4,2 Patentanmeldungen pro Studierenden im Zeitraum von 2018 bis 2022 verzeichnet Thüringen und landet damit auf Platz 2 hinter Sachsen (5,4). Der deutsche Durchschnitt liegt bei 2. Bei der Bewertung der Einzelhochschulen machte die Technische Universität Ilmenau einen Sprung: Mit 18 Anmeldungen schiebt sie sich auf Platz 2, zuletzt kamen etwa 12 Patente aus der thüringischen Hochschulstadt. Die Medizinische Hochschule Hannover folgt mit 13 Anmeldungen.
Fast jedes dritte Hochschulpatent entsteht in Kooperation mit Partnern – bei anderen Patentanmeldern in Deutschland nur etwa jedes zwanzigste. Besonders häufig sind große deutsche Konzerne beteiligt, die an mehr als einem Drittel aller Hochschulkooperationen mitwirken. „Wer heute ein Patent anmeldet, bringt häufig morgen ein neues Produkt auf den Markt. Für Unternehmen sind Hochschulen damit wichtige Ideenschmieden“, so IW-Experte Oliver Koppel.
