Gastlichkeit

- Kneipenszene in Erfurt
Thüringen – das Kernland deutscher Geschichte und Gerichte. Nicht wenige Menschen meinen, dass der Freistaat Messer und Gabel im Wappen tragen sollte. Bekannter als „Schwarzwälder Kirsch“ ist die heißgeliebte „Thüringer Bratwurst“. „Auch gäb' ich das ganze Ägäische Meer mit Vergnügen für eine Bratwurst her ...“, so hat der Dichter Arno Holz das kulinarische Markenzeichen Thüringens einst gewürdigt. Kaum weniger bekannt und beliebt sind die Thüringer Klöße. Dazu passen Sauerbraten, Gulasch und frisches Wild, ein kräftiges Thüringer Bier oder ein Wein aus Deutschlands nördlichstem Anbaugebiet Saale-Unstrut. Danach einen Kräuterschnaps aus heimischen Gefilden. Genießen kann man diese und andere Spezialitäten überall im Freistaat: in gepflegten Restaurants, urigen Kneipen, herrlichen Landgasthäusern oder den beliebten Ausflugsgaststätten des Thüringer Waldes.
Auch wem der Sinn weniger nach Deftigem steht, hat in Thüringen die Qual der Wahl. Ob heimische oder internationale Küche: in den größeren Städten ist für jeden Geschmack etwas dabei. 25 Küchenchefs im Land sind vom Gault Millau mit einer oder mehreren Kochmützen ausgezeichnet. An der Spitze stehen die Restaurants „Anna Amalia“ in Weimar und Alboth´s im Kaisersaal in Erfurt.
Bekannt für ihre Kneipenszene und ihr Nachtleben sind vor allem die Studentenstädte Erfurt, Weimar und Jena. Mit Anne Kummer und Torsten Spuhn ist die deutsche Cocktailmixer-Elite in der Landeshauptstadt gleich mehrfach vertreten. In Jena lockt die Wagnergasse mit der höchsten Kneipendichte der Stadt. Darunter das Café Stilbruch, das als Gründer-Szenetreff deutschlandweite Bekanntheit erlang. In Weimar gehört das Residenz-Café, liebevoll „Resi“ genannt, zum Pflichtprogramm. Hier treffen sich berühmte und weniger berühmte Menschen aus Weimar und aus aller Welt.
Gern heißt es „Auf ein Bier“ – das hat in Thüringen Tradition. So wurde das erste Weizenbier in Arnstadt gebraut und das älteste Reinheitsgebot 1434 in der Weißenseer „Statuta thaberna“ erlassen. Schon Goethe und Bismarck ließen sich das Köstritzer Schwarzbier munden. Heute sind es mehr als 30 Brauereien, die im Freistaat ihre Spezialitäten produzieren. Am besten schmecken diese an einem heißen Sommertag in einem der vielen schattigen Biergärten. Beispielsweise in dem der Museumsbrauerei Schmitt in Singen nahe Ilmenau. Hier kann man dem Braumeister noch über die Schulter schauen. Das Bier wird genauso gebraut wie es die Vorfahren der Familie bereits vor über 100 Jahren taten.
Wo einem soviel Gutes wird beschert, da sollte man verweilen! Wer (noch) kein eigenes Bett in Thüringen hat, der profitiert vom umfangreichen Übernachtungsangebot: Je nach Gusto können Besucher in gemütlichen Landgasthöfen, Pensionen oder in Ein- bis Fünf-Sterne-Hotels absteigen und ihre Zeit in Thüringen genießen.
Zudem bietet Thüringen Tagungsmöglichkeiten der verschiedensten Art: Deutschlands ältestes Kultur- und Kongresszentrum, der Kaisersaal in Erfurt, vereint moderne Ausstattung und historisches Ambiente und ist regelmäßig Veranstaltungsort für bedeutende wirtschaftliche und wissenschaftliche Tagungen und Kongresse. Das Kongresszentrum der Messe Erfurt AG, infrastrukturell hervorragend angebunden, bietet insgesamt 6000 Personen Raum und ist mit modernster Medientechnik ausgerüstet. Neben den meisten Thüringer Städten finden sich auch in den ländlichen Regionen ideale Möglichkeiten zum Konferieren und Tagen.
Ihr Ansprechpartner

Dr. Holger Wiemers
Abteilungsleiter
Abteilung: Unternehmens-kommunikation



