielsetzung ist nun breiter gefächert, und verschiedenste Nachnutzungen sind für die Projektstandorte denkbar. Zudem stieg die Anzahl der Projektstandorte von 14 in der ersten Phase auf 60  (in 35 Kommunen) in der aktuellen Stufe. Mit regelmäßigen Workshops wird ein kontinuierlicher Erfahrungsaustausch der Projektpartner gewährleistet.

    www.genial-zentral.de

    Ablaufplan

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    news-1983 Mon, 25 May 2009 09:26:00 +0200 UFaS: Pendlertag findet große Resonanz http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/ufas-pendlertag-findet-grosse-resonanz-1/ 95 Besucher nutzen thüringenweit das Serviceangebot des Unternehmer- und Fachkräfteservices (UFaS) Erfurt - Erfolgreich verlief der landesweite "Servicetag für Pendler und Rückkehrer" am Freitag, 22. Mai 2009. 95 Berufspendler und potentielle Rückkehrer informierten sich über Jobangebote in Thüringen. Veranstalter des Servicetages war der Unternehmer- und Fachkräfteservice Thüringen (UFaS), der bei der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG) angesiedelt ist. Potentielle Rückkehrer sind Thüringer, die mittlerweile in einem anderen Bundesland wohnen und arbeiten, heute aber gern wieder in ihre Heimat zurückkehren möchten.

    Veranstaltungsorte für den Servicetag waren die UFaS-Büros in Erfurt, Nordhausen, Gera und Eisenach. "Wir hatten schon im Vorfeld eine ganze Reihe Anmeldungen von Interessenten" berichtet Anke Kalb, Leiterin des UFaS. "An einigen Standorten haben wir heute aufgrund der großen Resonanz spontan das Serviceangebot um eine Stunde verlängert." Die UFaS-Mitarbeiter konnten einem Großteil der Interessenten direkt vor Ort Stellenangebote unter-breiten. Eine Vielzahl der Gäste nutzte die Möglichkeit, ihre Daten in dem Bewerberpool des UFaS zu hinterlegen, so dass in den kommenden Wochen Kontakte zu Unternehmen arran-giert werden können.

    Über 120.000 Thüringer pendeln regelmäßig, um in einem anderen Bundesland einer Beschäftigung nachzugehen. Der Wunsch, wieder in ihrer Heimat und in der Nähe ihrer Familien zu arbeiten, ist bei vielen noch wach. Momentan verzeichnet die UFaS-Datenbank rund 1.200 offene Stellen, denn auch in der gegenwärtigen Rezession gibt es in Thüringen Branchen, in denen Firmen wachsen und daher nach qualifizierten Fachkräften suchen.

    Der UFaS arbeitet seit Beginn des Jahres 2008 im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Technologie und Arbeit. Gefördert wird er mit Mitteln des Europäischen Sozial-fonds (ESF). Mit den Arbeitsagenturen, den Kammern, der GFAW Gesellschaft für Wirtschafts- und Arbeitsförderung Thüringen mbH und weiteren Partnern verfolgt er das Ziel, Fachkräfte für die Thüringer Unternehmen zu gewinnen. "Ungeachtet der momentanen wirtschaftlichen Schwierigkeiten bleibt die Fachkräftesicherung für die Firmen eine wichtige Aufgabe", sagt Anke Kalb. Der UFaS stellt mit den Unternehmen den jeweiligen Fachkräftebedarf fest, er hilft bei der Rekrutierung von Arbeitskräften und berät zu Fragen des Personalmanagements. Mit der Ansprache von Pendlern und potentiellen Rückkehrern geht der UFaS auf eine Zielgruppe zu, die von anderen Akteuren des Arbeitsmarktes nicht gezielt angesprochen wird.

    Weitere Infos unter www.ufas-thueringen.de.

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    news-1981 Mon, 18 May 2009 15:17:00 +0200 Wieder in Thüringen arbeiten? Pendlertag gibt Tipps und Infos http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/wieder-in-thueringen-arbeiten-pendlertag-gibt-tipps-und-infos-1/ Servicetag des Unternehmer- und Fachkräfteservice am 22. Mai Erfurt - Auch in Zeiten großer wirtschaftlicher Herausforderungen suchen Thüringer Firmen nach qualifizierten Arbeitskräften - und dies ist die Chance für manchen Thüringer, der momentan in einem anderen Bundesland lebt, wieder in Thüringen zu arbeiten und damit mehr Zeit mit seiner Familie verbringen zu können. Informationen über offene Stellen und Jobchancen bietet der Pendler- und Rückkehrertag, den der Unternehmer- und Fachkräfteservice (UFaS) Thüringen am Freitag, 22. Mai 2009, in seinen vier Regionalbüros anbietet. Die Servicestellen in Erfurt, Nordhausen, Gera und Eisenach sind in der Zeit von 9 bis 14 Uhr geöffnet. Mit dem Tag nach "Christi Himmelfahrt" wurde ein "Brückentag" ausgewählt, an dem sich viele Pendler, die woanders arbeiten, in ihrer Heimat Thüringen aufhalten, so dass sie das Angebot wahrnehmen können. Der UFaS wurde Anfang des Jahres 2008 vom Thüringer Wirtschaftsministerium bei der LEG Thüringen eingerichtet. Er finanziert sich zum Teil aus Mitteln des "Europäischen Sozialfonds (ESF)"

    "Auch in der momentanen angespannten Lage gibt es in Thüringen Branchen, deren Firmen wachsen wollen und dafür motivierte und gut ausgebildete Arbeitnehmer benötigen", sagte LEG-Geschäftsführer Andreas Krey im Vorfeld des Pendlertages. "Für Thüringer, die außerhalb des Freistaates arbeiten, ist eine Rückkehr auf den heimischen Arbeitsmarkt eine attraktive Option."

    Die Servicebüros sind an folgenden Standorten geöffnet:

    • Erfurt, Mainzerhofstraße 10
    • Nordhausen, Hüpedenweg 52
    • Gera: Friedrich-Engels-Straße 7
    • Eisenach: Helenenstraße 4

    www.ufas-thueringen.de

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    news-1978 Wed, 13 May 2009 16:30:00 +0200 Ziel: Mit speziellen Materialien Autos zuverlässiger machen http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/ziel-mit-speziellen-materialien-autos-zuverlaessiger-machen-1/ Workshop in Erfurt beleuchtet Materialien für Automobilbau Erfurt - Zuverlässigkeit" ist eine Eigenschaft, die in vielen Lebenslagen hohe Priorität genießt - nicht zuletzt auch im Automobilbau. Ein Workshop am Donnerstag, 14.Mai 2009, im ComCenter Brühl in Erfurt widmet sich der Frage, wie Materialien und Werkstoffe verfasst sein müssen, damit sie im komplexen Zusammenspiel der Bestandteile des modernen Autos "zuverlässig" ihren Dienst tun und dem Käufer sowohl Dynamik als auch Sicherheit auf allen Straßen sichern.

    "ThüMat 2009 - Materialzuverlässigkeit" lautet der Titel des Workshops. Veranstalter sind die Kommunikationsplattform "Material innovativ Thüringen (MiT)", der Industriecluster "automotive thüringen e.V. (at)" sowie die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG). Eröffnet wird die Veranstaltung um 12.30 Uhr von LEG-Geschäftsführer Andreas Krey; das Ende des Workshops ist für 18:00 Uhr vorgesehen.

    Redner sind Unternehmer wie Dr. Walter Terschüren (Geschäftsführer Cordus GmbH) oder Nicolaus Ernest (Geschäftsführer Isowood GmbH) sowie Forscher wie Prof. Dr. Klaus Augsburg (TU Ilmenau) und Dr. Bärbel Voigtsberger (Hermsdorfer Institut für Technische Keramik HITK). Vorgestellt werden technologische Fortschritte und innovative Anwendungen. Dabei ist die Themenpalette vielfältig: Behandelte Werkstoffe sind zum Beispiel Naturfasern, Hochleistungskeramiken oder Silizium-Verbünde. Sensorsysteme, die Bremsen exakt messen, werden ebenso beleuchtet wie Anwendungen, welche die Funktionsfähigkeit von Anlagen auch unter großer Hitze testen (Thermosimulation).

    Download Programm (1 MB)

    www.material-innovativ.de

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    news-1969 Fri, 17 Apr 2009 14:36:00 +0200 Solarwirtschaft ist ein Top-Thema für die Wirtschaftsförderer im Freistaat http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/solarwirtschaft-ist-ein-top-thema-fuer-die-wirtschaftsfoerderer-im-freistaat-1/ Treffen der kommunalen Wirtschaftsförderer in Erfurt Erfurt - Wie sehen die neuen Herausforderungen für die Kommunen im verschärften Standortwettbewerb aus? Braucht das Ansiedlungsgeschäft eine Verbindung zu intelligentem Technologiemanagement? Und welche Chancen und Potentiale eröffnet die dynamische Branche der Solartechnologie und Photovoltaik den Thüringer Städten und Gemeinden? - Diese Fragen und eine Reihe weiterer Themen stehen im Mittel-punkt des diesjährigen Treffens der "Arbeitsgemeinschaft kommunaler Wirtschaftsförderer Thüringens" (AGKW). Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, 21. April 2009, ab 9.30 Uhr, im comcenter Brühl, Mainzerhofstraße 10 in Erfurt.

    Teilnehmer sind Bürgermeister, Landräte und Wirtschaftsförderer aus vielen Kreisen und Städten Thüringens. Zum Thema "Perspektiven der Photovoltaik als bedeutender Wirtschafts- und Umweltfaktor"  spricht Dr. Hubert Aulich, Vorstandsvorsitzender der Clustervereinigung SolarInput e.V.; über die "Anwendung von solaren Lösungen in Städten und Gemeinden" referiert Hans-Joachim Walther, Geschäftsführer der AEP Energie-Consult GmbH.

    Wie in den Jahren zuvor dient das AGKW-Treffen im Hause der LEG zwei Anliegen: Zum einen pflegen die kommunalen Verantwortlichen für Wirtschaftsförderung einen Informationsaustausch mit den Vertretern der LEG, die das Ansiedlungsgeschäft für den Freistaat betreiben. Zweitens geben die Gastbeiträge, aber auch Referate von LEG-Experten, Impulse für das tägliche Geschäft im Kampf um Investoren und unternehmerisches Gedeihen in den Regionen. "Mit dem Thema Solartechnologie beleuchten wir in diesem Jahr eine Entwicklung, die den wirtschaftlichen Fortschritt in verschiedenen Thüringer Landesteilen sehr positiv beeinflusst", sagt Andreas Krey, Sprecher der Geschäftsführung der LEG.

    Programm AGKW 2009 (50 KB)

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    news-1963 Tue, 31 Mar 2009 15:59:00 +0200 Erschließung Industriegebiet ‘Goldene Aue’: LEG und Planungsverband stellen die Weichen http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/erschliessung-industriegebiet-aeurgoldene-aueaeurtm-leg-und-planungsverband-stellen-die-weichen-1/ Entsprechender Vertrag unterzeichnet / Flächenvorrat für Investoren Erfurt - Eine wichtige Etappe nahmen LEG Thüringen und Planungsverband jetzt bei der Entwicklung der Industriegroßfläche "Goldene Aue": Am Dienstag, 31. März 2009, unterzeichneten Andreas Krey, Sprecher der Geschäftsführung der LEG, und Wolfgang Heim, Vorsitzender des Planungsverbandes "Industriegebiet Goldene Aue", den Erschließungsvertrag für die Entwicklung des insgesamt rund 100 Hektar großen Gebietes. Der Vertrag legt die Basis dafür, dass die LEG die Fläche mit Straßen, Wegen, Brücken und Versorgungsleitungen versehen kann; den Anfang machen wichtige Bauwerke des Hochwasserschutzes. Die Erschließung wird gefördert aus Mitteln der "Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Regionalen Wirtschaftsstruktur" (GA).

