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08.11.2011

Thüringer wollen in Brasilien durchstarten

Wirtschaftsdelegation aus Thüringen erkundet erstmals Absatzmärkte in Südamerika

ERFURT_ Zum ersten Mal wird am heutigen Nachmittag eine Delegation aus Thüringer Wirtschaftsvertretern nach Brasilien aufbrechen. Unter der Leitung der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen) gilt es, vom 8. bis 13. November die Potenziale des südamerikanischen Marktes auszuloten und erste Kontakte zu brasilianischen Unternehmen zu knüpfen.

Die 13-köpfige Delegation besteht mehrheitlich aus Vertretern der Thüringer Umwelttechnik-Branche und hofft auf gute Geschäfte im fünftgrößten Land der Erde. "Mit einem Wirtschaftswachstum von 7,5 Prozent auf 1.910 Milliarden US-Dollar ist Brasilien im vergangenen Jahr zur achtgrößten Volkswirtschaft der Welt aufgestiegen. Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 und der Olympischen Spiele 2016 stehen in dem südamerikanischen Land große Infrastrukturprojekte an. Zusammen mit einer anhaltend starken Binnennachfrage bieten sich damit vielversprechende Geschäftsmöglichkeiten für Thüringer Unternehmen", erklärt Dr. Arnulf Wulff, LEG-Abteilungsleiter für Internationale Kontakte und Leiter der Wirtschaftsdelegation, im Vorfeld der Reise.

Auf dem Reiseplan der Thüringer Wirtschaftsdelegation steht neben dem Besuch der FIMAI, der größten Umwelttechnikmesse Lateinamerikas, unter anderem auch die Besichtigung einer städtischen Kläranlage und einer Mülldeponie. Daneben werden die Reiseteilnehmer bei einem Symposium und auf Kooperationsbörsen in São Paolo und Rio de Janeiro Vertreter der Städte und brasilianische Unternehmer treffen.  

Insbesondere auf dem Gebiet der Umwelttechnik können Thüringer Unternehmen mit ihrem Know-how in Brasilien punkten. Aufgrund des schnellen Wirtschaftswachstums und des raschen Anstiegs der Bevölkerungszahl - in Brasilien leben heute knapp 195 Millionen Menschen - hat Brasilien hier Nachholbedarf. Die Wasserwirtschaft des Landes steht bereits heute vor großen Herausforderungen, das starke Wachstum der Konsumgüterindustrie vergrößert zudem das Müllproblem in Brasilien. Strenger werdende Richtlinien in der Umweltschutzgesetzgebung und ein steigendes Umweltbewusstsein in der Bevölkerung verlangen nach leistungsfähigen Recycling-, Abwasser- und Energiesystemen. 

Vertreter der LEG Thüringen werden die Reise auch nutzen, um Aktivitäten von Thüringer Unternehmen anderer Branchen in Brasilien anzubahnen. So ist ein Treffen mit der Außenhandelskammer und mit dem Verband der Medizintechnik geplant. Außerdem wird es in Rio de Janeiro am 11. November eine Standortpräsentation geben. Brasilianischen Unternehmen, die auf der Suche nach einem geeigneten Standort in Europa sind, soll Thüringen hier als Top-Investitionsstandort  präsentiert werden.

Mehr Informationen unter: www.leg-thueringen.de

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