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Bundesforschungsministerin besucht Fraunhofer-Spitzenforschung in Thüringen

Gemeinsam haben Dorothee Bär und Mario Voigt die neue Anlage für Elektronenstrahl-Lithografie des Fraunhofer IOF offiziell in Betrieb genommen.

Gemeinsam haben Dorothee Bär und Mario Voigt die neue Anlage für Elektronenstrahl-Lithografie des Fraunhofer IOF offiziell in Betrieb genommen. Bild: Fraunhofer IOF

Anfang März stand Thüringen im Fokus der Bundesforschungspolitik: Bundesforschungsministerin Dorothee Bär absolvierte ihren Antrittsbesuch in Thüringen und informierte sich gemeinsam mit Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt bei den Fraunhofer Instituten IKTS und IOF über aktuelle Forschungsarbeiten und Innovationsprojekte „Made in Thüringen“. 
Im Mittelpunkt stand dabei die Einweihung des Forschungsneubaus am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena. In dem Erweiterungsbau sollen neue Labore, Maschinen für Hightech-Forschung, Reinräume und Büros untergebracht werden. Dazu gehören auch eine neue Anlage zur Elektronenstrahl-Lithografie für die Herstellung photonischer Komponenten sowie eine Bodenstation für die satellitengestützte Quantenkommunikation. Es handelt sich bereits um den dritten Erweiterungsbau des Institutes, dessen Kosten sich auf ca. 30 Millionen Euro belaufen; jeweils die Hälfte kamen von Bund und Land.

Im Fraunhofer IKTS (Institut für Keramische Technologien und Systeme) in Hermsdorf informierte sich Ministerin Bär über aktuelle Entwicklungen und strategische Initiativen im Bereich der Energie- und Umwelttechnik. Das Institut setzt keramische Komponenten an vielen Stellen im Anlagenbau ein: zur Erzeugung von Wasserstoff und zum Abtrennen von Kohlendioxid, zur Synthese von Plattformchemikalien und E-Fuels, in riesigen stationären Batterien für Stromnetze oder in der Reinhaltung von Wasser für die Bevölkerung und die Industrie. Die Region rund um das Fraunhofer IKTS am Standort Hermsdorf ist einer der weltweit führenden Cluster für diese keramischen Technologien. 
Auch hier zeigt sich die Ministerin beeindruckt: „Die Kompetenzen hier am Fraunhofer IKTS, die das Institut die letzten Jahre mit der Industrie aufgebaut hat, sind ein wichtiger Baustein für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Die Stromspeicher-, CCU- und Wassertechnologien aus keramischen Werkstoffen tragen nicht nur zu Resilienz und technologischer Souveränität Deutschlands bei, sie können auch internationale Exportschlager werden.“

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