    "Nordthüringen rückt nicht zuletzt wegen des fortgesetzten Autobahnbaus und der positiven Entwicklung der ’Ideenschmiede’ FH Nordhausen zunehmend in den Fokus von Investoren", sagte Andreas Krey bei der Vertragsunterzeichnung. "Das Industriegroßgebiet ’Goldene Aue’ entwickeln wir in diesem Zusammenhang zur strategischen Ressource, um in den kommenden Jahren für Investoren mit großflächigen Projekten angebotsfähig zu sein."
    Bereits vor zehn Jahren hatte der 1998 gegründete Planungsverband mit der LEG einen Vertrag über die Zusammenarbeit bei der Entwicklung der Großfläche im Umfang von 100 Hek-tar unterzeichnet. 2006 schlossen die Partner einen Entwicklungsvertrag, der die Aufgaben der LEG definierte, darunter Grunderwerb, Vorlage des Erschließungsvertrages und spätere Vermarktung. Im Rahmen des Grundstückserwerbs hat die LEG inzwischen über 55 Hektar angekauft.

    Das künftige Industriegebiet soll sich auf einem 2,8 Kilometer langen und bis zu 500 Meter breiten Areal nördlich der B 80 zwischen Urbach und der Autobahnauffahrt Heringen erstrecken. In den vergangenen Jahren hatte sich eine Reihe Unternehmer für eine Investition in der Region Nordthüringen entschieden, darunter Backwarenhersteller Klemme AG, Verpackungsspezialist Freund GmbH und Rotorblatt-Produzent SINOI GmbH (alle in Nordhausen) sowie die TWB Presswerk Artern GmbH & Co. KG (Artern). Mit der Erschließung der "Goldenen Aue" soll sichergestellt werden, dass künftige Ansiedlungsprojekte mit einem Flächen-bedarf von über zehn Hektar durchgeführt werden können.

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    news-1958 Wed, 25 Mar 2009 16:48:00 +0100 Kooperationsprojekt unterstützt die Sicherung von Fachkräften http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/kooperationsprojekt-unterstuetzt-die-sicherung-von-fachkraeften-1/ LEG Thüringen und FH Jena unterzeichneten Vertrag zur Zusammenarbeit Erfurt/Jena - Die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG) und die Fachhochschule Jena unterzeichneten am Mittwoch, 25. März 2009, in Erfurt eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung. Künftig arbeiten der Unternehmer- und Fachkräfteservice (UFaS) Thüringen und das career center der Jenaer Hochschule mit dem Ziel der Fachkräftesicherung für die Thüringer Wirtschaft zusammen. Der UFaS wurde Anfang 2008 vom Thüringer Wirtschaftsministerium initiiert und bei der LEG angesiedelt.

    Das Kooperationsprojekt bietet Studierenden und Absolventen der Thüringer Hochschulen eine neue Möglichkeit der Karriereberatung und -planung. Dabei wird auch die Wirtschaft eingebunden. LEG und Hochschule setzen auf Kooperationen und eine intensive Kommunikation mit Thüringer Unternehmen, denn es gilt, die Abwanderung qualifizierter Fachkräfte aus Thüringen zu verhindern.

    Den breiten Maßnahmekatalog der neuen Kooperationsvereinbarung stellten Andreas Krey, Sprecher der Geschäftsführung der LEG Thüringen, und Prof. Dr. Gabriele Beibst, Rektorin der FH Jena, bei der Vertragsunterzeichnung vor. Die zukünftige Zusammenarbeit zwischen FH, LEG und Wirtschaft umfasst unter anderem regelmäßige Lehrveranstaltungen, den gegenseitigen Informationsaustausch mit dem Aufbau und der Nutzung einer gemeinsamen Internetplattform und eine abgestimmte Karriereberatung.

    "Die kontinuierliche Studierenden- und Absolventenbetreuung hat für den Standort Thüringen einen enorm hohen Nutzen", so Rektorin Prof. Dr. Beibst, und sie betonte weiter: "Die Zusammenarbeit zwischen der LEG Thüringen und der Fachhochschule Jena unterstützt die Hochschulen wie den Wirtschaftstandort Thüringen gleichermaßen."

    "Das Hauptanliegen der Kooperationsvereinbarung ist es", schloss Andreas Krey, "langfristig eine Standortbindung unserer hochqualifizierten Fachkräfte in Thüringen zu erreichen."

    Sigrid Neef
    Fachhochschule Jena
    Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
    Tel.:  03641/205 130
    Fax:  03641/205 131
    E-Mail: presse@fh-jena.de

    Dr. Holger Wiemers
    LEG Thüringen
    Abteilungsleiter Unternehmenskommunikation
    Tel.: 0361/5603 145
    Fax: 0361/5603 329
    -Mail: holger.wiemers@leg-thueringen.de

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    news-1973 Mon, 02 Mar 2009 15:27:00 +0100 Jetzt kommt Ordnung in den "Obstgarten” http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/jetzt-kommt-ordnung-in-den-obstgartenaeur-1/ LEG beginnt mit Umstrukturierung des Gewerbeparks "Fahner Höhe” / Moderne Erschließung verbessert Standortbedingungen der ansässigen Firmen und erleichtert künftig die Ansiedlung neuer Investoren Erfurt - Eine neue Gestalt erhält jetzt der "Obstgarten" Thüringens - der Gewerbepark "Fahner Höhe" (Gierstädt), im größten Obstanbaugebiet des Freistaates, wird flächenmäßig neu strukturiert. Die Gemeinde Gierstädt startete gemeinsam mit der LEG Thüringen am Montag, 2. März 2009, mit dem symbolischen ersten Spatenstich die Erschließung des Ersten Bauabschnittes. Teilnehmer an dem Spatenstich waren Landwirtschaftsminister Volker Sklenar, LEG-Abteilungsleiter Heiko Reinhardt, Gierstädts Bürgermeister Ulf Henniger sowie Stephan Müller, Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft (VG) "Fahner Höhe". "Mit dem Bau öffentlicher Straßen und Wege, neuer Versorgungsleitungen und zweier Regenrückhaltebecken erhöhen wir die Chance, neue Unternehmen anzusiedeln", erläuterte Ulf Henniger beim offi-ziellen "Startschuss" für die Entwicklungsmaßnahmen.

    Rund 6,4 Millionen Euro investiert die Gemeinde Gierstädt in die Verbesserung der Infrastruktur; nahezu 4,9 Millionen Euro davon steuern Bund und Land im Rahmen des GA-Förderprogrammes bei. Bisher gelangen Anlieger nur über private Grundstücke auf das Areal, was Investoren von einem Engagement abhält und auch für die Firmen, die bereits vor Ort sind, mit Unsicherheiten verbunden ist.

    Die LEG errichtet in Geschäftsbesorgung für die Gemeinde Gierstädt auf dem Gelände eine zwei Kilometer lange Erschließungsstraße sowie über zwei Kilometer lange Gehwege. Zur neu gebauten Verkehrsinfrastruktur zählen auch eine Linksabbiegespur und eine Haltestelle des öffentlichen Nahverkehrs. Neue Kanäle, Schächte und die Regenrückhaltebecken optimieren die Lage im Abwasserbereich. Erschwert werden die Erschließungsmaßnahmen durch die nicht alltägliche Situation, dass sämtliche Bauarbeiten während der Geschäftstätigkeit der bereits ansässigen Firmen erfolgen.

    Mehrere Etappen erforderte in den vergangenen Jahren auch der Weg hin zur Verfügbarkeit der Flächen. Mit dem Ziel, die Vermarktungschancen des Gebietes zu erhöhen, hatte die Ge-meinde Gierstädt in der Mitte des Jahrzehnts einen Bebauungsplan erstellt. Dieser wurde vom Landesverwaltungsamt im März 2005 genehmigt. Kurz darauf schlossen Gemeinde und LEG einen Geschäftsbesorgungsvertrag, der den Entwicklungsauftrag an die LEG begründete.

    Da einer sofortigen Erschließung die komplizierten Eigentumsverhältnisse entgegenstanden, die Entwicklung aber im übergeordneten Interesse war, beschloss der Gemeinderat im Mai 2005 ein Umlegungsverfahren. Dieses sorgte für zusammenhängende Flächen, die mit neuer Infrastruktur versehen werden können. Vor wenigen Wochen, Ende Januar 2009, bewilligte das Landesverwaltungsamt endgültig die Fördermittel, so dass der Start jetzt erfolgen konnte.

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    news-1971 Sat, 28 Feb 2009 14:30:00 +0100 Pendler und Rückkehrwillige vertrauen weiterhin auf die Thüringer Wirtschaft http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/pendler-und-rueckkehrwillige-vertrauen-weiterhin-auf-die-thueringer-wirtschaft-1/ 105 Fachkräfte nutzten Pendler- und Rückkehrertag in Nordthüringen Erfurt - Der Thüringer Arbeitsmarkt bleibt für Pendler und Rückkehrwillige attraktiv: Auf dem Pendler- und Rückkehrertag des UFaS in Nordthüringen informierten sich jetzt 105 Thüringer, die momentan nicht im Freistaat arbeiten, über Beschäftigungsmöglichkeiten in ihrer Heimat. Der Unternehmer- und Fachkräfteservice (UFaS) Thüringen hatte am Samstag, 28. Februar 2009, in den fünf Nordthüringer Städten Nordhausen, Artern, Sondershausen, Mühlhausen und Heilbad Heiligenstadt den Aktionstag durchgeführt. Hier konnten sich Thüringer, die entweder zum Arbeiten auspendeln, oder bereits ihren Arbeits- und Wohnsitz in einem anderen Bundesland haben, beim UFaS registrieren lassen. Der UFaS verfügt über Kontakte zu 1886 Unternehmen in Thüringen, die Fachkräfte suchen. Er hat im abgelaufenen Jahr 2008 bereits 102 Arbeitnehmer für Unternehmen in Thüringen zurück gewonnen.

    "Dieses ungebrochene Interesse zeigt, dass die Pendler und Rückkehrwilligen weiterhin der Thüringer Wirtschaft vertrauen", sagt Anke Kalb, Leiterin des UFaS. Dass dieses Vertrauen gerechtfertigt sei, zeige die nach wie vor hohe Zahl an offenen Stellen, für die der UFaS die passenden Bewerber suche. Derzeit weist seine Datenbank über 1440 offene Stellen aus. Dies nährt die Hoffnung, dass die Unternehmen im Freistaat die wirtschaftliche Eintrübung vergleichsweise gut überstehen könnten. Die Aktivitäten zur Sicherung des Fachkräftebedarfs sind für Anke Kalb gerade in diesen Zeiten eine wichtige Investition in die Zukunft. "Nach Überwindung der Rezession ist damit zu rechnen, dass die Fachkräftenachfrage der Firmen stark ansteigt", prognostiziert sie. "Vor diesem Hintergrund müssen wir uns heute darauf vorbereiten, den Fachkräftebedarf von morgen zu decken."

    Der UFaS wurde Anfang 2008 vom Thüringer Wirtschaftsministerium mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) ins Leben gerufen und bei der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG) angesiedelt. Die UFaS-Mitarbeiter gehen in die Firmen und ermitteln mit den Unternehmern ihren Fachkräftebedarf. Durch die Ansprache von Pendlern, Rückkehrern und weiteren Zielgruppen erhalten sie Daten über Bewerber, die mit den Anforderungen der Unternehmen in Deckung gebracht werden können. So kann der UFaS Arbeitskräfte und Firmen zusammenführen - und damit einen Beitrag zur Deckung des Fachkräftebedarfs in Thüringen leisten.

    www.ufas-thueringen.de

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    news-1970 Thu, 26 Feb 2009 14:23:00 +0100 Brachen geben Raum für erneuerbare Energien http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/brachen-geben-raum-fuer-erneuerbare-energien-1/ Erfurt - Wo früher Fabrikschlote rauchten und Abfälle die Umwelt belasteten, können künftig Solaranlagen umweltfreundlich Energie erzeugen. Belastete Brachflächen zu Standorten für erneuerbare Energien umwandeln - dieses Ziel haben sich LEG Thüringen, Bauhaus-Universität Weimar und das Ingenieurbüro... Erfurt - Wo früher Fabrikschlote rauchten und Abfälle die Umwelt belasteten, können künftig Solaranlagen umweltfreundlich Energie erzeugen. Belastete Brachflächen zu Standorten für erneuerbare Energien umwandeln - dieses Ziel haben sich LEG Thüringen, Bauhaus-Universität Weimar und das Ingenieurbüro Jena-Geos® gesetzt. Die Partner befassen sich im Rahmen des Bundesforschungsprogramms OPTIRISK damit, Brachen zu analysieren und zügig zu entwickeln. Auf einem Fachsymposium im LEG-Gebäude (Erfurt) diskutierten Flächenentwickler, Unternehmer und Wissenschaftler am Donnerstag, 26. Februar 2009, Strategien zur nachhaltigen Flächenentwicklung. Der Titel der Tagung lautete: "Von der ökologisch belasteten Brachfläche zur energieeffizienten Standortnutzung."

    "Wenn wir Brachflächen zu Standorten für erneuerbare Energien gestalten, schlagen wir mehrere Fliegen mit einer Klappe", erläuterte LEG-Geschäftsführer Andreas Krey. "Wir schonen die 'grüne Wiese', indem wir bereits genutzte Areale 'recyclen’; wir errichten Stätten der Energieversorgung inmitten unserer Städte, und wir schaffen die Basis für neue Arbeitsplätze." Andreas Krey sprach auf dem Symposium über "Wirtschaftliche Aspekte des Flächenmanagements". Konkreter Modellstandort für ein entsprechendes Vorhaben in Thüringen ist die Revitalisierung des Güterbahnhofes der Stadt Sonneberg. Hier werden die drei Partner in den kommenden Monaten buchstäblich "die Weichen stellen", um das Areal, welches durch seine zentrale Lage auch städtebaulich hohe Bedeutung hat, zu revitalisieren und zu einem Standort innovativer Energiegewinnung zu gestalten.

    Das Vorhaben in Sonneberg ist das vorläufig letzte Glied in einer Kette von Aktivitäten, die LEG, Bauhaus-Universität und Jena-Geos® im Rahmen von OPTIRISK entfaltet haben. OPTIRISK ist in das Bundesforschungsprojekt REFINA zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme eingebunden und zielt auf die Optimierung des Brachflächenmanagements. Seit 2006 konzentrierte sich der Fokus von OPTIRISK vor allem darauf, Hemmnisse zu beseitigen, die bei der Revitalisierung von Brachflächen auftreten. Typische Hemmnisse sind ungeklärte Eigentumsverhältnisse, komplizierte Förderfragen oder technische Probleme bei der Beseitigung von Abfällen. Die drei Partner erarbeiteten Integrierte Standortentwicklungskonzepte, die rechtliche, finanzielle, städtebauliche und technische Aspekte berücksichtigen und mit einem übergreifenden Problemlösungsansatz die Realisierungschancen von Vorhaben deutlich erhöhen. Für das Bundesforschungsministerium war dieser Ansatz der Thüringer Partner so überzeugend, dass es das Projekt nach seinem erfolgreichen Abschluss 2008 bis September 2009 verlängerte, um einen Leitfaden zur Anwendung des durch OPTIRISK entwickelten Verfahrens auf andere Standorte entwickeln zu lassen. Das Fachsymposium diente ein halbes Jahr vor Ablauf der aktuellen Projektphase der Wissensvermittlung und dem Informationsaustausch.

    Redner auf dem Symposium waren unter anderem Wissenschaftler der Bauhaus-Universität Weimar, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der FH Nordhausen, die zu städtebaulichen, technischen und rechtlichen Fragen Stellung bezogen. Am Mittag konnten interessierte Gäste auf einem Rundgang das LEG-Stadtentwicklungsprojekt Erfurt-Brühl kennen lernen.

    Die LEG kann auf vielfältige Erfahrungen im Bereich des Flächenrecyclings verweisen: Auf traditionsreichen Industriestandorten mit einer Gesamtfläche von über 1.100 Hektar hat die LEG bis heute nahezu 600 Unternehmen aus verschiedensten Branchen angesiedelt; 11.000 neue Arbeitsplätze wurden geschaffen. Auf weiteren 22 ehemals militärisch genutzten Arealen mit rund 1.700 Hektar Fläche konnte die LEG durch Sanierung und Entwicklung rund 520 Hektar Nettobaufläche schaffen, auf der inzwischen fast 100 Investoren mit 3.600 Arbeitsplätzen tätig sind.

     

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    news-1968 Thu, 26 Feb 2009 14:17:00 +0100 "Nano" aus Thüringen erobert die Märkte http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/nano-aus-thueringen-erobert-die-maerkte-1/ Branchencluster Mikro- und Nanotechnologien plant Messeteilnahmen weltweit / Branchenkonferenz in Erfurt Erfurt - Sie arbeiten mit kleinsten Einheiten, haben aber große Ziele für 2009: Die Thüringer Unternehmer aus dem Bereich Mikro- und Nanotechnik stellen sich neu auf und werden ihre Kompetenzen auf Veranstaltungen weltweit darstellen - von Stuttgart bis Nürnberg und von Frankreich bis Japan. "Mikro- und Nanotechnik Thüringen" (MNT) - so heißt der Branchencluster künftig, und auf einer Konferenz am Donnerstag, 26. Februar 2009, in den Räumen der IHK Erfurt diskutierten Unternehmer, Forscher und Politiker die Zukunftsaussichten des Wirtschaftszweiges. Teilnehmer an der Tagung waren Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz, Erfurts IHK-Vizepräsidentin Esther Richter, Prof. Thomas Geßner, Leiter des Zentrums für Mikrotechnologien an der TU Chemnitz und Leiter der Fraunhofer-Einrichtung für elektronische Nanosysteme ENAS in Chemnitz sowie Dr. Arnulf Wulff, Abteilungsleiter der LEG Thüringen, die im Rahmen des Technologiemanagements die Neuausrichtung des Branchennetzwerkes unterstützt hat.

    Aus Sicht von Wirtschaftsminister Reinholz hat die Branche gerade in Thüringen enorme Wachstumspotentiale. "Mikro/Nano ist eine hochinnovative Querschnittstechnologie, die in praktisch allen Industriezweigen zum Einsatz kommt", sagte der Minister. Allein in Thüringen sind rund 700 Unternehmen zumindest teilweise in diesem Bereich aktiv. Das Land unterstützt die Branche durch seine Technologie- und Messeförderung ebenso wie durch den Ausbau einer leistungsfähigen Forschungsinfrastruktur. So sind in Thüringen allein drei Universitäten und Fachhochschulen, elf weitere Forschungseinrichtungen sowie mehrere Netzwerke auf dem Gebiet der Mikro- und Nanotechnologien tätig.

    Das Cluster MNT ist aus dem Netzwerk "Mikrotechnik Thüringen" MTT hervorgegangen. Die Mikrotechnik befasst sich mit Verfahren und Materialien, die größenmäßig die sprichwörtliche "Haaresbreite" schon deutlich unterschreiten: Der Mikrobereich bewegt sich ungefähr im Segment von bis zu einem Tausendstel Millimeter. Zuletzt ist der Zuschnitt in Forschung und Ferti-gung nochmals erheblich verkleinert worden: Inzwischen sind Technologien gang und gäbe, in denen im Nanobereich gearbeitet wird - von der Größenordnung her geht es dabei um Millionstel von Millimetern. "Das wirtschaftliche Potential dieses Sektors ist nicht zu unterschätzen. Wichtige Industriebereiche wie Automobilbau, Chemie und Pharma, Informationstechnik oder Optik profitieren von der Erschließung des Nanokosmos", macht Esther Richter auf die Bedeutung der Branche aufmerksam. "Thüringer Firmen gehören nicht zuletzt in der Nanotechnologie zu den Spitzenreitern, so dass wir mit der Umbenennung unseres Clusters die Bedeutung dieser Zukunftstechnologie herausstreichen wollen", ergänzt Dr. Knuth Baumgärtel, Vorstand des umfirmierten MNT.

    Schwerpunkte für die kommenden Monate sieht der MNT-Vorstand in den Bereichen Fachkräftegewinnung und Marketing. Eine Weichenstellung zur Sicherung des Bedarfs an qualifizierten Arbeitnehmern sieht der Verband im jüngst erfolgten Spatenstich zum Kompetenzzentrum für Hochtechnologie und Solarwirtschaft am Standort "Erfurt-Südost". Der Verband MNT kooperiert mit dem Träger des Zentrums, mit dem Bildungszentrum für berufsbezogene Aus- und Weiterbildung gGmbH (BWAW). Auf seiner Internetplattform FasiMit beleuchtet der Verband Fragen zur Bildung im Wirtschaftszweig Mikro- und Nanotechnologien. Mit den verstärkten Marketingaktivitäten sollen Kompetenzen und Potentiale der rund 30 Mitgliedsunternehmen dargestellt werden. Der Fokus liegt dabei auf Messeteilnahmen. So ist MNT im März auf der "Medtec" in Stuttgart und im April auf der "Hannover Messe" vertreten. Auch die "Sensor und Test" im Mai in Nürn-berg sowie die "Micro Machine / MEMS" im Juli in Tokio stehen auf der Agenda. Für Herbst 2010 ist zudem eine Präsentation auf der "Micronora" im französischen Besancon geplant. "Unsere Mitgliedsunternehmen sind global aufgestellt, und wir wollen weltweit Partnerschaften eingehen", sagt Dr. Baumgärtel.

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    news-1967 Wed, 25 Feb 2009 16:12:00 +0100 Thüringer Mess- und Gerätetechniker bündeln Ihre Kräfte in einer Genossenschaft http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/thueringer-mess-und-geraetetechniker-buendeln-ihre-kraefte-in-einer-genossenschaft-1/ Erfurt - Am 25.02.2009 hat das Industriecluster ELMUG und damit die Unternehmen der Branche "elektronische Mess- und Gerätetechnik" in Thüringen mit der Gründung einer Genossenschaft ihre Zusammenarbeit weiter vertieft. Mit der Gründung einer Genossenschaft zur rechtlichen Organisation einer... Erfurt - Am 25.02.2009 hat das Industriecluster ELMUG und damit die Unternehmen der Branche "elektronische Mess- und Gerätetechnik" in Thüringen mit der Gründung einer Genossenschaft ihre Zusammenarbeit weiter vertieft.

    Mit der Gründung einer Genossenschaft zur rechtlichen Organisation einer branchenweiten Kooperation regionaler Unternehmen (Cluster) geht die künftige ELMUG e.G. einen für Thüringen einmaligen Weg, welcher auch in Deutschland bisher kaum Beispiele hat. Die Wahl dieser Rechtform, so Hans-Joachim Kelm, Geschäftsführer der IMMS gGmbH sowie Gründungsmitglied und Aufsichtsrat der Genossenschaft, war eine logische Konsequenz aus unserem Ziel, als Netzwerk für unsere Mitglieder nachhaltig tätig zu werden und die wirtschaftlichen Interessen unserer Genossenschaftsmitglieder zu fördern.

    Diese intensive Unterstützung der Mitglieder der Genossenschaft in ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit wird in drei zentralen Feldern erfolgen. Einerseits wird die Genossenschaft die Gewinnung neuer Kunden und die Erschließung neuer Märkte für die Mitgliedsunternehmen unterstützen, denn wir wollen als Thüringer Mess- und Gerätetechniker von unseren Kunden wie ein großer Anbieter hinsichtlich Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit wahrgenommen werden und dabei die Innovationsfreudigkeit mittelständiger Unternehmen behalten, so Frank Schnellhardt, Gründungsmitglied und Vorstand der ELMUG e.G.

    Als zweiten Bereich sieht die Genossenschaft die Unterstützung Ihrer Mitglieder bei der Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Durch die Bündelung unserer Kapazitäten und Nutzung unserer vorhandenen ausgezeichneten Technologien wollen wir als Thüringer Mess- und Gerätetechniker durch innovative Lösungen am Markt überzeugen, so Matthias Voigt, Vorstandssprecher der Genossenschaft.

    Aber Forschung und Entwicklung sowie hochwertige Fertigung benötigen exzellentes Fach-personal. Dieses zu gewinnen und in unseren Thüringer Unternehmen der Branche weiterzubilden ist der dritte Arbeitsschwerpunkt der Genossenschaft. Wir wollen von unseren künftigen Fachkräften wie ein großer Arbeitgeber der Region wahrgenommen werden und unseren Mitarbeitern ein Umfeld und Qualifikationsmöglichkeiten wie große Arbeitgeber bieten, so Katrin Kühn, künftige Geschäftsführerin der ELMUG e.G. .

    Unsere Mitgliedsunternehmen sollen künftig mit und durch die Genossenschaft über mehr Kunden, bessere Produkte und ausgezeichnete Fachkräfte verfügen und deshalb gemeinsam in einer Genossenschaft ihre Kräfte bündeln, so Dr. Frank Lindemann, von der LEG Thüringen. Die Rechtsform einer Genossenschaft ist dabei nicht nur "Insolvenzsicherste" in Deutschland sondern bietet auch die Möglichkeit einfach und schnell Mitglieder aufzunehmen.

    Industriecluster ELMUG

    Der Industriecluster ELMUG versteht sich als gemeinsame Plattform für Forschungsunternehmen und -einrichtungen, Entwickler, Hersteller und Anbieter sowie Dienstleister im Be-reich der elektronischen Mess- und Gerätetechnik. Mit über 500 meist kleinen Unternehmen und ca.15.000 Beschäftigten stellen die Unternehmen der Mess- und Gerätetechnik in Thüringen einen maßgeblichen Wirtschaftsfaktor dar.

    Das Netzwerk ELMUG hat sich im September 2007 als loser Zusammenschluss von Vertretern der Branche entwickelt. Zu diesen Akteuren zählen derzeit über 50 Unternehmen, 11 Hoch- und Fachhochschulen sowie Forschungseinrichtungen und - dienstleister. Als Informationsplattform dient die Internetseite www.elmug.de. Momentan arbeiten Unternehmer und Forscher in sechs Fachgruppen und drei Arbeitsgruppen zu übergreifenden Themen. Koordiniert wird das Netzwerk durch die Firma INNOMAN GmbH aus Ilmenau; Unterstützung leisten die IHK Südthüringen und die LEG Thüringen.

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    news-1964 Thu, 12 Feb 2009 15:20:00 +0100 Solarbranche profitiert von Bildungsangeboten http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/solarbranche-profitiert-von-bildungsangeboten-1/ Bundesweit einmalige Bildungslandschaft / Workshop in Erfurt Erfurt - Thüringen verfügt im Vergleich zu anderen deutschen Regionen über ein außergewöhnlich effizientes Ausbildungssystem für Fachkräfte in der Solarbranche. Diese positive Lagebeschreibung gab Jana Liebe, Geschäftsführerin des Branchenclusters SolarInput e.V., am Mittwoch, 11. Februar 2009, auf dem zweiten Workshop der "Solarinitiative Thüringen" in Erfurt. Jana Liebe hob hervor, dass es in Thüringen aufgrund der engen Zusammenarbeit von Industrie und Bildung für die gesamte Spanne von der Berufsausbildung über die Weiterbildung bis hin zum Hochschulstudium zielgerichtete Angebote gebe, die dazu beitrügen, dass die expandierende Branche in Thüringen weiterhin mit qualifizierten Arbeitskräften versorgt werde. "Damit verfügen wir über einen Standortvorteil, der uns auch im deutschlandweiten Ansiedlungswettbewerb eine gute Ausgangsposition verschafft", resümierte Wolf-Peter Pankau, Projektleiter der LEG, die als Koordinator der Solarinitiative den Workshop im Erfurter "Comcenter" organisierte.

    Vertreter von Thüringer Solarunternehmen holten sich auf dem Workshop Anregungen, wie sie ihren Bedarf an Fachkräften sichern können. "Die Firmen müssen in dieser Frage aktiv bleiben, denn erfreulicherweise boomt die Branche weiterhin, und wer expandiert, benötigt kluge Köpfe", erläuterte Dr. Pankau. Jana Liebe stellte die Fachkräftesituation im Wirtschaftsraum "Solarvalley Mitteldeutschland" dar, während Karl-Heinz Pfündner vom BWAW speziell auf Thüringen einging. Dabei stellte er auch das neue Kompetenzzentrum für die Solarwirtschaft vor, welches vor wenigen Tagen Baustart hatte und künftig mit sechs neu konzipierten "Lernbausteinen" für eine zielgerichtete Ausbildung von Solarfachkräften sorgen wird. Betreiber ist die BWAW gGmbH - Bildungswerk für Berufsbezogene Aus- und Weiterbildung Thüringen. Als zweiter Bildungsträger skizzierte die IWM Gesellschaft für Internationale Wirtschaftsförderung & Management mbH ihr Leistungsangebot.

    Die vielfältigen Bildungsoptionen im Hochschulbereich schilderten Vertreter der TU Ilmenau sowie der Fachhochschulen Jena und Nordhausen; diese drei Hochschulen bilden in insgesamt vier Studiengängen Fachkräfte für die Solarwirtschaft aus. Im Freistaat wurde durch die Einrichtung von zwei Stiftungsprofessuren dazu beigetragen, das Bildungsangebot für diesen Bereich aufzustocken. Vorgestellt wurden in diesem Zusammenhang auch Planungen, einen neuen dualen Ausbildungsgang zu schaffen, bei dem Abiturienten eine Berufsausbildung in einem Unternehmen mit einem Bachelorstudium kombinieren, um von einer möglichst engen Verknüpfung von Theorie und Praxis zu profitieren. Die Aktivitäten zur Ausbildung werden in Thüringen flankiert von weiteren Maßnahmen zur Fach-kräftegewinnung. Auf dem Workshop stellten die Arbeitsagenturen ihr Angebot dar, und der Unternehmer- und Fachkräfteservice (UFaS) Thüringen berichtete über sein Engagement bei der (Rück-) Gewinnung von Pendlern und potentiellen Rückkehrern.

    Die "Solarinitiative Thüringen" wurde 2007 vom Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit (TMWTA) gestartet. Ihr Ziel ist es, das starke Wachstum der Branche zu unterstützen und weitere Dynamik zu entfalten. Prognosen sagen eine Verdopplung der Mitarbeiterzahl auf 5.000 Beschäftigte in den kommenden eineinhalb Jahren voraus. Zuletzt erhielt der Wirtschaftszweig in Thüringen einen kräftigen Schub durch die erfolgreiche Teilnahme des Clusters "Solarvalley Mitteldeutschland" am Spitzenclusterwettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung - das Netzwerk erhält in den kommenden fünf Jahren eine Förderung von rund 40 Millionen Euro.

    www.solarthueringen.de

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    news-1957 Fri, 30 Jan 2009 07:54:00 +0100 Qualifizierte Fachkräfte für Thüringer Wirtschaft sichern http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/qualifizierte-fachkraefte-fuer-thueringer-wirtschaft-sichern-1/ GFAW, die Europa Service-Büros und der Unternehmer- und Fachkräfteservice (UFaS) der LEG vereinbaren enge Zusammenarbeit Erfurt - Wenn es darum geht, den qualifizierten Fachkräftebedarf der Thüringer Wirtschaft zu decken, ziehen die Qualifizierungsberater unter dem Dach der Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung (GFAW), die Europa Service-Büros und der Unternehmer- und Fachkräfteservice (UFaS) der LEG Thüringen an einem Strang. Dies betonten die drei vom Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützten Einrichtungen bei einem gemeinsamen Treffen am 29.01.2009 im Hause der LEG.

    Neben einem Erfahrungsaustausch wurde auf dem Treffen vor allem darüber diskutiert, wie man miteinander das Dienstleistungsangebot für Unternehmen weiter verbessern kann. Qualifizierungsberater ermitteln den Qualifizierungsbedarf in Thüringer Unternehmen und sorgen dafür, dass das Personal im Unternehmen durch geeignete Weiterbildungsmaßnahmen die künftigen unternehmerischen Herausforderungen meistern kann. Der UFaS ist Ansprechpartner für Unternehmer in allen Fragen des Fachkräftebedarfs und hilft mit seinen Kontakten zu derzeit mehr als 3.000 qualifizierten Bewerbern, diesen zu decken. Die Europa Service-Büros wiederum sind Experten für den Bedarf Europäischer Qualifizierung. Dass diese Angebotskomponenten zu-sammengehören, dokumentiert die neue Internetplattform www.qualifizierte-fachkraefte.de, die im Rahmen der Veranstaltung von der GFAW vorgestellt wurde. Die Teilnehmer verständigten sich darauf, diese gemeinsame Plattform verstärkt in die tägliche Arbeit einzubeziehen. Zudem wurden weitere Arbeitstreffen vereinbart.

    Einer Zusammenarbeit der drei Projekte unter dem Namen "Qualifizierte Fachkräfte" gehöre die Zukunft. Sie sei eine wichtige Voraussetzung, um die Thüringer Wirtschaft optimal und effektiv in allen Fachkräftefragen zu unterstützen. So das Fazit der Veranstaltung.

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    news-1949 Tue, 13 Jan 2009 12:48:00 +0100 Bildungswerk unterstützt bei der Gewinnung von Fachkräften http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/bildungswerk-unterstuetzt-bei-der-gewinnung-von-fachkraeften-1/ Der Unternehmer- und Fachkräfteservice (UFaS)vereinbart Kooperation mit dem Bil-dungswerk der Thüringer Wirtschaft e.V. (BWTW) Erfurt - Der Unternehmer- und Fachkräfteservice (UFaS) Thüringen kooperiert mit dem Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft e.V. (BWTW) bei der Gewinnung von Fachkräften. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichneten am Dienstag, 13. Januar 2009, Andreas Krey, Sprecher der LEG-Geschäftsführung, und Anette Morhard, Geschäftsführerin des BWTW. Der UFaS ist bei der LEG Thüringen angesiedelt. "Wir profitieren von den guten Kontakten des BWTW zu ausgewählten Zielgruppen", erklärte Andreas Krey beim Vertragsabschluss im Erfurter Regionalbüro des UFaS. "Bei der komplexen Aufgabe der Rückholung und Gewinnung von Fachkräften für die Thüringer Wirtschaft bedarf es vielfältiger Kooperationen und der Bündelung aller Kräfte."
    Das BWTW wird Zielgruppen ansprechen, zu denen es aufgrund seiner umfassenden Tätigkeiten im Bildungs- und Ausbildungsbereich einen bevorzugten Zugang hat. Zu diesen Zielgruppen zählen Auszubildende, Teilnehmer des "Thüringen-Jahrs" sowie Schüler in anderen Bundesländern. Das Bildungswerk erhält eine Schnittstelle zur UFaS-Datenbank und wird Bewerberprofile in das Informationssystem einspeisen. Zugleich wird das BWTW vom UFaS Stellenangebote Thüringer Firmen erhalten, um Kontaktpersonen schnellstmöglich Offerten hinsichtlich einer Beschäftigungsaufnahme in Thüringen unterbreiten zu können. Befristet ist der Kooperationsvertrag zunächst bis zum 31.12.2010.

    Der UFaS wurde zu Beginn des Jahres 2008 vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit eingerichtet. Seine Tätigkeit erfolgt vor dem Hintergrund des drohenden Fachkräftemangels in den kommenden Jahren. Der UFaS ermittelt mit Thüringer Unternehmen ihren Fachkräftebedarf und unterstützt bei der Rekrutierung von Arbeitnehmern. Zugleich spricht er Arbeitskräfte an, die nicht Leistungsbezieher der Arbeitsagenturen sind und einen Bezug zu Thüringen haben, jedoch nicht den Thüringer Agenturen für Arbeit zur Verfügung stehen. Dazu zählen Pendler, potentielle Rückkehrer, Zeitsoldaten, Absolventen und Väter und Mütter in Elternzeit. Zur Durchführung seiner Aufgaben setzt der UFaS auf die Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren des Arbeitsmarktes. So unterhält er unter anderem Kooperationen mit der Arbeitsagentur und den drei Thüringer Industrie- und Handelskammern.

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    news-1940 Tue, 25 Nov 2008 15:51:00 +0100 LEG: Kongress "BauhausSolar” sendet positives Signal an Investoren http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/leg-kongress-bauhaussolaraeur-sendet-positives-signal-an-investoren-1/ Thüringen profiliert sich als Standort der kreativen Technologiekooperation Erfurt - Zwei moderne Technologien bündelt der Kongress "BauhausSolar", der am Dienstag, 25. November 2008, in Erfurt eröffnet wird: Das moderne Bauen in der Tradition des legendären Bauhauses und die Photovoltaik stehen im Fokus der Veranstaltung. Indem der Kongress beide Technologien zusammenführt, gewinnt auch der Wirtschaftsstandort Thüringen an Attraktivität für Investoren. "Der Kongress BauhausSolar verfolgt einen zukunftsorientierten Ansatz mit positiven Auswirkungen für die Unternehmensansiedlungen und die Technologieentwicklung in Thüringen", so das Statement von Dr. Arnulf Wulff, Abteilungsleiter bei der LEG Thüringen, zum Auftakt des Kongresses auf der Messe Erfurt. "Die Unternehmen denken heute nicht mehr in Branchenkategorien, sondern suchen gemeinsam mit anderen Firmen, aber auch mit regionalen Akteuren nach fachübergreifenden Lösungen. Vom Kongress BauhausSolar geht die Botschaft aus: Thüringen beteiligt sich aktiv an der Suche nach Wegen, durch kreative Synergien neue Technologiesprünge möglich zu machen. Für die Firmen wird der Freistaat so zum bevorzugten Partner bei der Realisierung unternehmerischer Vorhaben."

    Wulff verwies darauf, dass Thüringen in der letzten Zeit eine Reihe Investoren gewinnen konnte, die mittels neuester Technologien unterschiedliche Felder abdecken; als Beispiel benannte er die Ansiedlung des Unternehmens ICSI, welches mit der Entwicklung von Sprit sparenden Turboladern eine gewinnbringende Kombination aus modernster Automobil- und nachhaltiger Umwelttechnik verwirklicht. ICSI ist ein Joint Venture aus der japanischen IHI-Gruppe und dem deut-schen Daimler-Konzern. Hinzu kommt die Ansiedlung des Dünnschichtsolarzellen-Herstellers Masdar PV (Abu Dhabi), der am Erfurter Kreuz nicht nur Produktions-, sondern auch Forschungs- und Technologiekapazitäten aufbaut. Wulff kündigte an, dass die LEG bei der Investorenakquisition verstärkt Thüringen als "Nährboden" für solch fachübergreifende technologieorientierte Projekte herausstellen werde.

    Die LEG ist Mitveranstalter des Kongresses; ihre Partner sind die Bauhaus-Universität Weimar und der Clusterverein Solarinput e.V. Über eine Tochtergesellschaft betreibt sie das neue "Centrum für intelligentes Bauen" (CiB) in Weimar. Nahezu alle der 50 in Thüringen ansässigen Unternehmen der Branche Solartechnologie wurden durch die LEG angesiedelt bzw. aktiv begleitet. Diese Unternehmen erwirtschaften gegenwärtig einen Umsatz von rund 800 Mio. Euro und haben circa 2.500 Jobs geschaffen. Die LEG bietet allen bereits ansässigen Unternehmen sowie interessierten Investoren der Solarbranche einen umfassenden Service an - von der Bereitstellung von Industrie- und Gewerbeflächen über das Behördenmanagement bis hin zur Bereitstellung von qualifizierten Fachkräften. Zur Zeit ist die LEG ist mit weiteren Investoren der Solarbranche zur Erweiterung und Neuansiedlung im Gespräch. Zudem ist sie Träger und Koordinator der "Solarinitiative Thüringen", die das Thüringer Wirtschaftsministerium  im Jahre 2007 zur weiteren Profilierung des Solarstandortes Thüringen gestartet hat.

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    news-1954 Wed, 12 Nov 2008 14:51:00 +0100 Labor im Westentaschenformat http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/labor-im-westentaschenformat-1/ Mikrofluidik-Workshop am IPHT eröffnet neue Diagnosemöglichkeiten Erfurt - Biologische und chemische Labore im Miniaturformat, kürzere Wartezeiten beim Arzt durch schnellere Diagnosemöglichkeiten, Entwicklung von neuen Medika-menten - dies alles sind Möglichkeiten, die durch den Einsatz der Mikrofluidik in Biotechnologie und Medizintechnik in immer greifbarere Nähe rücken. Anlässlich des Workshops "Droplet-based Microfluidics for high-throughput applications in life sciences” am 13. und 14. November 2008 im Institut für Photonische Technologien (IPHT) Jena diskutieren Wissenschaftler und Unternehmer über Anwendungsmöglichkeiten dieser hoch innovativen Technologie.

    Prozesse der Fluidik sind den meisten von uns vertraut. Hydraulische oder pneumatische Bauelemente sind in unseren Alltag integriert. Dass diese Schaltkreistechniken komprimierbare Medien wie Luft, Wasser oder Hydraulikflüssigkeiten bewegen und lenken, ist nachvollziehbar und erinnert beispielsweise an Wärmekraftwerke oder Hydraulikpumpen in Fahrzeugen.

    Welche Möglichkeiten aber Fluidik-Systeme im Scheckkartenformat bieten und wie physikalische Prinzipien speziell in kleinsten Dimensionen angewendet werden können, sind Fragen, denen die Workshop-Teilnehmer an zwei Tagen nachgehen werden. Dabei entwickeln sich neben den bereits bekannten Anwendungsmöglichkeiten auch völlig ungeahnte Optionen. "Mikrofluidik ist ein extrem spannendes Thema, welches neben den Chancen für die Gesundheitswirtschaft auch Anwendungsmöglichkeiten für andere Industriebereiche wie die Prozess- oder Sensortechnik und sogar für Konsum-güter bietet", so LEG-Abteilungsleiter Dr. Arnulf Wulff im Vorfeld der Veranstaltung. Die LEG unterstützt den vom IPHT initiierten Workshop.

    Zum 1. Januar 2008 wurde die frühere "THÜRINGEN innovativ (TI)" in die LEG in-tegriert, so dass die Landesentwicklungsgesellschaft mit Sitz in Erfurt künftig ein Ansprechpartner und Akteur in wesentlichen Bereichen des Technologiemanagements ist. Mit der Unterstützung von Workshops zu innovativen Themen möchte die LEG dazu beitragen, dass die Thüringer Firmen in puncto Technologie und Innovation noch wettbewerbsfähiger werden.

    weitere Informationen: www.mikrofluidik.eu

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    news-1945 Mon, 20 Oct 2008 15:31:00 +0200 LEG läutet zweite Runde für "innovation live” ein http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/leg-laeutet-zweite-runde-fuer-innovation-liveaeur-ein-1/ Workshop in Sondershausen informiert Firmen über Innovationsmanagement Erfurt - Die Veranstaltungsreihe "innovation live" geht in Thüringen in die nächste Runde - und der Startschuss erfolgt am Dienstag, 21. Oktober 2008, in Sondershausen. Wie bereits in der ersten Auflage zu Beginn des Jahres 2008 geht es auch diesmal darum, kleinen und mittelständischen Unternehmern Wege aufzuzeigen, wie sie marktfähige Innovationen hervorbringen können. Der Workshop in Sondershausen befasst sich in diesem Zusammenhang mit dem Thema "Finanzierung und Kooperationen". Den gleichen inhaltlichen Schwerpunkt hat eine Folgeveranstaltung am Mittwoch, 5. November 2008, in Erfurt, die im Rahmen des "Innovationstages Thüringen" stattfinden wird.

    Wie können kleine und mittelständische Unternehmen Innovationspartnerschaften finanzieren? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Workshops in Sondershausen. Referenten sind Experten der LEG Thüringen, des Enterprise Europe Networks (EEN), der Technischen Universität Ilmenau (TUI) und der Sondershäuser Firma Kutec Salt Technologies. Die teilnehmenden Firmenvertreter erhalten zum einen Informationen über die Thüringer Förderprogramme für Forschung und Entwicklung (FuE) und über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM). Zum anderen stellen zwei Institutionen ihre Angebote für die Unternehmen vor: die Transferstelle der TUI, die sich auf Technologietransfer zwischen der Universität und den Firmen spezialisiert hat sowie das EEN, welches gerade auch grenzüberschreitenden Technologietransfer in einem wachsenden Europa thematisiert. Im Anschluss an die Vorträge erhalten die Gäste an "Thementischen" die Gelegenheit, Kooperationsgespräche zu führen; die Themen betreffen "Wasser und Abwasser", "Baustoffe", "Fügetechnik" sowie das "7. Forschungsrahmenprogramm der EU". Zu diesen vier Themen sind jeweils Experten aus der Praxis vor Ort.

    Die Veranstaltungsreihe "innovation live" wurde im ersten Halbjahr 2008 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung angeschoben und finanziert. Zu den Mitorganisatoren zählte die LEG. Nach der Auftaktveranstaltung am 13. Februar 2008 folgten drei Themenworkshops in Jena, Schmalkalden und Nordhausen, die sich mit Fragen der Fi-nanzierung, der Netzwerkbildung und des Innovationsmarketings befassten. Aufgrund der guten Nachfrage durch Thüringer Firmen wurde von Landesseite die Weiterführung der Veranstaltungsreihe beschlossen; die Koordination übernimmt die LEG Thüringen.

    Zum 1. Januar 2008 wurde die frühere "Thüringen innovativ (TI)" in die LEG integriert, so dass die Landesentwicklungsgesellschaft mit Sitz in Erfurt künftig ein Ansprechpartner und Akteur in wesentlichen Bereichen des Technologiemanagements ist. Mit Veranstaltungsreihen wie "innovation live" möchte die LEG dazu beitragen, dass die Thüringer Firmen in puncto Technologie und Innovation noch wettbewerbsfähiger werden.

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    news-1944 Fri, 17 Oct 2008 18:21:00 +0200 Sprengung schafft Platz für Investitionen in Pößneck http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/sprengung-schafft-platz-fuer-investitionen-in-poessneck-1/ Altstandort Rotasym: LEG Thüringen reißt altes Firmengebäude ab Erfurt - Bei der Entwicklung des Rotasym-Geländes in Pößneck nimmt die LEG Thüringen am Sonntag, 19. Oktober 2008, die nächste Etappe: Um 10 Uhr erfolgt die Sprengung eines Gebäudes, das zur ehemaligen Tuchfabrik Siegel & Schütze gehört. Den Sprengbefehl zur Niederlegung des 1912 erbauten 4-6-geschossigen Bauwerks gibt Pößnecks Bürgermeister Michael Modde. "Nachdem Anfang des Jahres mit der Eröffnung des Kauflandes bereits der erste Baustein auf der neu gestalteten Rotasym-Fläche gesetzt wurde, eröffnet die Sprengung auf dem Gelände der ehemaligen Tuchfabrik die Möglichkeit zum Bau weiterer neuer Gebäude am traditionsreichen Standort", sagte LEG-Geschäftsführer Frank Krätzschmar. Die LEG entwickelt das innerstädtische Gebiet als Treuhänder der Stadt.

    Zur Sprengung des Gebäudes hatten sich LEG, Stadt und beteiligte Baufirmen entschlossen, da diese Maßnahme für die Anlieger weniger Schmutz- und Lärmbelastung bedeutet als im Falle eines herkömmlichen Abrisses; die angrenzenden Straßen müssen zudem bei einer Sprengung nur für kurze Zeit gesperrt werden. Durchführen werden die Aktion Mitarbeiter der Firmen "Demo-Bau GmbH" (Neustadt/Orla) und "Thüringer Sprenggesellschaft mbH" (Kaulsdorf). Es kommen rund 110 Kilogramm Sprengmittel in 530 Sprenglöchern zum Einsatz. Durch die Maßnahme werden 28.500 Kubikmeter umbauter Raum niedergelegt; ab Montag, dem 20. Oktober 2008, lässt die LEG die Abbruchmasse aufbereiten und zügig abtransportieren. Die Beräumung dieser Teilfläche soll bis zum 31. De-zember 2008 abgeschlossen sein.

    Der Abbruch des Gebäudeensembles der alten Tuchfabrik bildet ein wichtiges Teilvorhaben im Gesamtprojekt "Revitalisierung Altstandort Rotasym". Bereits im Mai dieses Jahres hatte die aufwändige Bergung des alten Turmknopfes auf dem ehemaligen Firmengelände von "Siegel & Schütze" für Aufsehen gesorgt. Zuvor war das Warenhaus Kaufland in der Nachbarschaft eröffnet worden; Investor für dieses Vorhaben ist die Investoren-gruppe Graf von Thun und Hohenstein Veit Gewerbebauten KG aus Bayreuth.

    Entsprechend den Planungen von Stadt und LEG wird das gesamte Rotasym-Gelände mit einer Fläche von 1,5 Hektar bis zum Jahr 2010 komplett beräumt sein. Dann soll auf der Fläche der Bau des neuen Pößnecker Stadtbades erfolgen. Zudem werden das Flüsschen Kotschau renaturiert sowie die Bundesstraße B 281 ausgebaut. Der Abschluss der Arbei-ten ist für Ende 2011 vorgesehen.

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    news-1926 Wed, 10 Sep 2008 15:53:00 +0200 Sommersonne sorgt für Wärme im Winter http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/sommersonne-sorgt-fuer-waerme-im-winter-1/ Neue Innovationsinitiative verknüpft Solartechnologie mit neuem Bauen Erfurt - Thüringen gibt Antworten auf steigende Energiepreise, und es nutzt dazu die Kraft der Sonne: Am Donnerstag, 11. September 2008, startet eine neue Innovationsinitiative mit dem Ziel, durch eine intelligente Verknüpfung von Solartechnologie und Architektur das Energiesparen im Haus zu forcieren. Im "Forum-Aktiv-Energiearchitektur" haben sich die Netzwerk-Initiatoren zusammengefunden. Sie verfolgen einen einfachen Gedanken: Energie, die im Sommer entsteht, soll für die Wintermonate gespeichert werden, so dass Wohnhäuser effizienter beheizt werden können.

    Thüringen verfügt über eine Reihe von Kompetenzen in der Solar-und  Bautechnologie, der Wärmespeicherung sowie der oberflächennahen Geothermie. "Wir wol-len diese Kompetenzen verbinden und Bauherren sowie Häuslebauern neue Lösungen mit Energieeffizienz anbieten", sagt Andreas Krey, Sprecher der LEG-Geschäftsführung. Auf der Tagung skizzieren Experten von Thüringer Hochschu-len und Unternehmen den Stand der Technik; zudem stellen sie Referenzprojekte aus dem Freistaat vor, um die Perspektiven dieses Technologieansatzes zu verdeutlichen.

    Die Innovationsinitiative "Forum-Aktiv-Energiearchitektur" vereint Experten aller Fachrichtungen. Gemeinsam werden die Fachleute neue Konzepte der Energiebewirtschaftung entwickeln; sie erarbeiten gemeinsam Projekte für innovative Lösun-gen, kümmern sich um die Deckung des Fachkräftebedarfes und Qualifikationen in beiden Wirtschaftszweigen und werden auch über den regionalen und nationalen Horizont blicken, um Kooperationspartner zu finden. Das Management für das neue Netzwerk wird unterstützt durch die LEG Thüringen, die seit Januar 2008 auch für das Technologiemanagement des Freistaates zuständig ist.

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    news-1922 Tue, 02 Sep 2008 18:00:00 +0200 Branchen-Netzwerk verstärkt seine Zusammenarbeit http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/branchen-netzwerk-verstaerkt-seine-zusammenarbeit-1/ Unternehmer und Forscher der Mess- und Gerätetechnik konferieren auf ihrem 1. Branchentag in Erfurt Erfurt - Sie produzieren Produkte für "jedermann" ebenso wie für industrielle Anbieter, vom Wärmezähler über Raumfühler, Wasserprüfer und Lecksuchgeräte bis hin zum beweglichen Roboterarm: Die Unternehmen der Branche Mess- und Gerätetechnik in Thüringen verfügen über eine breite Leistungspalette, und sie wollen künftig noch stärker zusammenarbeiten: Dies ist die Botschaft des 1. Branchentages "Elektronische Mess- und Gerätetechnik (ELMUG)" am Donnerstag, 4. September 2008, ab 10 Uhr. Veranstaltungsort ist der Unternehmenssitz der LEG Thüringen, Mainzerhofstraße 10/12, Erfurt.
    Im Rahmen der Tagung soll der Aufbau einer Geschäftsstelle für das junge Unternehmensnetzwerk beschlossen werden. Geschäftsführer verschiedener Unternehmen  der Branche stellen zudem in Referaten aktuelle Entwicklungen in Technologiefeldern wie Sensorik, Umwelt- und Energietechnik, Analytik und Gebäudetechnik vor. Zur Eröffnung des mittäglichen Technologieworkshops werden Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz und LEG-Geschäftsführer Andreas Krey erwartet.

    Das Netzwerk ELMUG hat sich im September 2007 als loser Zusammenschluss von Vertretern der Branche entwickelt. Zu diesen Akteuren zählen derzeit 50 Unternehmen, 11 Hoch- und Fachhochschulen sowie Forschungseinrichtungen und - dienstleister. Als Informationsplattform dient die Internetseite www.elmug.de. Momentan arbeiten Unter-nehmer und Forscher in sechs Fachgruppen und drei Arbeitsgruppen zu übergreifenden Themen. Koordiniert wird das Netzwerk durch die Firma INNOMAN GmbH aus Ilmenau; Unterstützung leisten die IHK Südthüringen und die LEG Thüringen.

    Zu Beginn des Jahres 2008 wurden Bereiche des Technologiemanagements Thüringens, für die bis dahin die Gesellschaft "Thüringen innovativ" zuständig gewesen war, in die LEG integriert. "Durch diese Bündelung der Kräfte können wir jetzt die Aktivitäten der Investorenansiedlung, der Standortentwicklung und des Technologiemanagements verknüpfen", sagte LEG-Geschäftsführer Andreas Krey auf dem Branchentag.

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    news-1919 Thu, 28 Aug 2008 14:39:00 +0200 Stadtlengsfeld: Firmengruppe ACO expandiert mit neuem Kunststoffzentrum http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/stadtlengsfeld-firmengruppe-aco-expandiert-mit-neuem-kunststoffzentrum-1/ Einweihung mit Ministerpräsident Althaus / LEG schuf Anbau Erfurt - Die Unternehmensgruppe ACO (Phillipsthal/Hessen) hat am Donnerstag, 28. August 2008, im Gewerbepark Stadtlengsfeld (Wartburgkreis) ihr neues Kunststoffzentrum eingeweiht. Der symbolische Banddurchschnitt erfolgte durch den geschäftsführenden Gesellschafter Hans Julius Ahlmann, Ministerpräsident Dieter Althaus und LEG-Geschäftsführer Andreas Krey. Die LEG hatte in den vergangenen zwei Jahren durch die Erweiterung eines Bestandsgebäudes das neue Kunststoffzentrum geschaffen; mit Investitionen in Höhe von rund zwei Millionen € schuf sie einen Sozial- und Bürotrakt sowie zwei Hallenanbauten.

    ACO Passavant, Tochterunternehmen der ACO Gruppe am Standort Stadtlengsfeld, vollzog mit der Inbetriebnahme eine weitere Etappe im Rahmen seiner Erweiterung im Gewerbegebiet; die Firma nutzt den Gebäudekomplex künftig zur Fertigung von Kunststoff-Großbehältern. "Mit ihrer überaus positiven Entwicklung am hiesigen Standort ist ACO ein gutes Beispiel für die Wachstumskraft der Thüringer Firmen", sagte Dieter Althaus anlässlich der Einweihung. "Der Freistaat wird auch künftig das Unternehmen bei seiner wirtschaftlichen Entwicklung unterstützen."

    Im Herbst 2004 setzte ACO Passavant den Startschuss für seine erfolgreiche Entfaltung in Stadt-lengsfeld, als sich das Unternehmen in einer der Shedhallen am Altstandort einmietete. Schon damals formulierte ACO das Ziel, hier Zentrallager und Logistik aufzubauen. "Die verfügbaren Flächenpotentiale im Gewerbepark und die zentrale Lage Stadtlengsfelds in Deutschland waren für uns positive Standortfaktoren, die unsere Entscheidung beeinflusst haben", sagte Hans Julius Ahlmann rückblickend bei der aktuellen Einweihung des Kunststoffzentrums.

    Bereits in den Jahren 2005 und 2006 mietete ACO brachgefallene Flächen mit einer Größe von 6.000 Quadratmetern zusätzlich an. Das firmeneigene Schulungszentrum und die Bereiche Konstruktion, Marketing, Vertrieb und Service haben inzwischen ihren Platz in Stadtlengsfeld gefunden. Heute nutzt die Firma in Stadtlengsfeld 13.000 Quadratmeter und beschäftigt 122 Mitarbei-ter, für die geplante künftige Expansion sind bereits Flächen optioniert. Die LEG leistet zudem einen weiteren Beitrag zur Vergrößerung der nutzbaren Fläche. "Ab dem ersten Quartal 2009 werden wir den Verwaltungskomplex des Shedhallenbereiches um rund 1.000 Quadratmeter er-weitern", kündigte Geschäftsführer Andreas Krey an. "Für die Zeit nach 2010 stehen am Standort darüber hinaus noch rund zweieinhalb Hektar zur Verfügung."

    Die Entwicklung von ACO Passavant in Stadtlengsfeld ist beispielhafter Ausdruck für die beträchtliche Expansion der Kunststoffbranche in Thüringen insgesamt. Nachdem sich dieser Wirtschaftszweig erst nach 1990 in Thüringen etablierte, verzeichnete er in den vergangenen Jahren Umsätze im zweistelligen Prozentbereich. Nach Angaben des Branchenverbandes PolymerMat beschäftigen die Firmen der Branche inzwischen rund 12.400 Mitarbeiter, pro Jahr entstehen meh-rere hundert neue Arbeitsplätze.

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    news-1916 Wed, 20 Aug 2008 13:41:00 +0200 Masdar startet Bau der neuen Solarfabrik http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/masdar-startet-bau-der-neuen-solarfabrik-1/ Spatenstich am "Erfurter Kreuz" / Produktion beginnt Herbst 2009 Erfurt - Mit einem feierlichen ersten Spatenstich hat die Masdar-Gruppe (Vereinigte Arabische Emirate) am Mittwoch, 20. August 2008, den Bau ihrer neuen Fabrik in Thüringen gestartet. Am Standort "Erfurter Kreuz" südlich der Landeshauptstadt entsteht bis zum Herbst 2009 eine hochmoderne Fertigungsstätte für Dünnschichtsolarmodule. 150 Millionen € investiert die Masdar Abu Dhabi Future Energy Company in das Projekt. Die Schaffung von 180 Arbeitsplätzen bis 2010 ist zugesagt; mittelfristig sollen es 600 Arbeitsplätze werden.

    Den offiziellen Startschuss für das Bauvorhaben gaben Dr. Sultan Ahmed Al Jaber, CEO von Masdar, Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus, Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz und LEG-Geschäftsführer Andreas Krey. "Die Entscheidung Masdars für Thüringen zeigt, dass der Freistaat als einer der weltweit führenden Solarstandorte ein Anziehungspunkt für global agierende Hightechunternehmen der Branche ist", sagte Althaus anlässlich des Spatenstichs. Zuvor hatte er mit Dr. Sultan Ahmed Al Jaber in einem rund einstündigen Gespräch über die künftige Kooperation zwischen Thüringen und der Masdar-Gruppe konferiert. "Wir freuen uns, aktiv am Erfolg des Solarclusters in Thüringen mitwirken zu können", fasste Dr. Sultan Zielsetzung und Engagement seiner Unternehmensgruppe zusammen.

    Das Thüringer Werk wird im dritten Quartal 2009 an den Start gehen und nach der Anlaufphase eine Produktionskapazität von 70 Megawatt pro Jahr erreichen; eine Erhöhung auf 280 Megawatt ist längerfristig geplant. Beleg für die hohe Qualität des Solarstandortes Thüringen ist die Tatsache, dass am "Erfurter Kreuz" nicht nur Produktionseinheiten angesiedelt werden; vielmehr schafft die Masdar-Gruppe auch Kapazitäten für Forschung und Entwicklung, Marketing und Vertrieb. Die Investition in Thüringen ist eingebettet in ein Investitionspaket im Bereich der Dünnschicht-Solartechnologie, dessen Umfang zwei Milliarden US-Dollar beträgt. Es dient der Umsetzung der Masdar-Initiative zum Einsatz erneuerbarer Energien und Energiespartechniken. Neben dem Werk in Thüringen entsteht fast zeitgleich ein zweites in Abu Dhabi; beide Unternehmensteile werden bei der Entwicklung und Vermarktung der Solarmodule eng zusammenarbeiten. Zudem wird momentan eine Öko-Stadt in Abu Dhabi angelegt, die unter anderem zu 100 Prozent mit Solarenergie versorgt wird.

    Für den Solarstandort Thüringen bedeutete der heutige Baustart eine weitere Etappe auf einem erfolgreichen Weg. Nach einem rasanten Wachstum des jungen Wirtschaftszweiges in Thüringen erwirtschaften die 47 Solarunternehmen des Freistaates inzwischen ein Zehntel des weltweiten Umsatzes beim Verkauf von Solarzellen und -modulen. Neben die Investition der Masdar-Gruppe treten Investitionen der Thüringer Firmen ersol Solar Energy AG, Wacker Schott Solar GmbH und Sunways AG. Vertreter der Solarbranche gehen von einem Wachstum des Wirtschaftszwei-ges um 20 Prozent im kommenden Jahr aus; bis 2010 wird sich Schätzungen zufolge die Mitarbei-terzahl in Thüringen von heute 2.500 auf 5.000 verdoppeln.

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    news-1918 Thu, 12 Jun 2008 13:49:00 +0200 Grundsteinlegung für die neue Turboladerfabrik von ICSI http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/grundsteinlegung-fuer-die-neue-turboladerfabrik-von-icsi-1/ Offizieller Startschuss für Investition des japanisch-deutschen Joint Ventures am Erfurter Kreuz Erfurt - Eine wichtige Etappe bei der Ansiedlung des japanisch-deutschen Joint Ventures ICSI am "Erfurter Kreuz" ist genommen: Am Donnerstag, 12. Juni 2008, konnte für den Bau des Turboladerwerkes der Grundstein gelegt werden. Teilnehmer an der Zeremonie waren auf Seiten der Investoren Fusayoshi Nakamura, Director des Gesellschafters IHI Japan, Volker Stauch, Senior Vice President des Gesellschafters Daimler AG, sowie Jörg Steins und Hiromu Furukawa, Geschäftsführer von IHI-CSI, Heidelberg. Für das Land und die Kommune nahmen Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz, LEG-Geschäftsführer Andreas Krey und Ichtershausens Bürgermeister Klaus von der Krone teil.

    Die Grundsteinlegung war der offizielle Startschuss für das aktuelle Bauvorhaben, welches nach Planungen der Gesellschafter der erste Abschnitt in einem mehrstufigen Investitionsprojekt ist. In der jetzt eingeleiteten ersten Ausbaustufe sollen 45,7 Millionen € investiert werden. 35 Millionen € davon entfallen auf Maschinen und Einrichtungen; 10,7 Millionen € werden für Gebäude und Grundstück aufgewendet. Die Anzahl der Arbeitsplätze wird in dieser ersten Stufe 150 bis 350 betragen. Im Anschluss an die erste Stufe sind weitere drei Ausbaustufen bis zur Mitte des kommenden Jahrzehnts geplant. Diese drei Ausbaustufen sollen jeweils Investitionsvolumina von 9,5 Millionen € für bauliche Investitionen und 35 Millionen € für Maschinen und Einrichtungen umfassen. Betrachtet man alle Ausbaustufen zusammen, so bedeutet dies bis ca. 2015 ein Investitionsvolumen von insgesamt 180 Millionen € und die Schaffung von 800 Arbeitsplätzen.

    Die Abkürzung ICSI steht für den Firmennamen IHI Charging Systems International GmbH, es handelt sich dabei um ein Joint Venture von IHI und Daimler AG, welches in Heidelberg seinen Hauptsitz hat und in Cernusco (Mailand) eine Fertigungsstätte für Turbolader betreibt.

    Im Februar 2008 hatten die beiden Gesellschafter ihre Entscheidung bekannt gegeben, am Standort "Erfurter Kreuz" ihre Fertigungsstätte zu errichten und dort auch Forschungs- und Entwicklungskapazitäten zu schaffen. Eine Reihe von Gründen hatten sie für ihr Engagement im Freistaat aufgeführt, darunter die Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitkräfte, die zentrale Lage, Kooperationsmöglichkeiten mit Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie die gute Zusammenarbeit mit Landesregierung und Landesentwicklungsgesellschaft (LEG). "Auch nach unserer Entscheidung konnte das Projekt weiter zügig vorangetrieben werden, so dass wir zum jetzigen Zeitpunkt den Grundstein legen können", sagte Jörg Steins auf der feierlichen Veranstaltung.

    Die IHI-Gruppe mit Sitz in Tokio ist nach Unternehmensangaben einer der weltweit führenden Technologiekonzerne in den Bereichen Automobilbau, Luft- und Raumfahrttechnik sowie Anlagen- und Maschinenbau. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 23.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz von 8,2 Milliarden €. Die Produktion von Turboladern gehört zu den zunehmend lukrativen Tätigkeitsfeldern von Automobilzulieferern. Turbolader reduzieren den Benzin- und Dieselverbrauch von Fahrzeugen, mindern die Abgasemissionen und sorgen generell für eine Erhöhung der Effizienz.

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    news-1914 Wed, 21 May 2008 14:01:00 +0200 Fachkräfte ist ein Top-Thema für die Wirtschaftsförderung http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/fachkraefte-ist-ein-top-thema-fuer-die-wirtschaftsfoerderung-1/ Treffen der kommunalen Wirtschaftsförderer in Erfurt / Weitere Themen: Ansiedlungsservice und Technologiemanagement Erfurt - Wie können Kommunen im verschärften Standortwettbewerb neue Firmen in ihre Region holen? Braucht das Ansiedlungsgeschäft eine Verbindung zu intelligentem Technologiemanagement? Und welche Strategien helfen, auch künftig qualifizierte Fachkräfte in Thüringen zu halten? - Diese Fragen und eine Reihe weiterer Themen stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens der "Arbeitsgemeinschaft kommunaler Wirtschaftsförderer Thüringens" (AGKW). Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 22. Mai 2008, ab 9.30 Uhr, im comcenter Brühl, Mainzerhofstraße 10 in Erfurt. Gäste sind Bürgermeister, Landräte und Wirtschaftsförderer aus vielen Kreisen und Städten Thüringens. Zum Thema "Ostdeutschland im internationalen Standortvergleich" spricht Heinz Schmalholz vom ifo Institut für Wirtschaftsforschung Halle; zudem referiert Michael Behr vom Institut für Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena über die Herausforderung der Fachkräftesicherung.

    Wie in den Jahren zuvor dient das AGKW-Treffen im Hause der LEG zwei Zielen: Erstens pflegen die kommunalen Verantwortlichen für Wirtschaftsförderung einen Informationsaustausch mit den Vertretern der LEG, die das Ansiedlungsgeschäft für den Freistaat betreiben. Zweitens geben die Gastbeiträge, aber auch Referate von LEG-Experten, Impulse für das tägliche Geschäft im Kampf um Investoren und unternehmerisches Gedeihen in den Regionen. "Die Themen in diesem Jahr orientieren sich auch an den neuen Aufgaben, welche die LEG seit Anfang des Jahres wahrnimmt und die im engen Zusammenhang mit dem Ansiedlungsgeschäft stehen", sagt Andreas Krey, Sprecher der LEG-Geschäftsführung.

    Zum einen bündelt die LEG seit Januar 2008 die Aufgaben der Investorenakquisition und des Technologiemanagements. Die Technologiemanager, die bislang in der aufgelösten Gesellschaft "Thüringen innovativ" gearbeitet haben, kooperieren jetzt unter einem Dach mit den Akquisiteu-ren der LEG. Dr. Olaf Schümann, stellvertretender Teamleiter in der LEG, skizziert in einem Vor-trag die Synergieeffekte, die mit der Integration der TI-Bereiche in die LEG realisiert werden.

    Zum anderen betreibt die LEG seit Anfang des Jahres im Auftrag des Wirtschaftsministeriums einen "Unternehmer- und Fachkräfteservice" (UFaS). Der UFaS unterstützt Unternehmen bei der Identifizierung und Sicherung ihre Fachkräftebedarfs. Der Dienst spricht gezielt Pendler und potentielle Rückkehrer an und zielt darauf ab, ihnen in Thüringen (wieder) eine Beschäftigungsmöglichkeit zu eröffnen. Neben dem Vortrag von Michael Behr beleuchten Udo Philippus vom Thü-ringer Wirtschaftsministerium und UFaS-Chefin Anke Kalb das Thema des Fachkräftemanagements. "Unsere Veranstaltung fokussiert auf zentrale Zukunftsaufgaben für Thüringer Landkreise und Kommunen", sagt LEG-Abteilungsleiter Arnulf Wulff. "Über intelligente Lösungen für diese Herausforderungen der Wirtschaftsförderung möchten wir mit unseren Gästen sprechen."

    weitere Informationen und Online-Anmeldung

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    news-1908 Fri, 25 Apr 2008 13:35:00 +0200 Weichen für Wachstum sind gestellt http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/weichen-fuer-wachstum-sind-gestellt-1/ Symbolische Baumpflanzung in Leinefelde-Worbis bedeutet offizielles Ende der Entwicklungsmaßnahme auf Industriestandorten Erfurt - Mit der symbolischen Pflanzung einer Eiche kam am Freitag, 25. April 2008, ein langjähriges Projekt in Leinefelde-Worbis zum erfolgreichen Abschluss, das buchstäblich die Basis für weiteres Wachstum in der Region gelegt hat: Die Erschließung und Entwicklung des Industriegebietes "Am Steinberge/Martinsfeld" ist nun formal abgeschlossen; die Baumpflanzung beendet offiziell die Ersatzmaßnahmen, die im Rahmen des Industrieprojektes erfolgten. Im vergangenen Jahrzehnt hat die LEG auf den Industriegebieten "Am Steinberge/Martinsfeld" und auf dem benachbarten "Knorrenholz" 42 Hektar für Industrieansiedlungen aufbereitet. Da hierdurch bisher unversiegelte Flächen beansprucht wurden, erfolgten im Gegenzug seit Ende 2007 auf externen Flächen in Beuren, Birkungen, Breitenholz und Leinefelde umfangreiche Pflanzungen, die jetzt ihr Ende fanden. Die Stieleiche, welche nunmehr als letzter Baum in die Erde gesetzt wurde, pflanz-ten Gerd Reinhardt, Bürgermeister von Leinefelde-Worbis und Andreas Krey, Sprecher der LEG Thüringen.

    "Nachdem wir im Zuge der Entwicklung der Industriegebiete die Grundlage für Unternehmen mit Arbeitsplätzen geschaffen hatten, konnten wir in Birkungen, Breitenholz und Beuren das Landschaftsbild nachhaltig aufwerten", bilanzierte Andreas Krey beim offiziellen Abschluss der Maßnahme. 18 Unternehmen produzieren heute auf den neu geschaffenen Industriearealen; davon wurden 12 von der LEG neu angesiedelt. 445 Arbeitskräfte sind im Gesamtgebiet tätig, darunter wurden 283 Stellen in den vergangenen Jahren neu geschaffen. Im Rahmen der Erschließung schuf die LEG in Geschäftsbesorgung für die Stadt Leinefelde-Worbis eine 2,3 Kilometer lange Straße und einen knapp einen Kilometer langen Geh- und Radweg. Sie versah das Gebiet mit Lei-tungen für Wasser/Abwasser, Strom, Gas und Telekommunikation. Insgesamt 9,4 Millionen € wurden investiert. Geplant ist für die Zukunft, im Rahmen einer Baufeldregulierung 15 Hektar der noch freien Flächen für Ansiedlungen zu optimieren; einen entsprechenden Förderbescheid für diese Maßnahme erhielt die Stadt Leinefelde-Worbis am 14. Dezember 2007 vom Thüringer Wirtschaftsministerium. Der Planungsauftrag zu dieser Maßnahme wurde bereits vergeben; die Arbei-ten sollen noch im Jahr 2008 beginnen. "Mit der Vollendung der Autobahn A 38 wird unsere Re-gion immer attraktiver für Investoren", erklärte Bürgermeister Gerd Reinhardt. "In dieser Situation ist es gut, dass wir neu erschlossene Flächen für weitere Unternehmen vorhalten können."

    Die Ersatzmaßnahmen mit einem Kostenrahmen von 132.000 € wurden durch die Firma Landschafts- und Gartenbau Stackelitz durchgeführt. Sie pflanzte auf verschiedenen Liegenschaften in Breitenholz, in Beuren sowie am Speicher Birkungen über 240 Bäume sowie über 12.400 Sträucher. Zudem hat sie große Landschaftsrasenflächen sowie Wildschutzzäune angelegt. Ferner sind Sohlschwellen in Fließgewässer zur Verbesserung des Wasserhaushalts eingebaut worden.

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    news-1892 Wed, 12 Sep 2007 11:15:00 +0200 Neuer Musiksender kommt künftig aus Erfurt http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/neuer-musiksender-kommt-kuenftig-aus-erfurt-1/ Europaweite Zielgruppe wird angepeilt / Lebensqualität gab Ausschlag Erfurt - Zuwachs für den Medienstandort Thüringen: Das Medienunternehmen "Concert Channel TV GmbH" siedelt sich in der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt an und hat von der Landesmedienanstalt (TLM) eine Sendelizenz für seinen neuen Musiksender erhalten. Dies teilte Christoph N. v. Dellingshausen, Geschäftsführender Gesellschafter, auf einer Pressekonferenz am Mittwoch, 12. September 2007, in Erfurt mit. Die Firma investiert in Erfurt einen zweistelligen Millionenbetrag zwischen 10 und 15 Millionen € und beschäftigt künftig mehr als 40 feste Mitarbeiter.

    Das Unternehmen möchte von Erfurt aus einen Musiksender betreiben, der Musikfans verschiedener Richtungen von Pop bis Jazz mit einem reinen Musikprogramm unterhalten soll. Nach Unternehmensangaben ist vorgesehen, dass dabei vor allem auch Live-Konzerte einen breiten Rahmen im Programm einnehmen. Die angesprochene Zielgruppe soll sich auf Musikfans in ganz Europa erstrecken. Der Free-TV-Sender peilt in der ersten Stufe eine technische Reichweite von 40 Millionen Haushalten auf dem gesamten Kontinent an.
    "Für uns als Medienunternehmen verfügt Erfurt über den Standortvorteil, dass hier entsprechendes Fachpersonal und ein interessantes kulturelles Umfeld mit hoher Lebensqualität vorhanden ist", erklärte der Geschäftsführende Gesellschafter, Christoph N. v. Dellingshausen. "Zudem haben wir eine sehr gute Unterstützung durch die Thüringer Staatskanzlei, die Landesmedienanstalt und die LEG Thüringen erfahren."

    Die Ansiedlung von "Concert Channel TV GmbH" fügt sich ein in eine Reihe von Projekten, die den Ausbau des (Kinder-)Medienstandortes Thüringen befördern. In diesem Sommer eröffnete in Nachbarschaft zu MDR und Kinderkanal in Erfurt das "Kindermedienzentrum", die Hamburger Firma "Trickompany" produziert direkt hinter dem Dom.

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    news-1861 Tue, 12 Jun 2007 16:39:00 +0200 Thüringen kann in den neuen Branchen punkten http://www.invest-in-thuringia.de/de/aktuelles-medien/news/news-detailseite/thueringen-kann-in-den-neuen-branchen-punkten-1/ Wirtschaftsförderertreff in Erfurt: Freistaat kämpft erfolgreich um Investoren Erfurt - Thüringen verfügt in neuen Branchen wie Solartechnologie, Luftfahrttechnik und Biotechnologie über gute Chancen, sich im Standortwettbewerb gegen Regionen in den alten Ländern durchzusetzen. Diese These vertrat Dr. Joachim Ragnitz vom Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) anlässlich des Treffens der Wirtschaftsförderer in Erfurt am Dienstag, 12. Juni 2007. Ragnitz verwies auf die gute Wirtschaftsstruktur in Thüringen sowie auf die immer noch große Anzahl qualifizierter Arbeitskräfte im Freistaat und bescheinigte Thüringen insgesamt positive Aussichten. Der IWH-Experte sprach vor über 80 Gästen, allesamt Wirtschaftsförderer aus den Landkreisen und kreisfreien Städten des Freistaates.

    In seiner Begrüßung hatte Andreas Krey, Sprecher der LEG-Geschäftsführung, die Gäste eingeladen, gemeinsam die Zeiten der guten konjunkturellen Entwicklung für das Ansiedlungsgeschäft zu nutzen und zugleich Strategien für die mit-telfristige Zukunft zu entwickeln. Krey betonte, Thüringen verfüge schon heute über gute Ausbildungs- und Qualifizierungsstrukturen, die sich in jüngsten Ansiedlungsprojekten bewährt hätten. "Wenn wir diese Strukturen noch ausbauen, indem wir Netzwerke zwischen Unternehmern, kommunalen Akteuren, Arbeitsagenturen, Bildungsträgern und der LEG knüpfen, können wir die Zukunftsaufgabe der Bereitstellung von qualifizierten Arbeitskräften auch künftig meistern", sagte er.

    Das Wirtschaftsförderertreffen wird von der LEG Thüringen jährlich ausgerichtet und dient der Informationsgewinnung und des gegenseitigen Austausches, um bei der Ansiedlung von Unternehmen und der Bestandspflege zusammenzuarbeiten. Vorträge von LEG-Vertretern und Gastrednern, aber auch die Gelegenheit zur Diskussion und zum zwanglosen Gespräch dienen der Abstimmung gemeinsamer Vorhaben und der verbesserten Zusammenarbeit zwischen allen an der Wirtschaftsförderung Beteiligten.

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